Cyberduck 3.1.2 vs. Transmit 3.6.7 vs. Flow 1.1.2

Der Weg zum Web-Server ist lang und die Leitungen dahin sind mitunter überlastet. Wer Daten über das Internet transferieren möchte, der benötigt eine robuste und zuverlässige Daten-Spedition. Mit dem Open-Source-Programm Cyberduck sowie den Shareware-Konkurrenten Transmit und Flow hat MacGadget drei FTP-Clients auf Herz und Nieren getestet und kommt zu einem verblüffenden Ergebnis.

FTP-Clients werden immer beliebter

Zu Beginn dieses Jahrzehnts hatten FTP-Programme eine vergleichsweise kleine Nutzergemeinde. Private Homepages bildeten die Ausnahme, in den Haushalten waren langsame ISDN- oder Modemverbindungen ins Internet der Regelfall. Meist wurden FTP-Clients von Profis wie Web-Designern, Publishing-Experten, Programmierern oder Administratoren, die im gewerblichen Einsatz per Standleitung ungeheure Datenmengen hin- und herbewegen mussten, eingesetzt.

Heute ist die Situation völlig anders. Das eigene Blog oder die persönliche Homepage gehört zum guten Ton, und dank des fast überall verfügbaren Breitband-Internets ist auch in Privathaushalten die Übertragung selbst großer Datenmengen nur noch eine Sache von Sekunden. Damit einhergehend ist Notwendigkeit, beim Datenverkehr auf ausgereifte Programme zurückzugreifen, gestiegen. Außerdem lässt sich eine weitere Entwicklung beobachten: Immer mehr User verlagern ihre persönlichen Daten auf Internet-Server und stellen so sicher, dass die Inhalte jederzeit und an jedem Ort zugänglich sind.

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Die FTP-Clients haben als Mittler zwischen der lokalen Festplatte und den entfernten Servern im Internet maßgeblichen Anteil am Management der Daten. Ganz gleich ob für mobilen oder stationären Zugriff: Cyberduck, Transmit und Flow sind Spezialisten für den Transfer von und zu entfernten Servern. Sie bieten eine Vielzahl komfortabler Features. Das Apple-Betriebssystem Mac OS X 10.5 bietet zwar auch eine FTP-Funktion. Diese ist aber nur für den beschränkten Einsatz geeignet. Eine Sonderrolle nimmt der Apple-eigene Online-Dienst MobileMe ein – den Zugriff auf die iDisk erledigt der Finder schnell und zuverlässig.

Für den professionellen FTP-Zugriff ist der Finder aber schlichtweg unbrauchbar. So gelingt zwar der Verbindungsaufbau zu einem FTP-Server recht einfach über den Befehl "Mit Server verbinden" über das Menü "Gehe zu". Beim Browsen in der Verzeichnisstruktur und beim Download von Dateien ist der Finder aber deutlich langsamer als die getesteten FTP-Clients. Weiter: Der Upload von Dateien auf einen FTP-Server per Finder ist standardmäßig nicht möglich (erfordert die Software MacFusion), fortgeschrittene FTP-Funktionen sucht man vergebens.

Wer also regelmäßig auf Datenübertragungen per FTP oder einem anderem Protokoll angewiesen ist, der landet früher oder später bei einem eigenständigen Programm wie eben Cyberduck, Flow oder Transmit. Kein Wunder, denn: Die Entwicklung dieser Software-Gattung ist rasant. Mit jeder neuen Evolutionsstufe kommen die Programmierer ihrem Ziel ein Stückchen näher. Und das kann nur lauten, den Datentransfer ins Web so komfortabel zu gestalten wie in einem lokalen Netzwerk.

Look & Feel

Nach dem Programmstart des Schweizer Quietsche-Entchens Cyberduck wird schnell deutlich, dass die Open-Source-Entwickler dem Prinzip "jede Funktion ein eigenes Fenster" folgen. In drei frei anzuordnenden Fenstern werden Aktivität, Dateitransfers und der eigentliche FTP-Browser angezeigt. Letzterer lässt sich zur Anzeige von Lesezeichen zusätzlich noch einmal komplett umschalten. Einsteiger lassen sich von dieser Fensterflut leicht verwirren. Der Cyberduck’sche Hang zum "Fensterln" trägt darüber hinaus nicht unbedingt dazu bei, Herr im eigenen Haus zu bleiben – sprich – den Überblick über den eigenen Desktop zu behalten. Allenfalls eine kleine Cyberduck-Unzulänglichkeit, aber: Ästheten stören sich an den Icons, Schaltflächen und Symbolen. Sie wirken wenig Apple-like – ein Vorwurf dem sich andere Programme der Open-Source-Szene, wie zum Beispiel OpenOffice, ebenfalls ausgesetzt sehen. Auf die Funktionalität hat das freilich keinen Einfluss.

