Apple: Mac-App-Store öffnet am 06. Januar

Apple hat heute bekannt gegeben, dass der Mac-App-Store am 06. Januar eröffnet wird. Die Downloadplattform für Mac-OS-X-Software wird anfangs in 90 Ländern zur Verfügung stehen und sowohl kostenfreie als auch kostenpflichtige Anwendungen und Spiele bieten. Der Mac-App-Store ist in puncto Funktionsumfang und Bedienung dem iOS-App-Store nachempfunden, der im Juli 2008 eröffnet wurde.

"Geladene Apps können auf allen persönlichen Macs eines Nutzers verwendet werden. Updates erhält man direkt über den Mac App Store, sodass es einfach ist, alle installierten Apps immer auf dem neuesten Stand zu halten. Der Mac App Store steht Nutzern von Mac OS X Snow Leopard als kostenloser Download über die 'Softwareaktualisierung' zur Verfügung", erläutert der Computerkonzern.

Entwickler, die ihre Software im Mac-App-Store anbieten, erhalten 70 Prozent des Verkaufspreises. Für die Bereitstellung von kostenlosen Programmen und Spielen im App Store fallen keine Kosten für die Entwickler an.

Der Mac-App-Store setzt Mac OS X 10.6.6 voraus, das als Betaversion für Entwickler und Tester vorliegt (mehr dazu hier) und spätestens am 06. Januar zum Download bereitstehen dürfte.

Der Mac-App-Store stellt eine zusätzliche Bezugsquelle für Mac-OS-X-Software dar. Unabhängig vom Mac-App-Store lassen sich auch weiterhin Anwendungen und Spiele aus anderen Quellen, beispielsweise von Web-Sites oder CDs/DVDs, installieren.

Kommentare

Mac App Store ist überflüssig

Wer braucht den Mac App Store? Ich jedenfalls nicht.

Ich

Weil ich schon lange Software am liebsten sofort per Download beziehe und gerne auf einen Datenträger verzichte, der aufgrund von laufenden Updates schon nach wenigen Wochen veraltet ist.

Dafür brauchst du aber keinen App Store!

Downloads soll es schon länger geben...

Ich bin gespannt, wie viele Entwickler sich dem Apple Diktat unterwerfen.

Endlich

Darauf warte ich schon seit Jaaaaahren.
Endlich sind die Programme gesammelt und von einem Ort aus auffindbar.
Endlich wird man über die Updates vom System informiert.
Endlich können wir hoffen, dass die Programme geprüft werden, bevor Sie angeboten werden. (Was bei den anderen Programm-Anbieter ja nicht der Fall war: "Wir übernehmen keine Verantwortung…")

Und hoffentlich wird der Mac-App-Store deutlich übersichtlicher als MacUpdate, VersionTracker & Co.
Und vorallem: HOFFENTLICH ist dieser nicht in iTunes integriert. Dort hat er m.E. nichts zu suchen. (Genausowenig wie der iOS-App-Store was in iTunes zu suchen hat!)

Keine Ahnung

DualCore schrieb:
Downloads soll es schon länger geben...

Ich bin gespannt, wie viele Entwickler sich dem Apple Diktat unterwerfen.

Man merkt einfach, dass Du keine Ahnung vom Geschehen hast und sehr eindimensional denkst:

Vorteile für den User:
- alle Software gebündelt an einem Platz, ob kostenlos oder kostenpflichtig
- stets gleiche einfache Installation
- keine Sicherung mehr nötig, da Apple alles sichert
- stets aktuellste Version der Software
- Verpflichtung der Programmierer, ihre Software stets dem aktuellen Betriebssystem anzupassen
-Software garantiert frei von Viren und Trojanern
usw.

Vorteile für den Programmierer:
- Übernahme der kompletten Infrastruktur durch Apple
- Kostenersparnis für eigene Server/Server-Miete/Personal etc.
- keine Verpackungskosten
- keine Kosten für gedruckte Bedienungsanleitungen
- schneller Zugriff auf alle Kunden, die bereits eine ältere Version der Software gekauft haben - ganz ohne eigene Datenbank
- keine Kosten für eigene Abrechnung/Rechnungsstelle, da Apple das übernimmt
- riesige Community, für die nicht einen Cent für Werbung ausgegeben werden muss
usw.

Wenn Du das nicht glaubst, such im Internet mal nach Interviews mit den Geschäftsführern von großen Konzernen wie z. B. Electronic Arts etc. zum Thema App Store für iPhone, iPod touch und iPad. Die sagen, dass sie noch niemals so große Gewinne eingefahren hätten (trotz der viel geringeren Preise für z. B. Spiele und der Abgabe an Apple) wie mit dem App Store.

