Meldungen vom 11. bis 20. Januar 2005

Donnerstag, 20. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(13:00 Uhr) Apple-Mitarbeiter erhalten kostenlosen iPod shuffle. Als Dankeschön für den Rekordumsatz und -gewinn im abgelaufenen Quartal schenkt Apple allen Mitarbeitern einen iPod shuffle mit einem GByte Speicherkapazität. Dies berichtet das Gerüchtemagazin AppleInsider unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Die Audioplayer sollen zum Monatsende an das Personal verteilt werden. Die Anordnung kam von höchster Stelle: CEO Steve Jobs soll sie bei einem Meeting am Donnerstag vergangener Woche angekündigt haben. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:15 Uhr) Analyst: iPod shuffle wird Verkaufsschlager. Die Investmentbank Merrill Lynch geht davon aus, daß der iPod shuffle auf Anhieb ein Bestseller in Apples Produktpalette wird. Die Nachfrage werde wahrscheinlich anfangs von Apple nicht befriedigt werden können, so der Merrill Lynch-Analyst Steven Milunovich. Vor allem für Einsteiger sei der neue Audioplayer attraktiv. Milunovich rechnet mit bis zu 1,5 Millionen verkauften iPods im laufenden Quartal. Im Vorjahreszeitraum setzte Apple 807.000 iPods ab. Merrill Lynch empfiehlt die Apple-Aktie gegenwärtig zum Kauf und gibt als Gewinnprognose für das laufende Quartal 43 Cents je Aktie an. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Apple liefert iLife '05 und iWork '05 aus. Apple hat in den USA mit der Auslieferung von iLife '05 und iWork '05 begonnen. Mehreren Presseberichten zufolge haben Apple Store-Kunden eine Lieferbestätigung für die beiden Software-Pakete erhalten. Damit hält der IT-Konzern die auf der MacWorld Expo in San Francisco angekündigten Liefertermine ein. Bereits vorgestern begann der Apple Store in den USA mit der Auslieferung des Mac mini und des iPod shuffle. Alle Produkte kommen dort am 22. Januar und weltweit am 29. Januar in den Handel. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 20. Januar 2005

(19:30 Uhr) Multiplayer-Demo von Battlefield 1942. Aspyr Media hat heute eine Multiplayer-Demoversion (281 MByte, englisch) des First Person-Shooters Battlefield 1942 veröffentlicht. In Battlefield 1942 nimmt der Spieler an Kämpfen im Zweiten Weltkrieg teil, wie zum Beispiel bei Kursk, in der Normandie oder in Stalingrad. Er kann über 35 Fahrzeuge der Achsenmächte und der Allierten aus der Ego-Perspektive steuern und mit einer Vielzahl an Waffen kämpfen. Das Spiel kostet 50 Euro und benötigt mindestens einen mit 867 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MByte RAM, zwei GByte Festplattenspeicher, eine Grafikkarte mit 32 MByte RAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.2.8. Der Vertrieb liegt bei Application Systems Heidelberg. Seit Anfang Dezember ist die Battlefield 1942-Erweiterung "Secret Weapons of WWII" zum Preis von 30 Euro erhältlich. (sw)

(17:30 Uhr) Acrobat 7.0 jetzt auf deutsch erhältlich. Acrobat 7.0 ist ab sofort auch in einer deutschsprachigen Ausgabe erhältlich. Dies teilte Adobe heute mit. Zu den zahlreichen Neuerungen der Mitte November vorgestellten Software zur PDF-Erzeugung zählen unter anderem Performance-Optimierungen, ein Dokumenten-Manager, eine verbesserte Handhabung von Anhängen, neue Korrekturwerkzeuge zum Vermeiden von Druckproblemen, das Aktivieren der Kommentarwerkzeuge für den Acrobat Reader, einfaches Hinzufügen von Wasserzeichen sowie Fuß- und Endnoten und Unterstützung der Intelligent Document Platform. Die Produktfamilie besteht aus den Programmen Acrobat 7.0 Professional, Acrobat 7.0 Standard, Acrobat Elements (nur für Windows) und dem bereits seit kurzem erhältlichen und kostenlosen Acrobat Reader 7.0. Acrobat 7.0 Professional kostet 660 Euro beziehungsweise 910 Franken (Upgrade von Acrobat 4.0/5.0/6.0: zirka 225 Euro/305 Franken), Acrobat 7.0 Standard zirka 410 Euro beziehungsweise 565 Franken (Upgrade von Acrobat 4.0/5.0/6.0: zirka 135 Euro/185 Franken). Als minimale Systemvoraussetzungen nennt der Hersteller Mac OS X 10.2.8 und Windows 2000. (sw)

(17:00 Uhr) PulpFiction 1.2 mit Smart Folders und verbesserter GUI. Freshly Squeezed Software bietet den unter Mac OS X 10.3.x lauffähigen Atom-, RDF- und RSS-Reader PulpFiction seit heute in der Version 1.2 (2,2 MByte, mehrsprachig) an. Neu sind beispielsweise Smart Folders, eine verfeinerte GUI, Unterstützung für lokale Feeds und für Server mit Authentifizierung sowie diverse Bug-Fixes. Das Programm bietet unter anderem einen WebKit-basierten Browser, eine unbegrenzte Zahl hierarchischer Ordner, zahlreiche Einstellungsoptionen, eine Blog-Anbindung, das Verschicken von Artikeln per E-Mail, leistungsfähige Filter, AppleScript- und Unicode-Unterstützung und das Markieren wichtiger Artikel. PulpFiction 1.2 kostet 25 Dollar, das Update ist gratis. (sw)

(16:30 Uhr) 4D Meetings verwaltet Termine, Kontakte und Aufgaben. 4D Meetings ist ein neue, auf 4th Dimension basierte Bürosoftware. Sie verwaltet nach Angaben des Herstellers 4D Termine, Kontakte und Aufgaben und bietet Reporting-Features. Der Datenabgleich ist mit Outlook, iCal und dem Mac OS X-Adreßbuch möglich. 4D Meetings (17,2 MByte, englisch) ist kostenlos und benötigt mindestens Mac OS X 10.2.8 oder Windows 2000. (sw)

(14:30 Uhr) Elster-Anbindung für 4th Dimension. Hanshans Softwareentwicklung hat eine Elster-Schnittstelle für das Entwicklungssystem 4th Dimension angekündigt. Die Elster-4D-Komponente kann in bestehende 4th Dimension-Lösungen eingebunden werden und ermöglicht die elektronische Übermittlung von Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen an das Finanzamt. Weitere Steuerarten sowie Versionen für Windows und 4th Dimension 2003 befinden sich in der Vorbereitung. Eine Demo-Anwendung steht zum Download (1,8 MByte, deutsch) bereit. Die Elster-4D-Komponente kostet 169 Euro. Der Bezug erfolgt über 4D Consulting. (sw)

(13:30 Uhr) Kurzmeldungen: Auszeichnung für iPod shuffle, iPhoto 5.0 im Test. Das TIME Magazine hat den iPod shuffle zum "Gadget of the Week" gekürt. +++ MacDevCenter hat iPhoto 5.0 getestet. +++ Wer bis zum 23. März FileMaker Pro 7.0 (Vollversion oder Upgrade) erwirbt, erhält kostenlos die drei Anwendungen FileMaker Tasks, FileMaker Meetings und FileMaker Work Requests (gilt für Firmenkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz). +++ ZDnet UK betrachtet das Vorgehen Apples gegen ThinkSecret kritisch. +++ ArsTechnica hat AmigaOS 4.0 getestet. +++ IT-Experten halten Apple für "irrelevant im Business-Bereich". (sw)

(12:30 Uhr) WSJ-Kolumnist Mossberg lobt Mac mini. Wieder hat Walter S. Mossberg, Kolumnist des Wall Street Journal, ein Produkt von Apple getestet und für gut befunden. Der Mac mini sei eine gute Wahl für umstiegswillige Windows-User mit schmalem Geldbeutel. Die alltägliche Arbeit könne man hervorragend mit Apples neuem Einsteiger-Computer erledigen, auch der Datenaustausch mit Windows-Systemen sei unkompliziert. Angeschlossene Hardware von Herstellern wie Dell (Bildschirm) und HP (Tastatur und Maus) würde problemlos am Mac mini funktionieren, ebenso ein Kabelmodem. Negativ fiel Mossberg der Geräuschpegel des Combo-Drives auf. Er rät, das System auf 512 MByte RAM aufzurüsten. (sw)

(12:00 Uhr) Project Nomads: Neues Action- und Strategiespiel. Project Nomads ist ein neuer Spieletitel für den Mac. In den luftigen Höhen einer fiktiven, von einer Katastrophe zerstörten Welt, in der die Überlebenden auf Felsinseln durch Zeit und Raum driften, kämpft der Spieler gegen deren Urheber und andere Gegner. Aus der Spielbeschreibung: "Wappnen Sie sich für den großen Showdown. Mit magischen Gegenständen machen Sie aus Ihrer Insel einen waffenstrotzenden Kampfkoloss. Mit ihnen produzieren Sie auch schwer bewaffnete Flugapparate, um weitere Artefakte zu suchen und Rohstoffe zur Energieversorgung zu sichern." Project Nomads ist eine Mischung aus Action- und Strategiespiel. Es bietet detailreiche 3D-Grafiken, drei Helden mit individuellen Spieltaktiken, mehr als 40 Gegner, volle Kontrolle über Kampfeinheiten, freie Bewegungsfreiheit zwischen den fliegenden Inseln, ein dynamisches Wettersystem und einen Multiplayer-Modus. Die Bedienung soll einfach sein, ein Tutorial ist enthalten. Project Nomads benötigt mindestens einen mit 450 MHz getakteten G3- oder G4-Prozessor, ein GByte Festplattenspeicher, eine Grafikkarte mit 32 MByte RAM und Mac OS X 10.2.6. Das Spiel kostet 40 Euro und ist ab zwölf Jahren freigegeben. Der Vertrieb im deutschsprachigen Raum liegt bei Application Systems Heidelberg. (sw)

(05:15 Uhr) Elektronik-Konzerne wollen DRM-Standard. Verschiedene Schwergewichte aus der Elektronik-Branche haben sich laut News.com zur Marlin Joint Development Association zusammengeschlossen. Das Ziel: Die Schaffung von einheitlichen Kopierschutz-Systemen für kommerzielle Musik und Videos, um diese auf Produkten beliebiger Hersteller abspielen zu können. Der Gruppe gehören bislang Unternehmen wie Panasonic, Philips, Samsung und Sony an. Sie zielt gegen Apple und Microsoft, die mit ihren proprietären DRM-Systemen FairPlay beziehungsweise Windows Media den Markt für Online-Musik beherrschen. Beide Unternehmen gehören der Marlin Joint Development Association bislang nicht an. (sw)

(05:00 Uhr) ThinkSecret: Internet-Rechtsexperte als Anwalt. ThinkSecret wird im Rechtsstreit mit Apple von einem prominenten Anwalt vertreten. Terry Gross von Gross & Belsky LLP übernimmt die Verteidigung des Gerüchtemagazins, dem der IT-Konzern Geheimnisverrat vorwirft. Gross beschäftigt sich seit den ersten Tagen des Internet mit Online-Recht und war bereits als Berater der Electronic Frontier Foundation (EFF) tätig. Gross sieht die von Apple beanstandeten Berichte durch das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit gedeckt und will eine sofortige Zurückweisung der von Apple eingereichten Klage erreichen. (sw)

(04:45 Uhr) XPostFacto 3.0: Mac OS X auf älteren Macs nutzen. Nach diversen Alphas und Betas hat der Entwickler Ryan Rempel nun die finale Version 3.0 (1,3 MByte, englisch) von XPostFacto ins Netz gestellt. Die Software (25 Dollar; Update: 15 Dollar) erlaubt die Installation von Mac OS X auf offiziell nicht unterstützen Macs, wie zum Beispiel der beige Power Mac G3, das erste PowerBook G3, PowerBooks der Wall Street-Serie oder mit G3- oder G4-Prozessoren aufgerüstete Power Macs der zweiten Generation (7300, 7500, 7600, 8500, 8600, 9500 und 9600 und Clones). Die Version 3.0 bietet viele Kompatibilitätsverbesserungen und Fehlerkorrekturen sowie Unterstützung für Mac OS X 10.3.x. (sw)

(04:30 Uhr) Software-News: Yummy FTP 1.0.6, Saft 7.5, Carrara 4.0.3. Neu in der Version 1.9.7 (4,4 MByte, englisch) von Default Folder X, eine Erweiterung für die Öffnen-/Sichern-Dialoge, sind eine verbesserte GUI, Performance-Verbesserungen und Bug-Fixes. +++ Der beliebte (S)FTP-Client Yummy FTP bietet in der Revision 1.0.6 (2,3 MByte, englisch) eine Menge Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen. +++ Das Safari-Add-on Saft wurde in der Fassung 7.5 (1,1 MByte, englisch) um Zeit- und Datumsstempel sowie eine Seitennumerierung in der Druckfunktion, eine Bookmark-Sortierung und um Im- und Export von Shortcuts ergänzt. +++ Viele Fehlerbereinigungen enthält die Ausgabe 4.0.3 von Carrara. (sw)

Mittwoch, 19. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(12:00 Uhr) Mac mini und iPod shuffle: Auslieferung beginnt. Der Apple Store hat mehreren Presseberichten zufolge in den USA mit der Auslieferung des Mac mini und des iPod shuffle begonnen. Vereinzelt sind die Produkte bereits bei den Kunden eingetroffen. Der Mac mini ist in den USA ab dem 22. und weltweit ab dem 29. Januar im Handel erhältlich, gleiches gilt für iLife '05 und iWork '05. Der iPod shuffle wurde vereinzelt von Apple Retail Stores bereits angeboten, war aber nach kurzer Zeit bereits ausverkauft. Im Apple Store gibt sowohl für den Mac mini als auch für den iPod shuffle derzeit eine Lieferzeit von bis zu vier Woche an. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:45 Uhr) Mac OS X 10.3.8: Neuer Build für Entwickler. Nach MacGadget vorliegenden Informationen haben Select- und Premier-Mitgliedern der Developer Connection ab sofort Zugriff auf eine weitere Preview-Version von Mac OS X 10.3.8. Sie trägt die Kennung 7U7. Zu den Neuerungen der jüngsten Betriebssystemversion gehören eine höhere Systemstabilität, Fehlerkorrekturen und Performance-Verbesserungen im Bereich Grafik (vor allem bei OpenGL), eine verbesserte Quartz 2D Extreme-Performance in Verbindung mit PCI-Grafikkarten, beschleunigtes Starten bestimmter Programme und Verbesserungen in den Bereichen LDAP-Adreßbuch und Active Directory Plug-ins. Außerdem kommt die Kernel-Version 7.8 zum Einsatz (Mac OS X 10.3.7: Version 7.7). Mac OS X 10.3.8 ist ein ungefähr 20 MByte großes Update. Als Erscheinungstermin ist Mitte Februar im Gespräch. (sw) - Meldung kommentieren -

(10:15 Uhr) Apple Deutschland: Geschäftsführer geht (Update). Apple sucht für die hiesige Niederlassung einen neuen Geschäftsführer. Einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa zufolge habe Frank Steinhoff das Unternehmen nach vier Jahren an der Spitze verlassen. Eine Begründung nannte Apple nicht. Branchenkreisen zufolge ging Steinhoff auf eigenen Wunsch. Bis die Suche nach einem Nachfolger abgeschlossen ist, soll ein lokales Management-Team die Geschäfte führen. Noch in der vergangenen Woche äußerte sich Steinhoff zufrieden über den Verlauf des letzten Quartals. So habe man ein ähnliches Wachstum wie in Europa (33 Prozent bei Absatz; 63 Prozent beim Umsatz) erzielt. Nachtrag: Wie Georg Albrecht, Pressesprecher von Apple Deutschland, auf Anfrage von MacGadget mitteilte, verlässt Frank Steinhoff diese Woche auf eigenen Wunsch Apple. Er wolle sich einer anderen beruflichen Aufgabe widmen. (sw) - Meldung kommentieren -

(10:00 Uhr) Apple steigert Marktanteil in den USA (Update). Gute Nachrichten für Apple: Wie aus jüngsten Zahlen von IDC hervorgeht, steigerte der Mac-Hersteller im Jahr 2004 seinen Marktanteil in den USA dank eines Stückzahlenwachstums von 15,6 Prozent von 3,2 auf 3,3 Prozent. Marktführer ist Dell (33,1 Prozent), gefolgt von HP (19,9) und Gateway (5,1). Der gesamte Markt wuchs um 10,5 Prozent. Weltweiter Marktführer im vergangenen Jahr war Dell mit 17,9 Prozent, gefolgt von HP mit 15,8 und IBM mit 5,9 Prozent. Das Gesamtwachstum beziffern die Marktforscher auf 14,7 Prozent, für Apple liegen keine Zahlen vor. In den USA erzielte Apple im vierten Quartal ein Plus bei den verkauften Stückzahlen von über 25 Prozent und - da der Gesamtmarkt nur um 9,8 Prozent wuchs - auch einen höheren Marktanteil. Eine Zahl nannte IDC allerdings nicht. Das Ranking führt in den USA Dell (33 Prozent) an, es folgen HP (20,7) und Gateway (6,4). Das Wachstum des gesamten Marktes lag bei 9,8 Prozent. Weltweit ergibt sich für das vierte Quartal folgendes Bild: Dell (17 Prozent), HP (16) und IBM (5,7). Das Gesamtwachstum betrug 13,7 Prozent. Nachtrag: Die Marktforschungsfirma Gartner beziffert Apples Anteil am weltweiten Computermarkt auf "etwa zwei Prozent". (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 19. Januar 2005

(18:30 Uhr) Heute im MacGadget-Forum: Neue PowerBooks, Apple Deutschland ohne Geschäftsführer. Im MacGadget-Forum finden Sie heute Diskussionen zu Themen wie "Wie MAC-Adresse herausfinden?", "Virenscanner für Mac OS 9.x gesucht", "Neue PowerBooks: Was ist zu erwarten?", "Grafik-Benchmarks zum Mac mini gesucht", "Power Mac G5: Fragen zur RAM-Erweiterung", "Apple Deutschland ohne Geschäftsführer", "Externer DVD-Brenner mit iDVD kompatibel?", "Zwei Macs mit einer Tastatur/Maus nutzen?" und "Liefersituation beim Power Mac G5". Fragen zum Mac, zum iPod oder zu Mac-Hardware und -Software? Kommentare zu Apple? Ab damit ins Forum! (sw)

