Apple - Zukunft wohin ????

Wohin soll die Reise bei Apple gehen?
Sollte sich Apple splitten in Technik und Lifestyle?
Apple - Technology - Sorgenkind
MAC war Einmal die Referenz-Platform für ADOBE etc.
Robuste und State-of-the-art HARDWARE.
Verkümmert für lustige Mails - Chats - Filmchen in HD - ach ja und Bildchen
Reaktiviert endlich wieder die Profi-Soft- und Hardware!!!!
Was soll ein Spaßmobil-mit- 12 KERNEN ohne Programme??

Apple - Livestyle - ist die CASH-COW!!!! leider!
ist egal - alles umsonst - iPhone sowieso jedes Jahr neu
für sinnbefreite User mit Geld in der Tasche oder geklauten iPhones? (aus RO,HR,PL) - iPads sind auch out-of-date, da sie ja nicht an SIM-Cards gebunden sind - dummer Fehler!
AppleWatches wird man dann in den East-EU Staaten zuhauf finden.
iTunes: verpennt! das Management ist leider zu Dämlich um auf den kanibalistischen Zug des Streamings auf zu Springen (Nachdem die Beats ihre Schäfchen ins (Schnee)Trockene gebracht haben. Bei Streamings verdienen die Künstler nur noch im MICRO.€(sorry Cent)Bereich.

Wohin soll die Reise gehen? (wünsche mir ein aktuelles MBR17" mit Bauhöhe für gängige SSDs - ohne das Grafik-Chip Designproblem/matt)
Gruß Wolfi

windows

ist ja nix neues für alle die "professionell" arbeiten die landen eben doch über kurz oder lang bei windoof. schade aber so ist die eben die natur : grausam .
mir geht es übrigens auch nicht anders

Hat wohl alles mal ein Ende

wolfgun schrieb:
Apple - Technology - Sorgenkind
MAC war Einmal die Referenz-Platform für ADOBE etc.
Robuste und State-of-the-art HARDWARE.
Verkümmert für lustige Mails - Chats - Filmchen in HD - ach ja und Bildchen...
... (wünsche mir ein aktuelles MBR17" mit Bauhöhe für gängige SSDs - ohne das Grafik-Chip Designproblem/matt)
Beim lesen dieses Beitrags fällt mir als erstes ein, das die Apfelklinik gerade dichtgemacht hat. Man beachte die Begründung. Mit meinen Powerbooks war ich manchmal dort ....
http://apfelklinik.de

Gruß Uli

Gefühlslage

Obwohl ich die Gefühlslage nachvollziehen kann (zunächst einmal geht es mir bei jeder Produktankündigung genauso), kenne ich aber auch die andere Seite, die immer gut ist, mal zu betrachten:

1. Viele Windows-User schauen neidvoll auf Apple-User. Täglich schmiert der Rechner ab, Windows zieht sich fast täglich im Hintergrund ominöse Updates, jahrelang musste man sich mit einem verkorksten IE herum schlagen, Viren, Trojaner uvm.
2. Komponenten in Rechnern können zwar getauscht werden, die Treiber laufen aber auf dem ausgewählten System nicht vernünftig.
3. Für jedes größere Update werden Windows-User zur Kasse gebeten
4. Software wird auf Bugs beim Anwender getestet, obwohl sie ein Vermögen gekostet hat.

Das sind nur einige Dinge, die man ständig von Windows-Usern hört. Unterm Strich werden dort oft die Rechner wesentlich öfter ersetzt, verkauft, verschrottet oder ihres Innenlebens beraubt als bei Apple, weil eben nichts funktioniert. Ein PC kann schnell erheblich teurer werden als ein Mac und früher auf dem Friedhof landen.

