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Ein bedeutendes Systemrelease von Apple jährt sich zum 15. Mal: Ende August 2009 startete Mac OS X Snow Leopard 10.6 und war gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Der Hersteller bewarb die Hauptversion mit "0 New Features" (bezogen auf funktionelle Neuheiten) und einem Schwerpunkt auf Verfeinerungen, Qualitätssteigerungen, Optimierungen und Problembehebungen - fast ein Novum (bereits die Version Puma 10.1 war primär ein Optimierungsrelease). Außerdem beendete die Versionsreihe 10.6 die Unterstützung für PowerPC-Prozessoren (nur dreieinhalb Jahre nach der Einführung der ersten Intel-Macs).
Im Juni beendeten wir einen Artikel mit folgenden Sätzen "Noch besser wäre eine Option, mit der Mac-App-Store-Downloads auch auf einem externen Laufwerk abgelegt werden können. Auf diese Flexibilität müssen Anwender aber auch weiter verzichten." Nun, zwei Monate später, erfüllt sich dieser Wunsch: Beginnend mit macOS 15.1 können Anwender große Mac-App-Store-Programme (ab 1 GB) automatisch auf eine externe SSD auslagern lassen.
Wann werden macOS 15.0 und iOS/iPadOS 18.0 für alle Anwender freigegeben? Den genauen Termin wird Apple zwar erst auf der iPhone-Präsentation am 9. September nennen, ein Blick ins letzte Jahr gibt aber schon jetzt etwas Orientierung: Damals erschien iOS/iPadOS 17.0 am 18. September, gefolgt von macOS 14.0 am 26. September. Heuer könnte es in der 38. bzw. 39. Kalenderwoche (ab 16. September) soweit sein (mit Release-Candidate-Builds in der 37. KW). Heute gibt es erstmal neue Betaversionen von Apple - die inzwischen achte Testrunde.
Es gibt einen weiteren prominenten Spiele-Neuzugang für den Mac: Darkest Dungeon II. Darkest Dungeon II ist ein rundenbasiertes Gothic-Rollenspiel, das auf den im Jahr 2016 veröffentlichten ersten Teil folgt. Nach der Windows-Version, die letztes Jahr erschien, veröffentlichte der kanadische Entwickler Red Hook Studios nun eine Fassung für macOS.
Bereits seit dreieinhalb Jahren bietet Apple Anwendern die Möglichkeit, ihre in iCloud gespeicherten Bilder und Videos zum konkurrierenden Dienst Google Photos zu übertragen. Dabei werden Kopien exportiert, der Original-Datenbestand des eigenen iCloud-Accounts bleibt unberührt. Ab sofort gibt es auch für Apple Music einen Weg zum Datenumzug.
Nicht nur die FRITZ!Box 5690 Pro ist im Sommer in den Verkauf gegangen, AVM hat auch die FRITZ!Box 7690 auf den Markt gebracht (Amazon-Werbepartnerlinks*). Während die FRITZ!Box 5690 Pro mit einem VDSL- und einem Glasfaser-Modem ausgestattet ist, ist die FRITZ!Box 7690 ausschließlich für VDSL-Anschlüsse konzipiert.
Apple gibt eine Veränderung im Topmanagement bekannt: Der langjährige Chief Financial Officer (CFO) Luca Maestri gibt seinen Posten zum Jahreswechsel auf. Der 60jährige Maestri wurde im Jahr 2014 zum Finanzchef des Mac- und iPhone-Herstellers berufen und bleibt Apple in kleinerer Rolle erhalten. Sein Nachfolger als CFO wird Kevan Parekh, der bereits seit elf Jahren für Apple arbeitet.
Die jährliche iPhone-Präsentation findet heuer am 9. September statt. Das gab Apple heute bekannt. Die neuen Modelle der 16er Serie mit den obligatorischen Verbesserungen bei Chip, Kameras, Display, Schnittstellen etc. sollen ab 10:00 Uhr US-Westküstenzeit (19:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit) auf apple.com vorgestellt werden.
Der US-Entwickler MakeMusic hat heute das Aus für die Notationssoftware Finale verkündet. Finale war ein Urgestein im Musikmarkt und startete einst im Jahr 1988. Das Notensatzprogramm zum Komponieren von Musik wurde auch für den Mac angeboten.