(18:00 Uhr) Apple behebt Fehler in Logic (Express) 7.0. Besitzer der Musikproduktionssoftware Logic 7.0 können sich seit heute ein kostenloses Update herunterladen (15,5 MByte, mehrsprachig). Die Version 7.0.1 behebt viele Fehler, unter anderem im Zusammenhang mit der Wiedergabe von Apple Loops, der Benutzeroberfläche, Surround Joysticks, der Importfunktion und der Funktion Copy/Convert. Ebenfalls zahlreiche Bug-Fixes enthält das Update (7,8 MByte, mehrsprachig) auf Logic Express 7.0.1. (sw)

(16:30 Uhr) IT-News: Markt für Flash-Audioplayer boomt; IBM auf Erfolgskurs. Nachfolgend in Kürze News aus der IT-Branche: IDC hat für dieses Jahr den Verkauf von 35 Millionen Flash-basierten Audioplayern prognostiziert. +++ Gute Zahlen von Motorola: Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 27, der Gewinn um 54 Prozent. +++ Die EU-Kommission hat den Weg für ein Anti-Kollisionssystem in Autos geebnet. +++ Der Verein OpenOffice.org Deutschland e. V. will die Verbreitung der Open Source-Bürosoftware OpenOffice.org fördern. +++ Die Telekom AG will den Kundendienst verbessern. +++ AMD schreibt wieder rote Zahlen. +++ FileMaker Pro 7.0 und FileMaker Pro Server 7.0 Advanced wurden in drei Kategorien für den Codie Award 2005 nominiert. +++ IBM erzielte im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 3,1 Milliarden Dollar. (sw)

(16:00 Uhr) Warenwirtschaftssystem Faktura vX Pro in neuer Version. Intex bietet das unter Mac OS X und Windows lauffähige Warenwirtschaftssystem Faktura vX Pro nun in der Version 2005 an. Neu sind Aktionspreise für jedes Produkt, die Verwendung aller Händlereinkaufspreise in der Kalkulation und eine verbesserte Gewinnermittlung. Registrierte Kunden können sich auf der Web-Site des Herstellers ein kostenloses Update herunterladen. Eine Lizenz der Software ist für 149 Euro zu haben. Bereits Anfang Januar brachte Intex die Standard-Ausführung von Faktura vX in der Fassung 2005 heraus. (sw)

(14:30 Uhr) Keeper Mini: Neue Fahrzeughalterung für Handy und iPod. Zum empfohlenen Verkaufspreis von 27,90 Euro ist ab sofort der Keeper Mini im Fachhandel erhältlich. Es handelt sich dabei um eine flexible Fahrzeughalterung für gängige Handys und den iPod. Das Haltesystem wird an der Unterseite des Schwanenhalses eingerastet. Der Schwanenhals läßt sich über den mitgelieferten Haftsauger mit Vakuum-Clip an Scheiben beziehungsweise mittels des selbstklebenden beziehungsweise schraubbaren Sockels auf anderen glatten Oberflächen anbringen. Hersteller ist die Firma Dicota. (sw)

(14:00 Uhr) "macsentials. money": Neue Buchhaltungssoftware für den Mac. "macsentials.money" ist ein neues, unter Mac OS X 10.3.x lauffähige Buchhaltungsprogramm. Es zeichnet sich laut dem Hersteller macsentials durch eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche und Elster-Unterstützung zur elektronischen Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldungen aus. Zum weiteren Funktionsumfang sollen beispielsweise detaillierte Auswertungen, eine unlimitierte Anzahl an Mandaten, Netzwerkfähigkeit, Unterstützung von Fremdwährungen, eine doppelte Buchführung, Standardkontenrahmen (SKR-03 und -04), Splitbuchungen, Im- und Exportfilter (auch für DATEV), eine Einnahme-/Überschuß- sowie eine Gewinn-/Verlustrechnung und die Bilanzerstellung gehören. "macsentials. money" liegt derzeit als Preview-Version (8,1 MByte, deutsch) vor. Das fertige Produkt soll in wenigen Wochen in zwei Ausführungen auf den Markt kommen: Full (Einnahmen-/Überschußrechnung und Bilanzierung; 208,74 Euro) sowie Basic (nur Einnahme-/Überschußrechnung; 115,94 Euro). (sw)

(13:15 Uhr) Kurzmeldungen: Mac mini gegen Cube; Mac mini öffnen (Update). Laut Hardmac.com sind PowerBooks und der eMac-Superdrive in Frankreich "end of life" (weitere Bestellungen werden von Apple nicht angenommen); Experten erwarten die Vorstellung verbesserter PowerBooks für die nahe Zukunft. +++ Ein Vergleich zwischen Mac mini und (aufgerüstetem) Power Mac G4 Cube findet sich bei Barefeats.com. +++ Ein Video zeigt, wie sich der Mac mini öffnen läßt. +++ Die Macworld hat einen ausführlichen iPod shuffle-Testbericht veröffentlicht. +++ In der Version 1.9 (1,6 MByte, englisch) des Programmstarters Better Launcher lassen sich bestimmte Verzeichnisse und Objekte ausschließen, außerdem gibt es Einstellungsoptionen für Textfarbe und Fenstertransparenz. +++ Spiegel Online über Apples Klage gegen ThinkSecret. Nachtrag: Es sind einige Sicherheitslücken in Mac OS X bekannt geworden: Im Kernel, in iTunes und in AirPort. (sw)

(12:30 Uhr) Apple-/Pepsi-Promotion: Werbung während Super Bowl. Apple und Pepsi schalten während des diesjährigen Super Bowl im TV Werbung für die Neuauflage ihrer gemeinsamen Promotion. Wie AdAge meldet (Registrierung erforderlich), hat Pepsi für das Event am 06. Januar 2,5 Minuten Werbezeit gebucht. Bereits im vergangenen Jahr wurden während des Super Bowl fünf Pepsi-Werbespots ausgestrahlt. Ob Pepsi die Werbezeit für den Super Bowl 2005 auf mehrere Blöcke aufteilen wird, ist noch unklar. Der Startschuß zur Promotion fällt am 31. Januar. Über Gutscheine auf Pepsi-Getränken (Pepsi, Diet Pepsi, Pepsi Wild Cherry, Mountain Dew, Diet Mountain Dew, Mountain Dew Code Red und Sierra Mist) sollen insgesamt 200 Millionen Songs verschenkt und stündlich ein iPod mini verlost werden. Titel der Promotion: "Drink. Win. Play. - 1 in 3 wins a free song on iTunes". Sie endet am 11. April. Gutscheine sollen sich bis zum 23. Mai einlösen lassen. (sw)

(11:15 Uhr) Camino 0.9: Entwicklung schreitet voran. Die nächste Version (0.9) des alternativen Web-Browsers Camino nimmt immer festere Formen an. Wie der Chefentwickler des Projekts, Mike Pinkerton, auf MacGadget-Anfrage mitteilte, wurden in den vergangenen Wochen viele Verbesserungen implementiert. Dazu zählen beispielsweise eine deutlich verbesserte Performance bei Flash-Inhalten, eine beschleunigte Historie, eine "find as you type"-Suche für Bookmarks und Historie, neu gegliederte Voreinstellungen, eine Option zum automatischen Schließen des Download-Fensters und ein Menübefehl zum Löschen des Caches. Innerhalb des nächsten Monats sollen - neben den üblichen Bug-Fixes - der Bookmark-Manager entweder in ein Tab oder ein separates Fenster ausgegliedert und zusätzliche Einstellungsoptionen (zum Beispiel zur ständigen Anzeige der Tab-Leiste) hinzugefügt werden. Die aktuellen Nightly Builds von Camino basieren nach Angaben von Pinkerton bereits auf der Engine der aktuellen Mozilla-Version 1.8a6. Das finale Camino 0.9 soll im zweiten Quartal veröffentlicht werden. (sw)

(11:00 Uhr) Drive Genius: Euro-Preis und Verfügbarkeit. Am Montag kündigte Prosoft Engineering mit Drive Genius ein neues Festplatten-Tool für Mac OS X 10.2 oder neuer an. Jetzt liegen weitere Informationen vor. Die Software ist hierzulande zum empfohlenen Verkaufspreis von 104,28 Euro erhältlich, die Auslieferung beginnt voraussichtlich übernächste Woche, so der Prosoft-Distributor brainworks gegenüber MacGadget. Mit Drive Genius lassen sich beispielsweise Laufwerke defragmentieren, Zugriffsberechtigungen reparieren, Laufwerke clonen, Volume Structure-Probleme beseitigen, der SMART-Status abfragen, Benchmarktests durchführen und Partitionen hinzufügen, löschen, vergrößern oder verkleinern. Ferner können Festplatten nach dem DoD-Standard (5220.22 - m) sicher überschrieben werden. Eine Standort-Lizenz zur Installation von Drive Genius auf allen Macs eines Unternehmen oder Instituts schlägt mit 288,84 Euro zu Buche. (sw)

(10:45 Uhr) "Rainbow Six 3: Athena Sword" bald erhältlich. "Rainbow Six 3: Athena Sword", eine Erweiterung für den First Person-Shooter "Rainbow Six 3: Raven Shield", soll in etwa zehn Tagen ausgeliefert werden. Dies gab Application Systems Heidelberg heute bekannt. Derzeit befindet sich die Software in der Produktion. "Rainbow Six 3: Athena Sword" knüpft an die Geschichte von "Rainbow Six 3: Raven Shield" an und bietet eine neue, aus acht Missionen bestehende Kampagne mit Locations in Italien, Kroatien und Griechenland, acht zusätzliche Multiplayer-Levels, fünf zusätzliche Multiplayer-Modi, drei klassische Missionen, sieben zusätzliche Waffen und Waffen-Soundeffekte, die von den Machern des Kinofilms "Matrix" erzeugt wurden. "Rainbow Six 3: Athena Sword" kostet 30 Euro (Software und Handbuch auf deutsch) und ist ab 16 Jahren freigegeben. Die Distribution hierzulande liegt bei Application Systems Heidelberg. (sw)

(10:30 Uhr) Flugsimulator X-Plane in verbesserter Version. Laminar Research hat den Flugsimulator X-Plane in der Version 8.0.4 auf den Markt gebracht. Neu sind zusätzliche Systemausfälle und Instrumente sowie etliche Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen in verschiedenen Bereichen der Software. Käufer von X-Plane 8.0.x können sich ein kostenloses Update herunterladen. X-Plane 8.0.4 kostet inklusive internationalem Versand 75 Dollar und setzt neben Mac OS X mindestens einen mit 867 MHz getakteten G4-Prozessor, 512 MByte RAM, acht GByte Festplattenspeicher und eine Grafikkarte mit 16 MByte VRAM voraus. (sw)

Dienstag, 18. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(19:00 Uhr) Bericht: Apple-Händler in USA kämpfen ums Überleben. Regelmäßig hat MacGadget in den vergangenen Jahren über die Situation der Apple-Händler in Deutschland berichtet. In den meisten Fällen gab es für den Handelskanal Hiobsbotschaften, wie zum Beispiel durch Verträge mit schlechteren Bedingungen, verstärkte Konkurrenz durch den Apple Store (beziehungsweise nur dort gültigen Angeboten) oder Ungleichbehandlungen - wie erst vor zwei Wochen geschehen, als Apple ankündigte, daß die Rückerstattung von Differenzbeträgen im Zuge der Preissenkung nur für Apple Store-Kunden gelte. Zudem ist seit einigen Monaten häufig der Vorwurf zu hören, Apple würde Apple Store-Kunden bevorzugt (schneller) beliefern. Vielen Marktteilnehmern ist klar: Apple will einen größeren Teil des Umsatzes direkt abwickeln - auf Kosten des bestehenden Händlernetzes. Die Konsequenz dieser Strategie: Nicht wenige Händler haben in den vergangenen Jahren die Segel streichen oder sich im Windows-Markt ein zweites Standbein aufbauen müssen. Der flächendeckende Vertrieb von Apple-Produkten - und somit die Gewinnung von Neukunden - habe darunter gelitten, so Experten.

Einem Bericht des Fachblattes VARBusiness zufolge sieht die Situation in den USA ähnlich aus. Viele Mac-Händler oder kleinere -Handelsketten sind nicht mehr im Geschäft oder kämpfen ums Überleben - unter anderem wegen der starken Konkurrenz durch die Apple Retail Stores. Das Schicksal vieler Apple-Partner wirft laut dem Autor T.C. Doyle eine interessante Frage auf: "Warum bleiben so viele Apple-Partner zu einer Zeit, in der sich Apple auf einem Höhenflug befindet, auf der Strecke? Die Antwort, so die Meinung einiger Marktteilnehmer: Apple wolle ein möglichst großes Stück des eigenen Marktes kontrollieren." In den USA beschäftigt die Auseinandersetzung zwischen Apple und den Händlern seit einiger Zeit die Gerichte. In der Initiative TellOnApple.org haben sich mehrere Mac-Händler zusammengeschlossen, die sich von Apple ungerecht behandelt fühlen. Sie werfen dem Unternehmen vor dem Hintergrund der Konkurrenz durch die Apple Retail Stores unter anderem Vertragsbruch, unfaire Konkurrenz, falsche Werbeaussagen, Betrug und Geschäftsbeleidigung vor. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:45 Uhr) MacGadget-Händlerverzeichnis aktualisiert und erweitert. Das MacGadget-Händlerverzeichnis ist heute erneut aktualisiert und erweitert worden - diesmal wurden Händler aus Deutschland (Postleitzahlengebiet 26) und der Schweiz (Postleitzahlengebiet 30) hinzugefügt und diverse bestehende Einträge aktualisiert. Neu ist die Rubrik Dienstleister, in der wir ab sofort kostenlos Unternehmen und Selbständige aufnehmen, die rund um den Mac Dienstleistungen aller Art anbieten, wie zum Beispiel Support, Systemberatung, Einrichtung von Hard- und Software oder Schulungen. Das Verzeichnis besteht aus über 400 Händleradressen aus dem deutschsprachigen Raum. Apple-Händler, die noch nicht in der Liste aufgeführt sind, können sich kostenlos eintragen lassen. Kontaktieren Sie uns via E-Mail und teilen auf diesem Wege Ihre vollständige Adresse (inklusive URL Ihrer Web-Site und E-Mail-Adresse) sowie Telefon- und Faxnummern mit. Das Angebot richtet sich an alle Händler, auch an solche, die nicht in der offiziellen Apple-Händlerliste aufgeführt sind. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Apple-/Pepsi-Promotion vor Neuauflage (Update). Im vergangenen Jahr führten Apple und Pepsi eine gemeinsame Promotion durch. Beide Unternehmen verschenkten im Februar und März über Gutscheine auf Pepsi-Getränkeverpackungen 100 Millionen Songs, die im iTunes Music Store heruntergeladen werden konnten. Wie MacRumors meldet, steht eine Neuauflage dieser Aktion kurz bevor. Demnach sollen ab dem 31. Januar über Gutscheine auf Pepsi-Getränken (Pepsi, Diet Pepsi, Pepsi Wild Cherry, Mountain Dew, Diet Mountain Dew, Mountain Dew Code Red und Sierra Mist) insgesamt 200 Millionen Songs verschenkt werden. Ferner soll stündlich ein iPod mini verlost werden. Titel der Promotion: "Drink. Win. Play. - 1 in 3 wins a free song on iTunes". Sie endet am 11. April. Gutscheine sollen sich bis zum 23. Mai einlösen lassen. Im vergangenen Jahr erfüllte die Promotion die Erwartungen beider Unternehmen nicht - es wurden nur fünf Millionen Gutscheine eingelöst. Nachtrag: Unter www.apple.com/itunes/pepsi informiert Apple über die Promo. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. Januar 2005

(21:00 Uhr) Apple erteilt Video-iPod erneut eine Absage. Schon mehrmals hat sich Apple gegen die Einführung eines iPod mit Video-Fähigkeiten ausgesprochen. Jetzt hat sich der IT-Konzern laut einem Bericht von news.com.au erneut gegen ein solches Produkt ausgesprochen. Laut Stan Ng, Director iPod Marketing bei Apple, sei ein kleines Display nur schlecht für die Video-Wiedergabe geeignet, außerdem könne man sich etwa beim Joggen oder Biking keine Videos ansehen. Neben rechtlichen Problemen, DVD-Inhalte für ein portables Gerät aufzubreiten, gebe es auch keine Infrastruktur, Videos im passenden Format zu kaufen, so Ng. (sw)

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Mac-User unterstützen ThinkSecret, Eindrücke zu Pages. Der Apple Store gibt für den iPod shuffle nun eine Lieferzeit von zwei bis vier Wochen an. +++ Die Washington Times hält iWork '05 für die wohl bedeutendste Ankündigung auf der MacWorld Expo. +++ Mac-User fordern von Apple mit einer Petition, die Klage gegen den ThinkSecret-Betreiber Nicholas Ciarelli zurückzuziehen. +++ Die Version 4.3.1 (1,9 MByte, deutsch) des CDFinder kann .rar-Dateien öffnen und bietet ein überarbeitetes AppleScript-Menü sowie einige Detailverbesserungen und Bug-Fixes. +++ Steve Jobs sowie Apples Industrial Design Team sind Kandidaten für die diesjährigen Wired Rave Awards. +++ macnews.net.tc hat erste Eindrucke zu Pages, Apples neuer Textverarbeitung, veröffentlicht. +++ Für die Detroit Free Press ist der iPod shuffle das "nächste must-have product". (sw)

(20:00 Uhr) Dritter Apple Retail Store in Japan öffnet am Wochenende. An diesem Samstag eröffnet Apple laut ifoAppleStore in Nagoya einen weiteren Retail Store. Damit erhöht sich die Zahl der Niederlassungen in Japan auf drei. Bis zum Jahresende will der IT-Konzern seine Retailkette auf 125 Filialen ausbauen. Neueröffnungen sind neben den USA auch in Kanada und in Großbritannien geplant. Darüber hinaus gibt es seit einiger Zeit Spekulationen über einen Store in Paris. (sw)

(18:00 Uhr) iTerminal: GUI für das Mac OS X-Terminal. iTerminal vereinfacht die Benutzung des Terminals von Mac OS X. Das Programm stellt die Ordnerstruktur grafisch dar - das Wechseln des Verzeichnisses kann ohne Eingabe des Befehls "cd" geschehen. Zum weiteren Funktionsumfang zählen das Auswählen bereits benutzter Befehle über die Historie und ein Skripteditor. iTerminal kostet fünf Dollar und benötigt Mac OS X 10.3.x. Eine Demoversion steht zum Download (258 KByte, englisch) bereit. (sw)

