Apple kündigt iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display an

Apple hat ein neues iPad-Modell mit 12,9-Zoll-Display vorgestellt. Es hört auf den Namen iPad Pro, hat eine Auflösung von 2732 mal 2048 Bildpunkten bei einer Pixeldichte von 264 ppi und wird vom A9X-Prozessor angetrieben. Das iPad Pro kommt im November zu Preisen ab 799 Dollar auf den Markt.

Das Tablet soll über eine Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden verfügen und bietet ein Audiosystem mit vier Lautsprechern. Das iPad Pro wiegt 0,71 Kilogramm und ist 6,9 Millimeter dick – zum Vergleich: beim iPad Air sind es 6,1 Millimeter. Der A9X-Chip soll eine um bis zu 1,8 Mal höhere Rechenleistung als der A8X des iPad Air 2 bieten.

Zu den weiteren technischen Daten gehören eine Rückseitenkamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln, eine 1,2-Megapixel-Vorderseitenkamera, diverse Sensoren (darunter Touch-ID, Drei-Achsen-Gyrosensor, Beschleunigungssensor und Barometer), Unterstützung für den WLAN-Standard 802.11ac, Bluetooth 4.2 und zwei Mikrofone. Die Force-Touch-Technik ist im Gegensatz zu den neuen iPhones nicht im iPad Pro integriert.



Das iPad Pro wird in den Farben Silber, Gold und Spacegrau mit 32 und 128 GB Speicherkapazität angeboten. Die 32-GB-Version (nur WLAN) kostet 799 Dollar, die 128-GB-Ausführung (ebenfalls nur WLAN) ist für 949 Dollar zu haben. Außerdem gibt es ein iPad Pro mit 128 GB und Mobilfunk-Unterstützung (LTE bis 150 Mbit pro Sekunde) für 1079 Dollar. Die Auslieferung startet laut Apple im November. Vorbestellungen sollen ab Oktober möglich sein. Die Euro-Preise stehen noch nicht fest.

Optional können eine Hülle mit integrierter Bluetooth-Tastatur (Preis: 169 Dollar) und ein drucksensitiver Bluetooth-Eingabestift zum Zeichnen (Preis: 99 Dollar) erworben werden. Je fester der Druck, desto dicker fällt der gezeichnete Strich aus. Der Stift hat eine Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden und wird über den integrierten Lightning-Anschluss geladen.

Kommentare

Sensationell

mehr ist dazu nicht zu sagen

Pro

gaffer schrieb:
Sensationell
Meinst Du die Akkulaufzeit?

Gruß Uli

Nichts, absolut nichts ist daran "Pro"

1) Kastriertes Spielzeug-OS statt vollwertiges Betriebssystem (OS X).

2) Weder USB C noch Thunderbolt.

3) Apps nur aus dem App Store mit allen bekannten Beschränkungen.

4) Schminkspiegel als Display.

5) Kein Steckplatz für Speicher-Erweiterungen.

Die Akkulaufzeit reißt mich auch nicht vom Hocker. Außerdem ist es viel zu teuer. Inklusive Tastatur ist man preislich auf dem Niveau eines richtigen Computers (MacBook) - wie die Wahl dann ausfällt, dürfte klar sein.

Apple hat wieder mal auf ganzer Linie enttäuscht.

So ist es

DualCore schrieb:
1) Kastriertes Spielzeug-OS statt vollwertiges Betriebssystem (OS X).

2) Weder USB C noch Thunderbolt.

3) Apps nur aus dem App Store mit allen bekannten Beschränkungen.

4) Schminkspiegel als Display.

5) Kein Steckplatz für Speicher-Erweiterungen.

Die Akkulaufzeit reißt mich auch nicht vom Hocker. Außerdem ist es viel zu teuer. Inklusive Tastatur ist man preislich auf dem Niveau eines richtigen Computers (MacBook) - wie die Wahl dann ausfällt, dürfte klar sein.