Einen gänzlich eigenen Weg verfolgt Transmit. Die Programmsymbole sind im Vergleich zu Cyberduck deutlich näher am Apple-Standard. Auch bei der Gestaltung der Programmoberfläche unterscheidet sich Transmit deutlich von Cyberduck und Flow. In einer aufgeräumten Programmoberfläche haben die Entwickler eine klassische Zwei-Fenster-Ansicht (links die lokale Festplatte, rechts der Server) platziert, die Erinnerungen an Windows-Applikationen weckt. Wer jetzt aufschreckt, der kann ruhig bleiben. Auch wenn Transmit die Herzen seiner User nicht wirklich erwärmen kann: Die Optik orientiert sich dennoch stark am Erscheinungsbild von Mac OS X 10.5. In puncto Oberfläche ist Transmit sehr funktionell und wirft selbst beim Erstkontakt keine Fragen auf. Ebenso wie bei Flow werden Zusatzinformationen bei Transmit in Seitenfächern angezeigt, die sich auch per Shortcut ein- oder ausblenden lassen. Dass die Schaltflächen zum Vor- und Rückwärts-Browsen nicht linksseitig ausgerichtet sind, wie man das eigentlich erwarten würde, ist dabei nur eine unbedeutende Randerscheinung eines ansonsten durchdachten und übersichtlich-nüchternen Transmit-Arbeitsbereichs.

Cyberduck vs. Flow vs. Transmit
Sehr übersichtlich: Zwei-Fenster-Ansicht in Transmit


Ebenfalls funktionell und übersichtlich präsentiert sich der dritte Test-Kontrahent. Die Oberfläche von Flow ist schick und funktionell – gewissermaßen aus einem Guss. Optisch orientiert sich der FTP-Client am aktuellen Apple-Look á la Mail, Pages oder Keynote und darf mit Fug und Recht als visuelles Highlight unter den getesten Kontrahenten bezeichnet werden. Nach eigenen Angaben haben die Entwickler unzählige Stunden damit verbracht, auch diffizilste Programmfeatures bis ins kleinste Detail hin zu optimieren – ein Bemühen das gelungen ist und schon auf den ersten Blick deutlich wird. Die Liebe zu den Kleinigkeiten lässt die Arbeit zum Vergnügen werden und offenbart sich nicht nur in der Gestaltung von Buttons, Icons und Schaltflächen, sondern auch in deren treffsicherer Platzierung. Fensterinhalte, die seitlich wegblenden oder eine Browseransicht, die sich per Mausklick in das Transferfenster umschalten lässt, machen Spaß bei der Arbeit ohne dabei verspielt zu wirken. Alles sitzt exakt dort, wo man es intuitiv vermutet. Kein Wunder, dass sich auch Einsteiger in der Design-Umgebung auf Anhieb zurechtfinden. Nach dem Vorbild des Tab-Browsing von Safari oder Firefox werden aktive Verbindungen sowohl in Flow als auch in Transmit übersichtlich in Registerkarten angezeigt.

Features & Benutzerfreundlichkeit

Das Open-Source-Programm Cyberduck tritt dem Anwender ebenso in deutscher Sprache gegenüber wie Transmit. Wer die Hilfefunktion bemüht, der wird von Transmit allerdings enttäuscht. Sie dokumentiert die Programmfeatures zwar sehr penibel und übersichtlich, ist bedauerlicherweise aber nur in englischer Sprache verfügbar. In dieser Disziplin kann Cyberduck überzeugen. Die freien Entwickler bieten ihr Programm nicht nur in 29 (!) verschiedenen Sprachversionen an, sondern unterstützen die User hierzulande auch mit einer deutschen Hilfefunktion. Flow verweigert sich dem babylonischen Sprachgewirr dagegen konsequent und präsentiert sich nur auf Englisch.