Wenn Du den Store nicht brauchst, bitte. Aber bitte verallgemeinere das nicht.

Wer hat hier keine Ahnung?

Und Amaros hat offensichtlich die Weisheit mit Löffeln gefressen?

Oh boy. Schauen wir mal:

-> Vorteile für den Programmierer:
-> - Übernahme der kompletten Infrastruktur durch Apple

Unfug, da der AppStore keine Demos erlaubt, und kein Mensch Software für mehr als 5 Euro ohne Test kauft, muß ich das genauso vorhalten wie bisher ohne Apple. Ersparnis: 0

-> - Kostenersparnis für eigene Server/Server-Miete/Personal etc.

Noch mehr Unfug, weil ich trotz AppStore meine Webseiten exakt weiter vorhalten muß, um eben die genannten Demos und Zusatzinfos vorhalten zu können. Ersparnis: 0

-> - keine Verpackungskosten

Uh, die habe ich schon seit 15 Jahren nicht mehr, so lange biete ich Software zum Download an. Das ändert sich nicht dank Apple. Ersparnis: 0

-> - keine Kosten für gedruckte Bedienungsanleitungen

Uh, die habe ich schon seit 15 Jahren nicht mehr, so lange biete ich Software zum Download mit elektronischen Handbüchern an. Das ändert sich nicht dank Apple. Ersparnis: 0

-> - schneller Zugriff auf alle Kunden, die bereits eine ältere Version der Software gekauft haben - ganz ohne eigene Datenbank

Blanker Schwachsinn, denn genau an die Kundendaten komme ich ja GAR nicht, und Updates kann ich zur Zeit wegen der Limitierungen im App Store nur kostenlos anbieten, verkaufen ist da nicht. Das ist ein riesiges Problem, für das Apple immer noch keine Lösung hat.

-> - keine Kosten für eigene Abrechnung/Rechnungsstelle, da Apple das übernimmt

Dafür kassiert Apple dann ja auch fast 40% in Deutschland, nein Danke, das machen andere Anbieter für mich billiger. Ersparnis: -40%, ganz dolle

-> - riesige Community, für die nicht einen Cent für Werbung ausgegeben werden muss

Wie wir im iOS AppStore sehen, klappt das gar nicht, weil die Apps in der schieren Masse untergehen, und nur über fast tägliche Updates mal die Chance haben, in den Top 100 aufzutauchen, und dann ein wenig wahrgenommen zu werden. Dafür darf ich dann täglich Dutzende Updates laden, na toll.

Ich muß also auch weiterhin meine eigene PR machen, eigene Webseiten für Demos und Tutorials vorhalten.

Was genau hatte ich noch gleich davon, meine Software bei Apple anzubieten? Daß ich jetzt endlich fast die Hälfte des Kaufpreises an Apple abdrücken soll?

Jetzt aber das, was hier vergessen wird:

Nachteile für den Programmierer:

- ALLE Programme für den App Store müssen einer Prüfung durch Apple unterzogen werden. Mit unvorhersehbaren Ergebnissen, und einer absolut unkalkulierbaren Zeitspanne. Ich kann also PR erst machen, wenn Apple gnädig genug war, mein Produkt ausnahmsweise irgendwann mal in den Heiligen Store aufzunehmen. Wer zur Zeit aktuell die Entwickler-Blogs liest, weiß, was für ein Ärger das ist.

Und wenn Apple Deine Nase nicht passt, dann wird das halt nichts mit der Aufnahme in den Store, und Pech wars. Das ist eine echt gute Geschäftsbeziehung, keine Frage...

Der einzige ECHTE Vorteil des Stores ist in der Tat die Erleichterung in der Installation und Verwaltung für den Anwender, keine Frage.

Aber da gibt es auch feine Tools wie AppBodega, die das ebenfalls wirklich gut können, und nicht 40% kassieren...

kann der Argumentation nicht folgen

1. sparst Du an der Server-Miete/den Servern etc. ganz gewaltig, denn eine HTML-Site verursacht kaum Traffic im Vergleich zu einer Download-Seite für Anwendungen. Wir reden hier über den Mac App Store mit großen Dateien und wenn eine Software gut läuft, verursacht sie schon immensen Traffic, der auch bezahlt werden muss.

2. Wenn Du natürlich zu den "Verlierern" im App Store gehörst, tut mir das sehr leid. Gute Apps werden überall promoted: Stern, Focus, Spiegel, Spiele-Portale, Anwendungs-Portale, bei Apple selbst usw. Dass man auch selbst etwas tun muss, keine Frage. Aber es ist ein Unterschied, ob ich meine eigene Werbe-Seite bei Google erst einmal nach oben pushen muss (was viel Geld kostet - und da spreche ich aus Erfahrung) oder andere meine Anwendung für mich bewerben.

