Produktionsprobleme wegen Coronavirus: Neues Einsteiger-iPhone könnte erst im April auf den Markt kommen

02. März 2020 15:30 Uhr - Redaktion

Unter Insidern gilt es als sicher, dass Apple in wenigen Wochen ein neues Low-Cost-Smartphone vorstellen wird. Es soll 399 US-Dollar kosten und sowohl preisbewusste Käufer, die derzeit ältere iPhones nutzen, als auch Kunden in Entwicklungs- und Schwellenländern ansprechen. Die Ausbreitung des Coronavirus könnte den Plänen der Kalifornier jedoch einen Strich durch die Rechnung machen.

Berichten aus Fernost zufolge arbeiten die Apple-Auftragsfertiger in China wegen der Coronavirus-Krise momentan nur mit einer Kapazität von 30 bis 50 Prozent. Nach Informationen des gewöhnlich gut informierten Analysten Ming-Chi Kuo sei erst ab dem zweiten Quartal mit einer Normalisierung der Situation zu rechnen. Dies bedeutet, dass der iPhone-SE-Nachfolger für einen Verkaufsstart im März möglicherweise nicht in den erforderlichen Stückzahlen bereitstehen und Apple daher den Launch auf April verschieben könnte.

Der Name ist bislang nicht durchgesickert, in der Gerüchteküche ist häufig von "iPhone SE 2" oder von "iPhone 9" die Rede. Es ist aber gut möglich, dass Apple eine ganz andere Bezeichnung wählen wird, um das Gerät besser von aktuellen und kommenden Modellen abzugrenzen.

 
iPhone 8
 
iPhone 8 soll als neues Low-Cost-Modell neu aufgelegt werden.
Foto: Apple.

 

Die technischen Eckdaten seien bereits von Apple festgezurrt worden, so der Bericht weiter: Design auf Basis von iPhone 8 mit 4,7-Zoll-Display (LCD-Technik), Touch-ID-Fingerabdrucksensor, A13-Prozessor, drei GB Arbeitsspeicher, 64 oder 128 GB Speicherkapazität, kein 3D-Touch, drei Farben (Spacegrau, Silber, Rot).

Zum Vergleich: Das iPhone SE (4,0-Zoll-Display) startete im Frühjahr 2016 ebenfalls für 399 US-Dollar - hierzulande waren es damals 489 Euro. Das iPhone 8, das Apple mit A11-Prozessor und zwei GB RAM zu Preisen ab 449 US-Dollar anbietet, wird im Zuge der Markteinführung des neuen Low-Cost-Modells wahrscheinlich eingestellt werden. Möglicherweise verzichtet Apple auf weitere Features, beispielsweise das drahtlose Laden, um einen Einstiegspreis von 399 US-Dollar realisieren zu können.

Dank des A13-Prozessors wäre die Versorgung mit Softwareaktualisierungen für die nächsten fünf bis sechs Jahre sichergestellt.

Kommentare

Jupp, Mac@Night.
Anstatt alle Energie und Geld in 5G zu stecken, würden sich manche Gegenden überhaupt über mobiles Netz freuen. 

// Anstatt alle Energie und Geld in 5G zu stecken, würden sich manche Gegenden überhaupt über mobiles Netz freuen. //

Gibt es nun schon aussagekräftige Studien dazu?

... die iPhones immer noch mit viel zu wenig Speicher zu kaufen sind.

64 und 128 GB sind doch viel zu schnell voll... :-(