Cyberduck vs. Flow vs. Transmit
Die Benutzeroberfläche von Flow


Dennoch: Keines der drei getesteten Programme stellt die User vor ernsthafte Probleme. Im Gegenteil: Transmit und allen voran Flow lassen sich überaus intuitiv bedienen. Sie setzen alles daran, um den Usern die Arbeit so leicht wie möglich zu machen. Wer Daten auf seinem Mac von einem Verzeichnis in das andere kopieren kann, dem gelingt auch der Datentransfer auf einen Server, egal ob Cyberduck, Flow oder Transmit eingesetzt wird. Allerdings ist, wie eingangs erwähnt, die Cyberduck-Oberfläche gewöhnungsbedürftig und verlangt besonders Mac-Neulingen eine längere Einarbeitungszeit ab.

Damit der Datentransfer gelingen kann, beherrschen die getesteten Programme zahlreiche Protokolle: Neben dem unverschlüsselten FTP (File Transfer Protocol) werden auch die verschlüsselten Pendants FTP/TLS (FTP secured over SSL/TLS) und SFTP (SSH Secure File Transfer) unterstützt. Darüber hinaus verstehen sich die FTP-Clients auf WebDAV – ein offener Standard, der eine Weiterentwicklung des HTTP-Protokolls ist und Anwendern den Zugriff auf ihre Daten wie auf einer Online-Festplatte ermöglicht. Auch Amazon S3 und die Verbindung zu MobileMe (iDisk) stellen Cyberduck, Flow und Transmit nicht vor Probleme.

Alle Programme erlauben es, entfernten Ordnern und Dateien detaillierte Zugriffsrechte zuzuweisen – ein elementares Feature für professionelle Anwender. Beim Upload geben sich die getesteten Applikationen generös und gestatten es, Mail-Anhänge per Drag & Dop hochzuladen. Für den schnellen Upload aus dem lokalen Dateiverzeichnis bieten Transmit und Cyberduck ein eigenes Widget an. Es bindet die FTP-Clients ins Dashboard ein. Allerdings will die einfache Handhabung gelernt sein: Halten Sie die Upload-Datei mit der Maustaste fest. Drücken Sie dann F12, um das Dashboard zu aktivieren. Anschließend ziehen Sie die Datei auf das Widget. Dieses öffnet den Client und übernimmt den Upload. Noch einfacher als mit den Widgets gelingt der Datentransfer zum Server mit den Droplets von Transmit und Flow. Das sind Mini-Applikationen, die den Upload weitgehend selbst erledigen. Dazu werden die Upload-Daten per Drag & Drop auf die Verknüpfung gezogen. Alles andere geschieht dann automatisch: Das Droplet öffnet das Programm, lädt die Dateien auf den Server und schließt den FTP-Client nach erledigter Arbeit wieder. Besonderes Feature bei Transmit, das die Sicherheit erhöht: Der User kann beim Anlegen der Droplets auswählen, ob Kennwörter gespeichert werden sollen oder nicht. Cyberduck kann den Droplets nur eine "normale" Schreibtisch-Verknüpfung gegenübersetzen. Per Doppelklick öffnet sich der Zugang zum Server. Der eigentliche Upload muss von Hand erfolgen. Das funktioniert einwandfrei, kann aber mit der Bedienerfreundlichkeit von Transmit oder Flow nicht mithalten.

Für die Datenbearbeitung bieten alle Testlinge Editierfunktionen an. Das anwenderfreundliche Feature gestattet es dem User, Dateien gewissermaßen auf dem FTP-Server zu bearbeiten. In Wirklichkeit werden die zu bearbeitenden Files zunächst in ein temporäres Verzeichnis auf der eigenen Festplatte geladen und nach der Modifikation mit einem Texteditor durch einen anschließenden Upload auf dem Server aktualisiert. Alle drei Programme erlauben es, bestimmte Dateitypen mit bestimmten Texteditoren zu verknüpfen. Beispiel: Zum Bearbeiten von .php-Dateien kann TextWrangler geöffnet werden, während .html-Dateien an SubEthaEdit übergeben werden können. Flow geht noch einen Schritt weiter und liefert einen Texteditor gleich mit.