(16:30 Uhr) IT-News: Europäischer PC-Markt schwach; neuer iPod photo-Konkurrent. Nachfolgend in Kürze News aus der IT-Branche: Der Computermarkt in Europa wuchs im vierten Quartal nur um 2,9 Prozent (Apple erzielte hingegen ein Stückzahlenwachstum von 33 Prozent). +++ Shantanu Narayen ist neuer President und Chief Operating Officer von Adobe. +++ Der Zen Micro Photo von Creative ist ein neuer Konkurrent für den iPod photo. +++ Intel hat eine umfassende Restrukturierung seiner Unternehmensstruktur angekündigt. +++ Microsoft will ab morgen in Europa Windows ohne Media Player anbieten und kommt damit einer Auflage der EU-Kommission nach. (sw)

(15:30 Uhr) iTMS sorgt für Traffic-Zuwachs auf Apple.com. Apple.com gehörte im Dezember zu den am 50 meistbesuchten Web-Sites in den USA. Wie aus einer Studie von comScore Media Metrix hervorgeht, sorgte der iTunes Music Store für einen 28prozentigen Zuwachs bei den Besucherzahlen auf apple.com. Apple liegt demnach mit 12,61 Millionen Besuchern auf Platz 48 der Rangliste. Spitzenreiter ist Yahoo mit 119,45 Millionen, gefolgt vom Time Warner Network mit 114,93 und und MSN mit 113,50 Millionen Besuchern. (sw)

(15:00 Uhr) Landschaftsgenerator Vue Esprit 5.0 als Pro-Version. e-on software bietet den Landschaftsgenerator Vue Espirit 5.0 ab sofort auch als Pro-Ausführung zum Preis von 399 Dollar an. Sie enthält neben Vue Espirit 5.0 die Module Botanica, LightTune, DeepAccess und Mover. Die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt mehr als 115 Dollar. Vue Espirit 5.0 Pro Studio läuft unter Mac OS X wie auch Windows und liegt derzeit in englischer Sprache vor. Eine deutsche und französische Lokalisierung will der Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt bringen. (sw)

(14:30 Uhr) Retoucher restauriert alte Fotos. Akvis bietet mit Retoucher ein Photoshop-Plug-in an, das alte Fotos restauriert. Es entfernt Risse, Farb- und Staubflecken, Kratzer oder sonstige Beschädigungen sowie Logos und Text- und Datumsstempel. Die Bedienung ist nach Herstellerangaben einfach. Nach dem Auswählen der beschädigten Zone nimmt Retoucher die Veränderungen automatisch vor - sowohl an Farb- als auch an Schwarz-/Weiß-Fotos. Retoucher steht derzeit in der Version 1.5 für Mac OS X und Windows zur Verfügung. Neben Photoshop (Elements) ist es mit allen Anwendungen kompatibel, die das Photoshop-Erweiterungsformat unterstützen. Eine Demo (2,4 MByte, mehrsprachig) ist erhältlich. Eine Einzelplatzlizenz kostet 87 Dollar. (sw)

(14:00 Uhr) Starker Euro: Preisanpassung für Mac mini gefordert (Update). Die in der vergangenen Woche gestarteten Petition zum Thema "Euro-Preisanpassung für den Mac mini" (MacGadget berichtete) hat eine enorme Resonanz unter den Mac-Usern gefunden. Die Petition wurde mittlerweile knapp 3400 Mal unterzeichnet; News.com hat einen Artikel zu dem Thema veröffentlicht. Die Unterzeichner der Petition fordern von Apple einen niedrigeren Euro-Preis für den Mac mini. Der Grund: Der starke Euro spiegele sich nicht in der derzeitigen Preisgestaltung wider. Bei einem Euro-Kurs von zirka 1,32 Dollar sei der Mac mini mit 1,25 GHz etwa 50, der Mac mini mit 1,42 GHz etwa 70 Euro zu teuer. Nachtrag: Mittlerweile wurde die Petition von über 6000 Personen unterschrieben. (sw)

(13:00 Uhr) Kurzmeldungen: Neues iPod-Zubehör, Bluetooth-Module für Macs. John Gruber analysiert in seinem Weblog Daring Fireball Apples Produktneuheiten. +++ Bei MacShrine finden sich weitere iWork '05-Screenshots. +++ Das Playlist Magazine hat einen Überblick über das auf der MacWorld Expo in San Francisco vorgestellte iPod-Zubehör veröffentlicht. +++ Beim Würzburger Mac-Händler comacs kann der iPod shuffle mit 512 MByte bereits getestet werden. +++ Giga TV hat gestern den Mac mini und den iPod shuffle vorgestellt. Eine Aufzeichnung findet sich hier. +++ Hardmac.com zeigt einen geöffneten iPod shuffle. +++ TCS Mac bietet Bluetooth-Module zum Einbau in den Mac an. +++ Der Windows-Experte Paul Thurrott ist von Mac mini und iPod shuffle begeistert. (sw)

(12:30 Uhr) CommuniGate Pro 5.0 kommt im Frühjahr. Stalker Software will den E-Mail-Server CommuniGate Pro im Frühjahr in der Version 5.0 auf den Markt bringen. Neu sind volle Unterstützung von Entourage, Outlook-Unterstützung über einen MAPI-Anschluß und Kompatibilität mit dem Betriebssystem Mac OS X 10.4 "Tiger". Das aktuelle CommuniGate 4.2.8 ist zu Preisen ab 529 Euro (Lizenz für 25 User und fünf Mailinglisten) erhältlich. Zum Funktionsumfang der unter Mac OS X und Windows lauffähigen Software gehören unter anderem ein Web-Mailer, ein LDAP-Verzeichnis, Mechanismen zum Schutz vor Spam und Viren sowie Kalender-Features (mit iCal-Anbindung). (sw)

(12:15 Uhr) iPod shuffle im Test. Die iPodlounge hat den iPod shuffle einem ausführlichen Test unterzogen und zwei Testberichte veröffentlicht: Für Power-User und für Einsteiger. Der Autor Jeremy Horwitz empfiehlt Apples neuen Audioplayer aufgrund der einfachen Bedienung, den geringen Abmessungen und des niedrigen Preises vor allem für Einsteiger. Er sieht im iPod shuffle einen Bestseller, von dem Apple in diesem Jahr "vier bis fünf Millionen Stück, wahrscheinlich sogar mehr" verkaufen werde. Die iPod-Community werde dadurch enorm vergrößert, so Horwitz. Konkurrenzprodukte, wie beispielsweise von Creative oder Rio, glänzten zwar durch mehr Features, seien aber teurer und nicht so einfach zu bedienen - außerdem fehle die iTunes-Anbindung. (sw)

(12:00 Uhr) Internet-Utility Interarchy erneut verbessert (Update). Interarchy liegt seit heute in der Fassung 7.3 vor. Neu sind neben diversen Fehlerbereinigungen eine vollständige Anpassung des Netzwerkcodes an Mac OS X, eine verfeinerte GUI und eine integrierte Dokumentation. Das ab Mac OS X 10.2.4 lauffähige Interarchy 7.3 kostet 39 Dollar, das Update von der Version 7.x ist gratis. Interarchy ist ein Dateitransfer-Manager für FTP, FTP via SSH, HTTP und SFTP und bietet unter anderem einen Scheduler, Batch-Processing und Funktionen zur Analyse und Überwachung von Servern und Internet-Verbindungen. Die Anwendung unterstützt den Keychain, Rendezvous, AppleScript und das Mac OS X-Adreßbuch. Nachtrag: Mittlerweile liegt die fehlerbereinigte Version 7.3.1 (4,9 MByte, englisch) vor. (sw)

(11:45 Uhr) .Mac am Wochenende für acht Stunden teilweise offline. Apple hat alle Abonnenten des .Mac-Dienstes über anstehende Wartungsarbeiten am Wochenende informiert. In der Zeit von 22:00 Uhr (22. Januar) und 06:00 Uhr (23. Januar) US-Westküstenzeit - 07:00 bis 15:00 Uhr MEZ am 23. Januar - sind nach Angaben des Mac-Herstellers alle Web-basierten Services und iDisk nicht erreichbar, darüber hinaus können keine iChat-Verbindungen aufgebaut werden. Der E-Mail-Zugriff auf POP- und IMAP-Konten über einen Client ist davon jedoch nicht betroffen. (sw)

(11:30 Uhr) FontDoctor 7.0 mit verbesserter GUI. Morrison SoftDesign hat die Version 7.0 von FontDoctor angekündigt. Neu sind Backups von Zeichensätzen, eine überarbeitete Benutzeroberfläche und zahlreiche Fehlerkorrekturen. Die unter Mac OS 9.x und Mac OS X lauffähige Anwendung dient zum Erkennen und Beseitigen von Problemen mit Schriften und stellt Funktionen zur Verwaltung von Zeichensätzen zur Verfügung. Außerdem können Schriften für den Einsatz unter Mac oder Windows konvertiert und alle Zeichen eines Schriftsatzes ausgedruckt werden. Eine Einzelplatzlizenz kostet 69,99 Dollar, das Upgrade schlägt mit 19,99 Dollar zu Buche. Eine Demo steht zum Download (englisch) bereit. (sw)

(11:15 Uhr) Kostenloser Vollbildmodus für QuickTime. QuikTime FS ist eine kostenlose Erweiterung (22 KByte) für den QuickTime Player. Sie stellt einen Vollbildmodus für die Wiedergabe von Videos zur Verfügung, der normalerweise nur durch den Kauf der Pro-Ausführung der Software freigeschaltet werden kann. QuikTime FS läuft nach Angaben des Autors Joe Weaver unter jeder Version von Mac OS X. (sw)

Montag, 17. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(13:30 Uhr) Apple Deutschland: "Starke Nachfrage nach Mac mini". Der Mac mini hat offenbar auch hierzulande gute Chancen, zu einem Bestseller in Apples Produktpalette zu werden. "Nach dem Eingang der ersten Bestellungen sind wir extrem optimistisch. Die Einkäufer haben sofort auf die Ankündigung der neuen Produkte reagiert", erklärte der Geschäftsführer von Apple Deutschland, Frank Steinhoff, gegenüber dem Tagesspiegel. Auch Gravis spürt Bewegung im Markt: "Es haben zahlreiche Kunden wegen des neuen Mac mini bei uns nach Lieferterminen und Ausstattungsvarianten gefragt", so ein Sprecher der Mac-Retailkette. Gravis hat deshalb nach eigenen Angaben bereits eine größere Zahl von Mac minis in den USA bestellt. Experten sehen Apple mit dem Mac mini auf dem richtigen Weg. "Das ist zwar ein großer Schritt für Apple, wird den Markt aber nicht revolutionieren", sagte Axel Pohls, Chefvolkswirt beim Branchenverband Bitkom. "Der Mac mini wird dennoch seinen Markt finden. Er bringt frischen Wind in die Branche." (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Analyst: Mac mini könnte Halo-Effekt verdreifachen. Wie stark wird der Mac mini-Absatz vom Halo-Effekt des iPod profitieren? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit Dienstag letzter Woche Analysten und Marktbeobachter. Der Analyst Charles Wolf von der Investmentbank Needham & Co. sieht enormes Potential. Er schätzt, daß elf Prozent aller iPod-Käufer, die Windows einsetzen, sich einen Mac mini zulegen werden. Vor der Einführung von Apples Low-Cost-Desktop lag seine Prognose bei vier Prozent. Der Halo-Effekt des iPod ist seit Monaten eine beliebtes Diskussionsthema. Viel wurde darüber spekuliert, in welchem Ausmaß die Popularität des iPod den Absatz anderer Apple-Produkte ankurbeln würde. Studien gibt es dazu bislang jedoch noch nicht. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. Januar 2005

(20:30 Uhr) Dell vom Mac mini unbeeindruckt. Mit polemischen Spitzen hat Kevin Rollines, CEO von Dell, den Konkurrenzkampf mit Apple angeheizt. Apple befände sich nicht in der selben Liga wie Dell, außerdem würden ihm die vielen Schlagzeilen über Apple keine Sorgen bereiten, erklärte Rollines gegenüber Silicon.com. Der Mac mini ist nach seiner Ansicht ein interessantes Produkt und dürfte Apple helfen, etwas Marktanteile zu gewinnen. Allerdings werde der Computer die Industrie nicht auf den Kopf stellen. Die Popularität des iPod spielt Rollines herunter. Der iPod sei seit drei Jahren auf den Markt, doch erst im vergangenen Jahr sei daraus ein Hit geworden. Solche "product wonders" würden kommen und gehen. (sw)

(20:00 Uhr) Drive Genius: Neues Festplatten-Tool von Prosoft. Zum Preis von 99 Dollar ist ab sofort Drive Genius von Prosoft Engineering erhältlich. Es handelt sich dabei um ein Festplatten-Tool mit vielen Funktionen. Mit Drive Genius lassen sich beispielsweise Laufwerke defragmentieren, Zugriffsberechtigungen reparieren, Laufwerke clonen, Volume Structure-Probleme beseitigen, der SMART-Status abfragen, Benchmarktests durchführen und Partitionen hinzufügen, löschen, vergrößern oder verkleinern. Ferner können Festplatten nach dem DoD-Standard (5220.22 - m) sicher überschrieben werden. Die Software setzt mindestens Mac OS X 10.2 voraus. (sw)

(18:00 Uhr) Skype für Mac OS X erneut verbessert. Seit heute ist Skype für den Mac in der Betaversion Betaversion 0.14.04 (sechs MByte, englisch) erhältlich. Neu sind Kompatibilität mit Mac OS X 10.4 "Tiger", Conference Dialing sowie einige Bug-Fixes. Skype ist ein Internet-Telefonie-Service, mit dem weltweit kostenlos Telefongespräche geführt werden können. Voraussetzung ist, daß die Gegenstelle ebenfalls Skype verwendet. Alternativ können - gegen Gebühr - auch Verbindungen zu Festnetz- oder Mobilnummern aufgebaut werden. Zum Funktionsumfang der Software gehören ein Kontaktmanagement (funktioniert ähnlich wie eine Buddy-Liste; Skype zeigt an, wer online ist), das Aufzeichnen von Anrufen in Abwesenheit, das Verschlüsseln der Gespräche, Instant Messaging und Unterstützung für Firewalls, Proxies und Router. Skype ist neben Mac OS X 10.3 oder neuer für Linux, Windows und Pocket PC erhältlich. (sw)

(17:30 Uhr) Heute im MacGadget-Forum: Mac mini selbst öffnen? Mac mini oder Power Mac G4? Im MacGadget-Forum finden Sie heute Diskussionen zu Themen wie "Mac mini selbst öffnen?", "E-Mail-Programm mit mehreren Identitäten?", "Audio-Eingang für Mac mini?", "Hilfe! 10 Minuten für einen Neustart!", "Myst IV Revelation auf einem G3?", "Wie Dateitypen Programm zuweisen?", "Systemvoraussetzungen für Mac OS X 10.4?", "Mac mini mit 1,42 GHz oder Power Mac G4 mit 1,2 GHz?", "Textlänge für iPod anpassen" und "Mac mini im Mac Plus-Gehäuse?". Fragen zum Mac, zum iPod oder zu Mac-Hardware und -Software? Kommentare zu Apple? Ab damit ins Forum! (sw)

(17:15 Uhr) Kurzmeldungen: iWork '05-Screenshots; New York Times über Apple (Update). Apple-x.net hat Screenshots von iWork '05 veröffentlicht. +++ Bei ArsTechnica findet sich ein ausführlicher MacWorld Expo-Bericht. +++ Die Videoverwaltung iFlicks ist nicht mehr erhältlich - Gründe nannte der Hersteller Helixent Technologies nicht. +++ Die New York Times schreibt über Apples Werbeslogan "Life is random". Die Tageszeitung sieht Apple außerdem "gut positioniert für die Zukunft" (zum Lesen der Artikel ist eine kostenlose Registrierung erforderlich). +++ Pages verfügt angeblich über einen unzureichenden HTML-Export. Nachtrag: Todd Ogasawara und die BBC haben den Mac mini mit Low-End-Systemen aus dem Windows-Lager verglichen. (sw)

(16:45 Uhr) Apple senkt Preis für Mäuse und Tastaturen. Apple hat in der vergangenen Wochen die Preise für Mäuse und Tastaturen gesenkt. Die USB-Maus ist ab sofort für 29 Euro (Österreich: 29 Euro; Schweiz: 39 Franken) zu haben, gleiches gilt für die USB-Tastatur. Das Kit aus beiden Produkten ist für 58 Euro (Österreich: 58 Euro; Schweiz: 78 Franken) zu haben. Ebenfalls preiswerter wurden die Bluetooth-Maus und -Tastatur. Beide kosten nun je 59 Euro (Österreich: 59 Euro; Schweiz: 79 Franken) - das Bundle beim Computer-Kauf schlägt mit 100 Euro (Österreich: 100 Euro; Schweiz: 140 Franken) zu Buche. (sw)

(16:30 Uhr) Rock-Loops für GarageBand und Logic 7.0. Die Drum Foundations Collection Vol 1 ist eine Sammlung von hunderten lizenzfreien Rock-Loops und -Grooves. Sie liegen im Apple Loops-Format vor und lassen sich in Programmen wie GarageBand oder Logic 7.0 verwenden. Die Loops sind in 34 Drum Sessions nach BMP und Stil sortiert. Die Drum Foundations Collection Vol 1 ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Stereo (49,95 Dollar), Multi-Track (fünf Tracks je Loop, 69,95 Dollar) und Combined (Stereo und Multi-Track, 79,95 Dollar). (sw)

(16:00 Uhr) Wohl keine native Mac OS X-Version von OpenOffice.org. Schlechte Nachrichten aus dem Open Source-Lager: Wie Edward Peterlin, einer der maßgeblichen Mac-Entwickler am OpenOffice.org-Projekt, auf dieser Web-Seite mitteilte, wird es nach dem aktuellen Stand der Dinge keine native, d. h. an die Aqua-Benutzeroberfläche von Mac OS X angepaßte Version von OpenOffice.org geben. Peterlin zählt drei Gründe dafür auf: So gibt es neben grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten unter den Entwicklern auch enormen technische Hürden bei der Anpassung zu meistern. Auch fehlen talentierte Programmierer, die sich der nativen Version annehmen würden. Das OpenOffice.org-Projekt werde sich daher in Sachen Mac-Port weiter auf die X11-Umgebung konzentrieren. Bis auf weiteres bleibt das Java-basierte NeoOffice/J die einzige Version von OpenOffice.org, die an die Aqua-Oberfläche von Mac OS X angepaßt wurde. (sw)