Apple hat wieder mal auf ganzer Linie enttäuscht.

Volle Zustimmung. Dem ist nichts hinzuzufügen!

Wer sich mal ein echtes Pro Tablet anschauen möchte:

http://www.modbook.com/modbookpro

Cool!

Hannes schrieb:
Wer sich mal ein echtes Pro Tablet anschauen möchte:
http://www.modbook.com/modbookpro
Wahnsinn, ein Tablet mit MacOS X. Das wäre doch mal einen Bericht auf MG wert.

Gruß Uli

Im Westen nichts Neues (zum iPad Pro)

Klar, wenn man ohnehin vom iPad begeistert ist und als Maßstab nun das grosse, hochauflösende Display nimmt (und die Batterielaufzeit), kann man zum Urteil "sensationell" gelangen.

Aber ansonsten gehe ich mit Uli (?), DualCore und Hannes (danke für den Link zum ModBook Pro!) einig: PRO(fessionell statt visorisch => © Gerard_Dirks, nicht ich - http://macgadget.de/News/2015/09/08/Bericht-iPad-Pro-soll-bis-zu-1300-Do...) geht anders - sorry!

Jobs weg, Vision weg, Mut weg.
Wiederholung des stets Gleichen (dabei - zugegeben - bestimmt nicht Schlechten!) in variablen Schattierungen!
Aber vielleicht führt man ja nur weiterhin Jobs' "visionären" Timetable aus, der bis weit in die Zukunft reicht !?

Immerhin: Die neue Zusammenarbeit mit Cisco und IBM lässt hoffen.

Genug gemeckert!
Toller, grosser Bildschirm, ansonsten fast alles beim Alten (gähn) - kein OS X auf dem iPad, nach wie vor iTunes-Zwang, kein USB-In, kein Thunderbolt, kein HDMI-In (iPad als als externer Bildschirm nutzbar), keine anflanschbare Tastatur für einen temporären Wechsel zum "Convertible".
Trotzdem: Man kann mit dem grossen Bildschirm und iOS auch eine ganze Menge anfangen, aber ich bleibe dabei: PRO geht anders - ist vielseitiger anpassbar und verwendbar!

Modbook Pro

Uli schrieb:
Hannes schrieb:
Wer sich mal ein echtes Pro Tablet anschauen möchte:
http://www.modbook.com/modbookpro
Wahnsinn, ein Tablet mit MacOS X. Das wäre doch mal einen Bericht auf MG wert.

Gruß Uli

Also ein rascher Blick ins Archiv via Suche hat gezeigt, dass das Modbook Pro hier schon öfters Thema war:

http://www.macgadget.de/News/2014/09/05/Tablet-Mac-Finanzierung-f%C3%BCr...
http://www.macgadget.de/News/2014/07/31/Modbook-will-weiteren-Tablet-Mac...

Gerne mehr davon!

Meine ich auch.

Ich schliesse mich Gaffer an.
Meckert ihr doch, Watt ihr Volt.
Mir gefällt das Teil. Zumindest vom ersten online Eindruck her.

Welche Pro-User angesprochen werden, ist aus meiner Sicht durchaus erkennbar.
Offensichtlich solche, die anders arbeiten, als ihr.
Es gibt auch andere "Pros" als Grafiker.
Und es behauptet niemand, dass der Feinschliff an diesem Gerät passieren soll.
Aber manche Entwürfe, Vorlagen oder grobe Darstellungen können mit diesem grossen iPad def. besser gemacht werden als mit den kleinen. Und das Zeichnen und Malen scheint auf diesem iPad offensichtlich angenehmer von der Hand zu gehen, als mit einem Mac+Grafiktablett. Die Software von Adobe (bin kein Fan von ihnen) ist doch ein geniales Handwerk, um unterwegs (zB im Zug oder als Beifahrer) schon etwas zu erarbeiten, das dann am grossen Computer ausgearbeitet wird.