3. Dass Apple keine Demos erlaubt, stimmt so nicht. Der App Store ist voll davon. Was machst Du falsch? Oder möchtest Du etwa Geld für Dein Demo haben? Es gibt ja sogar die Möglichkeit, die In Game Käufe zu nutzen und somit eine anfangs kostenlose "Demo"-Version nachträglich zur Vollversion zu machen.

4. Natürlich hast Du Zugriff auf die Kunden. Jeder Kunde, der einmal eine Software gekauft hat, wird ständig von Apple über Updates informiert. Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, In Game Käufe zu implementieren. Du kannst also über einfache Updates jederzeit Deine Kunden reaktivieren und wieder auf Deine Seite locken. Ich habe ziemlich viele Apps und gerade in letzter Zeit werden bei Updates auch ständig neue In Game-Kaufmöglichkeiten implementiert, die der Kunde bei Gefallen bestimmt auch nutzt.

usw.

Ich möchte jetzt hier gar nicht auf jeden Punkt eingehen, sondern noch einmal darauf verweisen, dass es genügend Leute gibt, bei denen es offensichtlich klappt. Es ist wie bei Google und Facebook: Einige Leute nutzen diese Dienste schlau für sich und verdienen damit Geld, andere meckern und bezahlen nur, weil sie es einfach nicht richtig machen oder schlecht beraten wurden. Das ist aber in allen Bereichen so, nicht nur im IT-Bereich.

Und mal ganz ehrlich: Sprechen die Zahlen nicht für sich? Wenn KEINER außer Apple mit iTunes, dem App-Store oder in Zukunft mit dem Mac App Store Geld verdienen würde, würde es auch KEINER tun. Ist aber nicht so, sondern ganz im Gegenteil. Und wie gesagt, such mal nach den Interviews im Netz, da wurden oft auch Zahlen genannt und sogar damit argumentiert, dass man Apple trotz der 30-40 Prozent Abgabe dankbar sein muss, weil man noch nie zuvor so viel Geld eingenommen hat. Wenn ich die Links noch einmal finde, poste ich sie gerne hier.

es geht um den Mac App Store, NICHT den iOS App Store!

1. die Kosten für Web-Traffic liegen bei ca. 50 Euro im Jahr, gut, wenn ich 5 GB große Disk Images verkaufen würde, dann wären es mehr, aber ansonsten fallen diese Kosten nicht wirklich ins Gewicht, Punkt 1 ist also irrelevant

2. Uh, meine Apps *werden* etwa von der FAZ promoted, und es geht hier nicht um mich. Ich finde es nur massiv irritierend, daß hier Leute die Idee verbreiten, durch den Apple Store würden die Marketing-Kosten auf 0 fallen. Das ist Unfug, trotz des App Stores ist genausoviel Marketing nötig, wie ohne. Man spart also keinen müden Cent, bezahlt aber Premium-Preise an Apple für ein wenig mehr Visibility.

3. Du hast echt nicht gelesen, worum es hier geht, oder? Es geht um den Mac App Store, und da gibt es keine Demos, die hat Apple explizit verboten. Demos gibt es nur im iOS App Store, und da machen sie fast 40% aller kommerziellen Produkte aus, was zeigt, daß die Problematik sehr dringend ist, und das es sehr bedauerlich ist, daß Apple das nicht versteht und endlich löst.

4. InApp Käufe gibt es im Mac App Store (noch?) nicht, die gibt es nur im iOS Store, aber über den reden wir hier ja nicht. Und da Apple keinerlei Informationen über die Käufer an die Entwickler weiterleitet, habe ich keinerlei Informationen dazu, wer meine App kauft. Also selbst in Support-Fällen kann ich damit nur hoffen, daß der Kunde das Programm auch wirklich legal gekauft hat.

Mit dem Mac App Store hat bisher noch kein einziger Entwickler einen Cent verdient, da er ja noch nicht online ist, aber ich bin sehr gespannt auf die Zahlen nach einem halben Jahr und mehr.

Der Erfolg des iOS App Store beruht zu großen Teilen auch darauf, daß es keine legalen Alternativen gibt, und Apple hier das total Monopol hat.

Und ich kenne keinen iOS Entwickler, der so viel Geld mit seinen Apps verdient, wie hier gerne kolportiert wird, Du etwa?

Dein angesprochener Aspekt der Sicherheit der Anwender vor Viren oder Trojanern gilt übrigens ja nicht mal im iOS Store, wo diverse Programme große Datenmengen an Dritt-Anbieter weiterleiten, oder sogar Kinder in Abo-Fallen geraten sind (wie gerade erst in der c't berichtet). Alles legal von Apple zugelassen. Die Sicherheit ist trügerisch. Und ganz im Ernst unterstellt diese Behauptung auch ein wenig, daß alle Softwareanbieter außer Apple nicht vertrauenswürdig sind? Na danke aber auch, LOL

Das ist mir bewusst....

