Adobe stellt Kaufversion von Photoshop Lightroom ein

18. Okt 2017 16:15 Uhr - Redaktion

Die Fotobearbeitungssoftware Photoshop Lightroom kann künftig nur noch gemietet und nicht mehr gekauft werden. Das gab Adobe heute bekannt. Demnach wird Photoshop Lightroom 6.x nur noch bis Ende des Jahres Updates erhalten, ein Photoshop Lightroom 7 zum Kaufen wird es nicht geben.

Der Hersteller vertreibt die Mietversion des Programms ab sofort unter dem Namen Lightroom Classic CC (läuft ab OS X El Capitan). Dieser hat Adobe nach eigenen Angaben umfangreiche Leistungsoptimierungen spendiert. Lightroom CC versteht sich hingegen als reiner cloudbasierter Dienst mit vereinfachter Benutzeroberfläche und Apps, die auf jeder Plattform identisch funktionieren sollen.

Photoshop Lightroom

Photoshop Lightroom: Nur noch als Abo.
Bild: Adobe.



Die Nutzung von Lightroom (Classic) CC schlägt pro Jahr mit knapp 284 Euro (ein TB Online-Speicherplatz) bzw. knapp 142 Euro (20 GB Online-Speicherplatz) zu Buche. Photoshop CC ist ebenfalls enthalten. Die Zahlung kann monatlich oder für ein Jahr im Voraus erfolgen.

Die Originalmitteilung von Adobe: "Lightroom 6 is the last standalone version of Lightroom that can be purchased outside of a Creative Cloud membership. There will not be a Lightroom 7 perpetual offering. Lightroom 6 will remain for sale for an undetermined amount of time, but will no longer be updated with camera support or bug fixes after the end of 2017. Lightroom 6.13 with support for the Nikon D850 will be released on October 26, 2017."

Kommentare

[quote=DualCore]Abo?

NEIN DANKE![/quote]

ich schließe mich der Meinung an, dass Abo-Modelle nur Geldschneiderei ist.

Schon vor mehreren Jahren Zeit habe ich beschlossen, keine Adobe-Software mehr zu verwenden.

Seit dem Affinity Photo draußen ist, kann Adobe mir gestohlen bleiben. Sollen andere Leute viel Miete dafür bezahlen. Ich mache das nicht.
Mit Affinity Photo bin ich sehr zufrieden und nutze die Software täglich. Diese ist um Längen besser als alles, was Adobe je verkauft hat.

und was ist die Alternative ?

Für Photoshop gäbe es ja affinity photo (hab´s bisher nur auf dem ipad, aber das finde ich schon ziemlich gut und mehr brauche ich da auch nicht), aber für Lightroom habe ich bisher noch keine wirkliche Alternative gefunden. Den Workflow mit der datenbankbasierten Suche und RAW Entwicklung fand ich eigentlich ziemlich gut.

Allerdings habe ich auch keine Lust auf Mietmodell.

Werd es jetzt wohl mit der Apple-Photos.app und Affinty bzw. Pixelmator versuchen. Die Bearbeitungsprogramme lassen sich von Photos aus aufrufen und dies genuegt erst einmal. Fuji bring wohl dieses Jahr dann noch ein RAW-Konvertierungsprogramm heraus und die Photos liegen ja auch ganz gut in einem Finder-Ordner. Fuer die Hasselbladbilder nehme ich sowieso Phocus.

Bei Adobe gehen mir das staendige Nach-Hause-Gefunke und die 32bit Hintergrundprozesse, die zum Teil laufen ohne das eine Adobe app benutzt, wird ziemlich auf den Zuender.

für das Update LR5 auf LR6 habe ich ich 62,-- Euro gezahlt (April 2015). Das sind bis jetzt etwa 2 Euro / Monat.

Im Prinizp kann man LR6 vermutlich auch noch viele Jahre lang nutzen, nur darf man sich dann keine neue Kamera mehr kaufen.