Ausserdem: Wenn ich an die Arbeit der Leute im Warenlager denke (Pick-up der Waren zur Bereitstellung für den Versand an Private oder Geschäfte) finde ich dieses Gerät unbedingt besser, als irgendein Notebook, an dem mit Tastatur und Maus herumhantiert werden muss. Die Artikel (Name/Nummer usw) sind gross sichtbar, ein tippen mit dem Finger und abgehakt ist es. What else? Da ist selbst ein solches Retina-Display zuviel.

Ach ja. Und selbst ich als Privatperson sehe durchaus einen Nutzen gegenüber einem "normalen" iPad, das ja neben einem iPh 6 Plus keinen wirklichen Vorteil hat. Nun ist der Unterschied wieder gross genug, dass es durchaus Sinn macht. Für das, was ich aktuell den Computer unterwegs brauche, ist das grosse 700g iPad-Pro-Display bei weitem die für mich passendere Lösung als 2kg MBP rumzuschleppen.

Grüssle
.
.

P.S. Pro heisst professional, was auf Englisch nicht mehr heisst als "beruflich". Nicht so im deutschen, wo "professionell" beinahe durchgängig als "High End" verstanden wird. Viele Firmen haben Durchschnittsware in den Büros stehen, nicht High-End; Bewährtes nicht Neuheiten. Und eine Firma ist doch in diesem Sinne "Pro", oder nicht? ;-)

Echte Innovation sieht anders aus

Man nehme ein iPad, baue einen etwas schnelleren Prozessor und einen größeren Touchscreen ein. Fertig. DAS soll Innovation sein? DAS soll die Bezeichnung "Pro" rechtfertigen? Schwach, sehr schwach. Zu wenig, zu spät, zu teuer (vor allem wenn man die Euro Preise mal hochrechnet, also Dollar plus Mehrwertsteuer, dann wird das 32er gerade noch so unter 1000 Euro liegen).

Apple lässt nach und zwar gewaltig! So ein Teil hätten sie schon vor 2 Jahren bringen können. Stifte gabs schon zuvor von anderen Anbietern und 200 € für eine Tastatur/Hüllen Combo ist wohl ein Witz.

Den Ausführungen von DualCore schließe ich mich voll und ganz an.

Axiotron früher

die Moodbooks (noch ohne pro, (Axiotron)) waren so gefragt, das mStore davon fast 100 Umbaukits herumliegen hatte
es war bestimmt ärgerlich, das dafür normale MacBooks (keine Unibodys) benötigt wurden und als Apple dann plötzlich auf Unibody umstellte ... hat sich mStore auch noch völlig veralterte MB monate oder jahrelang auf Vorrat hingelegt, denn nur damit war der Umbau ja möglich.
Das die Dinger fürchterlich schwer waren und mehr als "Bastelprojekt" zu sehen waren ...

Das Modbookkonzept ist ca 5 Jahre alt und wurde zumindest in D so gut wie garnicht angenommen.

das iPad Pro ist etwas völlig anderes und auch sinnvoll nutzbar, das war das Andere durch die Stifteingabe nämlich nicht wirklich (es steckte ein Wagonpanel o.ä. dahinter) und die Bedienung war sehr nervig, weil das Betriebssystem viel zu wenig auf eine Stift (oder garnicht auf Finger) abgestimmt war.

sinnlos

sinnkoser kram
fast 13 zoll !!! - viel zu riesig

reine marketing strategie
die macbooks werden immer kleiner
die ipads immer grösser

wer braucht den retina kram
oder 4k monitore

einfallsloser laden
wir warten hier auf neue monitore - aber „essig“
sind jetzt auf 34 zoll lg umgestiegen mit „screen split“ und mattem screen – klasse

ich finde es „crazy“ wieviele sich ne iwatch oder jetzt so ein pad holen

die würden sich auch nen alten knochen mit apple logo drauf kaufen
weiter so