Steinberg: Umfangreiches Update für Notationssoftware Dorico

Im vergangenen Herbst schickte Steinberg mit Dorico eine neue High-End-Notationssoftware ins Rennen, nun präsentierte der Hersteller ein umfangreiches Update für die auch unter macOS lauffähige Anwendung. Dorico 1.1 führt laut Steinberg eine fortschrittliche Unterstützung von Akkordsymbolen ein und bietet weitere Verbesserungen.

"Akkordsymbole können durch Spielen auf einem MIDI-Keyboard oder Tippen auf der Computertastatur blitzschnell eingegeben werden. Dorico schreibt Akkordsymbole automatisch in sechs vorgegebenen Standards und bietet dem User darüber hinaus die Möglichkeit, die Darstellung mit Dutzenden Optionen individuell anzupassen. Dorico ist außerdem die einzige professionelle Notationssoftware, die Polychords unterstützt", erläutert Steinberg.



Darüber hinaus bietet Dorico 1.1 eine neue Pedalnotation für Klavier mit umfangreicher Unterstützung fortgeschrittener Techniken wie Teilpedal-Spielweise (Halbpedal, Viertelpedal), neue Wiederholungszeichen (inklusive Voltenklammern) und umfangreiche Funktionen für eine präzise Bearbeitung rhythmischer Abstände, die laut Steinberg in Zusammenarbeit mit erfahrenen professionellen Notensetzern entwickelt wurden.

Eine neuartige intelligente Notenschreibweise bei der MIDI-Step-Eingabe soll automatisch gängige enharmonische Fehler während der Eingabe korrigieren können. Ferner wurden bestehende Bearbeitungs-, Auswahl- und Projektmanagementfunktionen erweitert. Das Update von Dorico 1.0 ist kostenfrei. Eine Einzelplatzlizenz des ab OS X El Capitan lauffähigen Programms kostet 559 Euro (Demoversion verfügbar).

"Das neue Dorico 1.1 Update ist für die Leistungsfähigkeit der Software ein deutlicher Schritt nach vorne, aufbauend auf den nahezu 500 Verbesserungen, die bereits mit den drei vorherigen Updates seit der Erstveröffentlichung im Oktober 2016 integriert wurden", so Steinberg weiter.

Kommentare

War abzusehen

dass das schwierig werden würde. Die Notation muss besser sein, als die in den DAWs, da bleibt nur die Oberklasse. Aber da ist Finale und Sibelius, erstere seit den Achtzigern. Da muss man schon was bringen.