IBM: Umstellung auf Macs spart Geld

16. Okt. 2015 18:30 Uhr - sw

Im Sommer startete IBM ein großangelegtes Programm, in dessen Rahmen die Mehrzahl der Windows-Systeme im Unternehmen durch Macs ersetzt werden. Bis zu 200.000 Macs will IBM pro Jahr anschaffen, 50 bis 75 Prozent aller IBM-Mitarbeiter sollen künftig mit Macs anstatt mit Windows-basierten Lenovo-Computern arbeiten. Ein Schritt, der nach Angaben des Konzerns Geld spart.


Kooperation Apple-IBM

Apple und IBM arbeiten seit Sommer letzten Jahres zusammen.
Bild: apple.com.



Zwar seien Macs in der Anschaffung teurer als Windows-Systeme, aufgrund des niedrigeren Einrichtungs- und Support-Aufwands seien OS-X-Computer jedoch unter dem Strich günstiger, sagte IBM-Topmanager Fletcher Previn in dieser Woche auf einer Konferenz in den USA. Demnach würden lediglich fünf Prozent derjenigen Mitarbeiter, die Macs verwenden, beim IBM-Support wegen Problemen anrufen. Der Anteil unter Windows-Anwendern, die den IBM-Support in Anspruch nehmen, liege hingegen bei 40 Prozent.

"Mit jedem Mac, den wir kaufen, sparen wir Geld", so Previn. Seinen Angaben zufolge erwirbt IBM momentan 1900 Macs pro Woche. Insgesamt seien bereits 130.000 Macs und iOS-Geräte bei IBM im Einsatz, die lediglich von 24 Support-Mitarbeitern betreut würden.

Apple und IBM arbeiten seit dem Jahr 2014 zusammen. IBM bietet seit einiger Zeit auch Dienstleistungen an, die die einfache Integration von Macs in bestehende Unternehmens-Infrastrukturen ermöglichen. Man entspreche damit dem Trend der verstärkten Nutzung von Macs in Firmen, erklärte IBM und verweist gleichzeitig auf den seit Jahren steigenden Mac-Absatz. Immer mehr Unternehmen erlauben laut IBM ihren Angestellten den Einsatz von Macs.

Kommentare

Diese Erkenntnis habe ich bereits vor 25 Jahren von einem Support-Informatiker meiner Universität gehört. IBM hatte eine ziemlich lange Leitung…

Die Zusammenarbeit zwischen IBM und Apple trägt hierzulande aber noch keine Früchte. In Deutschland wird immer noch für Windows programmiert. Es gibt kaum Software für den Mac im deutschsprachigen Raum die über Standardaufgaben hinausreichen. z.B. Spezialitäten, wie Vereinsbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Handwerkersoftware, Hotelsoftware (PMS). Die Liste ist lang!
Gäbe es nicht ein paar Cloud-Angebote, Apple müsste eigentlich standardmässig seine Macs mit VMware oder Parallels kostenlos ausstatten.

Da sollte Apple mal investieren und sich wesentlich mehr engagieren.

Das "wertvollste Unternehmen der Welt" kriegt es nicht auf die Reihe.

24 Mitarbeiter für 130000 Mitarbeiter, da fehlt wohl eine NULL

Gern möchte ich wissen wie die Arbeiten. Vermutlich wird der Mac von ein Image installiert und hat nur ein Browser drauf womit mann auf Citrix zugreift, Ich kann mich nicht vorstellen das IBM innert 9 Monaten all ihre Applications umgeschrieben hat für den OS X.

Wenn Citrix in Betrieb ist für die Standard Applications, habe die sicher 10000 Man in dienst die die Citrix Server warten und Programmen.

Ist vielleicht ein gezielte Marketing Aktion um die Zahlen etwas zu schönen. Es ist schon möglich um mit 24 Leute 1900 Macs pro Woche zu installieren. Es gibt viele Programmen die der Installation von ein Image automatisieren können und mit so viele Macs macht dies auch sinn. In so ein Fall heisst Troubleshouting meistens. Hard testen, wenn es ein Software Problem sein sollte wird halt direkt ein Image zurückgespielt!!!

Mal sehen ob IBM und Apple auch das effektive Umfeld mal erläutern anstatt ein Paar zahlen in die Luft zu setzen.

Gruss
Gérard

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