Meldungen vom 11. bis 20. Januar 2006

Donnerstag, 19. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(17:00 Uhr) Apple: Deutschland-Chef mit Quartalsergebnis zufrieden. Der neue Geschäftsführer von Apple Deutschland, Freddie Geier, sieht für das neue Jahr gute Wachstumschancen - sowohl bei Mac als auch beim iPod. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärte er, dass das Marketing der Audioplayer sehr erfolgreich verlaufe und man von diesen Erfahrungen auch im Computer-Segment profitieren könne. Er sieht keine Probleme, das starke Wachstum zu bewältigen, da Apple Deutschland zuletzt in die Infrastruktur investiert habe. Geier, der seinen Posten am 01. November antrat, zeigte sich mit dem jüngsten Quartalsergebnis des Konzerns sehr zufrieden. "Wir hätten noch mehr verkaufen können, wir hatten nicht genug Ware", erklärte er. Das Wachstum in Deutschland sei in etwa so stark wie im restlichen Europa gewesen. Elektronische Consumer-Artikel ließen sich auch in Deutschland zu stabilen Preisen kaufen, wenn das Gesamtkonzept stimme. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:00 Uhr) Citigroup senkt Kursziel für Apple-Aktie. Die Citigroup hat heute das Kursziel für die Apple-Aktie von 85 auf 82 Dollar gesenkt. Der Finanzdienstleister reagierte damit auf die zurückhaltende Prognose Apples für das zweite Quartal im Geschäftsjahr 2006. Apple hatte gestern bei Bekanntgabe der neuesten Quartalszahlen erklärt, für das laufende Quartal einen Umsatz in Höhe von ungefähr 4,3 Milliarden Dollar zu erwarten - die Analysten rechneten im Durchschnitt jedoch mit 5,1 Milliarden Dollar. Allerdings erklärte die Citigroup, dass die Prognose Apples "sehr konservativ" ausgefallen sei. Apple begründet dies mit verschiedenen Faktoren, u. a. der saisonal schwächeren iPod-Nachfrage und der erst zur Quartalsmitte erfolgenden Auslieferung des MacBook Pro. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Intel-iMac: Weitere Benchmarks. Die Macworld hat weitere Benchmark-Tests mit dem neuen Intel-basierten iMac durchgeführt. Getestet wurden dabei sowohl Anwendungen, die bereits an den Core Duo angepasst sind, als auch Programme, die noch nicht native vorliegen und mittels der Rosetta-Technologie genutzt werden. Das Magazin verglich einen iMac Core Duo mit 2,0 GHz und einen iMac G5 mit 2,1 GHz - beide mit Mac OS X 10.4.4 und je 512 MB RAM. Beim Booten ist der Intel-iMac deutlich schneller, er war bereits nach 25 Sekunden startbereit, der iMac G5 erst nach 46 Sekunden. Bei den weiteren Tests zeigte sich, dass Apples Versprechen, der Intel-iMac sei doppelt so schnell wie der iMac G5, nicht überall zutraf. Beim Anwenden von Schwarz-Weiß-Effekten in iPhoto 6.0 war der Intel-iMac 1,82x, beim iPhoto-Import von 100 Fotos 1,55x schneller als der Vorgänger. In anderen Tests, u. a. im Finder, mit iTunes und BBEdit, erzielte der Intel-iMac acht bis 34 Prozent bessere Werte, beim iPhoto-Export war er etwas langsamer. Word 2001 (Scrollen) und Photoshop CS2 (14 Tasks) - beide wurden noch nicht angepasst - arbeiteten via Rosetta dagegen deutlich langsamer, dennoch sei Word 2001 gut benutzbar, so die Macworld. Offen ist die Frage, wie stark Apple sowohl Betriebssystem als auch Anwendungen bereits an den Core Duo angepasst hat bzw. inwieweit noch Spielraum für weitere Performance-Optimierungen besteht. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 19. Januar 2006

(15:30 Uhr) Erster Windows-Emulator für Intel-Macs. WinTel ist der erste Windows-Emulator, der auf den neuen Macs mit Intel-Prozessoren läuft. WinTel 2.0, der auf dem Open Source-Emulator Bochs basiert, liegt als Universal Binary vor und soll deutliche Performance-Gewinne mit sich bringen, da die Emulation eines Intel-Prozessors nun nicht mehr nötig sei. Die neue Version sei erfolgreich mit Windows 95, Windows 98, Windows 2000, Windows NT 4.0 und Windows XP Professional getestet worden. Die Software kostet als Download 25 und auf CD 30 Dollar. Zehn Open Source-Betriebssysteme gehören zum Lieferumfang. Wie MacGadget bereits berichtete, soll in Kürze auch der iEmulator an Intel-Macs angepasst werden. (sw)

(14:30 Uhr) Layoutsoftware Swift Publisher 1.2 als Universal Binary. Die Layoutsoftware Swift Publisher liegt seit heute in der Version 1.2 vor. Diese wurde an Intel-basierte Macs angepasst. Das Update von Swift Publisher 1.x ist kostenfrei. Swift Publisher ist ab Mac OS X 10.3 lauffähig und kostet 34,95 (Download) bzw. 39,95 Dollar (CD). Die Software soll sich vor allem zur Gestaltung von Flyern, Newslettern, Broschüren, kleiner Kataloge und anderem Informationsmaterial eignen. Zum Funktionsumfang zählen u. a. viele Vorlagen für unterschiedliche Einsatzzwecke, Unterstützung für mehrseitige Dokumente und Formate wie TIFF, JPEG, GIF, PDF oder EPS, alle gängigen Textbearbeitungswerkzeuge, Hinter- und Vordergrundebenen, wählbare Zeilen- und Zeichenabstände sowie Schatten, Spalten, präzise Objektplatzierung und diverse Bildbearbeitungstools. (sw)