Cyberduck vs. Flow vs. Transmit
Die Benutzeroberfläche von Cyberduck


Cyberduck, Flow und Transmit erleichtern mit etlichen Komfortfeatures die tägliche Arbeit: Als Favoriten, Bookmarks und auch Lesezeichen bezeichnet, ist der Zugriff auf Server nach der grundlegenden Konfiguration im Prinzip mit einem Mausklick nach dem Programmstart erledigt. Zur leichteren Orientierung im Datenkonglomerat auf dem Server vertrauen Cyberduck und Flow auf Quick Look – die Vorschaulösung von Mac OS X 10.5. Wie im Finder von "Leopard" lassen sich Dateien (Bilder, PDF und andere Dateiformate) nach dem Markieren und der anschließenden Betätigung der Leertaste in einem skalierbaren Vorschaubild betrachten. Transmit wählt einen anderen Weg, der aber das gleiche Ergebnis liefert: Vorschaubilder werden in einem Seitenfächer angezeigt – wenn auch kleiner und nicht frei skalierbar. Professionelle Anwender können fortgeschrittene FTP-Befehle auch über eine Kommandozeile direkt eingeben und so Prozesse in Gang setzen, die nicht im GUI implementiert sind. Zum Beispiel lassen sich so die Zugriffsberechtigungen von mehreren Dateien und Ordnern ändern.

Datenversand & Funktionalität

Besonders diejenigen User, die ständig Daten auf Webserver laden und bereitstellen müssen oder Internetseiten aktualisieren, wissen es zu schätzen, dass Cyberduck und Transmit die Synchronisation von Ordnern und Dateien ermöglichen. Transmit lässt sich bei dieser Aufgabe besonders komfortabel konfigurieren. Getrennt nach Up- und Download unterscheidet der Synchronisationsmodus zwei verschiedene Methoden. Im Modus "Aktualisieren" werden ältere durch neuere Daten ersetzt. Der Modus "Spiegeln" aktualisiert ältere Dateien und löscht verwaiste Daten am Zielort. Darüber hinaus lassen sich beide Modi durch die Definition von Regeln fein justieren. Mit weiteren praktischen Funktionen wie der Stapelverarbeitung – nach Up- und Download getrennt – bietet Transmit echte Alleinstellungsmerkmale, die den Wünschen professioneller Anwender entgegenkommt. Ein vergleichbares Feature hat Flow nicht zu bieten. Flow wie auch Transmit beherrschen den Server-zu-Server-Transfer, d. h. die Möglichkeit, Dateien direkt von einem Server auf einen anderen zu übertragen. In dieser Disziplin muss Cyberduck passen.

Cyberduck vs. Flow vs. Transmit
Beim Funktionsumfang im Vorteil: Transmit


Alle Programme unterstützen den mehrfachen und gleichzeitigen Up- sowie Download auch per Drag & Drop. Das kann jedoch die zur Verfügung stehende Bandbreite recht schnell auslasten und die Arbeit mit anderen Internet-Anwendungen unmöglich machen. Diesen Gesichtspunkt haben die Cyberduck-Entwickler berücksichtigt: Als einziger Testkandidat kann Cyberduck die Bandbreite für Up- und Downloads begrenzen.

Hinsichtlich der erreichten Geschwindigkeit bewegen sich die Programme auf einem vergleichbaren Niveau. Beim Upload einer 46 MB großen Testdatei (DSL 6000) gaben sich weder Transmit noch Flow oder Cyberduck eine Blöße. Am schnellsten absolvierte Flow den Upload. Die mittlere Uploadzeit betrug 11:43 Minuten. Im Vergleich dazu: Transmit benötigte 11:56 Minuten. Cyberduck schaufelte die Testdatei in 12:03 Minuten auf den Server. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Download der Testdatei. Hier ist das Ergebnis noch knapper. Mit einer mittleren Zeit von 1:42 Minuten hat Flow den Download nur unwesentlich schneller erledigt als Cyberduck. Das Open-Source-Programm benötigte für den Download lediglich eine Sekunde mehr. Nur wenig länger war Transmit beschäftigt. Die Testdatei war nach nur 1:48 Minuten auf der lokalen Festplatte.

