Apple stellt neue MacBook-Pro-Generation mit bis zu sechs Prozessorkernen und bis zu 32 GB RAM vor

12. Juli 2018 14:30 Uhr - Redaktion

Apple hat heute die Verfügbarkeit einer verbesserten MacBook-Pro-Generation bekannt gegeben. Die wichtigsten Neuerungen sind vier statt zwei Prozessorkerne in den 13,3-Zoll-Modellen und sechs statt vier Prozessorkerne sowie bis zu 32 statt 16 GB Arbeitsspeicher in den 15,4-Zoll-Konfigurationen. Ebenfalls neu sind eine überarbeitete Tastatur und die True-Tone-Displaytechnik.

Zum Einsatz kommen Intels aktuelle Core-i5-, Core-i7- und Core-i9-Prozessoren basierend auf der Architektur "Coffee Lake" (achte Generation). Die neue MacBook-Pro-Baureihe bietet laut Apple eine um bis zu doppelt so hohe Rechenleistung (13,3-Zoll-Modelle) bzw. eine um bis zu 70 Prozent höhere Rechenleistung (15,4-Zoll-Modelle) als die Vorgängergeneration aus dem Jahr 2017.

 
MacBook Pro

 

15,4-Zoll-MacBook-Pro jetzt mit sechs CPU-Kernen und bis zu 32 GB RAM.
Bild: Apple.

 

Bis zu 32 GB Arbeitsspeicher, True-Tone-Display, stärkere Akkus, leisere Tastatur

Zwei Kritikpunkte an den vorherigen Generation sind mit der 2018er Serie behoben worden. Erstens kann das 15,4-Zoll-MacBook-Pro nun mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher (DDR4-RAM mit 2,4 GHz) bestellt werden – ein häufig geäußerter Wunsch von Profi-Nutzern (zuvor war bei 16 GB Schluss). Zweitens soll ein neues Tastaturdesign (der dritten Generation) für einen leiseren Tastenanschlag sorgen.

Die von iPhone und iPad bekannte True-Tone-Displaytechnik hält nun auch beim MacBook Pro Einzug. Mit Hilfe von True-Tone werden "Farben und Intensität mithilfe von fortschrittlichen Mehrkanalsensoren an das Umgebungslicht angepasst, damit Bilder natürlicher aussehen", so Apple.

Apple verbaut Akkus mit höherer Kapazität, um den Leistungshunger der zusätzlichen CPU-Kerne und des etwas größeren Strombedarfs des DDR4-RAMs aufzufangen. In den 13,3-Zoll-Modellen kommt ein 58-Wattstunden-Akku zum Einsatz (zuvor 49,2 Wattstunden), in den 15,4-Zoll-Varianten ein 83,6-Wattstunden-Akku (zuvor 76 Wattstunden).

 
MacBook Pro Performance

 

2018er MacBook-Pro-Generation: Deutlicher Leistungszuwachs (Benchmark: Logic Pro X).
Bild: Apple.

 

Höhere Grafikleistung, T2-Chip, größere SSD-Laufwerke

Im neuen 13,3-Zoll-MacBook-Pro kommt der Grafikchip Iris Plus Graphics 655 zum Einsatz. Er sorgt durch mehr eDRAM (128 statt 64 MB) und eine höhere Taktung (bis zu 1,2 statt 1,05 GHz) für eine höhere Leistung im Vergleich zum Vorgänger Iris Plus Graphics 650.

In den neuen 15,4-Zoll-Konfigurationen verbaut Apple die AMD-Grafikchips Radeon Pro 555X (vier GB GDDR5-VRAM) und Radeon Pro 560X (vier GB GDDR5-VRAM), die ebenfalls für ein Leistungsplus gegenüber den Vorgängermodellen (Radeon Pro 555 mit zwei GB und Radeon Pro 560 mit vier GB) sorgen.

Eine weitere Neuerung der 2018er MacBook-Pro-Generation ist der T2-Chip, der erstmals im iMac Pro eingeführt wurde. "Mit dem Apple T2 Chip bietet das MacBook Pro jetzt verbesserte Systemsicherheit mit Unterstützung für sicheres Booten und on-the-fly verschlüsseltem Speicher und bringt 'Hey Siri' zum ersten Mal auf den Mac", erläutert der Hersteller.