(13:30 Uhr) Intel-Macs: Druckertreiber bereits angepasst. Auf www.apple.com/universal/applications hat Apple Stellungnahmen von namhaften Herstellern zu den neuen Intel-Macs veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass bereits alle Mac-Druckertreiber von Canon, Epson und HP in Mac OS X 10.4.4/Intel in einer angepassten Version vorhanden sind. Interessant auch das Statement von Luxology: "Unsere angepasste Version von Modo läuft auf dem neuen iMac 3,5x schneller", so Brad Peebler, Präsident von Luxology. Modo ist eine High-End-3D-Grafiksoftware. (sw)

(13:15 Uhr) iPod: Apple will arabischen Markt verstärkt angehen. Apple will offenbar seine Präsenz im Nahen und Mittleren Osten verstärken. Einem Bericht von Gulfnews zufolge arbeitet der IT-Konzern derzeit an einer speziell an die arabische Region angepassten Version des iPod. Eine Markteinführung könnte bereits in den nächsten Monaten erfolgen. "Apple hat uns bereits einen Prototyp gezeigt", zitiert Gulfnews Elias Abou-Rustom, General Manager der Firma Arab Business Machine, für den Vertrieb von Apple-Produkten im Mittleren Osten zuständig. (sw)

(13:00 Uhr) Intex Publishing erweitert Business-Software. Intex Publishing hat neue Versionen der Programme Travel vX, Rechnungen vX und Drive vX vorgestellt. Travel vX (Reisekostenabrechnung) und Rechnungen vX (Rechnungseingangsbuch) arbeiten nun mit einer Runtime-Version von FileMaker 8.0, außerdem wurden die Oberfläche verbessert und das Menü übersichtlicher gestaltet. Die Updates von früheren Versionen sind kostenlos, beide Anwendungen kosten je 49 Euro. Das Fahrtenbuch Driver vX wurde um iCal-Anbindung ergänzt. Termine aus iCal lassen sich nun automatisiert als Fahrt in das Fahrtenbuch übernehmen. Driver vX ist ebenfalls für 49 Euro zu haben (Update kostenlos). (sw)

(12:45 Uhr) Shake 5.0 wird an Intel-basierte Macs angepasst. Apple wird Shake 4.0 - im Gegensatz zu den aktuellen Versionen anderer professioneller Anwendungen - nicht an Macs mit Intel-Prozessoren anpassen. Erst das nächste Release - vermutlicht Shake 5.0 - soll als Universal Binary vorliegen, ist seit kurzem auf der Produktseite der Effekt- und Animationssoftware zu lesen. Apple will bekanntlich Final Cut Pro, Motion, DVD Studio Pro, Logic Express, Logic Pro und Soundtrack Pro bis spätestens Ende März in einer für Intel-Macs angepassten Version auf den Markt bringen. (sw)

(12:30 Uhr) Adobe veröffentlicht Security-Update für Creative Suite 2. Adobe hat heute den "Security Patcher for Adobe Creative Suite 2" ins Netz gestellt. Dieser soll eine Sicherheitslücke in Photoshop CS2 und Illustrator CS2 beseitigen. Einzelheiten nannte das Unternehmen bislang nicht. Auch ist unklar, ob die Creative Suite 1 ebenfalls betroffen ist. Das Update findet sich hier. (sw)

(12:15 Uhr) ConceptDraw 5.5.0.1 mit zusätzlichen Vorlagen und Bug-Fixes. Computer Systems Odessa hat ein Update für ConceptDraw 5.5 herausgebracht. Neu in der Version 5.5.0.1 sind zusätzliche Vorlagen und Objekte sowie diverse Bug-Fixes, u. a. im Zusammenhang mit dem Bearbeiten von Text, der Farbpalette und der Benutzeroberfläche. Das Update steht kostenfrei zum Download bereit. ConceptDraw 5.5 kam Mitte Dezember auf den Markt und bietet zahlreiche Neuerungen, der Export im Microsoft Visio-Format, Unterstützung für Transparenzen für jedes Objekt und zusätzliche Maßeinheiten für Objekte. Das ab Mac OS X 10.1.5 lauffähige ConceptDraw kostet in der Standard-Ausführung 149, in der Professional-Edition 349 Dollar. Updates gibt es ab 79 Euro. (sw)

Mittwoch, 18. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(22:30 Uhr) Apple meldet Rekordergebnisse (Update). Es war ein Quartal der Superlativen für Apple. Der IT-Konzern erwirtschaftete nicht nur den höchsten Umsatz und Gewinn in seiner fast 30jährigen Geschichte, er lieferte auch eine Rekordzahl an iPods aus. Dies geht aus den Zahlen des ersten Quartals des Apple-Geschäftsjahres 2006, die heute nach Börsenschluss an der Wall Street veröffentlicht wurden, hervor. Apple fuhr einen Umsatz von 5,75 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn von 565 Millionen Dollar oder 65 Cents je Aktie ein. Die Erwartungen der Analysten wurden klar übertroffen, diese rechneten im Durchschnitt nur mit einem Profit von 61 Cents. Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres erzielte Apple bei Einnahmen in Höhe von 3,49 Milliarden Dollar einen Gewinn von 295 Millionen Dollar/35 Cents pro Anteilsschein.

Der iPod-Absatz übertraf im Weihnachtsquartal, das am 31. Dezember endete, alle Erwartungen. 14,043 Millionen iPods wurden ausgeliefert, dies entspricht einem Plus von 207 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber auch der Mac-Absatz legte zu. Apple setzte 1,254 Millionen Macs (667.000 Desktops, 587.000 Notebooks) ab - 20 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Damit dürfte Apple erneut stärker gewachsen sein als der Computermarkt. Der Mac-Absatz in Europa stieg um 21, in Amerika um acht und in Japan um 27 Prozent. In den Retail Stores wurden 193.000 Macs verkauft (plus 62 Prozent). Mit anderen Musikprodukten, darunter der iTunes Music Store und iPod-Zubehör, nahm das Unternehmen 491 Millionen (plus 177 Prozent), mit Bildschirmen und anderer Hardware 303 Millionen (plus sieben Prozent) und mit Software und Dienstleistungen 325 Millionen Dollar (plus 53 Prozent) ein. Die Bruttogewinnspanne lag bei 27,2 Prozent (Vorjahr: 28,5 Prozent), das internationale Geschäft trug mit 40 Prozent (Vorjahr: 41 Prozent) zum Gesamtumsatz bei. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung steigerte Apple enorm: von 123 auf 182 Millionen Dollar.

