Kritik an Mac OS X Server 10.7

Das Magazin InfoWorld bemängelt den geringeren Funktionsumfang von Mac OS X Server 10.7 gegenüber dem Vorgänger Mac OS X Server 10.6. Als Beispiele werden das Fehlen des QuickTime-Streaming-Servers und des Print-Servers, die schlechtere Anbindung an Windows-Clients und entfernte Einstellungsoptionen bei Web-Services und VPN angeführt. Andere Features wie NFS oder PostgreSQL seien nur noch über das Terminal, nicht jedoch über die Benutzeroberfläche abrufbar. Hingegen lobt InfoWorld den neuen Profil-Manager von Mac OS X Server 10.7. Der reduzierte Funktionsumfang von Apples Server-Betriebssystem könnte für einige Unternehmen ein Grund sein, auf Windows Server umzusteigen, meint die InfoWorld.

Kommentare

Mac OS X Lion

Zum Mac OS X Vista ist das Löwenkätzchen geworden.
Das kommt davon wenn man die meiste Entwicklung ins iPhone(handy-verblödet) und iPad steckt.

10.7 Server

Der verkleinerte Funktionsumfang ist nur eine Seite.

Was wirklich nervt ist die Steuerung über Apple Server Admin - kaum zu glauben - aber dort kann man nicht einmal die Zugriffsrechte steuern.

Das Programm Server kann wiederum nur allgemeine Einstellungen regeln.

Ich frage mich wirklich warum man das nicht vernünftig in einem Programm unter den Hut bekommt

Bingo!

Voll in's Schwarze getroffen!

Homeserver

Offensichtlich hat Apple auch hier beschlossen den Profi Bereich zu verlassen. OS X Lion Server ist ein netter Homeserver.

Das Vorgängerprodukt war funktional noch auf das Profi Segment ausgerichtet. Krankte allerdings an einer etwas wirren Administration.

Jetzt ist die Administration deutlich vereinfacht, allerdings funktional stark reduziert.

Schade, mir kommt langsam doch der Verdacht dass sich Apple zum Anbieter von Consumer Produkten entwickelt. Die Anzeichen dafür mehren sich leider. Ich weiss nicht ob ich als Profinutzer das gut finden soll.

Allerdings sei noch angemerkt dass das was man von Windows 8 bereits sieht in eine ähnlich bedenkliche Richtung geht.