Apple-Quartalsbericht: Finanzexpertin rechnet mit Mac-Rekordabsatz

21. Jan. 2015 11:00 Uhr - sw

Apple hat nach Einschätzung der Analystin Katy Huberty vom Finanzdienstleister Morgan Stanley einen neuen Mac-Absatzrekord aufgestellt. Laut ihrer Prognose konnte Apple im vierten Quartal 2014 weltweit 5,8 Millionen Macs verkaufen – dies wäre ein neuer Rekord in der inzwischen 31jährigen Geschichte des Computers. Dagegen setzt sich der Abwärtstrend beim iPad nach Angaben von Huberty fort.


iMac mit Retina-5K-Display

Der Mac-Absatz boomt. Im Bild der neue 27-Zoll-iMac mit Retina-5K-Display.
Foto: Apple.



Die Finanzexpertin rechnet für das letzte Quartal mit 22 Millionen verkauften iPads – dies wäre ein Rückgang von vier Millionen Stück im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der iPad-Absatz ging bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 zurück – um 16 Prozent im ersten Quartal, um neun Prozent im zweiten Quartal und um 13 Prozent im dritten Quartal.

Auch beim iPhone erwartet Huberty einen neuen Rekord. Sie prognostiziert 67 bis 69 Millionen verkaufte Apple-Smartphones für das Jahresendquartal. Im Vorjahresquartal setzte Apple 51 Millionen iPhones ab.

Apple wird die Zahlen des letzten Quartals am Dienstag, den 27. Januar, vorlegen.

Kommentare

Noch besser wäre es jedoch, wenn Apple endlich mal die ganzen Bugs in Yosemite fixen würde! Seit mittlerweile 3 (!!!) Monaten nutze ich Yosemite und muss mich fast täglich über WLAN Verbindungsabbrüche oder langsame Übertragungsraten ärgern. Nebendran steht ein Mac mit Mavericks, der diese Probleme nicht hat.

Gerade jetzt wo sich Macs offenbar wie geschnitten Brot verkaufen ist es wichtig, dass die neuen User nicht durch miese Softwarequalität gleich wieder vergrault werden!

Ich sehe das genauso! Yosemite ist seit einem Vierteljahr verfügbar, aber die gravierendsten Bugs wurden immer noch nicht gefixt. Das ist schlichtweg eine Schande, andere Hersteller reagieren da viel schneller. Man braucht sich ja nur die Bewertungen für Yosemite im App Store anschauen oder die ganzen negativen Postings bei discussions.apple.com. Es hakt bei Yosemite an allen Ecken und Enden. WLAN, Performance, Stabilität, Multi Display Unterstützung, Grafikdarstellung, Ruhezustand, Akkulaufzeit usw. usw. usw.

Das Problem liegt IMHO in Apples starrer, eingerosteter Haltung, was Updates angeht. Anstatt für schwerere Fehler kurzfristig Notfallpatches herauszugeben, gibts lediglich alle Vierteljahre völlig aufgeblähte OS-Updates, die aufgrund der Fülle an Änderungen häufig neue Probleme verursachen.

Häufigere, dafür weniger umfangreiche Updates, die gezielt Fehler beheben, wären wesentlich sinnvoller als Monster-Updates wie das dringend erwartete, aber leider immer noch nicht verfügbare OS X 10.10.2.

Jetzt mal ganz krass gesagt: Ihr seid selbst schuld, wenn ihr so (zu) früh auf ein neues OS X umsteigt!

Neue OS-Releases von Apple sind seit Jahren chronisch verbuggt. Profis warten daher mindestens zwei, besser drei Updates ab, bis die krassesten Bugs beseitigt wurden.

Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, nicht gleich im Herbst auf neue iOS oder OS X Versionen zu wechseln, sondern einige Monate zu warten. Ihr erspart euch Ärger, schont eure Nerven und müsst keine Zeit für Problemlösungen investieren. Wenn man diese Grundregel beachtet, fährt man mit dem Mac immer noch um Längen besser als mit Windows.

Dennoch muss ich festhalten, dass ich von Apple in puncto Softwarequalität keine Besserung erwarte, solange weiterhin krampfhaft an jährlichen OS-Releases festgehalten wird, nur damit die Marketingabteilung Material für Jubel-Awesome-alles-ist-geil-Werbespots hat.

Alle zwei Jahre ein neues OS, das ordentlich durchgetestet und ausgereift ist, reicht völlig!

Mein Traum für dieses Jahr wäre ein Release wie damals Snow Leopard. Nur wenige neue Features, dafür Feinschliff und Fehlerkorrekturen unter der Haube, gepaart mit besserer Performance.