Ist eigentlich bekannt ob Adobe 2018 noch den DNG-Konverter mit Updates versorgen wird, und diesen weiterhin frei zur Verfügung stellen wird?

Noch was wegen des Abo-Preises: Soweit ich mich erinnere war der Preis 12 Euro / Monat bei der Einführung für PS und LR ein (vorläufiges) Sonderangebot. Der normale Preis für Photoshop alleine ist 35,69 pro Monat. Und die Preise sind vermutlich alle freibleibend.

Als Alternative kann ich Capture One 10 von PhaseOne empfehlen. Nicht günstig, aber jeden Euro Wert. Importiert auch die Kataloge von Aperture und Lightroom.

Erst wird Aperture eingestellt, dann sucht man ne Alternative, und 2 Jahre später beginnt es wieder von vorn.
Aber was kann LR6 mehr und besser als LR5? Brauche ich das? Ich denke ein paar Jahre wird noch alles gut gehen und ne neueKAmera kauf ich auch nicht.

Früher reichte ein C64 um zum Mond zu fliegen. Heut reicht OS 10.4 nicht mehr um neueste Werbefilmchen auf Yahoo abzuspielen...

Früher reichte ein C64 um zum Mond zu fliegen. Heut reicht OS 10.4 nicht mehr um neueste Werbefilmchen auf Yahoo abzuspielen...

- ich werde nicht auf die Abo-Version wechseln!
Die letzte Standalone-Version werde ich so lange wie möglich nutzen!

Diese Art der Abo-Modelle mit der riesigen Produktabhängigkeit möchte ich nicht unterstützen.
...

Werde von Aperture zu ON1 Photo RAW wechseln, da das Programm bisher neben Exposure X den besten Eindruck hinterlassen hat. Adobe ist für mich gestorben seit es Abos bevorzugt und in kommenden Jahren komplett darauf umschwenkt. Mich interessiert nicht wie erfolgreich Adobe damit zu sein scheint. Für mich als Amateurfotograf kommt es nicht auf den Rechner.

Diese Firma sollte schnellstens ihren Namen ändern in Abo(e). Nach Dreamwaever nun schon wieder eine knallharte Kundenerpressung; aus meiner Sicht. Zahle ständig oder verzichte scheint das Motto zu sein.
Ich wünsche mir das alternative Lösungen, anderer Hersteller, diesen Konzern arm machen. Dabei könnte er noch reicher werden wenn man selber abgespeckte Varianten, ähnlich wie PS Elements auf den Markt bringen würde. Zum Beispiel Dreamweaver light, PL light und so weiter.

Ich finde Polarr eine gute Alternative. Habe ich auf meinem Iphone und Mac kostenlos installiert. RAW bzw DNG Bearbeitung und in der Pro Version (19,99 Dollar Einmalkauf) gibts u.a. für Mac Fotos App Anbindung, Radialfilter etc. Ich habe bisher LR 5 als Kaufversion benutzt und mich nervt halt dass ich alle Bilder extra nochmal für LR kopieren muss. Von der Bildqualität muss ich aber leider zugeben dass für mich Affinity Photo und Pixelmator nicht an Adobe herankommen. Aber Abo? No way. Ich arbeite jetzt erst mal mit Apple Fotos und Polarr.

Bis zuletzt habe ich auf eine LR7-Kaufversion gehofft.
Nun werde ich LR6 so lange es geht weiterverwenden. Kamera ist zum Glück aktuell und wird von LR6 unterstützt.

Schade Adobe, so bekommst du mein Geld leider nicht. Wer nicht hören will muss fühlen...