Bei Apple gibt es keine austauschbaren Komponenten, alles ist fest, verklebt, teuer. Richtig. Aber: im direkten Vergleich zu den meisten Windows-Rechnern läuft alles. Ich war von vielen der hier stets beschriebenen Problemen noch nie betroffen - ich setze den Rechner täglich beruflich ein: für Recording/Mixing/Video-Schnitt und für meine Tätigkeit als Autor. Mein Rechner ist das, was andere vielleicht als "zugemüllt" bezeichnen würden, weil für verschiedene Kunden sehr viele verschiedene Tools darauf abgelegt sind. Der Rechner ist alt (iMac Mitte 2010), läuft aber. Ein Windows-Rechner hätte bis hierhin schon nur noch sein Gehäuse. Glückspilz, könnte man meinen. Ich glaube aber, dass 1000 Usern mit Fehlern mindesten 1.000.000 User ohne entgegen stehen, von denen man aber natürlich in den Foren nichts liest. Warum auch? Sie haben ja die beschriebenen Fehler nicht.

Ich habe ein Macbook Air in der kleinsten Version geleast (im letzten Jahr) - nur 4 GB RAM, 128er SSD. Wie konntest Du nur? Da läuft doch nichts.....das ist doch langsam.....usw. Ne, ist es nicht. Es startet super schnell. Ableton läuft einwandfrei. Logic läuft einwandfrei. Mainstage läuft einwandfrei. Und sogar alles zusammen läuft einwandfrei. Warum? Weiß ich nicht. Ist Yosemite drauf. Eigentlich dürfte dann ja gar nichts laufen, wenn ich das hier alles so lese. Der Rechner geht sogar mit auf die Bühne, steuert da Digitalpult, Licht und nebenbei feuert Ableton noch jede Menge Tracks ab. Mit einem Windows Laptop möchte ich das nicht machen, selbst dann nicht, wenn er von den Leistungsdaten her überlegen scheint.

Ich habe in den vielen Jahren mit Apple eine Sache gelernt: auf der anderen Seite erscheint das Gras immer grüner.
Wir suchen uns geradezu Punkte, die vermeintlich schlecht sind. Wir übersehen dabei die ganzen Vorzüge, die wir genießen. In meinem Fall heißt der Vorzug z. B. Logic: Musste ich über viele Jahre unter Emagic für Logic viel, viel, viel Geld ausgeben, bekomme ich es heute mit einhundertfachem Funktionsumfang zu einem Bruchteil des früheren Preises und es läuft erheblich stabiler, braucht keine Dongle mehr und, und, und. Betriebssysteme muss ich schon seit Jahren nicht mehr für viel Geld kaufen. Ebenso wenig unverzichtliche Office Produkte. Die Buchhaltungssoftware, die mich am PC ein Vermögen gekostet hätte, konnte ich für wenig Geld im App Store kaufen. Sie wird sehr regelmäßig aktualisiert und läuft prima. Alles auf einem betagten iMac. Es gibt Dinge, die ich nicht habe: Thunderbolt. (nur am Macbook Air und da auch nur Version 1). Hätte ich gern, brauche es aber aktuell nicht zwingend. Seit ich auf einen anderen Digitalpult-Hersteller umgestiegen bin, benötige ich noch nicht einmal mehr Firewire, sondern nutze erfolgreich USB2 für die gleichen Aufgaben.

Warum rege ich mich nicht über die Fotos-App auf? Weil sie kostenlos ist, macht, was ich brauche und ich mir jederzeit eine andere App besorgen könnte, sollte das mal nicht mehr so sein.

Ich könnte jetzt noch ewig so weiter machen, aber ich denke mal, dass mein Standpunkt schon überdeutlich geworden ist. Wir müssen aufhören, die schlechten Seiten zu sehen und über die wesentlich mehr guten hinwegzusehen. Wenn ich hin und wieder mal Elektroschrott zur Entsorgung wegbringe, sind die Container voll mit PCs. Macs habe ich dort noch nie gesehen. Eigentlich müsse es doch umgekehrt sein, oder? ;-)

Jein

Ich kann beide Standpunkte verstehen. Einerseits gehöre ich auch zu den Glücklichen, die seit 1992 mit allen Macs (immerhin um die 10 Stk.) bis auf einen Totalausfall in der Garantiezeit hochzufrieden sind. Andererseits nerven einfach viele Kleinigkeiten wie das Wegentwickeln nützlicher Funktionen, ein ggü. früher träge wirkendes System, Wegfallen nachträglicher Aufrüstoptionen, Wegfallen sinnvoller Schnittstellen etc. Ich habe das diffuse Gefühl, Win ist mit der Zeit immer ein bissl besser geworden, während Apple zunehmend ein bissl "schlechter" wird. Noch sehe ich jedoch leichte Vorteile für Apple. Ich bin aber zumindest soweit desillusioniert, dass ich nur noch Apple-User bin. Meine Apple-Fan-Zeiten sind definitiv vorbei.