Viele Poster vergessen, dass es eine hohe Zahl an Yosemite-Nutzern gibt, die keine Probleme damit haben, so wie meine Person, auf mehreren Macs. Warum und worauf hätte ich mit dem Update warten sollen? Es ist aber vielleicht klug vorzusorgen, dass man zurück kann, wenn man nicht zufrieden ist, was man ja erst hinterher weiss. Die ganzen Kommentare sind für mich kein zuverlässiges Kriterium mehr, da sie nicht meinen Erfahrungen entsprechen. Früher konnte ich die meisten berichteten Fehler reproduzieren, heute ist es variabel, meist nicht oder für mich nicht von Relevanz.

Es ist schön, dass du, rhmac, keine Probleme mit OS X Yosemite hast. Die WLAN-Probleme sind leider Fakt. Das sieht man nicht nur in den Foren oder Rezensionen, sondern das sehe ich ganz konkret bei mir in meinem Freundeskreis (ich selbst bin glücklicherweise nicht betroffen, dafür hakt es mit OS X Yosemite bei mir bei anderen Dingen, z. B. zum Teil schlechtere Grafikperformance gegenüber Mavericks).

WLAN ist ein sehr, sehr kritischer Bereich und dass die Probleme seit einem Vierteljahr unverändert bestehen, wirft kein gutes Licht auf Apple. Wir zahlen Premium-Preise für Apple-Produkte. Für dieses viele Geld können wir auch Premium-Support verlangen. Leider ist dem nicht so. Siehe auch die Motherboard Schäden beim 2011er MacBook Pro. Da muss Apple sogar erst verklagt werden.

Ich bin der Meinung: Apple könnte es besser, viel besser, wenn sie nur wollten. Aber IMHO laufen die Geschäfte halt offenbar zu gut als dass die Chefs eine Notwendigkeit für Änderungen sehen.

Das gleiche lässt sich von den vorhergehenden "runden" Versionen inkl. iOS behaupten.
Merke: Alle neuen grossen Betriebssystem-Updates reifen erst beim Kunden.

Als Faustregel gilt:

Höchster Reifegrad bei MAC OS X: X.8 - X.9

Jeder Kunde, der früher zugreift, muss mit teils erheblichen Bauchschmerzen rechnen.

Das Problem: Apple nimmt das ausgereifte, gut schmeckende Obst so schnell vom Markt, dass es nicht lange genug genossen werden kann.

Folge: Neuerliche Bauchschmerzen durch das nachrückende unreife Obst.

Apple ist da übrigens kein "Einzeltäter" - fällt nur eher unangenehm auf, da da Obst teuer wie "normal".

Die schnellen Produktzyklen sind schlichtweg Irrsinn. Eine Upgrade-Orgie inkl. notwendiger Updates für die eingesetzte Software folgt auf die nächste. In einem Tempo, dass es nur noch als "verrückt" zu bezeichnen ist.

[quote=Hannes]Jetzt mal ganz krass gesagt: Ihr seid selbst schuld, wenn ihr so (zu) früh auf ein neues OS X umsteigt!
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Dennoch muss ich festhalten, dass ich von Apple in puncto Softwarequalität keine Besserung erwarte, solange weiterhin krampfhaft an jährlichen OS-Releases festgehalten wird, nur damit die Marketingabteilung Material für Jubel-Awesome-alles-ist-geil-Werbespots hat.[/quote]Zu den Werbespots fällt mir nur ein, dass ich überhaupt nichts von Apple kaufen täte, würde ich ich mich daran orientieren. Die wirken alle auf mich, wie auf Valium produziert. Aber die Masse scheint drauf zu stehen ;-)

Gruß Uli

Ab 10.3 habe ich jedes Software Update fast bedenkenlos mitmachen können. Bis einschließlich 10.6.8, welches ich bis zum Schluss auf meinem 6,5 Jahre alten MacBook Pro hatte. Dieses musste ich wegen zunehmenden Monitorproblemen (Riss des Aluminiumrahmens) durch ein MacBook Air ersetzen.
Beim Einrichten des Rechners ging es schon los. Konnte keine WLAN-Verbindung herstellen. Zwangsneustart. WLAN-Verbindung klappte dann, aber beim Anlegen des Admin-Benutzers kein Fortschritt. Wieder Zwangsneustart. Endlich erfolgreich erscheint dann Yosemite.
So etwas hat es früher einfach nicht gegeben.
Habe dann von einer vorher schon präparierten externen Festplatte Mavericks installiert. Etliche Programme brauchten dann natürlich ein Update. Kaum zu glauben: Pages hat die Serienbrief Funktion verlernt. Hallo Apple: Das ist Rückschritt und kein Fortschritt.
Die Hardware überzeugt mich nach wie vor. Aber wenn es in 6,5 Jahren wieder softwaremäßig keine Fortschritte gibt, werde ich wohl zwangsläufig auf Linux umsteigen.