"Leopard" auf älteren G4-Macs

Für die Installation von Mac OS X 10.5 wird bekanntlich ein Intel Core-, ein PowerPC G5- oder ein mit mindestens 867 MHz getakteter PowerPC G4-Prozessor vorausgesetzt. Auf langsameren Systemen, selbst auf einem Power Mac G4 800 MHz Dual, verweigert das Installationsprogramm den Dienst. Das Betriebssystem selbst ist auf diesen Macs jedoch problemlos lauffähig. Mit zwei Tricks lässt sich die Beschränkung des Installers umgehen.

Eine Möglichkeit: "Leopard" mit einem den offiziellen Anforderungen genügenden Mac auf einer externen FireWire-Festplatte installieren. Letztere fungiert dann als Bootlaufwerk für das nicht unterstützte System. Die andere Alternative: Die Installation des Betriebssystems per Target Disk Mode. In beiden Fällen bootet Mac OS X 10.5 anstandslos auch auf älterer G4-Hardware (G3 ausgenommen). In jedem Fall - auch auf G5- oder Intel-Systemen - empfehlen sich für "Leopard" mindestens 1024 MB RAM und eine schnelle Festplatte.

Kommentare

Prozessor Upgrade Karten erkennt der Leo nicht.

In meinem Fall glaubt der Leo, den originalen 450er updaten zu müssen und erkennt die 1,4 GHz SonnetKarte nicht.

Prozessor Upgrade Karten erkennt der Leo nicht.

Richtig. Auch die Prozessor-Upgrades von Giga-Design (2x1,8 GHz G4) erkennt 10.5 nicht und gibt 467 MHz an.
Es könnte am neuen System-Profiler zu liegen. Sehr ärgerlich.

Apple scheint es nicht für nötig zu erachten seine früheren und heutigen Kunden umfassend zu informieren.

Mr. Miller

Meine Güte,

was ist denn an "mindestens G4 mit 867 MHz" sooo schwer zu verstehen?
Wer's mit dem beschriebenen Trick trotzdem auf "langsameren" Systemen installiert, darf sich halt dann nicht über Probleme (unwahrscheinlich) beschweren.
Ein G4/466 ist ja nicht nur vom Prozessor her ein wenig antiquiert. Auch die GraKa, der Bus, das verbaute RAM und die alten ATA-Platten wirken als Schaumbremse. Dass das Installationsprogramm alle Aufrüstoptionen durchprüft, um eine etwaige höhere Systemleistung zu ermitteln, ist wohl zu aufwändig.
Natürlich ist es seltsam, die Installation auf einem lahmen 933er G4-iBook zu erlauben, aber einen DP-Quicksilver mit 800 MHz, der immer noch ordentlich Wumm hat, auszusperren. Liegt wohl daran, dass die G4-iBooks erst vier Jahre auf dem Markt sind, die Quicksilver aber schon seit sechs. Apple will halt Hardware verkaufen...
Solange diese Begrenzung aber so leicht zu umgehen ist, macht es doch nicht so viel aus.

Leopard auf G4 450Mhz mit Sonnet Karte

Hallo,

ich habe auch diese Konfiguration.

Auf meinen alten G4 mit 1,4 GHZ Karte ließ sich Leopard auch Installieren.

Allerdings schaltet er sich unmittelbar nach den ersten Sekunden des Bootes komplett aus.
Komischer Effekt.

Leopard auf G4 mit 1,4 MHz Prozessor Upgrade

Habe auf einem G4 (ehem. G4/400) mit 1,4 MHz Prozessor Upgrade von GigaDesigns die Installation durchführen können. Der Rechner schaltet jedoch kurz nach dem Start einfach ab.
Wenn jemand helfen kann, wäre das echt klasse.
Der Apple Support konnte nicht weiter helfen.

Läuft doch...

Bei meinem auch schon betagten G4 Digital Audio läuft der Leo stabil und macht dank der umgeflashten PC-Radeon 9800 Pro auch einen ganz flüssigen Eindruck, allerdings nach einer 'cleanen' Neuinstallation auf der zweiten internen Platte (beim Upgraden über das alte Tiger gab's dagegen etliche Katastrophen). Auch mit der 1,8 Ghz Sonnet-Karte (Single) verträgt er sich bisher mühelos, hat auch keinerlei Anstalten gemacht die Karte nicht zu akzeptieren.

Viele der alten Mankos, die unter Tiger noch Probleme machten (DVD-Laufwerk mit Patchburn 'gangbar' machen; Treiber für ATI suchen und installieren usw.) scheinen bisher vollkommen reibungsfrei zu laufen. Ich bemerke beim Arbeiten mit Photoshop und Illustrator keine Einbussen.

Bis hierhin bin ich also rundum zufrieden...