Apple bietet zudem größere SSD-Laufwerke für die 2018er MacBook-Pro-Produktreihe an. Bei den 13,3-Zoll-Modellen lassen sich nun bis zu zwei TB große SSDs ordern (zuvor maximal ein TB), bei den 15,4-Zoll-Ausführungen sind es bis zu vier TB (zuvor maximal zwei TB).

 
MacBook Pro Performance

 

Auch Photoshop CC profitiert von der höheren Performance.
Bild: Apple.

 

Die neue MacBook-Pro-Generation im Überblick

13,3 Zoll mit Touch-Bar-Funktionsleiste und Touch-ID

• Vierkern-Core-i5 mit 2,3 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,8 GHz), acht GB LPDDR3-RAM, 256 GB SSD, Iris Plus Graphics 655, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 1999 Euro. Vierkern-Core-i7 (2,7 bis 4,5 GHz) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

• Vierkern-Core-i5 mit 2,3 GHz (via Turbo-Boost bis zu 3,8 GHz), acht GB LPDDR3-RAM, 512 GB SSD, Iris Plus Graphics 655, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 2249 Euro. Vierkern-Core-i7 (2,7 bis 4,5 GHz) für 360 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 240 Euro Aufpreis.

15,4 Zoll mit Touch-Bar-Funktionsleiste und Touch-ID

• Sechskern-Core-i7 mit 2,2 GHz (via Turbo-Boost bis zu 4,1 GHz), 16 GB DDR4-RAM, 256 GB SSD, Radeon Pro 555X mit vier GB GDDR5-VRAM, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 2799 Euro. Sechskern-Core-i9 (2,9 bis 4,8 GHz) für 480 Euro Aufpreis. 32 GB RAM für 480 Euro Aufpreis. Radeon Pro 560X für 120 Euro Aufpreis.

• Sechskern-Core-i7 mit 2,6 GHz (via Turbo-Boost bis zu 4,3 GHz), 16 GB DDR4-RAM, 512 GB SSD, Radeon Pro 560X mit vier GB GDDR5-VRAM, 4x Thunderbolt 3/USB-C. Preis: 3299 Euro. Sechskern-Core-i9 (2,9 bis 4,8 GHz) für 340 Euro Aufpreis. 32 GB RAM für 480 Euro Aufpreis.

Die Preise blieben damit gegenüber der 2017er Baureihe unverändert. Die Standardkonfigurationen sind binnen weniger Tage lieferbar und erreichen in Kürze die Apple-Retail-Stores sowie den Fachhandel. Die BTO-Varianten werden ab Ende des Monats ausgeliefert. Als Betriebssystem ist macOS High Sierra vorinstalliert. Die 13,3-Zoll-Modelle ohne Touch-Bar-Funktionsleiste wurden nicht aktualisiert.

Nachtrag (18:00 Uhr): Eine weitere Neuerung: Statt Bluetooth 4.2 steht bei den neuen Modellen Bluetooth 5.0 zur Verfügung.

Zum Thema:

• Apple nennt Details zum neuesten Softwareupdate für die 2018er MacBook-Pro-Generation (30. August)

• 2018er MacBook-Pro-Generation: Rabattschlacht im Handel läuft an (09. August)

• Apple: Update für neue MacBook-Pro-Generation behebt Problem mit thermalem Management (24. Juli)

• Neue MacBook-Pro-Generation unterstützt DisplayPort 1.3 und 1.4 (24. Juli)

• Magnetisches Ladekabel: MagSafe-Funktionalität bei neuer MacBook-Pro-Generation nachrüsten (23. Juli)

• Eine Betrachtung zur Performance der 2018er MacBook-Pro-Generation (20. Juli)

• Apple bestätigt: Verbesserte MacBook-Pro-Tastatur soll Eindringen von Schmutz verhindern (19. Juli)

• Neues 13,3-Zoll-MacBook-Pro: Alle Thunderbolt-3-Ports laufen mit voller Leistung (19. Juli)

