Bericht: Musikstreaming-Dienst Beats soll in iOS integriert werden

Der im Sommer von Apple übernommene Musikstreaming-Dienst Beats Music soll in absehbarer Zeit in das iOS integriert werden. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf informierte Kreise. Demnach sei für Anfang 2015 – spekuliert wird über eine Veröffentlichung im März - ein iOS-Update zu erwarten, das den Service zum festen Bestandteil des Mobilbetriebssystems mache.

Der Musikstreaming-Dienst soll künftig unter dem bekannten Namen iTunes laufen und weiterhin kostenpflichtig sein, schreibt die Zeitung. Bislang ist Beats Music nur in den USA verfügbar, doch es ist anzunehmen, dass Apple eine weltweite Expansion anstrebt. Beats Music soll Gerüchten zufolge nur rund 100.000 Abonnenten haben. Durch eine iOS-Integration und eine weltweite Verfügbarkeit dürfte die Nutzung des Dienstes jedoch rasant steigen.

Beats Music

Beats Music: Der von Apple übernommene Musikstreaming-Dienst soll in iOS integriert werden.
Bild: Apple.



Apple hat im Sommer Beats Electronics und Beats Music für drei Milliarden Dollar aufgekauft. Es handelt sich dabei um die größte Firmenübernahme in der Geschichte des Mac- und iPhone-Herstellers. Das auf Kopfhörer und Lautsprecher spezialisierte Unternehmen Beats Electronics wurde im Jahr 2006 gegründet, hat seinen Sitz in Santa Monica, Kalifornien, und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Beats Music startete Anfang 2014 und ist eine Tochterfirma von Beats Electronics. Die Gründer der Firmen, der Künstler Dr. Dre und der Musikproduzent Jimmy Iovine, haben sich Apple angeschlossen.

Durch die Übernahme steigt Apple verstärkt in das wachsende Marktsegment des Musikstreamings ein. Ein erster Schritt war der im letzten Jahr gestartete, bislang aber nur in Australien und den USA verfügbare Dienst iTunes-Radio.

Kommentare

Na ich weiß nicht

Nennt mich altmodisch, aber ich kaufe mir die Musik lieber (Download) und habe sie dann für immer in meiner Mediathek. Gleiches mit Filmen, da aber auf Scheibe - bei mir stehen DVDs und Blu-rays im Schrank.

Mit den Streaming-Diensten kann ich irgendwie nix anfangen.

pro und contra

ja, ich habe auch meine Musik als Mediathek auf der Festplatte, habe aber bspw. Spotify kostenlos 30 Tage getestet (hierbei ist die Qualität besser als in der kostenlosen Variante, außerdem kommen keine Werbespots).
Das ganze hat mir sehr gut gefallen, weil:

- Playlists für jeden Anlaß verfügbar sind
- alle Songs gleich laut ausgesteuert sind (also 60er-Jahre-Songs sind so "laut" wie die von heute)
- Qualität ist in Ordnung, aber kommt nicht an CDs ran (hier hilft ein direkter Vergleich)

Auch Last.fm hat mir gut gefallen, weil hier bspw. beim "Queen-Radio" auch andere Interpreten laufen, die man bis dahin gar nicht kannte. Hier ist die Qualität aber nur kostenpflichtig besser (vor ca. 2 Jahren kein Testaccount möglich, wie es heute ist, weiß ich nicht).

Also es hat schon seine Vorteile. Gegen ein gutes Musikarchiv in Form von CDs und hohem Qualitätsanspruch ist es keine Alternative, dafür ist bei eigenem Archiv die Auswahl meist nicht so groß, und Playlists muß man sich selbst zusammenstellen.

Bei Filmen muß ich sagen, ist die Qualität genausogut wie auf BluRay, wenn es in Full-HD angeboten wird. Hier bin ich total begeistert, allerdings gibt es viele Filme weder bei iTunes noch bei Amazon. Bei mehr Diensten möchte ich mich nicht anmelden!

Viel Spaß! Ich werde diesen Dienst definitiv testen, abonnieren nur bei ca. 5 € pro Monat.