Apple veröffentlicht erstes Update für macOS High Sierra

Das erste Update für das neue Betriebssystem macOS High Sierra steht zum Download bereit. Es schließt die heute von uns thematisierte Sicherheitslücke, durch die das Passwort von verschlüsselten APFS-Volumes im Klartext angezeigt wurde. Außerdem wurden weitere Fehlerkorrekturen vorgenommen, zum Beispiel in Verbindung mit InDesign und Apple Mail.

macOS High Sierra

macOS High Sierra: Erstes Update ist da.
Bild: Apple.



Das Ergänzungsupdate für macOS 10.13 behebt ein Darstellungsproblem mit der Cursor-Grafik in Adobes DTP-Software InDesign. Darüber hinaus verbessert das Update die Robustheit des Installationsprogramms und korrigiert einen Fehler, durch den das Löschen von E-Mails von Yahoo-Accounts in Apple Mail verhindert wurde. Laut Apple wurde eine weitere Sicherheitslücke geschlossen, durch die Passwörter aus dem virtuellen Schlüsselbund extrahiert werden konnten.

Da das Update mit knapp einem GB recht umfangreich ist, dürften etliche weitere Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, die von Apple nicht dokumentiert wurden, enthalten sein. Nach der Installation ist ein Neustart erforderlich. macOS High Sierra wird von Build 17A365 auf Build 17A405 aktualisiert.

Nachtrag (20:00 Uhr): Zur eingangs erwähnten Sicherheitslücke hat Apple ein Support-Dokument veröffentlicht.

2. Nachtrag (06. Oktober): Das Update enthält weitere Änderungen, die nicht von Apple dokumentiert wurden.

Kommentare

Na das ist doch mal erfreulich

In der Vergangenheit musste man meist ca. 1 Monat warten, bis das erste Update für ein neues macOS draußen war. Die Build-Nr. ist deutlich gestiegen, da wurde offenbar recht umfassend gewerkelt.

Ich warte dennoch weiter ab, bis zur Umstellung meiner Produktivsysteme (mindestens bis 10.13.1). Auch wenn die Ausführungen von @rhmac im APFS-Thread sehr vielversprechend sind!

Euphorie ist fehl am Platze...

Hannes schrieb:
Ich warte dennoch weiter ab, bis zur Umstellung meiner Produktivsysteme (mindestens bis 10.13.1).

Warte lieber bis 10.13.2 oder 10.13.3

Also ich habe an 2 Geräten auf 10.13. umgestellt - FAZIT:
Es sind einige BUGs dazugekommen - alte "gute Bekannte" (BUGs) begegnen einem sofort wieder - Apple stapft in tiefem Morast - externe Festplatten (Thunderbolt 2, Raid 5) auf APFS verschlüsselt umzustellen, davon kann ich nur abraten - schwerwiegende Fehler (im Festplattendienstprogramm) - da wäre das Missgeschick mit dem sichtbaren Passwort noch das kleinere Übel ;-) :)))

Belustigend sind aberwitzige Cursor-Sprünge und die Bewegung ganzer Absätze bei der Eingabe in die KALENDER-Notizen - auch in den Notizen bisweilen absurd lange Zeitverzögerung nach Tasteneingabe, als ob das Eingegebene 3 Male um die Welt geschickt würde. Der SAFARI hängt manchmal für 15-20 Sekunden (man hat ja Zeit), bei Mail ein seltsamer Erneuerungs-Durchlauf in der Anzeige etc.

FOTOS ist ok und verbessert. Speicherersparnis nachweislich vorhanden und schneller. Dafür scheitert der Import von Videos aus den NACHRICHTEN mit einer seltsam-abstrusen Fehlermeldung - na gut, dann macht man's vom iPhone aus - das klappt :))

Innerhalb kürzester Zeit ca. 5 BUGs kennengelernt - man ist ja schließlich kontaktfreudig :)))
Humor hilft - aber Apple tut mir zunehmend Leid - vor allem, wenn ich an die Programmiertalente der Konkurrenz (Google, Facebook) denke ... ... als Tim Cook hätte ich schlaflose Nächte.

Eine Beschleunigung durch APFS ist NICHT zu erkennen. Die haben da ein gutes Theater vorgegaukelt in der Präsentation ;-) Die Umstellung im iOS war erfolgreicher, so viel lässt sich jetzt schon sagen.

Wenn Updates nicht einmal mehr eine Nr. tragen oder eine Build-Angabe - dann weiß man, was für ein Chaos dort in Cupertino vorherrscht.