"Wir sind begeistert das beste Quartalsergebnis der Firmengeschichte bekannt zu geben. Zwei Höhepunkte innerhalb eines unglaublichen Quartals waren 14 Millionen verkaufte iPods und dass wir unsere neuen Macs mit Intel-Prozessoren bereits fünf bis sechs Monate vor dem erwarteten Zeitraum ausliefern können. Wir arbeiten an weiteren wunderbaren Produkten für 2006 und ich kann die Resonanz unserer Kunden darauf kaum erwarten", freut sich Apple-CEO Steve Jobs über die guten Quartalszahlen. Auch im aktuellen Quartal rechnet Apple mit einem starken Wachstum. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von ca. 4,3 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 38 Cents je Aktie - darin enthalten ist bereits ein prognostizierter Kostenaufwand durch eine aktienbasierte Ausgleichszahlung von vier Cents/Aktie.

Nachtrag: In der Bilanzpressekonferenz (Aufzeichnung hier) machten Chief Financial Officer Peter Oppenheimer sowie Chief Operating Officer Tim Cook weitere Angaben zum Geschäftsverlauf. Laut Cook sind das 15 Zoll-PowerBook G4 und der iMac G5 nur noch erhältlich solange der Vorrat reicht. Schon jetzt gebe es 200 Anwendungen, die an Intel-Macs angepasst wurden. Die Reaktionen auf die ersten Intel-Macs seien sehr gut, man werde unter Umständen die Nachfrage nach MacBooks Pro im laufenden Quartal nicht ganz befriedigen können. Mehr als 35.000 Retailer weltweit würden inzwischen den iPod verkaufen, insgesamt gebe es über 2000 Zubehörprodukte für den Mediaplayer. Der iTunes Music Store habe im ersten Quartal einen kleinen Gewinn erwirtschaftet, bald sollen weitere Video-Inhalte hinzugefügt werden so Oppenheimer. Die zurückhaltende Prognose für das zweite Quartal ist nach seinen Angaben auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Demnach werde das MacBook Pro erst zur Mitte des Quartals zur Auslieferung kommen, außerdem sei die iPod-Nachfrage saisonal schwächer. Im ersten Quartal habe sich der bevorstehende Wechsel auf Intel-Chips in einer Kaufzurückhaltung bemerkbar gemacht, dennoch habe man mehr Macs verkauft als erwartet. Im laufenden Geschäftsjahr will Apple 30 weitere Retail Stores eröffnen. Apple verfügte gegen Ende des ersten Quartals über 8,7 Milliarden Dollar an Bargeld und kurzfristigen Anlagen. Im nachbörslichen Handel am Nasdaq Composite gab die Apple-Aktie um drei Prozent auf 79,95 Dollar nach, da Apple mit der Prognose für das zweite Quartal unter den Analysten-Erwartungen blieb. Diese prognostizierten im Schnitt einen Umsatz von 4,83 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 51 Cents je Aktie. (sw) - Meldung kommentieren -

