Apple-Entwicklerkonferenz: Insider erwartet Siri-Lautsprecher und 10,5-Zoll-iPad-Pro

15. Mai 2017 11:15 Uhr - Redaktion

Drei Wochen vor Beginn der diesjährigen Apple-Entwicklerkonferenz herrscht in der Gerüchteküche Hochbetrieb. Nun lässt der in der asiatischen Zuliefererindustrie bestens vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities mit einer Einschätzung aufhorchen. Nach seinen Informationen besteht eine gute Chance, dass auf der WWDC 2017 neben neuen Versionen der Betriebssysteme macOS, iOS, tvOS und watchOS auch zwei Hardwareprodukte angekündigt werden.

Kuo geht mit einer über 70prozentigen Wahrscheinlichkeit von der Vorstellung eines neuen iPad Pro mit 10,5-Zoll-Display aus. Es soll durch schmalere Ränder ähnliche Abmessungen wie das 9,7-Zoll-Modell haben, vom A10X-Prozessor angetrieben werden und Ende Juni in die Serienproduktion gehen. Spekulationen über ein 10,5-Zoll-iPad kamen erstmals im Sommer 2016 auf. Mittelfristig wird auch ein neues 12,9-Zoll-Tablet von Apple erwartet.

WWDC 2017 in San Jose

10,5-Zoll-iPad-Pro und Siri-Lautsprecher zur WWDC 2017?
Bild: apple.com.



Zudem bestehe eine mehr als 50prozentige Chance, dass der kalifornische Computerpionier auf der WWDC 2017 einen Amazon-Echo-Rivalen präsentieren werde, meint Kuo. Der Siri-Lautsprecher soll zwar erst im Herbst auf den Markt kommen, eine frühe Ankündigung würde den Entwicklern jedoch die Möglichkeit geben, ihre Apps an das Produkt anzupassen.

Als technische Daten sind unter anderem ein an den Mac Pro angelehntes Design, ein Touchscreen, eine hohe Audioausgabequalität basierend auf Technologie der Apple-Tochterfirma Beats, sieben Lautsprecher plus Subwoofer und eine speziell angepasste iOS-Version angetrieben von einem A-Prozessor im Gespräch.

Die WWDC 2017 findet vom 05. bis zum 09. Juni in San Jose statt. Zur Eröffnung wird Apple eine Keynote abhalten, die am 05. Juni um 10:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr MESZ) beginnt und als Livestream übertragen wird. Kuo wartete in den vergangenen Jahren mehrfach mit zuverlässigen Informationen über künftige Apple-Produkte auf und verfügt über gute Kontakte zur Zuliefererindustrie in Asien.