Cyberduck vs. Flow vs. Transmit
Beim Up- und Download praktisch gleich schnell: Cyberduck, Flow und Transmit


Fazit

Drei Programme – drei Sieger? Kann das sein? Es kann. Freilich in unterschiedlichen Disziplinen. Angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses trägt das Open-Source-Projekt Cyberduck den Sieg davon. Dass beim funktionellen FTP-Client keine echte Freude aufkommt, ist zu verschmerzen. Wer das Programm nicht ständig einsetzt, der kann auch kleine konzeptionelle Schwächen wie die Fensterflut oder den fehlenden Server-to-Server-Transfer verschmerzen. In puncto Bedienerfreundlichkeit kann Cyberduck nicht ganz den Komfort seiner Testkontrahenten aufbieten. Hinsichtlich der Funktionalität gibt es aber nur wenig am Rubberduck der Eidgenossen auszusetzen.

Richtiges Mac-Feeling kommt dafür bei Transmit und Flow auf. Wie der Lkw als Programm-Icon bei Transmit vermuten lässt, versteht sich das Programm als Daten-Container zwischen dem Heimathafen der eigenen Festplatte und der Destination im Cyberspace. Exakt hier weiß Transmit restlos zu überzeugen. Optisch ist der Client zwar nicht immer unangreifbar – unter dem Gesichtspunkt der Funktionalität jedoch absolut ohne Makel und mit seinen vielen professionellen Features ein echtes Vorbild für die Klienten-Konkurrenz. Transmit heißt der Testsieger für diejenigen, die via FTP-Client ständig Daten ins Netz schaufeln. Angenehme Kleinigkeiten wie Batch-Downloads oder aufspringende Ordner machen Transmit zum empfehlenswerten Profi-Tool mit Spaßpotenzial.

Letzteres beherrscht Flow zwar auch, aber als FTP-Client mit einem Apple Design Award ausgezeichnet zu werden, verrät die anvisierte Zielgruppe. Zugegeben, in der Kategorie Funktionalität reicht Flow nicht ganz an seine Kontrahenten heran. Transmit ist in dieser Disziplin das Maß der Dinge. Nicht jedoch, wenn es um die intuitive Bedienung geht. Hier kann Flow seine Stärken voll ausspielen. Für Normalanwender sind die Defizite in der sprachlichen Vielfalt, einer rudimentären Hilfe und der fehlenden Synchronisierung zu vernachlässigen. Nicht zuletzt wegen der intuitiven und gelungenen Bedienbarkeit ergattert Flow den Sieg der Herzen.

Links & Spezifikationen

Cyberduck 3.1.2
Hersteller: David Kocher
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder neuer
Sprachen: Deutsch, Englisch und andere Sprachen
Preis: kostenlos (Open Source) – Download hier (11,9 MB)

Flow 1.1.2
Hersteller: Extendmac
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.5.x
Sprachen: Englisch
Preis: 29 Dollar – Demoversion verfügbar (3,3 MB)

Transmit 3.6.7
Hersteller: Panic
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.3.9 oder neuer
Sprachen: Deutsch, Englisch und andere Sprachen
Preis: 29,95 Dollar – Demoversion verfügbar (8,4 MB)

Kommentare

Versucht halt einfach

Versucht halt einfach Filezilla. Komfort, kostenlos, Open Source und vor allem 2 Fenster Ansicht im Gegensatz zu Cyberduck.

http://www.filezilla.de/

Fabio

Flow...

.... ist sicher in den top 10 der instabilsten Softwarees, die ich je gekauft habe, irgenwo in der Nähe von Windows 3.11. Der Suport meldet sich auf eine Anfrage 3 Wochen später - ich habe es mit diesem Programm einfach augegeben.

Mein Favorit ist Captain FTP, weil es sehr übersichtlich und zuverlässig ist. Die meisten Demo-User zahlen ihre Shareware Gebühr.

Der Artikel oben ist interessant!

Grüße

Ray

FTP-Programme

Ich benutze seit Jahren RBrowser: http://www.rbrowser.com/

Hat eine finderähnliche Oberfläche, läuft stabil und ist in der Basisversion kostenlos.

Transmit

Ich nutze Transmit seit mehr als 3 Jahren, habe immer mal das eine oder andere freeware oder shareware tool , auch Captain FTP etc.probiert.
Ich finde von der Funktionalität und der Stabilität, also den wirklich entscheidenden Kriterien, ist Transmit unerreicht.

Transmit ist mein Favorit

FileZilla hingegen kann ich nicht empfehlen. Hässliche Oberfläche, absolut nicht Mac-like und absolut null Systemintegration.

Power-User greifen zu Transmit. Für gelegentlichen Gebrauch sollte man Cyberduck auf der Platte haben.