(21:00 Uhr) Intel bereitet Einführung schnellerer Core Duo/Core Solo-Chips vor. Erst seit kurzem sind die ersten Computer mit dem Core Duo von Intel, darunter der iMac und das MacBook Pro, erhältlich, da machen bereits Gerüchte über eine schnellere Version des Prozessors die Runde. Laut Berichten von heise online sowie The Register soll in den kommenden Monaten ein Core Duo (T2700) mit 2,33 GHz auf den Markt kommen - das derzeitige Flaggschiff (T2600) taktet mit 2,16 GHz. Die maximale Leistungsaufnahme soll mit 31 Watt unverändert bleiben. Apple verbaut den Core Duo bislang mit 1,67 bzw 1,83 GHz (MacBook Pro) bzw. 1,83 und 2,0 GHz (iMac). Auch der Core Solo, der als heißer Kandidat für ein neues iBook (dann möglicherweise mit dem Namen "MacBook") und einen neuen Mac mini gilt, soll in einer schnelleren Version, als T1400 mit 1,83 GHz, auf den Markt kommen. Ihn gibt es bislang nur mit 1,66 GHz (T1300). Sowohl der Core Duo als auch der Core Solo werden im 65 Nanometer-Prozess gefertigt und verfügen über zwei MB L2-Cache. Dass bei Intel die Entwicklung mit großem Tempo voranschreitet, zeigt die Roadmap des Unternehmens. Schon im zweiten Halbjahr soll der Core Duo/Core Solo-Nachfolger "Merom" eingeführt werden. Er soll Performance-Verbesserungen mit sich bringen und 64 Bit-Unterstützung bieten. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:30 Uhr) Intel-iMac jetzt auch in Europa erhältlich. Apple liefert den neuen Intel-basierten iMac seit Anfang dieser Woche auch in Europa aus. Einige Fachhändler und Retailer haben bereits eine erste Lieferung erhalten, weitere Geräte sollen in den nächsten Tagen und Wochen folgen. Auch Kunden, die den Intel-iMac im europäischen Apple Store bestellt haben, werden inzwischen beliefert. In Nordamerika ist die Auslieferung Ende letzter Woche angelaufen. Auf iLife '06 und iWork '06 muss man indes in Europa noch etwas warten, beide Software-Pakete werden für Ende Januar oder Anfang Februar erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:30 Uhr) Apple: Quartalsbericht steht bevor. Apple wird heute Abend um ca. 22:30 Uhr MEZ die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2005 vorlegen. Für 23:00 Uhr hat das Unternehmen eine Bilanzpressekonferenz angesetzt, die als Audio-Stream live übertragen wird. Wesentliche Daten des neuen Quartalsberichts gab Apple-Chef Steve Jobs bereits vor einer Woche auf der MacWorld Expo in San Francisco bekannt. Demnach erzielte das Unternehmen im ersten Quartal einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar, setzte 14 Millionen iPods ab und steigerte den Mac-Absatz um ca. 20 Prozent. Die Analysten erwarten laut einer AP-Meldung im Durchschnitt einen Gewinn von 61 Cents je Aktie. Im gleichen Zeitraum des vorherigen Geschäftsjahres erwirtschaftete Apple bei Einnahmen in Höhe von 3,49 Milliarden Dollar einen Nettoprofit von 295 Millionen Dollar bzw. 35 Cents je Anteilsschein. Der Mac-Absatz lag bei 1,046, der iPod-Absatz bei 4,58 Millionen verkauften Geräten. Die Apple-Aktie ging gestern mit einem Kurs von 84,7101 Dollar (minus 0,8798 Dollar oder 1,03 Prozent) aus dem Handel. MacGadget berichtet heute ab 22:30 Uhr ausführlich über Apples Quartalszahlen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. Januar 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: iPhoto 6.0 und iDVD 6.0 im Test, nicht unterstützte Handys synchronisieren. Am 23./24. März findet in Zürich die Schulung "4D Web-Anwendungen sicher programmieren" statt. +++ Die Relaxed Leather Case von DLO ist eine iPod-Tasche aus genarbtem, hellbraunen Rohleder inklusive Deckelklappe - sie kostet 29,80 Euro und eignet sich für den 4G/5G iPod. +++ Die Macworld hat iPhoto 6.0 getestet - ebenso iDVD 6.0. +++ Gute Noten für iPod Radio Remote - es sei einfach zu bedienen, bietet eine gute Audioqualität und Empfangsstärke, schreibt iLounge - allerdings wird eine Aufnahmefunktion vermisst. +++ Menuet 1.0 ist ein neuer iTunes-Controller mit vielen Möglichkeiten, iTunes zu steuern; auch Skins lassen sich verwenden - er kostet 12,95 Dollar und benötigt Mac OS X 10.4.x. +++ www.isync-hilfe.de gibt Hilfestellung zur Synchronisierung nicht unterstützter Handys mit Mac OS X 10.4.x. +++ MAMP liegt nun in der Version 1.1 vor, die u. a. um DOM XML, XSL, LDAP-, PostgreSQL- und IMAP-Support ergänzt wurde - das kostenlose Tool installiert in wenigen Sekunden eine vollwertige Serverumgebung unter Mac OS X. +++ Das HyperJeff Blog hat fast 20 RSS-Newsreader für den Mac verglichen. +++ Firefox kann künftig Benutzerklicks protokollieren - die Funktionalität ist im aktuellen Build von Firefox 1.6a1 enthalten. Das Attribut "ping" schickt beim Klick auf einen Link ein Ping an eine URL. (sw)

(17:00 Uhr) Mini-Store in iTunes 6.0.2 jetzt standardmäßig deaktiviert. Der in iTunes 6.0.2 eingeführte Mini-iTunes Music Store wird nun nur noch dann eingeblendet, wenn der Anwender dies auch wünscht. Zuvor war diese Funktion standardmäßig in iTunes 6.0.2 aktiviert, was für Aufregung sorgte. Im Mini-Store werden abhängig vom gerade gespielten Song Kaufempfehlungen angezeigt. Apple stellte zwischenzeitlich klar, dass keine sensiblen Daten übertragen werden, sondern lediglich Informationen über den gerade gespielten Song. In iTunes 6.0.2 zeigt Apple nun im Mini-Store-Fenster einen Hinweistext an. Erst nach einem Mausklick wird das Feature aktiviert. Wie es wieder ausgeschaltet wird, steht ebenfalls in dem Text. (sw)

(16:30 Uhr) Better Finder Rename 7.1 als Universal Binary. publicspace.net hat heute die Version 7.1 (2,2 MB, englisch) von Better Finder Rename vorgestellt. Diese läuft als Universal Binary auf PowerPC- und Intel-Macs native. Mit der ab Mac OS X 10.3 lauffähigen Software kann eine beliebige Zahl an Dateinamen umbenannt bzw. bearbeitet werden. Dazu stehen eine Vielzahl an Optionen bereit, die sich auch kombinieren lassen. Better Finder Rename 7.1 (Preis: 19,95 Dollar; Update von Version 7.x: kostenfrei) eignet sich für umfangreiche Sammlungen an Songs, Fotos oder Textdokumenten, deren Dateinamen nach bestimmten Kritieren geändert werden sollen. (sw)

(15:30 Uhr) Intel verfehlt Erwartungen der Börse. Intel hat gestern die Zahlen des vierten Quartals 2005 bekannt gegeben. Apples neuer Prozessorlieferant verfehlte dabei sowohl die eigenen als auch die Erwartungen der Finanzwelt. Intel erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von 10,2 Milliarden Dollar. Dies sind zwar sechs Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor, doch das Unternehmen selbst rechnete mit Einnahmen im Bereich zwischen 10,4 und 10,6 Milliarden Dollar. Die Analysten gingen im Mittel von 10,56 Milliarden Dollar aus. Der Gewinn kletterte um 16 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar oder 40 Cents je Aktie - die Markterwartung lag im Durchschnitt jedoch bei 43 Cents. Als Begründung nannte Intel die schwache Nachfrage nach CPUs für Desktop-Computer. Auch beim Ausblick für das erste Quartal enttäuschte der weltgrößte Chiphersteller, dessen neuer Core Duo-Prozessor im neuen iMac sowie im MacBook Pro verbaut wird, die Experten. Intel rechnet mit einem Umsatz von nur 9,1 bis 9,7 Milliarden Dollar - die Prognose der Finanzwelt lag bei über zehn Milliarden. Durch neue Produkte erwarte man aber für das gesamte neue Geschäftsjahr eine anziehende Nachfrage. (sw)