• Neue MacBook-Pro-Generation jetzt in Apple-Ladengeschäften verfügbar, Preiskampf im Fachhandel beginnt (19. Juli)

• Weitere Details zur 2018er MacBook-Pro-Baureihe: Leisere Tasten, besserer Sound, True-Tone auch für Touch-Bar, T2-Chip (16. Juli)

• Neue MacBook-Pro-Generation: Erste Benchmarks belegen deutlichen Performance-Zuwachs (16. Juli)

• 2018er MacBook Pro: Schutzmembran für Butterfly-Mechanismus soll Tastatur-Probleme lösen (13. Juli)

• Neue MacBook-Pro-Generation: True-Tone-Funktion lässt sich ausschalten und unterstützt auch externe Bildschirme (13. Juli)

Kommentare

Mehr Leistung (sogar Core i9 als Option), endlich mehr RAM, überarbeitetes Tastatur-Design, True Tone Display, T2-Chip, schnellere Grafik, größere SSDs - Herz, was willst du mehr!

Ein absolut gelungenes Upgrade!

Technologisch hat Apple alles reingepackt, was auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Der Performance-Zuwachs ist signifikant! Da kann man absolut nicht Meckern - was natürlich dennoch wieder einige Leute tun werden. ;-)

Signifikante Steigerungen gibt es auch bei den Preisen. Man ist bei denen ja gewohnt draufzuzahlen. Aber langsam wird es mir zu viel.

Bitte erst informieren, dann posten:

Preise sind identisch gegenüber der 2017er Serie.

Wer einige Wochen wartet, kann im Fachhandel mehrere Hundert Euro Rabatt abgreifen.

Das mag stimmen. Dann gilt mein Kommentar auch rückwirkend für die 2017er Modelle. Ein 15 Zoll zum Einstiegspreis von 2800€ ist mir persönlich zu viel. Aber ich muss es ja auch nicht kaufen ;-)

Fürs gleiche Geld bis zu 100% mehr Leistung. Dazu weitere Verbesserungen. Könnte schlimmer sein!

Erfahrungsgemäß sinken die Preise im Fachhandel 1-2 Monate nach der Einführung. Nicht nur immer die Preise direkt bei Apple sehen, sondern Preise im Web vergleichen. Das kleinste 15" von 2017 gibts bereits für unter 2300 €. Warte mal ein wenig ab, dann steht das 2018er auch da!

Gut, aber meine letzten 3 MBP 15'' habe ich für  2000€ ganz offiziell bei Apple bekommen. Ich finde es schade, dass man schon durch die Wahl der Displaygröße festgelegt ist auf "hi-end" (zumindest preistechnisch).  Auch wäre die Option "ohne Touchbar" dafür paar hundert € weniger zahlen sicher für viele reizvoll - nicht nur für mich.

edit: - unter

schade, dass sie die touchbar nicht für alle geräte optional halten. wenn ich ein 15 zoll gerät kaufen wollte, würde mich der zwang zu so einer unnötigen verschlimmbesserung die zudem noch den preis erhöht ganz schön nerven! die neuen 13 zoll ohne dieses teil sind aber ganz interessant... mal sehn...

Da sind jede Menge Verbesserungen dabei. Es werden die schnellsten und aktuellsten mobilen Chips von Intel eingesetzt - was soll es daran auszusetzen geben?

Zu True Tone: Kann man das abschalten? Bei farbverbindlichem Arbeiten könnte das problematisch sein.

Touch Bar: Mit BetterTouchTool ein Traum!

will ich sowieso nicht - aber auch nicht so ein großes Touch TrackPad.

Akkulaufzeit von 10 Stunden ist weiterhin schwach und nicht "pro" :(

Daher bleibt nur abzuwarten, ob die Mac Book auch so signifikant verbessert werden (Tastatur, Chip, Akkulaufzeit?) - wenn ja, dann lieber das Mac Book, sonst das 13" MBP :)) das alte Air braucht einen guten Nachfolger ;-)

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

So, jetzt ich auch noch:

Soll man nun meckern oder loben?
Am besten beides!

Mehr Leistung ist immer gut.
Endlich technisch wieder am Puls der Hightech-Zeit - bravo Apple!