(15:30 Uhr) Neue Linux-Distribution für G5-Macs. LynuxWorks hat heute eine Mac-Version ihrer Linux-Distribution User-Mode Linux, kurz UML, angekündigt. Sie setzt einen G5-Prozessor voraus und enthält den aktuellen Linux 2.6-Kernel. UML ist keine herkömmliche Linux-Distribution. Unter einem Host-Linux läuft eine komplette Linux-Umgebung inklusive Kernel als Anwenderprozeß. Einsatzgebiete sind unter anderem virtuelles Hosting (ein Computer für mehrere virtuelle Maschinen), Tests neuer Distributionen und Software sowie Softwareentwicklung. UML war bislang nur für x86-basierte Prozessoren erhältlich und soll in Kürze unter user-mode-linux.sourceforge.net kostenlos zum Download angeboten werden. Eine Einführung in User Mode Linux findet sich hier. (sw)

(15:00 Uhr) iLugger: Tragetasche für iMac G5. LTA Projects hat mit iLugger eine Tragetasche für den iMac G5 vorgestellt. Sie bietet Platz für die 17 oder 20 Zoll-Ausführung des Desktop-Computers samt Standfuß, Tastatur, Maus und weiteres Zubehör. Die Tasche ist stark gepolstert und bietet außerdem einen abnehmbaren Schultergurt. iLugger ist in den Farben Grau und Schwarz zum Preis von 99 Dollar (plus 18 Dollar für internationalen Versand). (sw)

(14:30 Uhr) 32.000 Besucher auf MacWorld Expo in San Francisco. Die IDG World Expo hat die Besucherzahl der diesjährigen MacWorld Expo in San Francisco bekannt gegeben. Laut einem Artikel der Mercury News (Registrierung erforderlich) wurden vom 11. bis zum 14. Januar rund 32.000 Besucher gezählt. Auf der Mac-Fachmesse zeigten mehr als 275 Unternehmen neue Produkte für Mac und iPod. Begleitet wurde die MacWorld Expo von sechs Konzerten und zahlreichen Konferenzen. (sw)

(14:00 Uhr) Personalisierte Skins für den Mac mini. yourArt will ab Ende des ersten Quartals individuelle Skins für den Mac mini anbieten. Bei Skin Candy handelt sich um paßgenaue Folien für die Oberfläche des neuen Einsteiger-Macs. Zur Auswahl stehen verschiedene vorgefertigte Designs, alternativ kann der Kunde auch eigene Fotos und Grafiken zur Erstellung des Skins einschicken. Die Preise stehen noch nicht fest. (sw)

(13:00 Uhr) "CSI: Crime Scene Investigation" wird ausgeliefert. Application Systems Heidelberg hat heute mit der Auslieferung von "CSI: Crime Scene Investigation" begonnen. "CSI: Crime Scene Investigation" ist an die gleichnamige Fernsehserie angelehnt. Der Spieler wird Mitglied des CSI-Ermittlungsteams und muß fünf mysteriöse Fälle klären. Dazu steht eine umfassende forensische Ausrüstung zur Verfügung, wie zum Beispiel Fingerabdruck-Pinsel, UV-Licht und Abdruckformen. Das Spiel bietet Schauplätze und Musikstücke der TV-Serie und kostet 50 Euro. Es benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G3- oder G4-Prozessor, 256 MByte RAM, 2,3 GByte Festplattenspeicher, eine Grafikkarte der Geforce 2 Mx- oder Radeon 7500-Klasse mit 32 MByte VRAM und Mac OS X 10.2.8. (sw)

(12:30 Uhr) Microsoft verbessert Spam-Filter in Entourage 2004. Microsoft bietet ab sofort das kostenlose "Junk E-Mail Filter Update 1" für Entourage 2004 zum Download (3,6 MByte, deutsch) an. Es enthält aktualisierte Spam-Filter, die das Herausfiltern von unerwünschten Werbe-E-Mails verbessern sollen. Das "Junk E-Mail Filter Update 1" eignet sich für alle Office 2004-Versionen. Weitere Details will der Hersteller in Kürze bekannt geben. (sw)

Samstag, 15. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(04:15 Uhr) Die Woche: MacWorld Expo und Apple-Quartalszahlen. Eine turbulente Woche geht dem Ende entgegen. Apple überraschte auf der MacWorld Expo am Dienstag nicht nur mit einem Einsteiger-Mac für unter 500 Euro und dem iPod shuffle, sondern glänzte einen Tag darauf mit überragenden Quartalszahlen. Ein Stückzahlenwachstum bei den Macs von 26 Prozent deutet nach Ansicht von Experten stark auf eine Marktanteilssteigerung hin, da Schätzungen zufolge der Computermarkt im letzten Quartal nicht so stark gewachsen ist. Genaue Zahlen werden für die nächste Woche erwartet. Alles über Apples neue Produkte und die weiteren Ankündigungen des Unternehmens finden Sie in unseren ausführlichen Special Reports zur MacWorld Expo und den Apple-Quartalszahlen. Weiterer Lesestoff: Die Kolumnen unserer Redakteure Rico Pfirstinger und Herbert Steinford sowie diverse Threads im Forum. Eine umfassende Bildergalerie findet sich bei News.com. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Umfrage: Was halten Sie vom neuen Mac mini? Mit dem Mac mini hat Apple auf der MacWorld Expo in San Francisco den lange erwarteten Einsteiger-Mac vorgestellt. Er zeichnet sich durch sein kompaktes Design und einen niedrigen Preis (ab 489 Euro) aus - Tastatur, Maus und Bildschirm fehlen. Mit dem Mac mini zielt Apple vor allem auf Umsteiger aus dem Windows-Lager, die bereits über Tastatur, Maus und Display verfügen. Aber auch für Mac-User, die noch ältere Hardware benutzen und für eine Neuanschaffung nicht viel Geld ausgeben möchten, oder für Mac-Anwender, die ein preisgünstiges Zweitsystem suchen, ist der Mac mini ein interessantes Produkt. Wir wollen von Ihnen wissen: Was halten Sie vom neuen Mac mini? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 15. Januar 2005

(06:15 Uhr) Weltraum-Actionspiel "X2-The Threat" ab März für den Mac. Freeverse hat eine Mac OS X-Version des Weltraum-Actionspiels "X2-The Threat" angekündigt. Der Spieler startet in "X2-The Threat" aus der First Person-Perspektive eine Karriere und kann durch Handel, die Erforschung des Weltraums und das Durchführen von Missionen Ansehen und Reichtum gewinnen. "X2-The Threat" soll sich durch State-of-the-Art-Grafiken, über 70 Schiffe mit unzähligen Defensiv- und Offensiv-Waffen und einen dynamischen Spielverlauf auszeichnen. Die Markteinführung ist für März geplant. Preis und Systemanforderungen stehen noch nicht fest. (sw)

(06:00 Uhr) Apple will mit iPod shuffle Marktanteil in Japan erhöhen. Apple hofft, mit dem neuen iPod shuffle den Marktanteil in Japan von derzeit 50 auf 80 Prozent erhöhen zu können. Wie der Jiji Press English News Service meldet, kommt der neue Audioplayer am heutigen Samstag zum Preis von rund 10.000 Yen (etwa 98 Dollar) in den Handel. Damit ist der iPod shuffle um etwa die Hälfte preiswerter als Produkte der Konkurrenz. Apple hat nach eigenen Angaben bereits mehr Vorbestellungen für den iPod shuffle erhalten, als vor einem Jahr für den iPod mini. Der IT-Konzern erklärte außerdem, den iTunes Music Store "bald" in Japan eröffnen zu wollen. (sw)

(05:30 Uhr) Kurzmeldungen: ThinkSecret sucht rechtliche Hilfe, Petition für Tablet-Mac (Update). Das Gerüchtemagazin ThinkSecret ist auf der Suche nach einer kostenlosen Rechtsvertretung in der Auseinandersetzung mit Apple. +++ Das Systemhaus Cancom hat eine Barkapitalerhöhung durchgeführt. +++ Apples Hardware Gallery zeigt das Netzteil des Mac mini. +++ Die Version 4.3.2b (5,9 MByte, mehrsprachig) des File Sharing-Clients LimeWire behebt etliche Fehler. +++ Forbes.com analysiert die langfristigen Perspektiven Apples im Markt für Audioplayer. +++ InfoWorld schreibt über den "Apple-Staat". +++ Mit einer Petition wollen Mac-User ihr Interesse an einem Tablet-Mac zeigen. +++ Lapel Mic ist ein neues Stereo-Mikrofon von Griffin Technology. Nachtrag: Apple hat in der Knowledge Base zahlreiche Artikel mit (Troubleshooting-) Tips zum Mac mini veröffentlicht. (sw)

(05:15 Uhr) Erste Schutzhülle für den iPod shuffle angekündigt. Speck Products hat die erste Schutzhülle für den iPod shuffle angekündigt. SkinTight wird nach Herstellerangaben aus schockrestistentem und rißfestem Kraton-Plastik gefertigt und soll im Februar in verschiedenen Farben auf den Markt kommen. Der Preis soll bei 19,95 Dollar liegen, für Dreierpacks will Speck Products 29,95 Dollar verlangen. (sw)

(06:00 Uhr) MacWorld Expo: FileWave 2.0 verteilt Software-Updates. Die Firma FileWave hat ihr gleichnamiges Client-/Server-System zum Verteilen und Verwalten von Software im Netzwerk in der Version 2.0 angekündigt. Neu ist die Möglichkeit, System-Updates auf Netzwerk-Clients zu verteilen. Darüber hinaus sind alle FileWave-Module nun für den Xserve G5 zertifiziert. FileWave 2.0 kommt voraussichtlich im März für Mac OS X und Windows auf den Markt. Akademischen Kunden, die einen Zwei-Jahres-Wartungsvertrag abschließen, bietet FileWave die neue Version 2.0 kostenlos an. (sw)

(04:45 Uhr) FTP-Server CrushFTP in verbesserter Version (Update). Der Java-basierte FTP-Server CrushFTP steht nun in der Version 3.7 zum Download bereit. Neu sind Up- und Download-Statistiken im Hauptfenster, die Nutzung von HTTP-Funktionen über jeden Port sowie diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Zum Funktionsumfang von CrushFTP zählen laut dem Autor Ben Spink eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche, die Wiederaufnahme abgebrochener Dateitransfers, umfangreiche Einstellungsoptionen, eine Lastverteilung, der Datei-Upload via HTTP, Statistiken, Fernwartung, das automatische Versenden von E-Mails an Administratoren bei Störungen und anderen Ereignissen sowie eine leistungsstarke Verwaltung von Nutzern und Gruppen. Die Software kostet 25 Dollar (Update von 3.x kostenlos) und ist auch für Linux und Windows erhältlich. Nachtrag: Mittlerweile liegt die Version 3.7.1 vor, die zwei Fehler korrigiert. (sw)

(04:30 Uhr) Mac IG Heilbronn zeigt PhotoLine 32. Die Mac-Interessengemeinschaft Heilbronn lädt am Dienstag, den 18. Januar, zu ihrem nächsten Monatstreffen. Schwerpunkt ist diesmal die Vorstellung der Bildbearbeitungssoftware PhotoLine 32. Im Anschluß an die Präsentation besteht die Möglichkeit, das Programm zu einem Sonderpreis zu erwerben. Beginn ist um 19:00 Uhr, Veranstaltungsort ist das Wilhelm-Waiblinger-Haus, Schützenstraße 16 (Nähe Hauptbahnhof) in Heilbronn. (sw)

Freitag, 14. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(20:30 Uhr) HP stoppt iPod-Bestellungen bei Apple. Die Allianz zwischen Apple und HP wird derzeit offenbar durch einen Streit belastet. Dem Gerüchtemagazin AppleInsider zufolge gibt HP seit kurzem keine iPod-Bestellungen mehr bei Apple auf. Angeblich sei HP unzufrieden darüber, daß Apple keine Preisgarantie für die gelieferten iPods einräume. Würde Apple die Preise für den iPod senken, müßte HP die Kosten dieser Maßnahme selber tragen. HP verlangt von Apple ein Entgegenkommen in dieser Frage. Bis dahin will der Konzern keine HP-iPods mehr bestellen. Im ersten Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2005 machte der HP-iPod sieben Prozent des iPod-Gesamtabsatzes von 4,58 Millionen Stück aus. HP hat den 20 und den 40 GByte-iPod im Angebot, wann und ob HP auch den iPod photo unter eigenem Label anbieten wird, ist völlig offen. (sw) - Meldung kommentieren -

(18:00 Uhr) Weitere Details zum Mac mini. Nach wie vor ist der Mac mini Gesprächsthema Nummer eins im Apple-Markt. Nun hat das Unofficial Apple Weblog - unter Berufung auf Aussagen des verantwortlichen Product Managers bei Apple - weitere Details zum schon jetzt sehr beliebten Desktop-Mac veröffentlicht. Demnach bleiben sämtliche Garantieansprüche auch dann bestehen, wenn der Kunde das Gehäuse zum Aufrüsten des Computers selbst öffnet. Da dies jedoch mit einem enormen Aufwand verbunden ist (es wird Spezialwerkzeug benötigt), empfiehlt Apple, die Aufrüstung von einem Authorized Service Provider durchführen zu lassen. Neben mehr RAM und einer größeren und/oder schnelleren Festplatte läßt sich auch eine AirPort Extreme-Karte und das Bluetooth-Modul nachrüsten. Der Preis für dieses Aufrüstkit soll bei 129 Dollar liegen. Ein weiteres interessantes Feature des Mac mini: Er läßt sich headless, d. h. auch ohne angeschlossenen Bildschirm betreiben - ideal für Server-Anwendungen. (sw) - Meldung kommentieren -

(05:00 Uhr) Bank of America empfiehlt Apple-Aktie zum Kauf. Die Bank of America hat die Gewinnprognose für Apple angehoben. Für das laufende Geschäftsjahr rechne man mit einem Gewinn von 1,87 Dollar je Aktie (vormals 1,64 Dollar), so Keith Bachman, Analyst bei der Bank of America. Für das Geschäftsjahr 2006 wurde die Gewinnprognose von 1,95 auf 2,16 Dollar angehoben. Gleichzeitig änderte Bachman die Einstufung der Apple-Aktie von "Neutral" auf "Kaufen". Als Begründung für die Entscheidung nannte die Bank of America "ein starkes Interesse bei Windows-Usern an einem Wechsel auf den Mac". Gene Munster, Analyst bei Piper Jaffray, hält unterdessen weiter am Kursziel von 100 Dollar für die Apple-Aktie fest. Es gebe erste Daten, wonach der "Halo-Effekt" real ist. Der Mac mini könne diesen Effekt noch beschleunigen, so Munster. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:30 Uhr) Made for iPod: Gütesiegel für iPod-Zubehör. Wie iPodlounge meldet, hat Apple für iPod-Zubehör eine Zertifizierung eingeführt. Das Prädikat "Made for iPod" wird an von Apple getestetes Zubehör verliehen und soll dem Kunden signalisieren, daß es sich dabei um hochwertige Produkte handelt. "Made for iPod" wurde zur MacWorld Expo in San Francisco eingeführt. Derzeit werden laut der iPodlounge offenbar nur Produkte ausgezeichnet, die sich elektronisch mit dem iPod verbinden - Schutzhüllen und anderes Zubehör soll ausgeschlossen sein. Ob Apple für das Zertifikat Gebühren verlangt, ist nicht bekannt. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 14. Januar 2005

(20:00 Uhr) Myst V für Herbst 2005 angekündigt. Gute Nachrichten für alle Myst-Fans. Ubi Soft will den fünften Teil der beliebten Abenteuerserie mit dem Titel "End of Ages" im Herbst gleichzeitig für Mac und Windows auf den Markt bringen. Es soll sich dabei um das abschließenden Kapitel der Reihe handeln. Der Spieler muß eine fiktive Welt erforschen und Rätsel lösen, um das untergegangene Empire der D'ni zu neuem Leben zu erwecken. In Sachen Bedienung und Grafiken stellt Ubi Soft jedoch Verbesserungen in Aussicht. Erste Screenshots finden sich hier. "Myst IV Revelation" ist seit Anfang Oktober für den Mac erhältlich. (sw)

(17:30 Uhr) MacWorld Expo: Tragetasche für Mac mini. Nur drei Tage nach der Vorstellung des Mac mini gibt es bereits das erste Zubehörprodukt. eM2 ist eine Schutz- und Tragetasche für Apples neuen Desktopcomputer. Sie bietet neben zwei Tragegriffen eine 0,6 Zentimeter dicke Polsterschicht und schützt den Mac mini vor Kratzern, Schmutz und Beschädigungen. In einer Seitentasche ist Platz für ein oder zwei Kabel beziehungsweise einige CDs. eM2 (Gewicht: 190 Gramm) befindet sich bereits in der Produktion und soll Mitte Februar zum Preis von 40 Dollar ausgeliefert werden. Hersteller ist die Firma Tom Bihn. (sw)

(17:00 Uhr) Webcam-Software EvoCam in Version 3.5 erschienen. Evological hat heute die finale Version 3.5 (740 KByte, englisch) von EvoCam auf den Markt gebracht. Es handelt sich nach Angaben des Entwicklers dabei um eine fast vollständige Überarbeitung der Webcam-Software. EvoCam 3.5 unterstützt nun auch Netzwerk-Kameras von Axis, D-Link und Panasonic. Neu sind ferner Unterstützung für QuickTime-Video-Quellen, verbesserte Bewegungssensoren, Performance-Verbesserungen beim Streaming und eine überarbeitete Benutzeroberfläche. EvoCam 3.5 setzt MacOS X 10.3.x voraus und kostet 20 Dollar. Die Anwendung stellt Bilder einer Webcam in frei wählbaren Intervallen ins Internet. Alternativ kann EvoCam so konfiguriert werden, daß Bilder nur dann veröffentlicht werden, wenn Bewegungen zu erkennen sind. EvoCam bietet zahlreiche Bearbeitungsfunktionen, zum Beispiel zur Anzeige von Text oder der Uhrzeit, und kann Daten auf FTP- und SFTP-Server übertragen. (sw)