Das Verkleben der Komponenten ist übrigens sicher zu einem Teil dem Miniturisierungswahn, andererseits dem ständigen Preisverfall geschuldet. Wenn man bedenkt, was Macs früher gekostet haben (Powerbook 3000-5000 Euro, Desktop Macs 1500-2500 Euro minimum) sind - erst recht die Inflation reingerechnet - die heutigen Geräte richtige "Schnäppchen". Das muss man nicht gutheißen, aber die Masse will es eben billig. Koste es, was es wolle.

das waren noch Zeiten ...

... als man einen Apple-Computer noch *jahrzehntelang* nutzen konnte (weil so stabil) und alles selber machen konnte ...

Die nämlichen Klagen hört man immer wieder, und es ist *erstaunlich* dass überhaupt nocht "Pro´s" mit Apple-Geräten arbeiten, wo doch alles nicht (mehr) taugt. Wirklich.Ich staune immer wieder.

Wirkliche "Pro´s" handeln anders: Sie wählen das Werkzeug, dass richtig zur Aufgabenstellung passt - ob da nun dieses oder jenes Obst draufklebt, ist nicht einmal sekundär. (dass wirkliche Pro´s ihr Werkzeug erst verändern, also updaten, wenn sie sicher sind, dass die Änderung einen Mehrwert bringt, ist dabei ein Unterpunkt)
Das bedeutet: Wenn ich Änderungsfreundlichkeit benötige, ist Apple aus dem Rennen, zumindest mit den Laptops.
Wenn ich beliebige Teile verwenden muss, auch. Dann wird es eben eine monstermässig ausgerüstete Dose oder ein Pinguin.

Andererseits: Wenn ich Wert auf Zuverlässigkeit lege, auf Sicherheit oder eben Desing, dann muss ich an dieser Stelle eine Werteabwägung vornehmen. Wenn ich die Zeit oder Fähigkeit, ein Linux zu pflegen nicht habe, und auch nicht dafür bezahlen will, dann kostet mich das eben die ganz furchtbar neue SSD mit einem halben TB mehr Speicherplatz und den (sagen wir) Scrollbalken, oder etwas ähnlich spannendes. Magal hat da völlig Recht: Man muss abwägen, was man will.
Und was man braucht.

Für mich ist die Sache einfach: Ich benötige eine zuverlässige Netz- und Schreinmaschine, habe keine Lust auf Updates von Virenscannern und noch weniger Lust auf Trojaner, ich will mit dem *Gerät* selber und dem OS am liebsten gar nicht befasst sein. Sondern mit dem Teil das tun, was ich eben zu tun habe.
Ein Video schneiden dauert ein paar Minuten länger? Und? Wie viele Minuten spare ich an Systempflege, weil OSX sich selber pflegt? Eben.

Sicher, meine Anforderungen sind nicht sehr hoch, ich habe z.Z. den kleinsten Mini und viel Luft nach oben. Aber wenn einmal der größte Pro an seine Grenzen käme, müsste ich nachdenken: Lasse ich mir eine echtes Monster bauen (samt OS und Pflege) - oder wirft meine Profession das nicht ab?

Fotos - eine Gratis-Software, mit der man Bilder auf den Rechner bringen, lagern und sortieren kann, nebenbei ein wenig daran rummachen, rote Augen, zuschneiden, ein paar Filter - das ist mehr als ausreichend für den 08/15-Urlaubsfotografen, und ein Anfang für den "Pro" - der die Bilder mit einer entsprechenden Software nachbearbeitet. Fotos bringt meine Handybildchen ohne weiteres Zutun auf die Festplatte und ich kann alle Bilder von Eva, Maria und Klaus raussuchen. Toll! Sogar ein Fotoalbum kann ich bestellen, wie praktisch.
99 von 100 Leuten sehen nicht mal den Unterschied zwischen einem Bild von mir und einem von jemandem, der das Wort "Weißabgleich" sachlich korrekt verwenden kann. 99 von 100 Leuten schauen den Hobby-Fastporno auf uTube und nicht den "künstlerisch wertvollen" Buchtrailer.

