Apple: Startschuss für HomePod in USA, Großbritannien und Australien

09. Feb 2018 16:15 Uhr - Redaktion

Acht Monate nach der Ankündigung auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2017 in San Jose hat Apple mit der Auslieferung des HomePod begonnen. Der intelligente Lautsprecher ist ab heute in Australien, Großbritannien und den USA erhältlich.

Der Funktionsumfang ist noch nicht komplett: Sowohl die Stereo-Unterstützung (Zusammenschaltung von zwei HomePods in einem Raum) als auch die Multi-Room-Unterstützung (Abspielen des gleichen Songs in allen Räumen oder Wiedergabe unterschiedliche Lieder in unterschiedlichen Zimmern) will der Hersteller mit kostenfreien Softwareupdates nachreichen.

 

 

Somit besteht eine gute Chance, dass der HomePod in Deutschland und Frankreich mit dem vollständigen Feature-Set an den Start gehen wird. Wie berichtet, will Apple den HomePod in Deutschland und Frankreich im Laufe des Frühjahrs auf den Markt bringen. In den USA kostet er 349 US-Dollar, hierzulande gilt ein Preis zwischen 349 und 399 Euro als wahrscheinlich.

Unterdessen haben die Kalifornier das englische Benutzerhandbuch des intelligenten Lautsprechers veröffentlicht. Auch der Preis für AppleCare+ steht inzwischen fest: Das Servicepaket kostet 39 US-Dollar für den HomePod, es enthält eine Garantie- und Support-Verlängerung auf zwei Jahre und ermöglicht Reparaturen von unabsichtlichen Beschädigungen gegen eine Gebühr. Außerhalb der Garantie bzw. ohne AppleCare+ schlägt die Reparatur bzw. der Ersatz eines kaputten HomePod mit 279 US-Dollar zu Buche.

 

 

 

Einige Vorbesteller aus Australien, Großbritannien und den USA haben ihren HomePod bereits erhalten und loben - wie bereits zuvor verschiedene Tester - die Soundqualität. Ein lesenswerter, tiefgründiger Testbericht ist beim bekannten Blogger John Gruber zu finden. Auch er ist von der einfachen Einrichtung und Bedienung sowie der Tonqualität angetan, bemängelt aber den eingeschränkten Siri-Funktionsumfang und zieht Vergleiche zu Konkurrenzprodukten. Auch einen konkreten Verbesserungsvorschlag hat Gruber: Unterstützung für mehrere iCloud-Accounts durch Benutzererkennung anhand der Sprachmuster.

Der HomePod kann von verschiedenen Quellen mit Musik beliefert werden, siehe "HomePod: Apple listet Audioquellen auf".