(15:00 Uhr) Kurzmeldungen: Kritik am Mac mini, Apples Preispolitik im Blickpunkt. Die eWeek hat Meinungen über die Chancen des Mac mini im Unternehmensbereich eingeholt. +++ Nixlog hat die Preise von Apples Produkten untersucht. +++ Mac mini-Kritik: MacObserver bemängelt das Fehlen eines zweiten RAM-Steckplatzes und die Verwendung von 2,5 Zoll-Festplatten. +++ Dock 800 ist ein FireWire 800-Kabel für den iPod (Preis: 14,99 Dollar). +++ DigiTimes (in der Vergangenheit nicht gerade sehr zuverlässig in Sachen Gerüchte) spekuliert über die Einführung von iBook G5 und PowerBook G5 im zweiten Quartal. +++ Der Lüfter im Mac mini verursacht eine Geräuschentwicklung von 22 Dezibel. (sw)

(14:30 Uhr) CommuniGate Pro jetzt auch auf deutsch verfügbar. Stalker Software hat die Verfügbarkeit von CommuniGate Pro 4.2.8 bekannt gegeben. Die neuste Version des E-Mail-Servers verfügt nun auch über eine deutsche Lokalisierung. Zu den weiteren Neuerungen gehören volle Integration mit Active Directory via Kerberos, SIP-Unterstützung sowie diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. CommuniGate ist zu Preisen ab 529 Euro (Lizenz für 25 User und fünf Mailinglisten) erhältlich. Zum Funktionsumfang der unter Mac OS X und Windows lauffähigen Software gehören unter anderem ein Web-Mailer, ein LDAP-Verzeichnis, Mechanismen zum Schutz vor Spam und Viren sowie Kalender-Features (mit iCal-Anbindung). (sw)

(14:00 Uhr) Bericht: Hohe Nachfrage nach iPod shuffle (Update). Mit dem iPod shuffle hat Apple offenbar wieder einmal einen Bestseller im Markt plaziert. Wie die iPodlounge meldet, hat der Apple Retail Store in San Francisco innerhalb von vier Stunden 20.000 Stück des neuen Audioplayers abgesetzt. Teilweise wurde beobachtet, wie sich Kunden gleich mehrere Exemplare des iPod shuffle sicherten. Für ein großes Kundeninteresse an dem iPod shuffle spricht außerdem, daß der Apple Store selbst einige Stunden nach der Keynote von Apple-CEO Steve Jobs nur äußerst langsam lief, was auf eine hohe Auslastung schließen läßt. Der IT-Konzern beliefert derzeit die eigenen Retail Stores sowie den Handelskanal mit dem iPod shuffle. Unterdessen haben die ersten Apple Store-Kunden bereits ihre Lieferbestätigung für das Produkt erhalten. Nachtrag: iPodlounge hat den Bericht korrigiert, es waren "nur" 2000 iPod shuffles, die in vier Stunden im Apple Retail Store in San Francisco verkauft wurden. (sw)

(13:30 Uhr) MacSoup 2.7 im Betatest. Der E-Mail- und UseNet-Client MacSoup liegt jetzt in der Version 2.7b2 vor. Neu sind das Löschen von Artikeln aus umfangreichen Gruppen, das Wechseln der Schrift für den gerade ausgewählte Artikel sowie einige Fehlerkorrekturen. Zum Download steht eine Ausgabe (1,5 MByte, deutsch) für MacOS 8.5 oder neuer und eine Variante (1,2 MByte, deutsch) für MacOS X bereit. Nutzer von MacSoup 2.x können kostenlos auf die neue Fassung umsteigen. Eine Einzelplatzlizenz der Anwendung ist für 20 Euro zu haben. (sw)

(06:00 Uhr) iMove in verbesserter Version. MaxUpgrades hat iMove, einen beweglichen Untersatz für Apples aktuelle Cinema Displays und den iMac G5, in einer verbesserten Ausführung vorgestellt. Diese bietet nun einen Feststell-Mechanismus. Gleichzeitig wurden die Preise gesenkt. Die Variante für das 20 und 23 Zoll-Cinema Display ist nun für 119, die Ausführung für das 30 Zoll-Cinema Display für 149 Dollar zu haben. iMove für den 17 und den 20 Zoll-iMac schlägt mit 119 Dollar zu Buche. Mit iMove läßt sich der Flachbildschirm beziehungsweise der Computer nicht nur nach links oder rechts (oder um die eigene Achse) drehen, sondern auch frei auf dem Tisch bewegen. (sw)

(05:45 Uhr) MacWorld Expo: Auszeichnungen für neue Produkte. Die Macworld hat die diesjährigen "Best of Show Awards" vergeben. Das Magazin vergibt die Auszeichnung jedes Jahr auf der MacWorld Expo in San Francisco an herausragende, neu auf den Markt gekommene Produkte. Die diesjährigen Gewinner sind: Mac mini, iPod shuffle, Phaser EX7750, naviPlay, SmartDeck, Popcorn, Radeon X800 XT, Close Combat: First to Fight, TextWrangler, Transmit, Elektron und Solio. (sw)

(05:30 Uhr) MacWorld Expo: Backup-Batterie für iPod (mini). Mit TuneJuice hat Griffin Technology einen Backup-Akku für iPod und iPod mini vorgestellt. Er wird über das Dock mit Apples Audioplayer verbunden und stellt bis zu acht Stunden zusätzliche Energie bereit. TuneJuice soll im ersten Quartal ausgeliefert werden. Der Preis beträgt 19,99 Dollar. (sw)

(05:15 Uhr) MoneyControl 2.6 mit Quartals-Analysen und verbesserter GUI. Der Entwickler Claudius Sailer hat die Finanzverwaltung MoneyControl in der Version 2.6 (sieben MByte, deutsch) vorgelegt. Neu sind Quartals-Analysen, eine verbesserte GUI für die Pflege der Basisdaten sowie einige Fehlerbereinigungen. Das Update von MoneyControl 1.x/2.x ist gratis. MoneyControl ist für Privatpersonen geeignet. Zum Funktionsumfang zählen beispielsweise beliebig viele Konten, Kategorien und Kategoriegruppen, manuelle und automatische Buchungen, Unterstützung für verschiedene Währungen sowie verschiedene Statistiken und Auswertungen. Eine Einzelplatzlizenz von MoneyControl kostet 20 Euro. (sw)

Donnerstag, 13. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(23:00 Uhr) Apple-Aktie legt kräftig zu. Die Finanzwelt hat auf die besser als erwartet ausgefallenen Apple-Quartalszahlen eindeutig reagiert: Am Nasdaq Composite stieg der Kurs der Apple-Aktie um 6,63 Prozent oder 4,34 auf 69,80 Dollar. Das Handelsvolumen lag mit 56,40 Millionen gehandelten Anteilsscheinen auf einem außerordentlich hohen Niveau. Auch an der Frankfurter Börse ging es für das Apple-Papier aufwärts - es verbuchte ein Plus von 5,77 Euro oder 11,93 Prozent auf 54,17 Euro. Allerdings reichten die guten Quartalszahlen Apples nicht aus, um für einen Stimmungsumschwung an der Börse zu sorgen. Belastend wirkten sich die gesunkenen Erdgas- und Ölvorräte in den USA aus - der Ölpreis kletterte auf den höchsten Stand seit sechs Wochen. Der Dow Jones verlor 1,05 Prozent auf 10.505,83 Zähler, der Nasdaq Composite 1,05 Prozent auf 2070,56 Punkte. (sw) - Meldung kommentieren -

(21:30 Uhr) Mac mini: Sonderkonditionen für Bildungsbereich (Update). Kunden aus dem Bildungsbereich können den neuen Mac mini zu Sonderkonditionen erwerben. So erhalten Schüler, Studenten, Lehrer und Dozenten die 1,25 GHz-Konfiguration im Apple Store Bildung und im Fachhandel zum Preis von 459,36 Euro (Österreich: 469,20 Euro; Schweiz: 657,44 Franken). Der Mac mini mit 1,42 GHz ist für 553,32 Euro (Österreich: 562,80 Euro; Schweiz: 779,02 Franken) zu haben. Sonderkonditionen gibt es darüber hinaus auch für Bildungseinrichtungen. Die regulären empfohlenen Verkaufspreise für den Mac mini liegen für das 1,25 GHz-Modell bei 489 Euro (Österreich: 499 Euro; Schweiz: 699 Franken) und für das 1,42 GHz-Modell bei 589 Euro (Österreich: 599 Euro; Schweiz: 829 Franken). Nachtrag: Die Sonderkonditionen gelten ausschließlich im Apple Store Bildung. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:15 Uhr) Apple: "Rule Breaker" der Marktes. In seiner neuesten Kolumne mit dem Titel "Einer für alle" beschäftigt sich MacGadget-Redakteur Rico Pfirstinger mit Apples neuen Produkten und der gegenwärtigen Situation des IT-Konzerns: "An der Wall Street hat so mancher Aktionär einen nervösen Finger - doch die Sorgen waren unbegründet. Denn Apple ist - iPod sei Dank - zum "Rule Breaker" mutiert. Manchmal dauert's halt ein bisschen länger: Seit Jahrzehnten schreien Apple-Fans nach einem "Billig-Mac", der preislich den zahllosen No-Name-Rechnern aus der Windows-Welt Paroli bietet. Mit dem Mac mini wurde dieser Wunsch nun Wirklichkeit, was freilich nicht der späten Einsicht eines von Krankheit oder Altersmilde blitzbekehrten Apple-Chefs, sondern allein dem Siegeszug des iPods zu verdanken ist. Die kleinen Musikplayer sind nämlich in punkto Marktanteil dermaßen dominant und bei der Kundschaft so beliebt, dass sie damit auch auf den nicht so glamourösen Rest des Produktsortiments ausstrahlen: "Halo-Effekt" nennt man das jenseits des Atlantiks." Lesen Sie weiter... (sw) - Meldung kommentieren -

(13:30 Uhr) Apple sieht sich in Deutschland im Aufwind. Der Geschäftsführer von Apple Deutschland, Frank Steinhoff, zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf im ersten Quartal äußerst zufrieden. Man habe ein ähnliches Wachstum wie in Europa (33 Prozent bei Absatz, 63 Prozent beim Umsatz) erzielt, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Konkrete Zahlen wurden wie gewohnt nicht genannt. Mit dem iPod shuffle will Apple jetzt auch in Deutschland Marktführer bei den Audioplayern werden. Steinhoff: "Wir haben bereits ein sehr hohes Tempo und ich bin mir sicher, dass der Trend anhält". Anders als beispielsweise in den USA verfügen in Deutschland mehr als 70 Prozent aller verkauften Audioplayer über Flash-Speicher. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Investmentbanken erhöhen Gewinn- und Umsatzprognose für Apple. Einen Tag nach der Veröffentlichung der Zahlen des ersten Apple-Quartals haben zwei Investmentbanken ihre Gewinn- und Umsatzprognosen für den IT-Konzern erhöht. J.P. Morgan rechnet nun mit einem Umsatz von 3,035 Milliarden Dollar (vormals 3,007 Milliarden) und einem Gewinn von 47 Cents je Aktie (vormals 34 Cents). UBS geht von einem Quartalsgewinn in Höhe von 41 Cents pro Anteilsschein (vormals 29 Cents) aus. Die Beliebtheit des iPod werde auch den Mac-Absatz beflügeln, begründete UBS die Entscheidung. (sw) - Meldung kommentieren -

(01:00 Uhr) Apple erzielt Rekordumsatz und -gewinn. Apple befindet sich dank iPod und einem höheren Mac-Absatz weiter auf der Erfolgsspur. Das Unternehmen legte gestern nach Börsenschluß in New York einen Quartalsbericht vor, der in vielen Punkten die Erwartungen der Finanzwelt und die der Experten deutlich übertraf. In dem am 25. Dezember beendeten ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005 erzielte Apple einen Umsatz von 3,49 Milliarden Dollar (plus 74 %) - Rekord in der mittlerweile fast 29jährigen Firmengeschichte. Gleiches gilt für den Nettogewinn, der bei 295 Millionen Dollar oder 70 Cents pro Aktie lag. Die Analysten rechneten laut First Call im Mittel mit einem Umsatz von 3,18 Milliarden Dollar und einem Profit von 49 Cents pro Anteilsschein. Im ersten Quartal des vorherigen Geschäftsjahres erwirtschafte der IT-Konzern Einnahmen in Höhe von 2,006 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 63 Millionen Dollar oder 17 Cents je Wertpapier. Apple selbst gab als Quartalsziel einen Umsatz zwischen 2,8 und 2,9 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 39 bis 42 Cents je Aktie aus.

Besonders erfreulich für den Mac-Markt: Der Mac-Absatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 26 % auf 1,046 Millionen Geräte. Als Renner erwies sich der iMac G5 - er ging 337.000 Mal über den (virtuellen) Ladentisch. Vom iBook G4 wurden 271.000 (plus 35 %), vom eMac 119.000, vom PowerBook G4 152.000 (minus 22 %) und vom Power Mac G5 (inklusive Xserve G5) 167.000 Geräte (minus 19 %) verkauft. Der iPod-Absatz stieg um 525 % auf 4,58 Millionen Einheiten (davon sieben % HP-iPods). Mit anderen Musikprodukten, darunter der iTunes Music Store, nahm Apple 177 Millionen Dollar (plus 277 %), mit Bildschirmen und anderer Hardware 284 Millionen Dollar (plus 28 %) ein. Der Verkauf von Software und Dienstleistungen spielte 213 Millionen Dollar ein (unverändert). Verteilt auf die Verkaufsregionen ergibt sich folgendes Bild: Amerika: 476.000 verkaufte Macs (plus 26 %); Europa, Mittlerer Osten und Afrika: 320.000 (plus 33 %); Japan: 64.000 (minus 17 %); Retail Stores: 119.000 (plus 63 %) und Sonstige (asiatisch-pazifische Raum): 67.000 (plus 10 %).

"Wir sind begeistert, den höchsten, jemals erzielten Umsatz und Nettogewinn in einem Quartal in der Geschichte von Apple bekanntzugeben. Wir haben, Stand heute, mehr als zehn Millionen iPods verkauft und starten ins neue Jahr mit einer Vielzahl an neuen innovativen Produkten wie dem iPod shuffle, Mac mini und iLife '05", erklärte Apple-CEO Steve Jobs. Weitere Zahlen des ersten Quartals: Bruttogewinnspanne: 28,5 % (Vorjahr: 26,7 %); internationales Geschäft: 41 % (44 %); operative Kosten: 462 Millionen Dollar (593 Millionen Dollar); Ausgaben für Forschung und Entwicklung: 123 Millionen Dollar (119 Millionen); operative Gewinnspanne: 11,5 % (3,7 %); liquide Mittel: knapp 6,5 Milliarden Dollar.

In der Bilanzpressekonferenz mit Analysten und Journalisten, die als Audio-Stream ausgestrahlt wurde (Aufzeichnung hier), machte Apples Chief Financial Officer, Peter Oppenheimer, zusätzliche Angaben zum Quartalsverlauf. Demnach konnte Apple im ersten Quartal die Nachfrage nach dem iPod und dem Power Mac G5 2,5 GHz Dual nicht komplett befriedigen. Der "Halo-Effekt", d. h. wie stark die Popularität des iPod sich auf den Mac-Absatz auswirken wird, ist nach Ansicht von Oppenheimer nur schwer meßbar. Allerdings würden in den eigenen Retail Stores 40 bis 50 % aller Macs an Ein- und Umsteiger verkauft. Die Retail Stores zählten im ersten Quartal 10,7 Millionen Besucher - im Durchschnitt waren es 8700 pro Store und Woche. Bis zum Jahresende soll die Retailkette auf 125 Niederlassungen (derzeit 101) ausgebaut werden - auch Neueröffnungen außerhalb den USA sind geplant, darunter in Kanada. Der Londoner Store zählte in den ersten sieben Wochen 450.000 Besucher. Der Umsatz der Handelskette stieg um 48 % auf 567 Millionen Dollar.

In den USA erzielte Apple im Bereich "Higher Education" ein Stückzahlenwachstum von 25 %. Apple geht davon aus, daß der Power Mac G5-Absatz nicht auf frühere Levels (mehr als 200.000 Units pro Quartal) zurückkehre. Stattdessen würde sich ein großer Anteil an Kunden, die sich früher für einen Low-End-Power Mac G4 entschieden hätten, heute einen iMac G5 zulegen. Man sei darauf fokussiert, den Mac-Absatz unabhängig von der Baureihe zu steigern, so Oppenheimer. Der Mac mini soll - so die Hoffnung Apples - mehr Menschen zum Wechsel auf die Mac-Plattform bewegen. Apple sei sehr zufrieden mit den Anstrengungen IBMs, die G5-Produktion zu erhöhen. Angesprochen auf ein PowerBook G5 meinte Oppenheimer, dies "sei die Mutter aller thermischen Anstrengungen" (bezogen auf die Wärmeentwicklung des Prozessors).