Eine Pro-Maschine aus meinen Anfangstagen am Computer (zu DOS-Zeiten) hatte weniger leistung als ein heutiges Handy, und die Geräte waren *echte* seltenheiten: Stand irgendwo eine 100 MB (Ja, MEGA-Byte) Festplatte rum, ist man vor Erfurcht erstarrt. Wenn man überhaupt bis an das Gerät randurfte.

Wohin die Reise geht?
Der weitaus größte Teil der Menschheit "will" das, was Daztentechnik leisten kann - von dem Video zum Feierabend über die Playlist im Kopfhörer, will Haussteuerung und Bezahlfunktion, will kommunizieren - und posen, nicht zu vergessen. Diese Dinge bringen Geld - und werden daher den Markt bestimmen.
Und damit es für diese Sachen "Nachschub" gibt, werden ein paar "Pro-Geräte" notwendig sein, sicher.
Und unter denen muss "der Pro" dann eben wählen ...

ganz genau

Das ist der Punkt. Man wählt den Rechner nach der Aufgabe aus.
Wer hauptsächlich Emails lesen muss, Berichte schreiben, Aktienkurse prüfen oder im Internet surfen, wird auch als "Pro" mit dem neuen Macbook glücklich.

Was nützt es mir, einen Rechner heute für die eventuell anfallenden Aufgaben in zwei, drei oder mehr Jahren zu kaufen? Selbst dann, wenn ich ihn aufrüsten könnte, wäre seine Technologie aufgrund des schnellen Fortschritts gnadenlos veraltet und ein neuer Rechner wahrscheinlich günstiger.

Ich stelle meine Rechner so zusammen, dass es JETZT passt. Da ich sie als Freiberufler ohnehin lease und nicht kaufe, kann ich bequem damit zwei Jahre lang arbeiten und mir dann überlegen, ob ich einen neuen Rechner brauche oder nicht. Meinen iMac habe ich günstig aus dem Leasing übernommen und er ist zuhause immer noch mein Hauptrechner. Für die Bühne habe ich einen neues Macbook Air geleast (wie gesagt: in der kleinsten Konfiguration). Letztes Jahr habe ich mein altes, weißes Macbook verkauft. Ich habe vorher noch mehr Speicher reingepackt, den ich noch herum liegen hatte und das Betriebssystem neu aufgespielt. Es rannte dermaßen, dass ich, hätte ich nicht mit dem Interessenten bereits einen Termin vereinbart, es behalten hätte. Es war ein Modell von 2008 oder 2009!

Kaum ein rentabel arbeitendes Tonstudio hat neue Macs. Warum nicht? Man hat irgendwann einmal in einen Mac investiert, vielleicht viel Geld für ProTools samt DSP-Hardware ausgegeben und das System läuft. Die meisten Pro-User, die wirklich geschäftlich denken, verkaufen ihre Rechner frühestens dann, wenn sie komplett abgeschrieben sind - oder behalten sie, weil sie endlich Gewinne damit erwirtschaften und pfeifen auf die neueste Hardware.

Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich aktuell gar nicht entscheiden könnte, welchen Mac ich denn nun bräuchte? Neuer iMac? Macbook Pro? Mac Mini? Und weil ich das nicht kann, habe ich das Leasing eines neuen Rechners auf unbestimmte Zeit verschoben. Bis dahin verdiene ich mit den alten Rechnern lieber Geld.

Man braucht nicht immer …

Man braucht in der Tat nicht immer die neueste Hardware. Ich entsorge Rechner auch erst, wenn sie kaputt gehen oder hoffnungslos veraltet sind. Einschränkungen kommen am ehesten durch neue Software, die bestimmte Prozessorleistung oder aktuellste Betriebssysteme benötigt.