Ich hoffe das die alternativen Hersteller richtig Boden gut machen und Adobe einen Denkzettel verpassen der sich gewaschen hat!

schon irgendsoeine hinterhältige Strategie vermutet, wie es plötzlich Lightroom light im AppStore gab und LR als Kaufversion (denn andere Suite-Bereiche wie ACS waren ja schon längst auf Miete umgestellt) und habe mich daher glücklicherweise nicht auf Adobe eingelassen - für semiprofessionelles Arbeiten genügte mir bis jetzt APERTURE und die Devise bleibt: ABWARTEN - irgendein "Aufsteiger" wie Affinity oder Capture One, ON1 Photo Raw oder... wird dann zum Zuge kommen - mal sehen, ob FOTOS über den aktuellen Ausbau noch weiter verfeinert wird (was ich nicht vermute). Also wird irgendwann ein Zusatzprogramm fällig, das die Fotos von FOTOS übernehmen kann. Für RAW habe ich noch keine Lösung in Sicht ;-)
:)

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von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13",4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

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Da Adobe in Zukunft sicherlich nicht 2 fast identische Produkte weiter pflegen wird, ist die Umbenennung in Classic wohl der Anfang vom Ende. Jetzt wird es noch angeboten, um den Zorn der Anwender möglichst im Zaum zu halten und nach und nach wird es dann kaum/keine Updates mehr geben. Adobe muss dafür nur eventuelle Feature-Lücken schließen. Danach kann die Classic-Variante dann gänzlich eingestellt werden.

Für mich bedeutet das ebenfalls den Abschied von Adobe. Nach Aperture schon wieder ein trauriger Moment der mit wirklich viel Arbeit und Verlust verbunden ist, denn bei der Migration der Fotos in eine andere Software geht wirklich viel Arbeit und Informationen verloren. Einfach bitter. Mal sehen ob man mit Capture One besser fährt. Trotz der Anfangsinvestition wird das sicherlich die billigere Alternative sein.

Abo wäre ja OK, WENN die Preise nicht so horrend wären.

Grundsätzlich bin ich nicht dagegen, dass meine Softwareentwickler ein konstantes Einkommen haben, aber bitte alles zu seinem Preis.

Ich denke dabei an Parcel. Die gratis-Version dürfte zwar ein paar Sendungen mehr enthalten. Aber für 3€ im Jahr passt für mich das „Premium-Abo“, da ich ziemlich viele Sendungen beobachte.
Bei Software auf professionellem Niveau (wie diejenigen von Adobe (Photoshop, Lightroom)), würden für mich um die 30Euronen pro JAHR durchaus angemessen sein (sofern ich die Software regelmässig benutze). Aber 300/Jahr finde ich doch sehr happig.

Das Schlimmste daran finde ich, dass beim Abo die laufenden Fixkosten konstant hoch bleiben, egal wieviel Einkommen ich (aktuell) damit generiere. Bzw.: wenn meine Ansprüche sinken (zB weil ich es nur noch hobby-mässig betreibe) und ich nicht mehr die neuesten Features brauche, muss ich weiterhin stets einen hohen Betrag bezahlen, um die Software ÜBERHAUPT nutzen zu können (wenn ich richtig informiert bin…).

Wie gesagt: Wie soll (zB) Affinity die Software-Entwicklung finanzieren, wenn sie letztlich effektiv NUR 1x kassieren und IMMER gratis Updates liefern, wie sie versprechen? Sowas geht nur, solange die Kundenzahl konstant zunimmt.

Kaufsoftware anbieten und dann jedoch bei jeder neuen (jährlichen!) Versionsnummer wieder Zwangskassieren, obwohl das Upgrade kaum Verbesserungen bringt, wie das manche Firmen machen (zB After Shot, Toast uvm), finde ich aber genauso daneben, wie die überrissenen Abo-Preise von Adobe.

Da weiss ich lieber, dass ich jährlich ein paar Euronen zahle, und die Updates/Upgrades werden einfach geliefert, wenn sie reif sind und nicht, weil mal wieder 12 Mt um sind.

Meine Meinung.

Wenn beruflich laufend genutzt, würde ich ein Abo evtl. akzeptieren.
Da ich aber nur privat ab und zu manche Fotos überarbeite, lohnt
sich der finanzielle Aufwand für mich in keiner Weise.
Ich behalte erst mal meine gekaufte 5er Version bis sie nicht mehr läuft.
Dann sehe ich weiter. Adobe kann mich mal ...