Und jetzt die Bedenken:

Brauche ich das wirklich?
Sind wir alle Video- oder Foto-Profis, Highend-Graphik-Spezialisten oder Non-Stop Gamer?

Und sind wir alle bereit, für den Leistungssprung (die Leistungsgesellschaft fordert eben ihren Tribut) 4000+ Euro hinzublättern oder abzubuchen?
Tja: "Ganz vorn mit dabei oder hoffnungslos im Rückstand" (mit meinem 2015er-13''-MacBook Pro - ohne Zusatzdock, weil noch mit sämtlichen Anschlüssen, die ich so gebrauchen kann) - das ist hier die Frage?

Offen gsagt, "nice to have", aber ich fühle mich nicht unter Zugzwang.

Warte lieber mal ab, ob die verbesserte Tastatur hält, was sie verspricht, ob der Lüfter ruhig bleibt oder ständig dreht, ob sonst alles tut, wie es tun sollte.

Und dann ist da ja noch der künftige Mac mini (angeblich) - hoffentlich nicht komplett verlötet und verklebt, wer weiss!? (sonst wird's vielleicht ein zweiter Gebraucht-i7-Vierkerner aus vergangener Zeit, der meinen ollen iMac Core 2 Duo endlich ablöst, oder doch ein preiswerter 5K-Retina-iMac).

Fazit:
Schön, dass Apple den Apple-Aktien-A.... (AAA) endlich hoch bekommt und sich etwas bewegt.
Geht aber vorläufig mit wohlwollender Zustimmung an mir vorbei!
Vielleicht jetzt einfach noch die Preise halbieren und alles wird ... ;-)

Ich habe seit einem Jahr ein MBP 2017 und keinerlei Probleme mit der Tastatur. Auch mehrere Kollegen in der Firma nicht.

Das ganze Thema wird - wie leider heute üblich - medial aufgeblasen, nur weil es bei einigen wenigen Geräten Probleme gibt. Bad News sell.

Einzig das Tastengeräusch ist mir etwas zu laut. Wenn das jetzt behoben wurde, umso besser.

Quad-Core im 13" MBP finde ich sehr, sehr sexy!

Beim meinen late 2016 15" hatte ich Tasten, die nicht funktionierten - bis ich mit dem Auto und dem Macbook Pro im Kofferaum ein ganzes Ende über Kopfsteinpflaster gefahren bin. Seitdem läuft es wieder wie frisch gekauft -)

Es handelt sich um eine per PCIe angebundene NVMe-SSD. Das ist keine Standard-, sondern eine High-End-Komponente.

Auf dem freien Markt gibt es 4 TiB in der Form nicht. Vergleichbare und erhältliche Größe kostet etwa 5 k€ Endkundenpreis bei einem ebenfalls Premium-Hersteller. Außerdem ist es verständlich, wenn ein Hersteller BTO-Produkte zu BTO-Preisen anbietet. Kleinmargen sind aufwendiger als die Massenproduktion.

Die mit der Vorversion vergleichbare MBP-Konfiguration liegst preislich auf derem Niveau, also hat sich nichts geändert.

Diese Neidlamentiererei ist jedes Mal amüsant. Wer es sich nicht leisten kann, muss sich halt mit weniger zufrieden geben. Schmerzt der Preis, blickt man in die falsche Richtung - der erste sollte immer ins eigene Portemonnaie und der zweite erst auf das Gewünschte fallen. Wenn ersteres zu schmal ist, muss man eben seine Wünsche revidieren. <shrug>

Von Bedürfnissen redet man am oberen Ende der Fahnenstange nicht mehr, das maxed-out MBP ist Luxus.

Bis zu 3,2 GB/Sekunde Lesegeschwindigkeit und bis zu 2,2 GB/Sekunde Schreibgeschwindigkeit ist schon eine Ansage. Derartige SSDs gibt es im freien Verkauf jedenfalls nicht.

Ich denke schon, dass die neuen MBP ein großer Wurf sind. So viele Neuerungen gab es seit Jahren nicht.

Wer sich ein MBP als Arbeitsgerät anschafft, schaut nicht primär auf den Kaufpreis. Man teilt die Kosten durch die geplante Nutzungsdauer (Preis/n Jahre) - in der Regel 4-6 Jahre - und dann ist man bei einem absolut vertretbaren Preis.