Apple sieht sich für das weitere Geschäftsjahr gut positioniert. Für das zweite Quartal wird ein Umsatz von ungefähr 2,9 Milliarden Dollar und ein Gewinn von zirka 40 Cents je Aktie erwartet. Im nachbörslichen Handel legte die Apple-Aktie am Nasdaq Composite stark zu. Sie stieg um 7,69 Dollar oder 11,75 % auf 73,15 Dollar. Den Handelstag hatte sie mit einem Plus von 1,39 % oder 0,90 auf 65,46 Dollar abgeschlossen. Weitere Informationen über Apples Quartalsergebnis finden Sie in den Finanzdaten (56 KByte, englisch) sowie im Gesamtüberblick (45 KByte, englisch). Für Meinungen und Diskussionen steht unser Forum zur Verfügung. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 13. Januar 2005

(22:00 Uhr) MacKonto 9.7 mit Elster-Anbindung. msuBerlin bietet die Buchhaltungssoftware MacKonto jetzt in der Version 9.7 an. Neu ist die Unterstützung der Elster-Schnittstelle zur digitalen Übeermittlung von Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt. Die Elster-Schnittstelle setzt Mac OS X voraus. Wer MacKonto nach dem 15. Dezember erworben hat, kann kostenlos auf die neue Version wechseln. (sw)

(19:15 Uhr) ASH bringt neuen Patch für Halo. Application Systems Heidelberg hat für die deutschsprachige Version des First Person-Shooters Halo einen weiteren Patch (3,6 MByte) herausgebracht. Die Version 1.5.1 behebt zahlreiche Probleme in Verbindung mit der Grafikdarstellung. Außerdem wurden die NV-Shader-Rasterer verbessert und können nun auf einigen Nvidia-Grafikkarten reflektierende Oberfläche darstellen. Außerdem sind sämtliche Verbesserungen früherer Revisionen enthalten. (sw)

(19:00 Uhr) MacWorld Expo: Star Wars Battlefront kommt auf den Mac. Voraussichtlich im Juni kommt eine Mac-Version des Actionshooters Star Wars Battlefront auf den Markt. Dies teilte Aspyr Media heute mit. Für die Mac-Umsetzung ist Beenox zuständig. In Star Wars Battlefront wählt der Spieler einen von verschiedenen Kämpfern und ein beliebiges Kampfschiff aus und muß Schlacht für Schlacht bestehen. Es stehen sowohl diverse Einzelspielerkampagnen, die die Star Wars-Episoden 1 bis 6 abdecken, als auch ein Mehrspielermodus zur Verfügung. Star Wars Battlefront benötigt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor, 256 MByte RAM, 2,7 GByte Festplattenspeicher, eine Grafikkarte der Radeon 8500 oder Geforce 2-Klasse mit 64 MByte RAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.3.6. Der Preis liegt bei 49,99 Dollar. (sw)

(18:45 Uhr) MacWorld Expo: RocketFM überträgt Musik auf HiFi-Anlagen. Mit RocketFM hat Griffin Technology ein weiteres Produkt auf der MacWorld Expo in San Francisco vorgestellt. Das USB-Gerät überträgt die Audiowiedergabe einer beliebigen Mac-Anwendung, wie zum Beispiel iTunes, GarageBand oder DVD Player, über eine wählbare Frequenz auf eine HiFi-Anlage oder Auto-Radios. RocketFM kommt im ersten Quartal für 39,99 Dollar auf den Markt. Software für Mac und Windows wird mitgeliefert. (sw)

(18:30 Uhr) Mozilla 1.8a6 mit mehr als 450 Bug-Fixes. Die Mozilla Foundation hat heute die sechste Alphaversion (14,8 MByte, englisch) der kostenlosen Web-Suite Mozilla 1.8 veröffentlicht. Wie aus dem Changelog hervorgeht, wurden über 450 Fehler (darunter auch Probleme, die zu Abstürzen führten) beseitigt. Neu in sämtlichen Alpha-Releases sind unter anderem ein verbesserter Pop-Up-Blocker, Unterstützung für die neue Netscape Plug-in-Architektur, das Verwalten mehrerer POP3-Accounts über eine globale Inbox, die Steuerung der Hilfe per Tastatur, eine einfachere Benutzeroberfläche für den Dateiupload, ein Warnhinweis vor dem Schließen aller im Hintergrund befindlichen Tabs, eine bessere CSS 2/3-Unterstützung, mehrere Identitäten und verbesserte Junk-Filter im E-Mail-Client, die Verwaltung einer größeren Zahl an Cookies, Unterstützung von LDAP v3 im E-Mail-Client, verbessertes Suchen in einer Webseite sowie hunderte Bug-Fixes und Detailverbesserungen. Die Betaversion von Mozilla 1.8 erscheint voraussichtlich im März. (sw)

(16:30 Uhr) Kurzmeldungen: Ars Technica zum Mac mini, CNBC-Interview mit Steve Jobs. Ars Technica hat den Mac mini unter die Lupe genommen. +++ In einem Interview mit CNBC hat Steve Jobs Fragen zu Apples neuen Produkten beantwortet. +++ Die Mac-Version von Microsoft Office wird weltweit von mehr als sieben Millionen Menschen benutzt. +++ Das kürzlich von Apple verklagte Gerüchtemagazin ThinkSecret wird von einem Harvard-Studenten herausgegeben. +++ Der Spiegel hält den Warnhinweis "Do not eat iPod shuffle." (zu finden auf der Web-Site zum iPod shuffle) für befremdlich. +++ Devix bietet fünf Mac mini-Icons zum kostenlosen Download an. +++ Bei Apple gab es Überlegungen, den iPod shuffle mit Display auf den Markt zu bringen. (sw)

(15:00 Uhr) Mac mini: Erste Benchmarks veröffentlicht. Auf der Xbench Comparison Site finden sich seit kurzem Benchmark-Ergebnisse des Mac mini 1,42 GHz. Das mit einem GByte RAM aufgerüstete System erzielte einen Gesamtwert von 117,21 Punkten. Die einzelnen Testergebnisse entsprechen weitgehend denen vergleichbarer G4-basierter Macs. Negativ fällt jedoch der geringe Wert von 55,11 Punkten beim Festplatten-Test auf, was wahrscheinlich daran liegt, daß im Mac mini eine 2,5 Zoll-Notebook-Festplatte zum Einsatz kommt. (sw)

(14:30 Uhr) Creative-Chef sieht keine Gefahr durch iPod shuffle. Unbeeindruckt von der Einführung des iPod shuffle zeigt sich Creative. Der CEO des Audioplayer-Herstellers, Sim Wong Hoo, hält das neue Apple-Produkt technisch für überholt. "Wir haben einen harten Kampf erwartet, doch Apple hat ein Produkt vorgestellt, das fünf Generationen älter ist. Ein vergleichbares Produkt hatten wir bereits vor vier Jahren". Der iPod shuffle sei "schlechter als der billigste Audioplayer aus China", selbst diese würden bereits über ein Display und einen Radio-Tuner verfügen, erklärte Hoo. Creative will in diesem Jahr 100 Millionen für die Vermarktung der eigenen Audioplayer ausgeben. Die Zielvorgabe: 40 Prozent Marktanteil. (sw)

(14:00 Uhr) MacWorld Expo: Panic zeigt Transmit 3.0. Auf der MacWorld Expo in San Francisco zeigt Panic erstmals die Version 3.0 des beliebten FTP-Clients Transmit. Zu den Neuerungen zählen unter anderem eine Spalten-Ansicht, SSL-Verbindungen, WebDAV-Unterstützung, eine verbesserte Benutzeroberfläche mit Tabs, eine neue Bookmark-Verwaltung, eine verbesserte Bild-Voransicht, Spring-Loaded-Folders und rascher Zugriff auf häufig benötigte Dateien über eine Sidebar. Transmit 3.0 soll im Laufe des ersten Quartals zum Preis von 24,95 Dollar auf den Markt kommen. (sw)

(05:30 Uhr) Wall Street-Kolumnist lobt iPod shuffle. Der renommierte Wall Street-Kolumnist hat den neuen iPod shuffle einem Test unterzogen. Seine Erfahrungen sind überwiegend positiv. Die Soundqualität von Apples kleinstem Audioplayer sei hervorragend, die Batterielaufzeit mit bis zu 16 Stunden sogar länger als angegeben. Auch würden in der Praxis oft mehr als die beworbenen 120 Songs auf das 512 MByte-Modell passen. In Sachen Preis habe der iPod shuffle gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn, diese verfügen jedoch über ein Display und weitere Features, so Mossberg. Allerdings bemängelte Mossberg die fehlende Möglichkeit, eine Wiedergabeliste auszuwählen und den mühsam bedienbaren Mehrfach-Button. (sw)

(05:15 Uhr) MacWorld Expo: Surround 5.1-Lösung für den Mac. Griffin Technology kündigte mit FireWave auf der MacWorld Expo in San Francisco eine Surround 5.1-Lösung für den Mac an. Der Adapter wird via FireWire mit dem Mac verbunden und erlaubt den Anschluß von handelsüblichen Surround 5.1-Soundsystemen. Die Stromversorgung erfolgt über die FireWire-Schnittstelle. FireWave bietet darüber hinaus einen zusätzlichen FireWire-Anschluß und soll im zweiten Quartal zum Preis von 49,95 Dollar auf den Markt kommen. (sw)

(05:00 Uhr) MacWorld Expo: BlueTrip funkt iPod-Musik an HiFi-Anlage. BlueTrip ist eine neue Lösung von Griffin Technology, die die vom iPod gespielte Musik per Funk auf eine HiFi-Anlage überträgt. Die Datenübermittlung erfolgt via Bluetooth, die Reichweite beträgt rund neun Meter. Der Bluetooth-Empfänger verfügt über einen optischen und einen RCA-Ausgang. Der Sender wird vom iPod mit Strom versorgt. Die Auslieferung soll im ersten Quartal zum Preis von 149 Dollar beginnen. (sw)

Mittwoch, 12. Januar 2005

Die Top-News des Tages

(22:31 Uhr) Apple: 3,5 Milliarden Dollar Umsatz im ersten Quartal. Apple hat soeben die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2005 vorgelegt. Der IT-Konzern erzielte einen Rekordumsatz von 3,49 Milliarden Dollar (plus 74 %) und einen Nettogewinn von 295 Millionen Dollar oder 70 Cents je Aktie (Vorjahresquartal: 63 Millionen Dollar oder 17 Cents je Aktie). Die Bruttogewinnspanne erhöhte sich von 26,7 auf 28,5 %, das internationale Geschäft machte 41 % des Gesamtumsatzes aus. Die Erwartungen der Analysten hat Apple wieder einmal klar übertroffen. Diese rechneten nach Angaben von First Call im Durchschnitt mit einem Umsatz von 3,18 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 49 Cents je Aktie.

Apple verkaufte im Oktober, November und Dezember 1,046 Millionen Macs, was einem Wachstum von 26 % entspricht. Besonders gefragt war der neue iMac G5, von dem Apple (zusammen mit dem eMac) 456.000 Geräte verkaufte. Der iPod-Absatz kletterte um 525 % auf 4,58 Millionen Stück. Für das erste Quartal 2005 rechnet Apples Chief Financial Officer Peter Oppenheimer mit einem Umsatz von zirka 2,9 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 40 Cents je Aktie.

Im nachbörslichen Handel am Nasdaq Composite wird die Apple-Aktie derzeit bei über 73 Dollar notiert - ein Plus von rund zwölf %. Um 23:00 Uhr beginnt die Bilanzpressekonferenz mit Analysten und Journalisten. Diese wird live im Internet als Audio-Stream ausgestrahlt. Einen ausführlichen Bericht zu Apples Quartalszahlen mit allen wichtigen Fakten lesen Sie ab zirka 01:00 Uhr hier auf MacGadget. Ihre Meinung ist gefragt: Quartalszahlen übertreffen wieder alle Erwartungen - Apple dauerhaft zurück auf der Erfolgsspur? Diskutieren Sie im Forum. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Details zum Mac mini. Einen Tag nach der Vorstellung des Mac mini liegen weitere Informationen über Apples neuen Einsteiger-Computer vor. Der Arbeitsspeicher des Mac mini läßt sich zwar auf bis zu ein GByte erweitern, dazu steht jedoch nur ein Steckplatz zur Verfügung. Außerdem muß die Installation eines RAM-Moduls mit höherer Kapazität durch einen Händler erfolgen - das Gehäuse kann vom Anwender nicht geöffnet werden. Schon jetzt empfehlen Händler, den Mac mini mit möglichst viel Arbeitsspeicher zu bestellen. Apple verbaut im Einsteiger-Mac eine 2,5 Zoll-Festplatte. Wer später eine schnellere und/oder größere Festplatte oder eine AirPort Extreme-Karte einbauen möchte, muß mit seinem Mac mini ebenfalls zum Händler.

Die Einführung des Mac mini wird von vielen Seiten begrüßt. Mac-User freuen sich über ein preisgünstiges System, um ältere Hardware zu ersetzen oder um ein Zweitsystem einzurichten. Die Leistung sei für alltägliche Einsatzzwecke mehr als ausreichend, so die Meinung vieler Anwender. Analysten sehen in dem Mac mini ein ideales Gerät, um von Sicherheitslücken und Viren geplagte Windows-User zum Umstieg zu bewegen - eine Ausweitung des Marktanteils der Mac-Plattform sei in greifbare Nähe gerückt. Lob gibt es auch von den Händlern. Der Mac mini eröffne viel mehr Möglichkeiten, individuelle und preiswerte Systeme für private, gewerbliche, behördliche und institutionelle Kunden zu konfigurieren, als dies bei früheren Macs der Fall war, hieß es. Bereits jetzt würden viele Endkunden den Mac mini blind bestellen, ohne ihn vorher gesehen zu haben. Tatsächlich scheint die Nachfrage sehr groß zu sein - der Apple Store lief auch Stunden nach dem Ende der MacWorld Expo-Keynote von Steve Jobs nur sehr träge. Ein Indiz für viele Bestellungen.

Weitere Informationen zum Mac mini sowie zu allen anderen gestern von Apple vorgestellten Produkten finden Sie in unserem ausführlichen Special Report zur MacWorld Expo in San Francisco. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:15 Uhr) Umfrage: Was halten Sie vom neuen Mac mini? Mit dem Mac mini hat Apple auf der MacWorld Expo in San Francisco den lange erwarteten Einsteiger-Mac vorgestellt. Er zeichnet sich durch sein kompaktes Design und einen niedrigen Preis (ab 489 Euro) aus - Tastatur, Maus und Bildschirm fehlen. Mit dem Mac mini zielt Apple vor allem auf Umsteiger aus dem Windows-Lager, die bereits über Tastatur, Maus und Display verfügen. Aber auch für Mac-User, die noch ältere Hardware benutzen und für eine Neuanschaffung nicht viel Geld ausgeben möchten, oder für Mac-Anwender, die ein preisgünstiges Zweitsystem suchen, ist der Mac mini ein interessantes Produkt. Wir wollen von Ihnen wissen: Was halten Sie vom neuen Mac mini? (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Heute nach Börsenschluß: Apple-Quartalszahlen. Nur einen Tag nach der Keynote von Steve Jobs auf der MacWorld Expo in San Francisco (siehe unseren ausführlichen Special Report) steht das nächste wichtige Ereignis an: Apple wird heute nach Börsenschluß in New York (zirka um 16:30 Uhr Ortszeit beziehungsweise 22:30 Uhr MEZ) die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2005 bekanntgeben. Im Anschluß findet eine Telefonkonferenz mit Analysten und Pressevertretern statt. Apple strahlt diese live als QuickTime-Stream aus. Beginn ist um 17:00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 23:00 Uhr MEZ. Die Analysten rechnen nach Angaben von First Call im Durchschnitt mit einem Umsatz von 3,17 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 48 Cents je Aktie. Bereits gestern erklärte der Apple-CEO, daß die Zahl der abgesetzten iPods im ersten Quartal bei über 4,5 Millionen Geräten lag. Mit Spannung wird auch die Zahl der verkauften iMacs erwartet. Händler sprachen im Weihnachtsgeschäft von einer starken Nachfrage nach dem iMac G5. MacGadget wird ab 22:30 Uhr wie gewohnt ausführlich über Apples neueste Quartalszahlen berichten. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12. Januar 2005

(19:00 Uhr) MacWorld Expo: Dual G4-Prozessorkarte mit 1,7 GHz. Die PowerForce G4 '47 ist eine komplett neu entwickelte Prozessorkarte für den Power Mac G4 (Modelle mit 100 und 133 MHz-Systembus). Zum Einsatz kommt nach Angaben des Herstellers PowerLogix der PowerPC 7447A-Prozessor von Freescale in Taktraten von 1,2, 1,4 und 1,7 GHz (auch als Dual-Varianten). Jede CPU verfügt über eine eigenständige Stromversorgung. Dadurch lassen sich auch die Dual-Varianten der PowerForce G4 '47 in einem Power Mac G4 Cube verwenden. Die Auslieferung der PowerForce G4 '47 soll in etwa drei Wochen beginnen, die Preise stehen noch nicht fest. Ebenfalls neu ist die PowerForce G4 '57, eine weiter entwickelte Version der im Jahr 2002 vorgestellten PowerForce G4. Sie basiert auf dem PowerPC 7457-Prozessor, ist in Ausführungen mit 1,2 und 1,4 GHz (Single und Dual) zu haben und kommt in etwa einer Woche auf den Markt. Die Preise sind ebenfalls noch nicht bekannt. (sw)

(18:00 Uhr) Kurzmeldungen: Word 2004 per Sprache steuern, Aqua-Look für Windows (Update 2). Aspyr Media portiert Team Sabre, eine Erweiterung für den First Person-Shooter Black Hawk Down, auf den Mac. Erscheinungstermin: März. +++ Neues ScriptPak für iListen: Es stellt 400 Befehle zur Verfügung, um Word 2004 per Sprache zu steuern. +++ ThinkSecret hat einen Rückblick (inklusive Bewertung) über die Gerüchte zur MacWorld Expo veröffentlicht. +++ Giga.de beschreibt, wie sich der Aqua-Look von Mac OS X unter Windows einrichten läßt. +++ MacFixIt bietet alle letztes Jahr veröffentlichten Troubleshooting-Tips auf CD an. Nachtrag: Entgegen den Gerüchten ist der iTunes Music Store für Australien heute nicht eröffnet worden. Nachtrag 2: Wegen des starken Euros wollen Mac-User mit einer Petition einen niedrigeren Preis für den Mac mini erreichen. (sw)

(17:00 Uhr) Up-To-Date-Regelung für iLife '05. Mit der Vorstellung von iLife '05 hat Apple ein Up-To-Date-Programm eingeführt. Wer am oder nach dem 11. Januar iLife '04 oder einen Mac, in dessen Lieferumfang iLife '05 nicht enthalten ist, erworben hat, kann zum Preis von 19 Euro (Schweiz: 25 Franken) iLife '05 bei Apple anfordern. iLife '05 kommt am 29. Januar zum empfohlenen Verkaufspreis von 79 Euro (Österreich: 79 Euro; Schweiz: 109 Franken) in den Handel und wird von Apple serienmäßig auf allen Macs vorinstalliert. (sw)

(16:30 Uhr) MacWorld Expo: eBay-Software von equinux. Mit iSale hat equinux ein unter Mac OS X 10.3.x lauffähiges Verkaufstool für eBay vorgestellt. Es wurde von der Auktionsplattform zertifiziert und soll sich durch eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche ausstatten. Der Artikeltext läßt sich nach Angaben des Entwicklers beliebig formatieren, außerdem werden vor dem Einstellen in eBay alle Werte auf ihre Gültigkeit überprüft. Fotos lassen sich per Mausklick aus iPhoto übernehmen. Zum weiteren Funktionsumfang zählen das Verwalten mehrerer Versteigerungen, die Offline-Bearbeitung,, Unterstützung für Festpreise und "Sofort Kaufen"-Angebote und Vorlagen für Versteigerungs-Layouts. Eine Demo steht zum Download (714 KByte, deutsch) bereit. Eine Lizenz ist für 24,80 Euro zu haben. (sw)