Aber in Apples Portfolio fehlt wenigstens ein Rechner, der Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Weitere Festplatten, optische Laufwerke – alles steht auf dem Schreibtisch statt im Rechner zu sein. Kabelsalat, Staubfänger, Platzräuber. Die weitergehende Miniaturisierung mit der Folge der Unreparierbarkeit ist mMn nicht unbedingt nötig, zumindest aber würde ich mir eine Alternative wünschen. Eben das MacbookPro mit internem optischen Laufwerk, Schnittsttellen und Erweiterbarkeitsoptionen. Und einen Desktop-Rechner, der den Namen auch verdient. Der iMac kommt wegen des Monitors nicht in Frage, ich benötige was externes. Der Mini ist mittlerweile wirklich "mini", und der Pro ist zwar schnell, aber eingeschränkt und viel zu teuer. Es fehlt quasi der "MiniPro" mit der Leistung des iMac und einem vernünftigen Gehäuse à la Minitower und ausreichend Schnittstellen.

Ich wäre auch bereit, für ein Betriebssystem wieder zu bezahlen, wenn es stabil und ausgereift ist. Ich brauche nicht jedes Jahr was neues, aber etwas nachhaltiges. OS 10.10.3 ist endlich brauchbar und mit Treibern der Dritthersteller versorgt, wird aber vermutlich bald wieder abgelöst. Warum? Okay, man könnte die Optik verbessern und die Systemschrift ändern …

Von Berufs wegen bin ich auf Windows oder Mac angewiesen. Linux bietet mir nicht die Software die ich brauche und ist mir auch zu kompliziert. An Windows kann ich mich nicht wirklich gewöhnen, kenne aber auch nicht die aktuellste Version. Die Einfachheit von "einschalten - arbeiten - ausschalten" ist wohl immer noch Mac-Domäne, aber Apple macht es einem nicht leicht. Wenn morgen mein Rechner stirbt weiß ich nicht, was ich kaufen soll.

Apple ist zwar scheiße....

.... aber die anderen sind immer noch viel, viel beschissener. Das bleibt auch noch eine Weile so.

Mehr muss man nicht schreiben.

Apple wird immer schlechter,

Apple wird immer schlechter, nur noch Pipifax für die Masse. Irgendwann für die Kreativen obsolet und zurück zu Windows....

Naja

Viel entscheidender als das Betriebssystem ist ja die Software. Und solange es die von Fremdherstellern wie Adobe gibt und sie ausreichend schnell und stabil läuft, kann man mit Aplle genauso gut arbeiten. Und was heißt überhaupt "zurück" zu Win? Das Thema Kreativität hat mit Apple erst begonnen. Die ganzen Kreativprogramme sind erst viel später für Win gekommen.

Teilzustimmung

Ay ollo,
Jaaa ... an zwei Punkten stimme ich dir zu: Der iMac kommt für mich auch nicht in Frage, ich mag schlicht keine all-in-one-Geräte und suche mir den Bildschirm gerne selber aus. Und tatsächlich "fehlt" bei den "richtigen2 Desktops der Zwischenschritt zwischen Mini und Pro - leistungs- wie preismässig.
Das mit dem MacBook kann ich hingegen nicht nachvollziehen: So etwas war und ist für michh immer nur ein Zusatzgerät, das ich auf Reisen mitnehme (oder zum Kunden) und da benötige ich vieles nicht.
Das mit dem "ausgereiften" OS ist so eine Sache: Diesmal bin ich wg Neukauf ja sofort bei dem "neuen" eingestiegen, ging ja nicht anders - aber im Normalfall mache ich das Update erst, wenn die Fehlermeldungen im Netz nachlassen - also bei .3 oder .4.
Ein Produktivsystem updaten macht man erst, wenn der OS-Nachfolger auch taugt (gilt in allen Welten)

Alles in den Rechner einzubauen oder (mit entsprechend schneller Verbindung) daneben zu stellen, das hat beides Vor- und Nachteile, wobei (subjektiv!) die Vorteile bei der Stöpsellösung überwiegen - wobei ich halt kaum was angeschlossen habe. Trotzdem: Austauschen ohne das Hauptgerät aufmachen zu müssen ist für mich (!) näherliegend.