(15:00 Uhr) Beleuchtungs-, Shading- und Render-Tools für Carrara. Eovia bietet ab sofort unter dem Namen ShaderStyle eine Plug-in-Sammlung für das Animations-, Modelling- und Renderprogramm Carrara 4.0/5.0 an. Enthalten sind folgende Beleuchtungs-, Shading- und Render-Tools: Anything Goos (Bearbeitung von Grafiken mit Partikeln wie Rost, Schmutz, Ruß oder abblätternder Farbe), Shaders Plus (zusätzliche Beleuchtungstools, zudem lassen sich Bevels mit Hilfe von Shadern simulieren), Toon! Pro (Cel-Shader und Linien-Renderer mit fortgeschrittenen Optionen für das Rendern im Cartoon-Look) und Wireframe Pro (bezieht die Drahtgitter-Darstellungsweise von 3D-Bildern in die Gestaltung mit ein; dieses "Wireframe-Rendern" lässt sich mit Ray-Tracing und globaler Illumination verwenden). ShaderStyle, das auch mit Carrara 3D Basics 2.0 kompatibel ist, kostet 99 Euro. (sw)

(14:00 Uhr) DivX 6.0 jetzt native für Intel-Macs. DivX 6.0 liegt ab sofort in einer an Intel-Macs angepassten Betaversion vor. Diese enthält nach Entwicklerangaben den vollständigen Funktionsumfang der Mitte Dezember erschienenen PowerPC-Version. Mit der Software können Video-Dateien in das DivX-Format umgewandelt sowie DivX-Videos abgespielt werden. DivX 6.0 für PowerPC-Macs benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer und kostet 19,99 Dollar. (sw)

(13:30 Uhr) Apple-Seminare zu Aperture. Apple richtet im Februar zwei Seminare zur Foto-Postproduction-Software Aperture aus. "Dieses Seminar richtet sich an alle Fotografen, die viele Digitalbilder aufnehmen, insbesondere Bilder im RAW-Format. Wenn das Auswählen von Fotos aus dieser Vielzahl aufgenommener Bilder, das Sortieren Ihrer Fotos und das Erstellen von Sicherungskopien für Sie zentrale Aufgaben bei Ihrer Arbeit sind, stellen wir Ihnen in diesem Seminar eine Lösung vor, die Ihnen ein produktiveres Arbeiten ermöglicht", so Apple. Der Workshop findet am 07. Februar in Düsseldorf und am 14. Februar in Wien statt. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. (sw)

(13:00 Uhr) Apple: Video-Software nur noch als Bundle? Gibt es die Programme Final Cut Pro, Soundtrack Pro, Motion und DVD Studio Pro künftig nur noch als Bundle? Dies berichtet jedenfalls das Gerüchteportal AppleInsider unter Berufung auf ein Memo, das Apple an Händler verschickt hat. Demnach nimmt Apple keine Bestellungen mehr für die Einzelprodukte an, sondern vertreibt die Produkte ab März als Final Cut Studio Universal (PowerPC- und Intel-Versionen) bzw. als Final Cut Studio 1.1 (nur PowerPC) zum Preis von je 1299 Dollar. Aperture, Logic Express 7.1, Logic Pro 7.1 und Shake sollen weiterhin separat angeboten werden. Wer die aktuelle Version von DVD Studio Pro, Motion oder Soundtrack Pro besitzt, soll für 199 Dollar auf das Bundle upgraden können, Besitzer von Final Cut Pro 5.0 zahlen nur 99 Dollar. Wer bereits Final Cut Studio besitzt, erhält die an Intel-Macs angepassten Versionen für 49 Dollar. (sw)

(12:45 Uhr) Apple einigt sich mit Sony BMG. Musik von Sony BMG ist nun auch im iTunes Music Store Australien zu finden, meldet ZDNet. Apple hatte den iTunes Music Store Australien Ende Oktober eröffnet, bis vor kurzem konnten dort jedoch keine Songs von Künstlern, die bei Sony BMG unter Vertrag stehen, erworben werden, da Apple und das Musiklabel offenbar unterschiedliche Ansichten über die Preisgestaltung hatten. Diese sind nun ausgeräumt, auch Musik von Sony BMG kostet je Track 1,69 australische Dollar und liegt damit preislich auf dem gleichen Niveau wie Musik anderer Label. (sw)

(12:15 Uhr) Verlosung: Fünf Lizenzen von Mobile High Speed zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Software-Entwickler nova media verlost MacGadget fünf Lizenzen des Programms Mobile High Speed, mit dem mobile Internet-Verbindungen via Mac und Handy hergestellt werden können. Die Teilnahme an der Verlosung ist noch bis zum 22. Januar möglich. Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie im Anschluss an das Interview mit den drei nova media-Gründern Volker Kohl, Robert Seitz und Jan Füllemann. Zum Interview... (sw)

(12:00 Uhr) Business Card Composer an Intel-Macs angepasst. Mit dem Business Card Composer steht ab sofort eine weitere Anwendung zur Verfügung, die native auf den neuen Intel-basierten Macs läuft. Neu in der Version 3.2 (17,7 MB, mehrsprachig) sind neben der Anpassung an Intel-Macs die Unterstützung von doppelseitigen Visitenkarten, zusätzliche Layouts, Unterstützung für Duplex-Drucker, ein Lineal, das Rotieren und Vergrößern/Verkleinern mehrerer Objekte gleichzeitig, eine Papierlayout-Voransicht sowie diverse Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen. Der ab Mac OS X 10.2 lauffähige Business Card Composer dient zum Erstellen und Drucken von Visitenkarten und kostet 34,95 Dollar. Das Update von der Version 1.x/2.x ist kostenlos. (sw)

