Apple lockert Reparaturrichtlinien für iPhones

06. März 2019 10:45 Uhr - Redaktion

Apple hat eine bedeutende Neuerung für die Reparatur von iPhones eingeführt: Ab sofort werden auch solche Geräte repariert, die mit einem Drittanbieter-Akku ausgestattet sind. Dies betrifft sowohl Reparaturen in Apple-Ladengeschäften als auch bei autorisierten Apple-Service-Providern. Zuvor wurden Arbeiten an iPhones, die nicht über einen Originalakku von Apple verfügten, abgelehnt.

Der Computerpionier hat seine Ladengeschäfte und autorisierten Service-Provider vor wenigen Tagen in einer Mitteilung über die Änderung informiert. Sie gilt ab sofort und weltweit. Bereits vor zwei Jahren hatte Apple die iPhone-Reparaturrichtlinie dahingehend gelockert, dass Geräte mit Displays von Drittherstellern unter Garantie repariert werden dürfen.

 
iPhone XS und iPhone XS Max
 
iPhones mit Dritthersteller-Akku werden ab sofort zur Reparatur angenommen.
Bild: Apple.

 

Reparaturen an iPhones, bei denen anderen Komponenten als Akku und Display durch Ersatzteile von Drittherstellern ersetzt wurden, wie beispielsweise Buttons oder Anschlüsse, werden hingegen weiterhin abgelehnt. Ebenfalls interessant bei Geräten mit Drittanbieter-Akku: "Wenn die Batterielaschen des iPhones beschädigt sind oder fehlen oder übermäßig viel Klebstoff vorhanden ist, können der Genius Bar und die AASP das gesamte iPhone nur für die Kosten eines Batteriewechsels nach eigenem Ermessen ersetzen", schreibt MacRumors.

Zum Thema: Apple: Neue Preisstruktur für iPhone-Akkutausch in Kraft getreten.

Kommentare

Damit habe ich nicht gerechnet. Für die Kundenbindung sicherlich förderlich.