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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13",4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Keinerlei Probleme in Safari, Mail oder Notizen

Die von dir beschriebenen Probleme kann ich unter macOS High Sierra (neuester Build installiert) überhaupt nicht nach vollziehen. Weder hängt Safari noch stürzt es ab, ganz im Gegenteil, es ist performanter und das Autoplay-Blocking ist ein wahrer Segen. Cursor-Sprünge im Kalender gibt es hier ebenfalls nicht. In Mail habe ich keine Bugs festgestellt, die das Arbeiten erschweren.

Was APFS angeht, so ist die höhere Performance z. B. beim Kopieren von Dateien, beim Berechnen von Dateigrößen oder dem Handling von großen Ordnern mit 1000+ Dateien festzustellen.

Sorry, aber dein Posting grenzt schon bissl an Bashing, vor allem wenn man die letzten drei Absätze liest.

Und nochwas

Der Window Server wird jetzt von Metal beschleunigt. Die GUI ist dadurch vor allem auf älteren Systemen flüssiger. Metal 2 ermöglicht Virtual Reality, externe Grafikkarten, AirPlay 2 sorgt für Multiroom Audio und CoreML ermöglicht KI-gestützte Apps. All das sind Zukunftstechnologien, von denen wir alle profitieren werden. Es wird nicht mehr lange dauern, bis man VR-Headsets gut mit dem Mac nutzen kann oder einfach eine externe GraKa von AMD oder Nvidia anschließt um Games mit höchsten Einstellungen zu zocken. Hört auf alles ständig Schlechtzureden!

Zum Einen...

wird auf unseren 2 Test-Geräten (iMac 2016, Mac Book Air 2011) nicht gespielt, sodass jedwede Vorteile hierfür bei uns nicht zum Tragen kommen, andererseits werden die Programme intensiv genutzt, sodass sich sehr schnell ein realistisches Bild der macOS-Leistung von 10.13 inklusive Sicherheitsupdate ergibt.

Die Installationen sind sicher sauber gelungen - früher war die Auskunft über das Build bereits in der Grundansicht /Über diesen Mac zu sehen: macOS 10.13 (17A405).

Apple basht sich selbst genug - da brauchen wir nichts hinzu zu dichten ;-) :)

KEIN Mensch behauptet, zu Windows zurückkehren zu wollen - die Mac-Arbeitswelt hat sich zwar in ihren Leistungen über die Jahre schrittweise verbessert und damit auch unser Workflow - diese Verbesserungen werden durch reichliche BUGS teilweise zunichte gemacht. Aktuelle BUG-Zählung in Mail 13 im Finder 9 - um zentrale Programme zu nennen. Das ist alles konkret erlebt.

APFS: Die Synchronisation eines unserer Hauptordner mit 49.574 Dateien benötigt etwa gleich viel Zeit wie zu Zeiten von HFS+ - einzig bei einem größeren Löschvorgang war eine Verkürzung zu beobachten, das fällt aber bei der täglichen Arbeit nicht ins Gewicht.
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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13",4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Entspannt Euch! :-D

Kein OS ist es Wert, sich aufzuregen.

Fakt ist, ein frisch veröffentlichtes OS hat Macken, viele Macken. Da schenken sich Mac, Linux, Windows etc. nichts. Rein gar nichts. Dito bei iOS - das 11er läuft alles andere als rund.

Einfach warten, nach 2-3 Updates sieht die Welt ganz anders aus und man kann entspannt migrieren.

Natürlich gibts auch Macken, die persistent sind. Z. B. stört mich, dass der Mauszeiger bei Login nach Aufwecken erstmal ein paar Sekunden nicht reagiert. Oder dass nach dem Booten bei Systemen mit 2 oder 3 Monitoren die Zuordnung von Fenstern nicht immer passt. Oder dass manchmal stille Updates erst nach ein paar Tagen aufschlagen.

Nun denn, man arrangiert sich halt damit. 100% Bug-Free wirds eh nicht geben. Wer das ernsthaft erwartet, schmeißt am besten alle Elektronik sofort aus dem Fenster. ;-)

Nur am Rande

interessiert schrieb:
Die Installationen sind sicher sauber gelungen - früher war die Auskunft über das Build bereits in der Grundansicht /Über diesen Mac zu sehen: macOS 10.13 (17A405).

Nein, auch in El Cap und Sierra musst du dazu auf die Versionsnummer klicken, erst dann wird die Build-Nr. angezeigt. Daran hat sich nichts geändert.

Danke, guter Tip am Rande

Ich wusste gar nicht, dass man die Version anklicken kann. Hab den Build unter System Report ... Software nachgeschaut, wenn ich es gelegentlich wissen wollte. Das Update habe ich abgehackt, ich gehöre zur Gruppe der Zufriedenen.