Apple erinnert Entwickler an auslaufende 32-Bit-Unterstützung

29. Jun 2017 11:15 Uhr - Redaktion

Seit der Entwicklerkonferenz WWDC 2017 ist klar: die 32-Bit-Unterstützung wird früher (iOS) oder später (macOS) Geschichte auf den beiden wichtigsten Apple-Plattformen sein. In dieser Woche hat das Unternehmen die Entwickler an die anstehenden Änderungen erinnert. Einen ersten Schritt geht Apple mit dem iOS 11.

Das für September erwartete Mobilbetriebssystem setzt nicht nur zwingend einen 64-Bit-Prozessor voraus, es kann zudem keine 32-Bit-Apps ausführen. Entwickler sollten daher ihre noch nicht 64-Bit-fähigen Apps schnellstmöglich anpassen und rechtzeitig im iOS-App-Store einreichen. Das iOS 11 ist auf allen ab dem Jahr 2013 vorgestellten Geräten lauffähig.

Beim Mac fährt Apple ein mehrgleisiges Modell. In macOS High Sierra lassen sich 32-Bit-Programme ohne Einschränkungen nutzen. Unter macOS 10.14 soll es beim Start von 32-Bit-Software einen Hinweis geben, dass die 32-Bit-Unterstützung ausläuft (und vermutlich mit der Einführung von macOS 10.15 im Jahr 2019 enden wird).

macOS High Sierra

macOS High Sierra unterstützt 32-Bit-Software noch ohne Einschränkungen.
Foto: Apple.



Etwas anders gestaltet sich die Situation im Mac-App-Store: ab Januar 2018 müssen neu eingereichte Programme zwingend für den 64-Bit-Betrieb ausgelegt sein. Ab Juni 2018 gilt dies auch für Updates und grundsätzlich für sämtliche im Mac-App-Store angebotene Software.

Dass Apple eines Tages die 32-Bit-Unterstützung beenden wird, ist wenig überraschend und war eine zu erwartende Entwicklung. Sowohl die Mac- und iOS-Hardware als auch die Betriebssysteme sind schon seit vielen Jahren für den 64-Bit-Betrieb optimiert. Der Wegfall des 32-Bit-Supports entschlackt macOS/iOS wie auch Software, da die überflüssigen 32-Bit-Routinen weggelassen werden können.

Welche Programme auf dem eigenen Mac im 64-Bit- oder 32-Bit-Modus laufen, lässt sich über die Aktivitätsanzeige schnell herausfinden. Im Hauptfenster der Aktivitätsanzeige wird über das Menü Darstellung => Spalten die Option "Art" aktiviert. Diese Spalte signalisiert die 32-Bit- oder die 64-Bit-Unterstützung. Im iOS ist eine Liste der installierten 32-Bit-Apps in den Einstellungen => Allgemein => Info => Apps zu finden.

Kommentare

wird mir fehlen, da gerade Pages 6 immer noch nicht Funktionsparität zu Pages 4 erreicht hat :o(
Naja, vielleicht tut sich ja noch was in den nächsten 2 Jahren.

Hågar

Mac User since 1989

Was fehlt noch? Außer Text unzusammenhängend markieren vermisse ich mittlerweile nichts mehr.

[quote=martzell]Was fehlt noch? Außer Text unzusammenhängend markieren vermisse ich mittlerweile nichts mehr.[/quote]
EndNote-Zitate in Text-Tabellen (für wissenschaftliche Übersichtsartikel sehr wichtig), Format-Fehler bei Bibliographien, Style Manager erkennt Veränderungen wie Zeilenabstände, Alignment u.ä. nicht, so dass man den Stil nicht einfach anpassen kann. Das ging in '09 einfach besser. Okay, das sind die Mängel, die mir jetzt spontan einfallen.
Klar ist Pages 6 besser als das katastrophale Pages 5. Die Unfähigkeit, RTF zu lesen und zu schreiben ist jetzt auch behoben, und wenn wir jetzt noch Export in HTML bekommen, wie zuletzt in Pages 3, kann ich endlich Bean in den Ruhestand schicken.

Hågar

Mac User since 1989

[quote=Hannes]Siehe

http://www.macgadget.de/News/2017/06/14/Ticker-Neues-EndNote-Plugin-f%C…]
Klar gibt's das. Das Einfügen von Zitaten geht sogar super einfach. Man kann aber keine Zitate in Texttabellen einfügen. Worte in Kursivschrift werden in der Bibliographie ohne Abstände zu den vorhergehenden und nachfolgenden Wörtern dargestellt. Man muss erst in RTF umwandeln und dann händisch Abstände einfügen. Danach ist es aber keine EndNote Biblio mehr :o(

Hågar

Mac User since 1989

Klarer Fall für

https://www.apple.com/feedback/pages.html

Dass Apple auf Feedback hört, wissen wir seit der "Mac Kehrtwende" im April. Probiers doch einfach mal - am besten lokal speichern und alle 1-2 Monate neu übermitteln. Es gab bei iWork zuletzt viele positive Entwicklungen (den Absturz-Bug in Numbers ausgenommen), warum soll es nicht damit weitergehen.