Da der Trend eindeutig zu mehr CPU-Cores geht, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis wir auch im iMac durchgängig Quadcore und in den höheren Modellen Hexacore sehen werden.

Da Kuo mit seiner Prognose wieder mal richtig lag, glaube ich inzwischen wieder an ein Mac mini Upgrade - auch als Quadcore Option.

Lange hat es gedauert - das Warten hat sich m. E. gelohnt. So einen krassen Zuwachs an Rechenleistung hat man bei mobilen Macs lange, lange nicht gesehen.

Die Preise: Günstig war Apple noch nie, aber durch die aktuelle Technik und das Gesamtpaket sind die Preise vertretbar. Ich bin übrigens ebenfalls Schnäppchenjäger - wer regelmäßig auf Preissuchmaschinen unterwegs ist, kann zum Teil gute Deals für Macs abgreifen.

Akku: Das ist Jammern auf ziemlich hohem Niveau. Im Gegensatz zu vielen WIN-Herstellern stimmen bei Apple die Angaben zur Akku-Laufzeit wenigstens. Es wird mir doch niemand erzählen, dass er in der Laptoptasche kein Netzteil dabei hat...

@TheDoc: Unter iOS kann True Tone abgeschaltet werden. Das wird auch für macOS gelten.

Kann sein das es die gleichen Preise wie 2017 sind, fest steht das es keinen preiswerten Mac mit viel SSD Speicher gibt und mir die Preise einfach zu hoch sind, ich weiß daher nicht ob ich nicht doch irgendwann mich von Apple entweder abwenden werde, oder aber einen iMac hole für die Leistung und ein billig MacBook für die Mobilität. Das wären dann 2 Rechner für mich und meine Frau. Die MacBook Pros sind mir einfach zu teure für Ihre Ausstattung - vielleicht will ich ja nicht die weltschnellste kleine SSD, sondern für das Geld lieber eine langsamere, austauschbare und 4 mal so grosse SSD?!

Für mich baut Apple mittlerweile am Normalverdiener vorbei, Geräte für Geschäftsleute die abschreiben können oder halt Leute denen das Geld egal ist.

Ich kann das allerdings gut verstehen, ist dort bei Apple doch fast jeder ein Millionär.

Apple? ja, aber nicht für jeden Preis!

ich hätte es nicht besser schreiben können, Danke!

Apple? ja, aber nicht für jeden Preis!

was bedeutet es wenn die Tastatur ein Jahr alt ist? Nix.

Hier läuft ein MacBok Pro 15“ seit 2009 mit der ersten Tastatur, DAS sagt was aus. Ein Jahr.....

Apple? ja, aber nicht für jeden Preis!

Leute, vergleicht die Preise bei Online-Händlern. Hab grad geschaut: das kleinste 13" MBP mit Touchbar von 2017 gibts für unter 1750€ bei seriösen Anbietern - das sind über 250 € weniger als bei apple.com. Es wird nicht lange dauern, dann steht das 2018er ebenfalls bei diesem Preis.

Wenn man diese Rabatte mit ins Gesamtbild nimmt, stimmt das Preis/Leistungsverhältnis. Und nochmal: Kauft ihr euch jedes Jahr ein neues MBP? Bestimmt nicht. Macs halten bis zu 10 Jahre. Wenn man sich alle 5-8 Jahre ne neue Kiste zulegt, dann ist der Kaufpreis auf diese Gesamtdauer umzulegen! Rauskommen ein paar hundert € pro Jahr. Ist das wirklich viel?

ist nicht zielführend:

@Mayflower: "Akku: Das ist Jammern auf ziemlich hohem Niveau. Im Gegensatz zu vielen WIN-Herstellern stimmen bei Apple die Angaben zur Akku-Laufzeit wenigstens. Es wird mir doch niemand erzählen, dass er in der Laptoptasche kein Netzteil dabei hat..."