(16:00 Uhr) MacWorld Expo: FontAgent Pro 3.0 mit vielen Verbesserungen. Wie Insider Software mitteilte, ist die Version 3.0 der Schriftenverwaltung FontAgent Pro ab sofort verfügbar. Neu sind das Suchen und Filtern von Zeichensatz-Metadaten, konfigurierbare Startup-Sets, ein Einrichtungs-Assistent, eine überarbeitete und vereinfachte GUI, Performance-Verbesserungen, eine mehrfache WYSIWYG-Ansicht ein Löschschutz für Sets und eine verbesserte Erkennung von Schrift-Problemen. Das ab Mac OS X 10.2 lauffähige FontAgent Pro 3.0 kostet 89,95, die Workgroup Edition 129,95 Dollar. Upgrades von älteren Versionen sind ab 49,95 Dollar zu haben. (sw)

(15:30 Uhr) MacWorld Expo: Funk-Fernbedienung für Mac und iPod. Griffin Technology hat auf der MacWorld Expo mit AirClick Remote (zwei Versionen) und AirClickUSB drei Funk-Fernbedienungen vorgestellt. Sie kosten jeweils 39,95 Dollar und ermöglichen die Fernsteuerung von iPod (alle Modelle mit Dock-Anschluß) sowie Mac- und Windows-Computern. AirClick Remote und AirClick USB bestehen jeweils aus einem Funkempfänger und einer Fernbedienung mit fünf Tasten. Die Reichweite gibt der Hersteller mit zirka 18 Metern an. Mit der Fernbedienung läßt sich die Musik-Wiedergabe des iPod steuern, auf dem Computer lassen sich Applikationen wie iTunes, PowerPoint oder Keynote fernbedienen. Presets werden für zahlreiche Anwendungen mitgeliefert. (sw)

(14:00 Uhr) MacWorld Expo: photoprinto! erstellt Fotoalben. SmileOnMyMac hat mit photoprinto! eine neue Software zur Erstellung von Fotoalben und einzelnen Bild-Seiten vorgestellt. Das Programm erlaubt die Erstellung von Alben-Vorlagen, die automatisch mit Fotos und den zugehörigen Daten (unter anderem Name, Datum und Kommentar) aus iPhoto gefüllt werden und anschließend zum Ausdruck bereitstehen. Der Hersteller verspricht ferner eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche, die Veredelung von Fotos und Bildern mit Rahmen und Masken, das Aufwerten von Fotos durch Lage, Beschnitt, weiche Kanten und Effekte, zahlreiche Vorlagen und Automatisierung durch AppleScript. photoprinto! setzt mindestens Mac OS X 10.2.5 voraus und kostet 29,95 Dollar. Eine Demoversion steht zum Download (sechs MByte, mehrsprachig) bereit. (sw)

(13:30 Uhr) MacWorld Expo: WebStar Server Suite 5.4 mit Virenscanner. 4D hat die Verfügbarkeit der WebStar Server Suite 5.4 bekannt gegeben. Neu sind ein integrierter Virenscanner für den E-Mail-Scanner (es handelt sich dabei um die Open Source-Software ClamAV), ein integrierter Dienst zum Prüfen der Verfügbarkeit aller Server und eine Whitelist für authentifizierte E-Mail-Adressen. Gleichzeitig senkte der Hersteller den Preis der Lösung um 100 auf 347 Euro. Bis zum 31. Januar 2005 können Besitzer der WebStar Server Suite 5.x für 92 Euro auf die neue Version wechseln. Die WebStar Server Suite 5.4 besteht aus Web-, E-Mail-, FTP- und WebDAV-Server. Eine Demo steht zum Download (69,8 MByte, englisch) bereit. (sw)

(13:00 Uhr) Software-News: LimeWire 4.3, iDefrag 1.0.5, VPN Tracker 3.5, Game Agent 1.0.2. Der File Sharing-Client LimeWire liegt nun in der Version 4.3 (5,3 MByte, mehrsprachig) vor. Neu sind Unterstützung für Creative Commons-Metadaten, UPnP-Support, ein beschleunigter XML-Parser, eine verfeinerte GUI und ein beschleunigter Programmstart. +++ Einige Fehler beseitigt die Ausgabe 1.0.5 der Defragmentierungssoftware iDefrag. iDefrag unterstützt HFS-, HFS Plus- und JFS-formatierte Datenträger und kostet 25 Dollar. +++ Unterstützung von NAT Traversal, Kompatibilität mit PIX-Firewalls von Ciscos und Verbesserungen an vorhandenen Funktionen wie XAUTH bietet die Revision 3.5 (4,1 MByte, englisch) des VPN Tracker. Der VPN-Client ermöglicht den Aufbau von verschlüsselten Verbindungen mit Netzwerken. +++ Aspyr Media bietet den Game Agent - das Tool überprüft die Hardware eines Macs auf die Tauglichkeit für bestimmte Spiele - nun in der Fassung 1.0.2 an. Neu sind Erkennung des Mac mini, eine verbesserte Erkennung von Dualprozessor-Systemen sowie von bestimmten Grafikkarten mit acht oder 16 MByte RAM und einige Bug-Fixes. (sw)

(12:30 Uhr) MacWorld Expo: Analoger TV-Tuner von ATI und Elgato. Unter dem Namen EyeTV Wonder haben ATI und Elgato auf der MacWorld Expo einen analogen TV-Tuner mit USB 2.0-Anschluß vorgestellt. Er soll Ende Januar auf den Markt kommen und bietet Unterstützung für 124 analoge TV-Kanäle, einen S-Video- und einen Composite-Eingang und die EyeTV-Software zur Wiedergabe und Aufnahme des TV-Programms. EyeTV Wonder setzt Mac OS X 10.3.x sowie einen G4- oder G5-basierten Mac voraus und kostet 150 Dollar. Die EyeTV-Software liegt nun in der Version 1.7 (zehn MByte, mehrsprachig) vor. Neu sind Aufnahme im MPEG 4-Format mit der EyeTV 200 und dem ConvertX vom Plextor, Unterstützung für Videotext-Untertitel und Unterstützung für die DivX-Komponente für QuickTime. EyeTV 1.7 setzt mindestens Mac OS X 10.2.8 voraus und ist mit allen EyeTV-Modellen kompatibel. (sw)

(12:15 Uhr) MacWorld Expo: Projektverwaltung xTime Project verbessert. app4mac software (ein Zusammenschluß der Firmen appmac software und adnx software) hat die Verfügbarkeit von xTime Project 3.0 bekannt gegeben. Die Standard-Ausführung der ab Mac OS X 10.2 lauffähigen Projektverwaltung ist für 99, die Professional-Variante für 189 Euro zu haben. Das Update von xTime Project 2.x ist kostenlos. Zu den Neuerungen gehören beispielsweise eine höhere Performance durch eine neue Engine, eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, verbesserte Im- und Exportfilter für Microsoft Project-Dokumente und das Veröffentlichen von Projekten auf einen .Mac-Account. Eine Demoversion steht zum Download (2,7 MByte, englisch) bereit. (sw)

(12:00 Uhr) MacWorld Expo: Microsoft Office wird an Mac OS X 10.4 angepaßt. Eine Reihe von Ankündigungen machte die Mac Business Unit von Microsoft auf der MacWorld Expo. So arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben eng mit Apple zusammen, um Office 2004 an das neue Betriebssystem Mac OS X 10.4 "Tiger" anzupassen - so sollen insbesondere die Suchtechnologie Spotlight und die neue Synchronisations-Engine unterstützt werden. Das .PST Import Tool vereinfacht den Umstieg von Outlook 2001 auf Entourage. Es liegt ab sofort als Betaversion vor. Mit einem für das zweite Halbjahr 2005 geplante Update will Microsoft die Exchange-Unterstützung in Entourage 2004 verbessern. Als Neuerungen verspricht Microsoft unter anderem die Ansicht von mehreren Kalendern, eine tiefere Integration mit der Global Address List (GAL) sowie eine bessere Synchronisation zwischen Client und Server. Im ersten Halbjahr 2005 soll der MSN Messenger 5.0 für Mac OS X erscheinen. Neu sollen unter anderem eine höhere Sicherheit, das Hinzufügen von Usern aus der GAL oder firmeninternen Adreßbüchern und die Abfrage sowohl von persönlichen als auch geschäftlichen Accounts von einer Location. Bereits ab sofort verfügbar: Vorlagen und Ressourcen zum Einsatz in Office 2004 für Lehrer, Marketingexperten und Gewerbetreibende. (sw)

(11:45 Uhr) Apple veröffentlicht QuickTime-Filme zu Mac OS X 10.4. Die Markteinführung von Mac OS X 10.4 "Tiger" rückt immer näher, auch wenn nach wie vor kein konkretes Auslieferungsdatum feststeht - es weiter vom "ersten Halbjahr 2005" die Rede. Allerdings hat Apple mittlerweile im Web zusätzliche Informationen zu dem neuen Betriebssystem veröffentlicht. Im Rahmen einer "Tiger Tour" werden anhand von QuickTime-Filmen die wichtigsten neuen Features demonstriert. Daneben werden die technologischen Neuerungen von Mac OS X 10.4 "Tiger" nun ausführlicher vorgestellt. (sw)

(11:30 Uhr) MacWorld Expo: TextWrangler ab sofort kostenlos. Bare Bones Software hat auf der MacWorld Expo den Texteditor TextWrangler in der Version 2.0 (6,8 MByte, englisch) vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen eine farbliche Syntax-Hervorhebung, eine verbesserte Suchfunktion, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche Textbearbeitungsfeatures, eine verbesserte Handhabung von Unicode-Dateien sowie Dutzende Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Außerdem ist die Anwendung ab sofort Freeware. TextWrangler 2.0 setzt mindestens Mac OS X 10.3.5 voraus und bietet unter anderem eine leistungsstarke Suchen- und Ersetzen-Funktion, eine Rechtschreibprüfung, Unterstützung für zahlreiche BBEdit-Erweiterungen, mehrfaches Undo, mehrfache Zwischenablagen, Unterstützung für zahlreiche Programmiersprachen und das Bearbeiten von Textdateien eines FTP-Servers. (sw)

Dienstag, 11. Januar 2005

Special Report zur Eröffnung der MacWorld Expo in San Francisco

(20:00 Uhr) MacWorld Expo: Apple bringt 500 Euro-Mac und iPod shuffle. In seiner mit Spannung erwarteten Keynote zur MacWorld Expo in San Francisco hat der Apple-CEO Steve Jobs heute zahlreiche neue Produkte vorgestellt. Die wichtigste Ankündigung: Ein Einsteiger-Mac für unter 500 Euro. Der Mac mini kommt Ende Januar zu Preisen ab 489 Euro (ohne Bildschirm, Tastatur und Maus) auf den Markt und richtet sich vor allem an Umsteiger von der Windows-Plattform und Computer-Neulinge. Der iPod shuffle ist das neueste Mitglied der iPod-Familie. Es handelt sich dabei um einen Flash-basierten, äußerst kompakten Audioplayer mit 512 oder 1024 MByte Kapazität zu Preisen ab 99 Euro. Ebenfalls neu von Apple: iLife '05, die neue Büro-Suite iWork und Final Cut Express HD. Die Keynote von Steve Jobs begann um 09:15 Uhr Ortszeit (18:15 Uhr MEZ) und dauerte bis etwa 11:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MEZ). Sie wurde im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht live per QuickTime-Stream ausgestrahlt. Eine Aufzeichnung findet sich hier. Die MacWorld Expo in San Francisco dauert noch bis zum 14. Januar. In unserem nachfolgenden Special Report finden Sie alle Details über die neuen Apple-Produkte und die weiteren Ankündigungen des IT-Konzerns.

Für Ein- und Umsteiger: Der Mac mini - Apples Schritt in den Mainstream-Markt. Die Gerüchte im Vorfeld der MacWorld Expo haben sich bewahrheitet. Apple hat auf der Fachmesse in San Francisco mit dem Mac mini einen preisgünstigen Computer ohne integrierten Bildschirm für Mac-Neulinge und Umsteiger aus der Windows-Welt vorgestellt. Er ist in zwei Konfigurationen mit 1,25 oder 1,42 GHz-G4-Prozessor erhältlich und zeichnet sich neben dem niedrigen Preis vor allem durch zwei Merkmale aus: Erstens ist er äußerst kompakt (nur fünf Zentimeter hoch und kaum größer als eine externe Festplatte) und leicht (1,32 Kilogramm), zweitens wird er ohne Tastatur, Maus und Monitor ausgeliefert. Dieser Umstand macht ihn gerade für wechselwillige Windows-User interessant, die bereits über diese Komponenten verfügen und dafür nicht extra zahlen wollen. An der Vorderseite des silbernen Gehäuses befindet sich das Slot-Loading-Laufwerk (ein CD-RW-/DVD-ROM-Drive), an der Hinterseite sind die Schnittstellen (1x FireWire 400, 2x USB 2.0, 1x DVI, 1x 10/100 Mbit-Ethernet), der Einschaltknopf sowie die Öffnung für eine Diebstahlsicherung (wichtig für den Einsatz in Firmen, Behörden und Bildungseinrichtungen) untergebracht. Nach Angaben Apples arbeitet der Mac mini "flüsterleise".

Mac mini"Mit einem Preis ab 489 Euro inkl. MwSt. ist der Mac mini der günstigste Weg, um in den Genuss von Mac OS X und iLife zu kommen", sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Man braucht nur noch Display, Tastatur und Maus anzuschließen und schon hat man einen unglaublich kompakten Mac zu einem Preis, den sich fast jeder leisten kann." Die sonstigen technischen Daten entsprechen denen aktueller G4-basierter Macs wie dem PowerBook oder iBook: 167 MHz-Systembus, 512 KByte L2-Cache (arbeitet mit vollem CPU-Takt), 256 MByte DDR-SDRAM (aufrüstbar auf ein GByte), Radeon 9200-Grafikkarte mit 32 MByte RAM (4x AGP), 40 oder 80 GByte-Ultra ATA-Festplatte, 56 Kbit-Modem, Steckplatz für eine AirPort Extreme-Karte, Bluetooth als BTO-Option, Lautsprecher sowie ein kombinierter Kopfhörer- und Audio-Ausgang. Die beiden Konfigurationen des Mac mini im Überblick:

Mac mini mit 1,25 GHz-G4-Prozessor, 512 KByte L2-Cache, 256 MByte RAM, 40 GByte-Festplatte, CD-RW-/DVD-ROM-Laufwerk, Radeon 9200 mit 32 MByte VRAM, 10/100 Mbit-Ethernet. Empfohlener Verkaufspreis: 489 Euro (Österreich: 499 Euro; Schweiz: 699 Franken).

Mac mini mit 1,42 GHz-G4-Prozessor, 512 KByte L2-Cache, 256 MByte RAM, 80 GByte-Festplatte, CD-RW-/DVD-ROM-Laufwerk, Radeon 9200 mit 32 MByte VRAM, 10/100 Mbit-Ethernet. Empfohlener Verkaufspreis: 589 Euro (Österreich: 599 Euro; Schweiz: 829 Franken).

Der Mac mini kommt laut Apple am 29. Januar in den Handel. Mitgeliefert werden Mac OS X 10.3.x, iLife '05, AppleWorks 6.2.9, Nanosaur, Marble Blast Gold und ein DVI- auf VGA-Adapter. Aufpreisoptionen im Apple Store: SuperDrive (99 Euro), Maus/Tastatur (58 Euro, verkabelt), Bluetooth (49 Euro) und Bluetooth-Maus/-Tastatur (100 Euro).

iPod shuffle: Flash-basierter iPod zu Preisen ab 99 Euro. iPod shuffle heißt Apples mit Flash-Speicher ausgerüsteter Audioplayer, über den seit Herbst spekuliert wurde. Er ist nach Herstellerangaben "kleiner und leichter als eine Packung Kaugummi" (Gewicht: 22 Gramm) und kommt in iPod shuffleKürze in zwei Ausführungen auf den Markt: Mit 512 MByte Speicherkapazität (bis zu 120 Songs) für 99 Euro (Österreich: 99 Euro; Schweiz: 139 Franken) sowie mit 1024 MByte Speicherkapazität (bis zu 240 Songs) für 149 Euro (Österreich: 149 Euro; Schweiz: 199 Franken). Der iPod shuffle verfügt über ein Bedienrad, ein Display fehlt. Die Wiedergabe der Songs erfolgt entweder nach dem Zufallsprinzip ("Shuffle") oder per Reihenfolge. Der Wechsel zwischen den beiden Modi geschieht über einen Schalter auf der Rückseite des Geräts. Die neue AutoFill-Funktion lädt auf Wunsch automatisch und zufällig die maximal mögliche Zahl an Songs aus der iTunes-Bibliothek auf den iPod shuffle, wenn er mit dem Computer verbunden wird. Alternativ lassen sich auch Songs aus bestimmten Wiedergabelisten oder Songs mit höherer Bewertung überspielen.