(11:45 Uhr) Mac-Habu 9.0 mit vielen Verbesserungen. MC Richter hat eine stark verbesserte Version der Buchhaltungssoftware Mac-Habu vorgestellt. Zu den Neuerungen in Mac-Habu 9.0 zählen u. a. Faktura-Funktionen zur Erstellung von Angeboten und Rechnungen, verbesserte Drag & Drop-Unterstützung, verbesserter Export im Excel-Format, Import von AppleWorks- und Excel-Tabellen, Datev-Import, getrennte Einstellung von Bildschirm- und Drucker-Schriftgrößen, Datev-Export mit Steuerinformation und einfaches Ersetzen des Steuerschlüssels in den Stammdaten. Mac-Habu 9.0 ist in den Ausführungen Bronze, Silber und Gold zu Preisen von 40, 70 und 100 Euro erhältlich. Mac-Habu 9.0 läuft unter Mac OS 9.x und Mac OS X. Die Updates von Mac-Habu 7.1 oder neuer ist kostenlos. (sw)

Dienstag, 17. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(21:00 Uhr) Neue Spekulationen um Apple Retail Stores in Europa. Apple will offenbar noch in diesem Jahr seine Retailkette in Europa deutlich ausweiten. Wie das Magazin Retail Week meldet, seien sowohl weitere Niederlassungen in Großbritannien als auch Stores in anderen europäischen Regionen geplant. In einer ersten Erweiterungsrunde sollen Retail Stores in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz eröffnet werden, als Standorte sind Berlin, Frankfurt, Paris und Rom im Gespräch. In der zweiten Phase könnten Belgien, die Niederlande, Skandinavien und die Niederlande einbezogen werden. Bereits am Freitag berichtete die FAZ unter Berufung auf den Chef der Apple-Handelskette Gravis, Archibald Horlitz, dass innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate die ersten Apple Retail Stores in Deutschland den Betrieb aufnehmen sollen. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Apple legt Quartalsbericht am Mittwoch vor. Apple wird am morgigen Mittwoch nach Börsenschluss in New York die Zahlen des Ende Dezember abgeschlossenen ersten Quartals des Geschäftsjahres 2006 veröffentlichen. Wie CEO Steve Jobs bereits in seiner Keynote auf der MacWorld Expo in San Francisco vorab bekannt gab, erzielte das Unternehmen im vierten Quartal einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar und verkaufte 14 Millionen iPods. Der Mac-Absatz stieg um rund 20 Prozent. Damit dürfte Apple erneut stärker gewachsen sein als der gesamte Computermarkt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Umsatz bei 3,49 Milliarden Dollar (Gewinn: 295 Millionen Dollar). Die Bilanzpressekonferenz (Beginn: 23:00 Uhr MEZ) mit Journalisten und Analysten überträgt Apple wieder live als Audio-Stream. MacGadget wird gewohnt ausführlich berichten. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Intel-iMac: Erste Benchmark-Ergebnisse (Update). Apple hat das auf der MacWorld Expo in San Francisco gegebene Versprechen gehalten und liefert den neuen iMac mit Core Duo-Prozessor von Intel seit Ende vergangener Woche aus. Nachdem in den letzten Tagen weitere Details über das neue System bekannt wurden (MacGadget berichtete), liegen nun auch erste Benchmark-Ergebnisse vor. Die Web-Site Macintouch hat den Intel-iMac (2,0 GHz Core Duo) gegen einen iMac G5 (1,8 GHz G5) antreten lassen und sowohl Tests mit dem Benchmark-Tool Xbench 1.2 als auch im Finder durchgeführt. Xbench 1.2 liegt zwar bereits als Universal Binary vor, unterstützt aber noch nicht alle Aspekte des Core Duo-Prozessors. Deswegen fallen die Ergebnisse teilweise merkwürdig aus.

Insgesamt erreichte der Intel-iMac einen Gesamtwert von 108,1 Punkten (iMac G5: 66). Während der Intel-iMac in den Bereichen Thread (198,3 vs. 49,75), Speicher (103,6 vs. 74,5), OpenGL (140,4 vs. 90,4) und Festplatte (90,6 vs 41,0) klar überlegen ist, erhielt er bei den Tests CPU (76,6 vs. 87,55), Quartz (68,6 vs. 81,2) und Oberfläche (18,6 vs. 64,3) niedrigere Werte. Eine angepasste Xbench-Version, die alle Leistungswerte des Core Duo genau misst, ist noch nicht erhältlich. Einen 207 MB umfassenden Finder-Ordner kopierte der Intel-iMac in zehn, der iMac G5 in 12,7 Sekunden. Laut Macintouch arbeitet der Intel-iMac äußerst leise, leiser als der getestete iMac G5 der ersten Generation. Weitere Benchmarks: Ein Video vergleicht die Bootzeit des Intel-iMac mit der des iMac G5 (der Intel-iMac gewinnt klar); die angepasste Version von World of Warcraft erzielte auf dem Intel-iMac laut Ars Technica Werte von über 60 Frames pro Sekunde. +++ Nachtrag: Weitere Benchmarks finden sich ebenfalls bei Ars Technica. Das Online-Magazin hat den Intel-iMac einem ausführlichen Test unterzogen und stellt dem Computer sehr gute Noten aus. Die Performance sei sehr gut, Rosetta funktioniere prima, das Display sei hell und der Mac arbeite sehr leise. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. Januar 2006