....doch Apple hat ja bereits angekündigt, dass der iOS App Store das Vorbild ist und viele Funktionen auch im Mac App Store implementiert werden (ob zum Start im Januar ist allerdings fraglich). Und da es auch kostenlose Versionen kostenpflichtiger Software laut Apple geben darf, wäre die DEMO-Frage ja geklärt, oder?

Ich bestreite auch nicht, dass es auch Nachteile gibt. Die gibt es immer, auch im Eigenvertrieb.
Ich finde nur diese Niedermachen jeglicher Ideen nicht gut. Der iOS App Store wurde auch zu Beginn belächelt und kritisiert (Thema: Monopol) und trotzdem konnte er sich durchsetzen.

Wie gesagt: Ich kaufe Software nach Möglichkeit nur noch Online zum Download und freue mich auf den Mac App Store. Wenn er genauso gut funktioniert wie das iOS Vorbild, wird er wahrscheinlich ein Hit.

Zum Thema iOS und Geld verdienen: Laut Heise hat EA mit seinen iPad und iPhone Apps aktuell seinen Umsatz aus einem Tief gerettet. Ich habe gerade schon nach dem damaligen Interview von vor einem Jahr gesucht und es leider noch nicht finden können. Ich bleibe aber dran.

Es gibt KEINE DEMOS!

Wie oft soll ich das noch sagen?

Es gibt keine, fertig. Deine ganze Argumentation fällt damit in sich zusammen. Ts. Vielleicht gibt es sie irgendwann, wenn auch Steve einsieht, daß es ohn enicht geht, aber erst mal gibt es keine Demos im Mac App Store. Und auch keine Lite oder sonstwas Versionen. Nicht erlaubt. Ende. Aus. Ds hat Apple ganz explizit so in die Regeln geschrieben.

Und wer macht hier jegliche Idee nieder? Das ist doch totaler Käse. Es geht hier um sehr konkrete Kritik, zu der Du bisher wenig konstruktives beigetragen hast. Schade.

Der iOS App Store hat sich NATÜRLICH durchgesetzt, denn es gab und gibt ja nun mal, wie wir bereits erkannt haben, keine Alternative.
Aber ist er auch erfolgreich? Apple hat selbst gesagt, daß sie nur wenig Gewinn damit machen, weil die Kosten recht hoch seien. Und Du hast nur E/A erwähnt, was ist mit den 5000 anderen Entwicklern? Weißt Du, was es kostet, eine iOS App zu entwickeln?

Wir werden sehen...

Demos....light....free....Elements.....was auch immer

Lieber Norbert,

es ist doch letztendlich an Dir, wie Du die Ansage von Apple bezüglich der Demos interpretierst. Nenn es eben nicht Demo, sondern gib der App den Zusatz Light, Free, Elements. Sei doch mal etwas erfinderisch. Apple möchte/muss auch den Traffic beschränken und auch den Speicherplatz. Wenn plötzlich neben tausenden kostenlosen Apps auch noch Demos hinzu kommen, wird schnell der Rahmen gesprengt. Doch wird Apple bestimmt nichts sagen, wenn Du zwei Versionen Deiner Software hast: Eine abgespeckte Version, die die grundlegende Funktionalität demonstriert und eben kostenlos und doch in ihrem Rahmen voll funktionstüchtig ist. Außerdem dann natürlich die Vollversion. Außerdem hat Apple stets nach der Eröffnung nach und nach die Richtlinien angepasst. Man muss doch erst einmal abwarten, wohin der Zug überhaupt fährt und wie schnell er fährt.

Mehr Entwickler melden sich doch alleine unter dem von mir genannten Link zu Wort. Und natürlich ist er erfolgreich.
Das ist pro Monat! Warum sollte Apple auch sonst die Idee auf den Mac übertragen?
Apple ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und kein Wohlfahrtsverband für gescheiterte Software Entwickler.
Tatsache ist, dass vor allem die Entwickler nun zum Zug kommen, die früher kaum eine Chance gehabt hätten aufgrund der fehlenden Infrastruktur Abnehmer für ihre Software zu finden. Das sind Vielfach Einzelpersonen und einige große Konzerten, wie eben EA, die auf den Zug aufgesprungen sind und somit den immer mehr abnehmenden Datenträger-Markt mit weiteren Einnahmequellen unterstützen.

Und aus User-Sicht gibt es nichts zu kriteln: Ich bekomme per Download und fast Instant meine Software.