Der Softwarehersteller Microsoft nimmt in wenigen Tagen die Mac-Version von Visual Studio aus seinem Angebot. Die erst vor rund zwei Jahren für die Apple-Plattform runderneuerte Entwicklungsumgebung wird ohne Angabe von Gründen eingestellt. Davon nicht betroffen ist der Editor Visual Studio Code.
Eine von Apple in macOS Sequoia vorgenommene Änderung sorgte für Wirbel unter Anwendern und Entwicklern: Anwendungen, die zur Bildschirmaufzeichnung dienen (plus noch weitere Arten von Programmen, die auf entsprechende Schnittstellen zugreifen), sollten beginnend mit macOS 15 wöchentlich bzw. nach jedem Neustart vom Nutzer genehmigt werden müssen. Nach massiver Kritik rudert das Unternehmen nun zurück - jedenfalls ein Stück.
Blizzard hat den Startschuss für die nächste Erweiterung des weltbekannten Online-Rollenspiels World of Warcraft gegeben. The War Within ist ab sofort erhältlich, zunächst nur im Rahmen der Early-Access-Phase für Käufer der Epic-Edition, am Dienstag erfolgt der reguläre Start. Es ist der erste Teil einer Trilogie, die sich um die Weltenseele-Saga dreht. Dem Mac bleibt Blizzard weiter treu.
Nutzer von Apple-Hardware hatten bisher 30 Tage lang Zeit, eine ausgelaufene Service-Abdeckung via AppleCare+ zu verlängern. Diesen Zeitraum hat der Hersteller nun auf 45 Tage ausgedehnt. Die Änderung gilt zunächst nur für ausgewählte Länder, dürfte aber schrittweise weltweit eingeführt werden.
Die Document Foundation hat heute die Verfügbarkeit von LibreOffice 24.8 bekanntgegeben. Es gibt mehrere Neuerungen für die quelloffene Bürosoftware, darunter eine erneut verfeinerte Unterstützung für Microsoft-Office-Dateiformate, zusätzliche Rechenfunktionen und Charttypen sowie Verbesserungen für die Benutzeroberfläche, bei unveränderten Mac-Systemanforderungen (ab Catalina 10.15).
Apple spendiert dem vor einem Jahr eingeführten Bluetooth-Kopfhörer Beats Studio Pro (Amazon-Werbepartnerlink*), der als High-End-Produkt mit dem AirPods Max konkurriert, eine neue Funktion: Das Audio-Sharing, d. h. das Teilen eines Audio-Streams mit einem weiteren Nutzer, ist Bestandteil der Firmware-Version 2C301, die zur Wochenmitte erschienen ist.
Seit Ende Juli ermöglicht Apple die Nutzung des hauseigenen Kartendienstes auch per Web-Browser. Nun hat der kalifornische Hersteller einen weiteren Dienst via Web zugänglich gemacht: Podcasts. Unterstützt werden plattformübergreifend die Web-Browser Chrome, Edge, Firefox und Safari zum Stöbern in Apples Podcasts-Angebot und zum Abspielen von Folgen.
Blackmagic Design hat heute die Fertigstellung des im Frühjahr angekündigten DaVinci Resolve 19 bekanntgegeben. Der Hersteller mit Sitz in Melbourne verspricht neue Werkzeuge sowie über 100 Funktions-Upgrades für die professionelle Videobearbeitungssoftware. DaVinci Resolve 19 ist in der Basisversion weiterhin kostenlos.
Anfang nächsten Jahres wird der Strategiespiel-Klassiker Civilization in der siebten Ausgabe debütieren. Das gaben der Entwickler Firaxis Games und der Publisher 2K bekannt. Civilization startete einst im Jahr 1991 und gehört zu den prägenden Vertretern des Genres. Civilization VII wird es auch für den Mac geben.
Für den neuen Flaggschiff-Router von AVM, die noch immer von Lieferproblemen betroffene FRITZ!Box 5690 Pro (Amazon-Werbepartnerlink*), ist ein erstes Update erschienen. Nach Herstellerangaben wartet FRITZ!OS 7.62 mit verschiedenen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen auf.
Im Frühjahr kündigte der auf Netzwerkprodukte spezialisierte Hersteller QNAP die Version 5.2 des Betriebssystems QTS für die hauseigenen Speichersysteme an. Das Unternehmen verspricht Verbesserungen für Systemsicherheit, Datenschutz, Leistung und weitere Bereiche. Nun gab QNAP die Fertigstellung von QTS 5.2 bekannt.