(21:30 Uhr) Kurzmeldungen: Notebook-Festplatte mit 160 GB, neue Kooperation zwischen Disney und Pixar? Seagate hat heute mit der Auslieferung der ersten 2,5 Zoll-Festplatte mit 160 GB Kapazität und Perpendicular-Recording-Technologie begonnen - die neue Technik ermöglicht höhere Speicherkapazitäten bei kleinen Festplatten. +++ Der C64-Emulator Power64 liegt nun in der Version 4.9.2 vor - diese behebt zahlreiche Fehler und bietet einen Demo-Modus zum Testen der Joystick-Konfiguration. +++ Deadly Rooms of Death gibt es nun auch für den Mac - es handelt sich dabei um eine Reihe von Abenteuer- und Puzzlespielen. +++ Yank ist ein neuer De-Installer für Mac OS X 10.2 oder neuer - er kostet 19,95 Dollar und soll auch unsichtbare Dateien, zu einer Anwendung gehören, finden und entfernen. +++ Die BusinessWeek beleuchtet eine mögliche Neuauflage der Partnerschaft zwischen Disney und Pixar. +++ iPhoto 6.0 erzeuge nicht-konformen RSS-Code für das neue Photocasting-Feature, so SitePoint Blogs. (sw)

(20:00 Uhr) Firefox für Intel-Macs: Verbesserte Version. Der Mozilla-Entwickler Josh Aas hat heute einen neuen Build von Firefox 1.5 für Macs mit Intel-Prozessor ins Netz gestellt. Dieser biete laut Aas den vollständigen Funktionsumfang, auch Java- und Flash-Unterstützung - die im letzten Build noch fehlte - sei vorhanden. Da es sich dabei um eine inoffizielle Version handelt, trägt das Programm den Namen "DeerPark". Die Mozilla Corporation will Ende März Firefox 1.5 (in der Version 1.5.0.2) als Universal Binary auf den Markt bringen. Ob durch die schnelle Implementierung von Java und Flash die Veröffentlichung vorgezogen wird, ist derzeit noch unklar. (sw)

(17:00 Uhr) Apple und die gescheiterte Zusammenarbeit mit Sun. Insgesamt sechs Mal haben Apple und Sun wegen einer Kooperation in unterschiedlichen Formen verhandelt, und genauso oft scheiterten die Gespräche. Dies enthüllte der Sun-Mitbegründer Bill Joy auf einer Veranstaltung des Computer History Musuem in Mountain View, Kalifornien, zum Thema "Computer-Geschichte". Demnach sei Apple einmal beinahe von Sun übernommen worden, zwei Mal stand mal kurz vor einer Fusion. Außerdem wollte Sun den Mac-Hersteller zum Umstieg auf SPARC-Prozessoren bewegen und über ein gemeinsames Software-Interface sprechen. Schließlich sei fast eine Kooperation zwischen Apple, Microsoft und Sun zur Schaffung über ein Dateiformat zustande kommen. (sw)

(16:30 Uhr) Neue Betaversion von Lightroom. Adobe hat heute eine neue Betaversion von Lightroom veröffentlicht. Die Version 1.0b1.1 soll einige Bugs beseitigen. Lightroom ist Adobes Antwort auf die Apple-Software Aperture. Lightroom soll Fotografen beim Importieren, Auswählen, Vergleichen und Präsentieren einer großen Zahl an Fotos im RAW-Format (und anderen Formaten) helfen. Das neue Programm soll eine elegante, einfach zu bedienende Oberfläche bieten und auch auf älteren Macs lauffähig sein. Als minimale Systemanforderungen gibt Adobe einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor, 768 MB RAM und Mac OS X 10.4.3 an. Zur Foto-Bearbeitung stehen zahlreiche aus Photoshop bekannte Funktionen zur Verfügung, wie etwa Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast, Graustufen-Mixer, HSL Color Tuning, Schärfe, Belichtung und Objektivkorrektur. Die Betaversion, die es derzeit nur für den Mac gibt, ist bis Ende Juni lauffähig. Das Produkt soll im Laufe des Jahres sowohl für Mac OS X (PowerPC und Intel) als auch Windows auf den Markt kommen. (sw)

(15:30 Uhr) Dreamweaver 8.0.1 behebt Bugs. Für die Web-Authoring-Lösung Dreamwaver 8.0 liegt nun ein kostenloses Update auf die Version 8.0.1 vor. Diese soll laut Adobe Fehler im Zusammenhang mit dem Programmstart und dem Vergrößern bzw. Verkleinern des Datei-Panels und der Anzeige des Asset-Panels beheben. Das Update ist momentan nur in der englischen Ausführung erhältlich. Weitere Sprachversionen sollen demnächst erscheinen. (sw)

(14:30 Uhr) Nanosaur II an Intel-Macs angepasst. Pangea Software hat für das Spiel Nanosaur II ein weiteres Update (1,2 MB, mehsrprachig) veröffentlicht. Neu in der Version 2.0 ist die native Unterstützung von Intel-basierten Macs. Das Update ist kostenlos. Der Spieler hat in Nanosaur II die Aufgabe, in einer urzeitlichen Welt Dinosaurier abzuschießen und Eier einzusammeln. Außerdem gibt es sechs Zweispielermodi, wie zum Beispiel "Capture the flag" oder "Racing". Auch eine an Intel-Macs angepasste Demoversion (34,7 MB, mehrsprachig) von Nanosaur II steht zum Download zur Verfügung. Pangea Software will in den nächsten Wochen weitere Spiele als Universal Binary herausbringen. (sw)

(13:30 Uhr) After Effects 7.0 ab sofort verfügbar. Adobe liefert seit heute die Version 7.0 der Animations- und Effektsoftware After Effects aus. Als Neuerungen stellt das Unternehmen beispielsweise eine überarbeitete und individuell anpassbare Benutzeroberfläche, Unterstützung für OpenGL 2.0, Export im Flash Video-Format, professionelle Animationsvorlagen, ein neuer Diagrammeditor, Unterstützung von HDR-Farbe (After Effects Professional) und eine Zeitverzerrungsfunktion (After Effects Professional). After Effects 7.0 setzt Mac OS X 10.3.9 oder neuer bzw. Windows XP voraus und kostet ca. 925 Euro bzw. 1299 Franken (Standard-Ausführung) bzw. ca. 1510 Euro bzw. 2110 Franken (Professional-Ausführung). Upgrades von After Effects 6.0 Standard bzw. Professional gibt es für ca. 278 Euro bzw. 389 Franken. (sw)

