Neue Dokumentation: "Steve Jobs: The Man in the Machine"

28. Juli 2015 18:00 Uhr - sw

Mit "Steve Jobs: The Man in the Machine" erscheint im September eine Dokumentation über den Mitbegründer Apples. Nun wurde ein erster Trailer veröffentlicht. Der Film von Oscar-Preisträger Alex Gibney soll Jobs sowohl als brillanten Visionär als auch als kühlen Geschäftsmann zeigen.

Die Dokumentation, die im März auf dem SXSW-Festival in Austin, Texas, Premiere feierte, gilt als umstritten. Apple-Topmanager Eddy Cue kritisierte den Film damals scharf. Es handele sich dabei um eine ungenaue und böswillige Darstellung von Steve Jobs, erklärte Cue. Es werde nicht die Person dargestellt, die er gekannt habe.



Die Filmplakat-Überschrift – "Kühn. Brillant. Brutal" – lässt den Eindruck entstehen, dass Gibney bewusst polarisieren will. Gibney gewann im Jahr 2008 für den Dokumentarfilm "Taxi zur Hölle" einen Oscar. Der US-Kinostart von "Steve Jobs: The Man in the Machine" ist für den 04. September geplant. Ob bzw. wann der Film auch in europäischen Kinos anlaufen wird, ist noch nicht bekannt. Daneben ist auch ein digitaler Vertrieb über den iTunes-Store und weitere Plattformen vorgesehen.

Im November kommt in Deutschland ein Spielfilm über Steve Jobs in die Kinos (mehr dazu hier). Er basiert auf der offiziellen, im Jahr 2011 veröffentlichten Steve-Jobs-Biografie von Walter Isaacson. Steve Jobs wird von Michael Fassbender, Steve Wozniak von Seth Rogen gespielt.

Kommentare

Schön und gut, ungeachtet seiner Verdienste und Visionen für Apple ist er aber kein Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder Nelson Mandela... das ist auch nicht weiter schlimm, da er lediglich Mitbegründer und lange Jahre CEO einer Konsumgüter-Firma gewesen ist und wahrlich keine Lichtgestalt in menschlicher Hinsicht war, wenn man all den unautorisierten und der einen autorisierten Biographie(n) Glauben schenken kann. Den Unkenrufen zum Trotz gibt es Apple immer noch, trotz seines viel zu frühen Todes, denn auch zu Lebzeiten hat er die Firma nicht alleine repräsentiert, sondern stand einer Heerschar an brillanten und hochmotivierten Mitarbeitern vor. Daher könnte man meiner unmaßgeblichen Meinung nach so langsam anfangen, die Kirche im Dorf zu belassen.