Apple-Tochterfirma FileMaker informiert über Softwarekompatibilität mit macOS Sierra

Die Entwicklungs- und Datenbanksoftware FileMaker 15 sollte zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht unter macOS Sierra eingesetzt werden – darauf weist die Apple-Tochterfirma FileMaker hin. Demnach bestehen zwischen FileMaker 15 und dem neuen Mac-Betriebssystem momentan verschiedene Inkompatibilitäten.

Demnach kann es bei der Nutzung des Web-Viewer-Einrichtungsdialogs zu einem Programmabsturz kommen. Beim Öffnen von Datenbanken warnt die Software möglicherweise mehrfach wegen vermeintlich fehlender Schriften. Probleme gibt es zudem mit Skripten. In FileMaker Server 15 funktionieren WebDirect, PHP und XML unter Umständen nicht.

FileMaker 15

FileMaker 15 ist seit Frühjahr verfügbar.
Bild: FileMaker.



FileMaker arbeitet nach eigenen Angaben bereits an Updates, die die geschilderten Probleme beheben. Erscheinungstermine für die Aktualisierungen nannte das Unternehmen allerdings nicht. FileMaker weist zudem darauf hin, dass FileMaker 14 und ältere Versionen nicht für macOS Sierra getestet und zertifiziert werden, d. h. Anpassungen älterer FileMaker-Software an das neue Betriebssystem sind nicht vorgesehen. Einigen Anwenderberichten zufolge gibt es unter macOS Sierra Druckprobleme bei Verwendung von FileMaker 14.

FileMaker-Runtimes, die nicht mit einem Gatekeeper-Sicherheitszertifikat signiert wurden, müssen unter macOS Sierra erstmalig mit dem Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" ausgeführt werden. Anschließend können sie wie gewohnt per Doppelklick gestartet werden. FileMaker-Entwickler, die auf das neue Betriebssystem umsteigen wollen, sollten die verwendeten FileMaker-Versionen sicherheitshalber zuerst auf einem macOS-Sierra-Testsystem auf Kompatibilität abklopfen.

Kommentare

Auf gut deutsch

Die Apple "Tochter" redet nicht mit der Apple "Mutter" und umgekehrt ...

Was könnt ihr eigentlich?

So ganz allmählich (Achtung IRONIE)- glaube ich, dass bei unserem heiß geliebten Unternehmen etwas Generelles im Argen liegt. Zu viel Hype und heiße Luft um unproduktiven Lifestyle-Kram und dann auch noch ein Betriebssystem-Release, auf dem die hauseigene und wichtigste Datenbanksoftware nicht läuft.
Ja sagt mal, gehts noch?
Dass man als Entwickler nicht alles und jedes von Fremdanbietern checken kann, ist klar. Aber mal ganz ehrlich: die eigene Software nach so und so vielen Betachecks nicht zum Laufen bringen ist ein Armutszeugnis ohne Gleichen. Jeder Softwarehersteller ist bemüht gewesen, seine Software anzupassen und dies zu prüfen, außer der eigenen Unit. Das ist noch peinlicher als das Design des iPhone 7 und Pokémon Go auf ner Uhr.

Was machen die den ganzen Tag?!?

FileMaker hat seit der WWDC Mitte Juni Zeit gehabt ihre Software für macOS Sierra anzupassen. Was machen die den ganzen Tag? Schlafen?!? Wofür gibt Apple denn Vorabversionen von Betriebsystemen an Entwickler raus? Damit sie auf der faulen Haut liegen und nichts tun?!?

Sorry, aber für so ein (nicht-) Verhalten habe ich keinerlei Verständnis. Bei einer Hobby-Klitsche wäre das vielleicht noch hinnehmbar, aber nicht bei professionellen Anbietern!

Als ob das bei Filemaker neu wäre

Wieso regt ihr Euch jetzt noch auf, da ist bei Filemaker nicht ungewöhnlich und schon lange so dass es ne ganze Weile dauert, bis das Kompatibilitätsupdate von Filemaker nach einem neuen Release von Apples Betriebssystem kommt. Jedenfalls ist es definitiv keine neue Entwicklung. Man hat wenig den Eindruck, dass Filemaker ne 100%ige Apple Tochter ist. Ist aber nicht soo ungewöhnlich, dass Töchter mit den Eltern nicht mehr viel reden, wenn sie flügge geworden sind ;-)

Apple hat nichts mehr mit Professionalität am Hut

Gerhard Uhlhorn schrieb:
Bei einer Hobby-Klitsche wäre das vielleicht noch hinnehmbar, aber nicht bei professionellen Anbietern!

Langsam soll es doch klar sein das Apple, aber auch FileMaker nicht mehr mit Professionelle Software zu tun haben. Sie machen nur noch Consumer Produkten und das sieht man auch an die Software releases. Nach jeden Update kommt kurze Zeit später wieder ein ServicePack weil einige Ernsthafte Fehler eingeschlichen sind. Der Kunde ist der ßeta-Tester nicht der Developer!

So ab 2010/2011 hat Apple den Business User und den Professionellen Einsatz gestrichen. Das war die Zeit als der Xserve liquidiert wurde und ein OS X Server App nur noch €/CHF 20 kostete!

Wenn man jetzt etwas bei AppleCare beanstandet fallt schon mal den Spruch, was erwarten Sie von eine € 20 Software!

Sorry Grindel

aber Final Cut Pro X finde ich um Längen besser als FCP 7. Das selbe gilt für Logic Studio und LogicProX. Nur weil sie aussehen wie die "kleinen" Produkte sind sie nicht schlechter geworden

Ansonsten bin ich auch der Meinung FileMaker sollte mitbekommen wohin die Software geht und zwar vor den Betatestern

üben ...

Gerhard Uhlhorn schrieb:
Was machen die den ganzen Tag?!?

Sorry, aber für so ein (nicht-) Verhalten habe ich keinerlei Verständnis. Bei einer Hobby-Klitsche wäre das vielleicht noch hinnehmbar, aber nicht bei professionellen Anbietern!

Ich nehme an, die guten Programmierer sind in Rente, und der Nachwuchs kann mit deren Code nichts anfangen. Bei FileMaker wie bei Apple.

Gruß Uli