Minituarisierung und damit zusammenhängend auch Desing - doch, ich genieße das schon, dass mein Gerät hübsch und unauffällig ist, nicht mehr so ein Schrankkoffer, wie damals die 4-86er, und vor allem, dass kein Luftwaffentriebwerk mehr als Lüfter tätig ist. Und eventuel notwendige Zusatzgeräte würde ich in ein Schreibtischfach versteken (soweit ich das verstehe, langt ja ein einziges TB-Kabel, oder ?)

cheers, Uli

sehe ich auch so

Gerade bei den Mobilmacs ist die Akku-Laufzeit erheblich wichtiger als ein Vierkern-Prozessor, der dann wieder entsprechend belüftet werden muss und mehr Strom verbraucht. Mal ganz davon abgesehen haben die Zweikerner genügend Leistung, selbst für anspruchsvollere Aufgaben wie Audio-Produktion oder Video-Schnitt. Dass niemand einen solchen Rechner für 3D-Rendering beruflich einsetzen wird, dürfte auch klar sein. Da kommen dann ganz andere Systeme zum Einsatz.

Was externe Verbindungen angeht, gibt es doch schicke Gehäuse, in die man seine Festplatten oder CD/DVD-Brenner (wer braucht den noch?) einbauen kann. So hat man mehrere Geräte in einem Gehäuse und Ordnung auf dem Tisch, wenn man das denn will. Man könnte dafür übrigens auch einen alten PC-Tower wiederverwerten und umbauen, wenn man das denn will. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es schon Leute gibt, die ihren Mini in einen PC-Tower samt externer Peripherie gesteckt haben. Muss ich mal recherchieren, gibt es bestimmt bereits.

Die iMacs sind sehr gute Arbeitsmaschinen, bieten ein gutes Display und die Möglichkeit, noch ein bis zwei weitere Monitore anzuschließen. Was mich hier lediglich nervt, ist die langsame interne HD. Ich würde es besser finden, wenn Apple hier nur noch auf SSDs setzt und die Preise für SSDs etwas senkt.

Der Mac Pro ist optisch nicht so mein Fall. Es mag Leute geben, die tatsächlich die Leistung brauchen und den kaufen. Aber so wirklich fällt mir momentan kein Anwendungsfall ein, bei dem ein Mac Pro ein "Muss" wäre und ein iMac nicht schnell genug. Wenn ich sehe, dass viele Journalisten ihre Beiträge mittlerweile mit einem Macbook Pro schneiden und sendefähig verschicken, wüsste ich wirklich nicht, warum man den Mac Pro noch braucht. Vielleicht für 3D Rendering, ja. Aber sonst? Für Musikanwendungen setzen die meisten Produzenten lieber auf einen flüsterleisen Rechner und DSP-Hardware (Thunderbolt/Firewire). Und da ist ein Mac Mini ideal. Fotografen und Layouter brauchen auch keinen Mac Pro. Auch da tut es ein Mac Mini oder iMac vollkommen.

... ich nicht ....

magal schrieb:
Der Mac Pro ist optisch nicht so mein Fall. Es mag Leute geben, die tatsächlich die Leistung brauchen und den kaufen. Aber so wirklich fällt mir momentan kein Anwendungsfall ein, bei dem ein Mac Pro ein "Muss" wäre und ein iMac nicht schnell genug. Wenn ich sehe, dass viele Journalisten ihre Beiträge mittlerweile mit einem Macbook Pro schneiden und sendefähig verschicken, wüsste ich wirklich nicht, warum man den Mac Pro noch braucht. Vielleicht für 3D Rendering, ja. Aber sonst? Für Musikanwendungen setzen die meisten Produzenten lieber auf einen flüsterleisen Rechner und DSP-Hardware (Thunderbolt/Firewire). Und da ist ein Mac Mini ideal. Fotografen und Layouter brauchen auch keinen Mac Pro. Auch da tut es ein Mac Mini oder iMac vollkommen.
Sorry, ein Mac Mini für Musik- oder Grafik ist ja wohl 'n Witz. Ich habe ein i7 MacbookPro wieder ausrangiert, weil einem in der Praxis die Ohren abfallen bei dem Lüfterlärm (abgesehen davon, das mir zweimal das Board abgeraucht ist). Beim iMac ist es ähnlich, wenn auch lange nicht so schlimm - allerdings verbietet die Bauart, das Kasten untern den Tisch zu stellen, wenn man was aufnehmen möchte. Der Mini ist was für Büroleute und Masochisten.

Gruß Uli