Apple-Chef spricht auf Konferenz über Smartwatches

29. Mai 2013 16:00 Uhr - sw

Apple-Chef Tim Cook war gestern zu Gast auf der Konferenz D11 in Rancho Palos Verdes, Kalifornien. Im Rahmen eines knapp eineinhalbstündigen Interviews stellte sich Cook den Fragen der gastgebenden Journalisten Walt Mossberg und Kara Swisher. Überraschende Ankündigungen machte Cook erwartungsgemäß nicht, dennoch ließ er sich die eine oder andere interessante Aussage entlocken.

Demnach geht Cook für die Zukunft von einer steigenden Bedeutung von am Körper tragbarer Computertechnik aus. Das Handgelenk sei interessant, da es nach Meinung von Cook natürlich ist, dort etwas zu tragen. Computerbrillen wie Google Class sieht der Apple-CEO hingegen skeptisch, da man damit kein breites Publikum ansprechen könne.



Das vollständige Interview mit Apple-Chef Tim Cook.



Cook nutzt das Nike FuelBand, das die sportlichen Aktivitäten des Nutzers aufzeichnet und an iOS-Geräte übermittelt. Am Handgelenk tragbare Geräte müssten jedoch künftig weit mehr Funktionen bieten. Der Bereich der tragbaren Computertechnik sei reif für die Erkundung, meint Cook. Über eine so genannte Smartwatch von Apple – von der Presse "iWatch" getauft – wurde in den letzten Monaten vielfach spekuliert.

Für das TV-Geschäft habe Apple eine "große Vision", sagte Cook. Die Frage, ob Apple einen eigenen Fernseher auf den Markt werde, beantwortete er allerdings nicht. Von der Set-top-Box Apple TV seien inzwischen mehr als 13 Millionen Geräte verkauft worden. Am Rande gab Cook eine Personalentscheidung bekannt: Demnach arbeitet die ehemalige Chefin der US-Umweltbehörde EPA, Lisa Jackson ab sofort für Apple und sei für die Umweltschutzaktivitäten des Konzerns zuständig.