Nach 13 Jahren: Videokonverter HandBrake erreicht Version 1.0

27. Dez. 2016 13:30 Uhr - Redaktion

Der kostenfreie Videokonverter HandBrake hat nach einer mehr als 13jährigen Entwicklungszeit die Version 1.0 (14 MB, Englisch) erreicht. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für den Videocodec VP9, hardwarebeschleunigte H.265-Verarbeitung (erfordert Skylake- oder Kaby-Lake-Prozessor von Intel), Leistungsoptimierungen, verbesserte Unterstützung für viele Formate sowie aktualisierte Exportvorgaben.


Handbrake

Screenshot von HandBrake.
Bild: HandBrake Team.



Die Mac-Version hat zahlreiche Verbesserungen für die Benutzeroberfläche erhalten, außerdem wird für Untertitel die Software XQuartz nicht länger benötigt. Allerdings fehlt dem Programm weiterhin Unterstützung für die Mac-Sicherheitsfunktion Gatekeeper (HandBrake muss erstmalig über den Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden). Die Unterstützung für OS X Snow Leopard wurde eingestellt – HandBrake 1.0 erfordert mindestens OS X Lion.

HandBrake liegt weiterhin nur auf Englisch vor. Zeitgleich mit der Fertigstellung der Version 1.0 wurde erstmals eine Anleitung zu der Software veröffentlicht. Mit der Anwendung lassen sich Videos in Formate wie MPEG-2, MPEG-4, H.264, H.265, VP8 oder Theora umwandeln. Dazu stellt HandBrake eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten und Exportvorgaben für Mobilgeräte zur Verfügung. Das Update steht auch über die integrierte Aktualisierungsfunktion zum Download bereit.

Kommentare

Go Mac – the computer with a smile!

um z.B. einen mehrsprachigen Film von VIDEO_TS nach .mp4 zu konvertieren und mehr als eine Sprache (kannst aussuchen welche) zu erhalten. Ist danach statt 5 GB nur noch etwa 1,5 GB gross und deutlich besser zu handlen.

Macht auch Batch Konvertierungen und erlaublte es als erstes ein 4k Video auf 2560x1440 runterzuskalieren. Andere Programme machten da als Zielformat 3000x2000 draus oder ähnlichen Mist

Eine Frage an gaffer:

Aber ein Konvertieren OHNE Neuberechnung (sogenanntes Remuxing) des Videos habe ich bisher nicht geschafft. Oder habe ich etwas übersehen ?

Also in Deinem Beispiel: Uberflüssige Audiospuren raus, aber Video unverändert lassen und das Ganze von TS nach MP4 'umfüllen' (Container-Wechsel) und wieder abspeichern (geht viel schneller als Neukodieren).