Mir reichen oft schon die "12 Stunden" des MB Air nicht - die in Wahrheit eben nur ca. 8 bis 9 Stunden sind - und  ich mich in der "Prärie" befinde, wo es nun mal keine Steckdose für mein Netzteil gibt, das ich - wie nicht anders zu vermuten - dabei habe - ganz einfach - und deshalb täten mir ein paar mm mehr in der Dicke, wie einigen Anderen, sehr gut.

Deshalb ist Mac Book Pro mit seinen 10 Stunden NICHT Pro ;-) :)) 

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Dem kann ich mich in etwa halb anschließen. Auch ich würde mir wünschen, dass ein Gerät einen Arbeitstag durchhält - das wären regulär um die 12 h.

Es stellt sich die Frage, auf wieviele Pro-Nutzer das eine - kein Strom in erreichbarer Nähe - oder das andere - der Tag hat mehr als 9-10 h - dauerhaft zutrifft. Ich halte das Argument für ebensowenig zielführend, davon das Pro-Label am MB abhängig zu machen.

Wenn ich besondere Ansprüche habe, muss ich ggfs. ein anderes Gerät wählen, das diese erfüllt. Das spricht dem MB seine Pro-Eignung jedenfalls nicht generell ab. Aber ja, etwas mehr Dicke zugunsten eines leistungsfähigeren Akkus wünsche auch ich mir.

Zitat "

Mir reichen oft schon die "12 Stunden" des MB Air nicht - die in Wahrheit eben nur ca. 8 bis 9 Stunden sind - und  ich mich in der "Prärie" befinde, wo es nun mal keine Steckdose für mein Netzteil gibt, das ich - wie nicht anders zu vermuten - dabei habe - ganz einfach - und deshalb täten mir ein paar mm mehr in der Dicke, wie einigen Anderen, sehr gut.

Deshalb ist Mac Book Pro mit seinen 10 Stunden NICHT Pro ;-) :)) " (Ende Zitat)

1. Zweites MacBook Air mitnehmen! - ist bestimmt nicht schwerer, als wenn das MacBook Air einen Akku für 20 Stunden eingebaut hätte.
2. In welchem "Outback" bewegst Du Dich?  Nehmen wir an, das MB Air hätte Strom für 10 oder 11 Std. (effektiv - wobei man den Akku durch zahlreiche Massnahmen ja auch schonen kann), was machst Du dann - so allein in der "Prairie" ?

3. Das MB Air Konzept heisst ja offensichtlich: So leicht und kompakt wie möglich. Also gilt es, beim Akku gewisse Kompromisse einzugehen, oder nicht?

4. Kann man eine fehlende Netzteil-Steckdose nicht durch eine mitgebrachte Powerbank ausgleichen (die gibt's sogar mit Solarzellen - fürs echte Outback!)?

Kann man eine fehlende Netzteil-Steckdose nicht durch eine mitgebrachte Powerbank ausgleichen

So sehe ich das auch. Eine USB-C-Powerbank mit Power Delivery für Notebooks gibts mit 20.000+ mAh bei Amazon für kleines Geld (ca. 60 Euro). Lädt nebenher auch iOS-Geräte.

An der Akkulaufzeit von mobilen Macs habe ich seit Jahren nichts auszusetzen. Mit einigen Kniffen (Turbo Boost Abschaltung, ggf. dGPU deaktivieren) und den üblichen Maßnahmen (Helligkeit runter, Tastaturbeleuchtung aus, CPU-Fresser wie Flash meiden, Bluetooth gff. aus...) lässt sich gut zusätzliche Laufzeit herausholen.

einen Strom-Generator mitnehmen, für diesen Preis 2 Mac Book Air... Auf eine Power Bank bin ich natürlich nicht gekommen - dann hätte ich neben den vielen Adaptern noch ein weiteres Device mitzuführen.

Aber geht es darum?

10 Stunden Akku-Laufzeit ist nicht PRO - z.B. 14 Stunden wären es, und das MBP könnte sich vom Wettbewerb als PRO abgrenzen.

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

10 Stunden Akku-Laufzeit ist nicht PRO - z.B. 14 Stunden wären es, und das MBP könnte sich vom Wettbewerb als PRO abgrenzen.

Eine persönliche Meinung ist noch lange keine allgemeinverbindliche Aussage.