"Die meisten Music-Player mit Flash-Memory nutzen winzige Displays und sind fummelig zu bedienen, um die Musik zu finden. Mit dem iPod shuffle kann man sich dagegen entspannt zurücklehnen - er bietet einem immer wieder neue Kombinationen der eigenen Musik zum Hören an", so Apple CEO-Steve Jobs. Der Anschluß an Mac- und Windows--Computer erfolgt über die USB 2.0-Schnittstelle (Abdeckung wird mitgeliefert). Der iPod shuffle läßt sich auch als portables USB-Flash-Laufwerk verwenden. Die integrierte, wiederaufladbare Batterie hält bis zu zwölf Stunden. Mitgeliefert werden die bekannten Earbud-Kopfhörer, als Zubehör bietet Apple ein Armband, ein Battery Pack, das Sport Case, ein Dock und ein USB-Netzteil zum Preis von je 29 Euro an.

iLife '05 mit vielen Neuerungen. Ein weiteres Highlight der Keynote von Steve Jobs war die Vorstellung von iLife '05. Die neueste Version der Software-Suite (benötigt mindestens einen mit 400 MHz getakteten G3 und Mac OS X 10.3.4) kommt am 29. Januar zum empfohlenen Verkaufspreis von 79 Euro (Österreich: 79 Euro; Schweiz: 109 Franken) in den Handel. Neu in GarageBand 2.0: Acht-Spur-Aufnahmen, Korrektur von Pitch und Timing, zusätzliche Aufnahmefunktionen und Anzeige der musikalischen Notation in Echtzeit; iDVD 5.0: 15 zusätzliche Themes (inklusive Dropzones, die Videoclips und animierte Fotos über DVD-Menüs anzeigen), HD-Unterstützung zum Erstellen von 16:9-DVDs, "OneStep DVD" (Produzieren von DVDs mit einem einzigen Mausklick), Performance-Verbesserungen sowie Support für DVD±RW-Medien; iMovie HD: Deutliche Performance-Verbesserungen, neue Effekte und Übergänge, zusätzliche Bearbeitungswerkzeuge, Unterstützung für das HD-Format und Magic iMovie (mit wenigen Mausklicks werden Videos importiert, in einzelne Clips zerlegt und automatisch mit Titeln, Überblendungen und Musik ergänzt); iPhoto 5.0: Zusätzliche Bearbeitungsfunktionen (unter anderem für Belichtung, Schwarz- und Weißpunkt, Sättigung, Farbton, Farbtemperatur und Schärfe), Performance-Verbesserungen, RAW-Unterstützung, ein verbesserter Diashow-Generator sowie preiswertere Foto-Abzüge und -Alben; iTunes 4.7.1 (via Software-Aktualisierung und diese Web-Seite bereit): Unterstützung für den iPod shuffle und Leistungsverbesserungen. iLife '05 gehört zum Lieferumfang aller neuen Macs.

iWork '05: Nachfolger von AppleWorks. Mit iWork '05 hat Apple den lange erwarteten Nachfolger von AppleWorks vorgestellt. Die Büro-Suite besteht aus dem Präsentationsprogramm Keynote 2.0 und der Textverarbeitung Pages. Beide Produkte sollen leicht zu bedienen sein, die typografischen Fähigkeiten von Mac OS X voll ausschöpfen und eng mit iLife '05 zusammen arbeiten. Neu in Keynote 2.0 sind unter anderem der Export von Präsentationen im Flash-Format, animierte Übergänge, Performance-Verbesserungen, zusätzliche Themes sowie das Ausgeben der nächsten Folie samt Notizen und Terminen auf einem zweiten Monitor. Pages ermöglicht das Erstellen von Briefen, Newslettern, Berichten, Broschüren und Lebensläufe. Dazu stehen Features wie umfangreiche Typografie- und Formatierungs-Optionen, Mehrspaltensatz, Fußnoten, Inhaltsverzeichnisse, Stile, Unterstützung für Grafiken aller gängigen Formate, Tabellen und Charts zur Verfügung. Per iLife-Browser lassen sich Fotos aus iPhoto per Drag & Drop integrieren, außerdem liefert Apple mehr als 40 Vorlagen mit. iWork '05 importiert AppleWorks-, PDF- Word- und PowerPoint-Dokumente und kommt am 29. Januar zum Preis von 79 Euro (Österreich: 79 Euro; Schweiz: 109 Franken) in den Handel. Als minimale Systemanforderungen gibt Apple einen mit 500 MHz getakteten G3-Prozessor und Mac OS X 10.3.6 an.

Final Cut Express HD und weitere Ankündigungen. Die Videobearbeitungslösung Final Cut Express unterstützt in der neuesten Version das High Definition-Format. Zum Lieferumfang von Final Cut Express HD gehören außerdem das Textanimationstool LiveType und die als Einzelprodukt mittlerweile eingestellte Musikkompositionssoftware Soundtrack. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 289 Euro, das Upgrade von Final Cut Express schlägt mit 99 Euro zu Buche. +++ Viel Zeit in seiner Keynote widmete Steve Jobs dem neuen Betriebssystem Mac OS X 10.4 "Tiger". Zwar nannte er kein konkretes Auslieferungsdatum (weiter "erstes Halbjahr 2005"), doch zeigte er während seiner Präsentation einige bislang nicht gekannte Details, darunter Verbesserungen bei Dashboard (zusätzliche Widgets und Dock-Anbindung) sowie QuickTime 7.0 mit Live-Resizing, besserer MPEG 4-Unterstützung und Support für den neuen H.264-Code. QuickTime 6.x wurde laut Jobs über 30 Millionen Mal heruntergeladen - 98 Prozent davon entfielen auf die Windows-Version. Insgesamt bietet "Tiger" über 200 neue Features. Die aktive Mac OS X-Userbasis umfaßt mittlerweile mehr als 14 Millionen User (ein Jahr zuvor waren es noch zirka 9,3 Millionen).

iPod und iTunes Music Store sind weiter auf Erfolgskurs. Im vierten Quartal 2004 wurden mehr als 4,5 Millionen iPods verkauft (ein Wachstum von 500 Prozent). Insgesamt gibt es laut Jobs mehr als 400 Zubehörprodukte für den iPod. Die Zahl der verkauften iPods habe die Marke von zehn Millionen Geräten überschritten. Über den iTunes Music Store werden täglich zirka 1,25 Millionen Songs abgesetzt - aktuell steht der Counter bei 230 Millionen verkauften Tracks. +++ Apple arbeitet derzeit mit den Autoherstellern Mercedes-Benz USA, Volvo, Nissan, Alfa Romeo und Ferrari an Adaptern zur Anbindung des iPod an deren Auto-Stereosysteme. Bereits im April kommt in den USA das iPod Integration Kit für die neue Mercedes-Benz M-Klasse auf den Markt. Volvo wird zwei iPod Connectivity-Optionen für die gesamte 2005er US-Modellreihe anbieten. Nissan, Alfa Romeo und Ferrari wollen Einzelheiten zu ihren iPod-Integrationslösungen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Bereits seit letztes Jahr bieten BMW und MINI Cooper ein iPod-Einbaukit an.

Aktienkurs, Umfrage und Meinungen. Die Finanzwelt zeigte sich von Apples heutigen Ankündigungen wenig beeindruckt. Der Kurs der Apple-Aktie fiel am New Yorker Nasdaq Composite um 4,40 Dollar oder 6,38 Prozent auf 64,56 Dollar. Dies lag nach Ansicht von Experten einerseits daran, daß die Ankündigungen den Erwartungen entsprachen, andererseits aber einige Investoren mit einem höheren iPod-Absatz gerechnet hatten. +++ Was halten Sie vom Mac mini, dem iPod shuffle und den anderen neuen Produkten Apples? Für Meinungen steht unser Forum zur Verfügung. Diskutieren Sie mit! Bitte beachten Sie auch unsere neue Umfrage "Was halten Sie vom neuen Mac mini?" sowie die Kolumne "Aufbruchstimmung" von Redakteur Herbert Steinford. (sw) - Meldung kommentieren -

Die Top-News des Tages

(12:15 Uhr) Startschuß zur MacWorld Expo in San Francisco. Heute ist es soweit: Die von Analysten, Anlegern, Usern und Journalisten mit Spannung erwartete MacWorld Expo 2005 in San Francisco öffnet ihre Pforten. Um 09:00 Uhr US-Westküstenzeit (18:00 Uhr MEZ) wird der Apple-CEO Steve Jobs mit einer Keynote den Startschuß zur Mac-Fachmesse geben. Im Gegensatz zu den letzten Jahren wird die Keynote jedoch nicht live per Internet-Stream übertragen. Eine Aufzeichnung soll neun Stunden später (03:00 Uhr MEZ) veröffentlicht werden. Die Erwartungen an die Jobs-Keynote sind hoch. Neben einem 500 Dollar-Mac für Einsteiger und Switcher werden von Experten unter anderem schnellere PowerBook G4-Modelle, iLife '05, die Büro-Suite iWork, ein Flash-basierter iPod und ein iPod mini mit fünf GByte Speicherkapazität erwartet. Überraschungen ("One last thing...") sind allerdings wie bereits in den Vorjahren nicht auszuschließen. MacGadget wird ab 18:00 Uhr gewohnt ausführlich über alle neuen Apple-Produkte und die weiteren Ankündigungen des Unternehmens berichten. Im vergangenen Jahr präsentierte Apple auf der MacWorld Expo in San Francisco unter anderem den Xserve G5, den iPod mini, iLife '04 und Final Cut Express 2.0 vor (siehe unser Sonderbericht). (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Bericht: Apple verstärkt Retail-Initiative in Australien. Im Laufe des Jahres sollen die ersten zwei Apple Retail Stores in Australien eröffnet werden. Dies meldet das Gerüchtemagazin AppleInsider unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Als Standorte sind Melbourne und Sydney im Gespräch. Daneben seien eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Retailern David Jones und Domayne sowie separate Apple-Verkaufsflächen in Filialen der Handelskette Myer geplant, so der Bericht weiter. Für 2005 erwarten Experten die Eröffnung von mehr als drei Dutzend Retail Stores, darunter Locations in Kanada, Großbritannien, Japan und möglicherweise auch in Paris. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. Januar 2005

(18:00 Uhr) MacWorld Expo: Remote-Software von Intego. Intego hat mit Remote Management Console eine Lösung vorgestellt, die das Konfigurieren von Software des Unternehmens auf Netzwerkcomputern ermöglicht. Administoren haben die Möglichkeit, die Anwendungen NetBarrier, VirusBarrier, ContentBarrier und ChatBarrier auf einer beliebigen Zahl von Macs einzurichten - entweder individuell oder in Gruppen. Das ab Mac OS X 10.3 lauffähige Remote Management Console soll einfach zu bedienen sein und alle Änderungen aufzeichnen. Der Verbindungsaufbau erfolgt via OpenTalk (früher Rendezvous) oder IP-Adresse, die Datenübertragung ist verschlüsselt. Die Software soll im ersten Quartal in den Handel kommen. (sw)

(17:45 Uhr) MacWorld Expo: Roxio zeigt Toast mit HD-Unterstützung. Auf der MacWorld Expo in San Francisco präsentiert Roxio erstmals eine Version von Toast Titanium mit Unterstützung für HD-Content. Dadurch haben Anwender die Möglichkeit, Videomaterial im HD-Format zu importieren und Video-DVDs im 16:9-Format zu erstellen. Einen Termin für die Markteinführung der verbesserten Toast Titanium-Version nannte Roxio nicht. (sw)

(17:30 Uhr) MacWorld Expo: Tiger Woods PGA Tour 2005 kommt auf den Mac. Die Golfsimulation Tiger Woods PGA Tour 2005 kommt - wie Aspyr Media heute bekannt gab - voraussichtlich im Mai für den Mac auf den Markt. Die neueste Version der beliebten Golf-Reihe soll sich durch zusätzliche Einstellungsoptionen und noch detailreichere Grafiken auszeichnen. In Tiger Woods PGA Tour 2005 tritt der Spieler gegen Golf-Profis wie Tiger Woods, Arnold Palmer, Jack Nicklaus und Ben Hogan an. Daneben steht ein Multiplayer-Modus für LANs und Internet zur Verfügung. Tiger Woods PGA Tour 2005 benötigt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Chip, 256 MByte RAM, 2,5 GByte Festplattenspeicher, eine Grafikkarte der Geforce 2 oder Radeon 8500-Klasse mit 32 MByte RAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.3.6. Der Preis liegt bei 39,99 Dollar. (sw)

(16:00 Uhr) ChessMaster 9000 wird ausgeliefert. Application Systems Heidelberg hat heute mit der Auslieferung von ChessMaster 9000 begonnen. Das Schachspiel (Handbuch und Software auf englisch) kostet 40 Euro und setzt mindestens einen mit 700 MHz getakteten G3- oder G4-Prozessor, 256 MByte RAM, eine Grafikkarte mit 16 MByte VRAM, ein DVD-Laufwerk, 1,3 GByte freien Festplattenspeicher und Mac OS X 10.2 voraus. ChessMaster 9000 bietet 150 Computergegner mit unterschiedlichen Stärken, mehrere gerenderte 3D-Spielbretter in hoher Qualität, einen Mehrspielermodus, einen Spiel-Assistenten und Aufzeichnungen von 800 Schachpartien starker Spieler aus den Jahren 2001 und 2002. (sw)

(15:00 Uhr) MacWorld Expo: Squeeze 4.1 unterstützt AAC Plus. Ende März soll die Version 4.1 der unter Mac OS X und Windows lauffähigen Video-Kompressionslösung Squeeze auf den Markt kommen. Das teilte heute Sorenson Media mit. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für das neue Audioformat AAC Plus, Unterstützung für das Plug-in WMV:Mac zum Erzeugen von Windows Media 9-Inhalten und eine Funktion zum Versenden von Videodateien an unterschiedliche Anwendungen und Locations via Netzwerk, FTP oder VitalStream. Das Update auf das neue Release ist für Käufer von Squeeze 4.0 gratis. WMV:Mac schlägt mit 179 Dollar zu Buche. (sw)

(14:30 Uhr) Kurzmeldungen: iPod-Satire, Proteste gegen Apple. Apple müßte nach Ansicht der Marktforschungsfirma NPD Group Millionen von 500 Dollar-Macs verkaufen, um einen bedeutenden Profit zu erzielen. +++ AppleInsider und PowerPage werden in der Auseinandersetzung mit Apple von der Electronic Frontier Foundation rechtlich vertreten. +++ Als Filmclip gibt es eine Satire auf die Welt des iPod. +++ 20 Demonstranten haben gestern vor Apples Firmensitz in Cupertino protestiert. Der Vorwurf: "Unzureichende Recycling-Bemühungen" des Konzerns. +++ Die Version 2003.6 von 4D Write behebt zahlreiche Fehler. (sw)

(14:15 Uhr) MacWorld Expo: Express Remote jetzt erhältlich. Keyspan liefert ab sofort die AirPort Express-Fernbedienung Express Remote aus. Sie wird per USB mit der Basisstation verbunden und ermöglicht über 17 Tasten das Steuern der von iTunes zur HiFi-Anlage gestreamten Musik. Alternativ läßt sie sich auch an einen Mac- oder Windows-Computer zum Steuern von Media-Playern einsetzen. Belegungen für Programme wie iTunes, QuickTime, RealPlayer und Windows Media Player werden mitgeliefert. Der Preis liegt bei 59 Dollar. (sw)

(14:00 Uhr) MacWorld Expo: ToughSkin schützt 4G iPod vor Beschädigungen. Mit ToughSkin hat Speck Products eine neue Schutzhülle für 4G iPods sowie den iPod photo angekündigt. Sie schützt den Audioplayer durch herausstehende Gummipuffer vor Beschädigungen. Ebenso vorhanden sind abnehmbare Cover für Click Wheel und Display sowie ein abnehmbarer Gürtelclip. Die Hülle selbst besteht aus schockrestistentem und rißfestem Kraton-Plastik. ToughSkin ist zum Preis von 34,95 Dollar in den Farben "Frosted Clear", Schwarz, Blau, Rot und Orange erhältlich. (sw)

(13:30 Uhr) MacWorld Expo: MacJournal 3.0 jetzt erhältlich. Mariner Software hat auf der MacWorld Expo in San Francisco die Verfügbarkeit von MacJournal 3.0 bekannt gegeben. Die von Dan Schimpf entwickelte Software dient zur Pflege von Weblogs. Sie ist für 29,95 Dollar zu haben und setzt mindestens Mac OS X 10.2 voraus. Zu den Neuerungen im jüngsten Release zählen beispielsweise ein Vollbildmodus, Wiki-Links, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche Text-Formatierungsoptionen und eine manuelle Sortierung. Eine Demoversion steht zum Download (vier MByte, mehrsprachig) bereit. (sw)

(13:15 Uhr) MacWorld Expo: Neue Produkte von Griffin Technologies. Der XpressStand ist ein Standfuß für die AirPort Express-Basisstation. Er sei stylish genug, um überall im Haus plaziert zu werden, was die Reichweite und Effizienz der Funkverbindung erhöhe, so der Hersteller Griffin Technology. Der XpressStand verfügt über ein integriertes Kabel-Management und eine Netzwerkstatus-Anzeige. Der Preis beträgt 24,99 Dollar, die Auslieferung soll Laufe des ersten Quartals beginnen. Griffin Technology kündigte ferner mit SmartDeck einen neuen Kassetten-Adapter für den iPod an. Er überträgt nicht nur die vom iPod gespielte Musik auf das Kassettendeck des Fahrzeugs, sondern ermöglicht auch die Steuerung des Audioplayers über die Schalter der Anlage. Die Markteinführung ist für das erste Quartal geplant. Preis: 24,99 Dollar. (sw)

(13:00 Uhr) MacWorld Expo: Mouseposé ersetzt Laserpointer. Boinx hat mit Mouseposé ein nützliches Tool für Präsentationen vorgestellt. Wenn es aktiviert wird, dimmt die Software den Screen und verwandelt die Fläche um den Mauszeiger in ein Scheinwerferlicht, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf eine bestimmte Stelle des Projektors oder Monitors zu lenken. Ein Laserpointer werde damit überflüssig, so der Boinx-Chef Oliver Breidenbach. Daneben erleichtert Mouseposé auf großen Bildschirmen wie dem 30 Zoll-Cinema Display die Suche nach dem Mauszeiger. Mouseposé ist kostenlos und benötigt Mac OS X 10.3.x. (sw)

(12:45 Uhr) Mac-Fachmesse in der Schweiz. Erstmals seit sechs Jahren wird es in der Schweiz wieder eine Mac-Messe geben. Die Mac Swiss soll laut InfoWeek.ch im Rahmen der IT-Messe Orbit/iEX 2005 (24. bis 27. Mai in Basel) stattfinden. Als Aussteller konnten bereits Canon und Microsoft gewonnen werden, weitere Unternehmen hätten ihr Interesse bekundet. Wie viele Firmen schließlich an der Mac Swiss teilnehmen werden, ist noch offen, gerechnet werde aber mit einer Ausstellungsfläche von rund 800 Quadratmetern. Innerhalb der Orbit/iEX 2005 soll die Mac Swiss als eigenständige Veranstaltung zu erkennen sein. Das Erscheinungsbild werde an Apples Messeauftritte angelehnt sein, so der Bericht weiter. Als weiteres Highlight ist der Mac Swiss Day geplant, eine separate Veranstaltung, die außerhalb und parallel zur Messe stattfinden soll. (sw)

(12:30 Uhr) 3D-Space VFS fertiggestellt. 3D-Space VFS, ein dreidimensionaler Ersatz für das Dock, liegt seit heute in der finalen Version 1.0 (287 KByte, englisch) vor. In einer 3D-Ansicht läßt sich eine große Zahl von Datei-, Ordner- und Applikations-Aliassen unterbringen, die per Mausklick gestartet werden können. Nach Angaben des Autors Marc Moini bietet 3D-Space VFS deutlich mehr Platz als das Dock - bei einer gleichzeitig geringen CPU-Auslastung. 3D-Space VFS setzt Mac OS X 10.2 oder neuer voraus und kostet 29 Dollar. (sw)