Die Firma Savage mit Sitz in Australien, spezialisiert auf Kreativ-Apps der Procreate-Reihe zum Zeichnen, Malen und Erstellen von Animationen auf dem iPad, hat sich mit klaren Worten zur inzwischen völlig ausgeuferten Hysterie um die sog. "Künstliche Intelligenz" geäußert, die bei fast allen Herstellern aus jeder Marketing-Ritze tropft. Die Stellungnahme von Savage beginnt mit den Worten "KI ist nicht unsere Zukunft".
Vor zwei Wochen veröffentlichte Apple das iPhone- und iPad-Betriebssystem in der Version 17.6.1 (Build 21G93) mit einer wichtigen Fehlerkorrektur für den erweiterten iCloud-Datenschutz. Zu Wochenbeginn hat der Hersteller die Systemaktualisierung nachgebessert - aktuell ist jetzt Build 21G101.
Apple hat in der vergangenen Nacht zwei Betriebssystemaktualisierungen zum Download bereitgestellt. Für die Entertainment-Box Apple TV ist tvOS 17.6.1 (Build 21M80) erschienen, während watchOS für die Computeruhr Apple Watch nun in der Version 10.6.1 (Build 21U580) vorliegt. Es handelt sich dabei um kleinere Wartungsupdates.
Mit der iTunes-Software konnte man einst den Home-Bildschirm eines iPhones anpassen, d. h. die App-Symbole in gewünschter Reihenfolge auf den gewünschten Seiten platzieren. In macOS Sequoia 15 bringt Apple diese Funktionalität zurück. Die kommende Versionsreihe des Betriebssystems enthält eine Neuerung namens iPhone Mirroring, die die Steuerung eines iPhones mit dem Mac ermöglicht. Diese Funktion wurde kürzlich um die Möglichkeit der Anpassung des Home-Bildschirms ergänzt.
Monatelang hatte macOS Sonoma 14 mit einem Absturzproblem zu kämpfen, das während des Ruhezustands auftrat: Der Rechner konnte sich plötzlich - schon wenige Sekunden nach der Aktivierung des Ruhezustands oder auch erst Stunden danach - mit einem Kernel Panic verabschieden ("Ihr Rechner wurde aufgrund eines Problems neu gestartet"). Der Fehler wurde zu Jahresbeginn entweder mit Version 14.2 oder mit Version 14.3 eingeführt, mit der Version 14.6/14.6.1 hat Apple ihn nun endlich behoben.
Das Open-Source-Projekt Gutenprint galt lange Zeit als Geheimtipp: Ganz alte Drucker, für die die Hersteller schon seit vielen Jahren keine Mac-Treiber mehr anbieten, lassen sich mit Gutenprint weiterhin nutzen. Allerdings nur bis einschließlich macOS Mojave 10.14. Und nun ist Schluss: Das Projekt verkündete das Aus der Mac-Unterstützung.
Vor zwei Monaten hat Apple die Version 10.8 der Videobearbeitungssoftware Final Cut Pro mit mehreren Neuerungen vorgelegt, darunter die Funktionen "Licht und Farben verbessern" (Farben, Farbbalance, Kontrast und Helligkeit per Klick automatisch optimieren) und "Slo-Mo glatt" (Zeitlupenszenen erstellen) exklusiv für Rechner mit M-Prozessor. Nun veröffentlichte der Hersteller ein kleineres Wartungsupdate.
Der Schweizer Entwickler Threema hat heute zwei bedeutende Neuerungen für seinen Messaging-Dienst eingeführt. Demnach können versendete Nachrichten ab sofort bearbeitet und - auch für den Empfänger - gelöscht werden (letzteres war bislang nur für den eigenen Nachrichtenverlauf möglich).
macOS ist in den letzten Jahren immer restriktiver geworden, was den Zugriff von Dritthersteller-Software auf System- und Hardwarefunktionen angeht - Nutzer müssen viele Abfragen explizit genehmigen. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen, denn schließlich möchte wohl kein Anwender, dass beispielsweise Kamera oder Mikrofon heimlich Aufzeichnungen vornehmen. Mit einer Änderung in macOS Sequoia 15 hat der Hersteller den Bogen nun aber offenbar überspannt.