(13:15 Uhr) 1,2 GHz-Upgrade für Titanium-PowerBook. Sonnet Technologies hat ein Prozessorupgrades für das Titanium-PowerBook G4 vorgestellt. Es besteht aus einem mit 1,2 GHz getakteten G4-Prozessor (PowerPC 7457) und 512 KB L2-Cache und ist mit Mac OS 9.2.2 und Mac OS X (inklusive "Tiger") kompatibel. Geeignet ist das Upgrade, das 499,95 Dollar kostet, für die PowerBook G4-Modelle mit 550 und 667 MHz. Zum Einbau muss das Notebook an Sonnet Technologies eingeschickt werden. Diesen Service bietet der Hersteller derzeit allerdings nur in den USA an. (sw)

(13:00 Uhr) FocalBlade für Mac OS X angekündigt. Die Photoshop-Erweiterung FocalBlade gibt es nun auch in einer Ausführung für Mac OS X. Mit dem Plug-in sollen sich Fotos für Druck und Bildschirmdarstellung ohne Nebeneffekte wie Rauschen oder Bildartefakte schärfen lassen, so der Entwickler The Plugin Site. Dazu stehen eine Reihe von automatisch, halbautomatischen und manuellen Tools zur Verfügung, die sich einfach bedienen lassen sollen. Das Plug-in ist sowohl mit Photoshop als auch mit Photoshop Elements, Illustrator, Painter, Canvas, FireWorks, GraphicConverter und anderen Programmen kompatibel. FocalBlade kostet 49,95 (Download) bzw. 59,95 Dollar (CD). Eine Demoversion steht zum Download bereit. (sw)

(12:45 Uhr) Ex-Apple-Chef Steinhoff im Gravis-Aufsichtsrat. Prominente Verstärkung hat der Aufsichtsrat von Gravis erhalten. Der frühere Geschäftsführer von Apple Deutschland, Frank Steinhoff, ist seit Beginn des neuen Jahres Mitglied im Aufsichtsgremium der Mac-Retailkette. Steinhoff hatte Apple vor fast genau einem Jahr verlassen. Am 01. April 2005 trat er die Position des Geschäftsführers der Eurotax/Schwacke GmbH an. Die weiteren Mitglieder des Gravis-Aufsichtsrats sind weiterhin Ute Witt, Steuerberater und Partner bei Ernst & Young, sowie Wolfgang Pietrzik aus der Essener Anwaltskanzlei "Horlitz, von Menges und Keith". Witt übernimmt ab sofort den Vorsitz des Aufsichtsrates, gleichzeitig wurde Gerhard Jörg, langjähriges Aufsichtsratsmitglied, zum Ehrenvorsitzenden gewählt. (sw)

(12:30 Uhr) Systemutility Xupport 3.1.7 an Intel-Macs angepasst. Der Entwickler Laurent Muller hat die Version 3.1.7 (fünf MB, mehrsprachig) des universellen Systemutilities Xupport vorgelegt. Die wichtigste Neuerung ist die Anpassung an Intel-basierte Macs, daneben wurden einige Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen vorgenommen. Xupport 3.1.7 kostet 19,90 Dollar (Update von Version 3.x: kostenfrei) und benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer. Die Software stellt für Unix-Befehle und versteckte Funktionen eine GUI zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Befehle zum Löschen von Protokolldateien, zur Anzeige von "Man"-Einträgen, zum Löschen von Caches, zur (De-) Aktivierung des Journaling-Dateisystems oder zum Anlegen startfähiger Datensicherungen. Xupport ermöglicht ferner das Reparieren von Zugriffsberechtigungen, das Löschen von Schreibtischdateien, das Optimieren der Netzwerkeinstellungen sowie das Durchführen verschiedener Wartungsoperationen und bietet zusätzliche Einstellungen für Dock, Finder, Exposé und Netzwerk. (sw)

(12:15 Uhr) Safari Enhancer als Universal Binary. Das Freeware-Tool Safari Enhancer steht ab sofort in der Version 1.3 (667 KB, englisch) zur Verfügung, die als Universal Binary vorliegt und damit native auf PowerPC- und Intel-Macs läuft. Außerdem wurden zusätzliche Suchmaschinen hinzugefügt und Fehlerkorrekturen vorgenommen. Der Safari Enhancer 1.3 erweitert Apples Web-Browser um zahlreiche Funktionen, wie z. B. den Bookmark-Import aus Internet Explorer, Mozilla, Netscape, OmniWeb und iCab, das Debug-Menü, Zugriff auf zusätzliche Suchmaschinen und die Deaktivierung von Caches. Auch stehen zusätzliche Einstellungsoptionen, etwa für Druck, Link-Darstellung, die Oberfläche und PDF-Dateien, zur Verfügung. Das Programm benötigt Mac OS X 10.4.x und Safari 2.0.x. (sw)

Montag, 16. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(23:00 Uhr) Neue MacGadget-Kolumne: "Take-Off geglückt!". Auch sieben Tage nach Eröffnung der MacWorld Expo in San Francisco ist die Ankündigung der ersten Intel-basierten Macs das beherrschende Gesprächsthema im Apple-Markt. MacGadget-Redakteur Herbert Steinford hat sich in seiner neuesten Kolumne "Take-Off geglückt!" mit dem Beginn der neuen Mac-Ära beschäftigt: "Dem Applaus der Besucher im Saal der Keynote in San Francisco folgte das Kurs-Feuerwerk an den Börsen der Welt: Apples Aktie im Allzeit-Hoch - Intel sei Dank! Wer hätte das vor Jahresfrist für möglich gehalten? Mögen die behaupteten Leistungssprünge der neuen Rechner-Generation auch viel mit Marketing und weniger mit der Realität zu tun haben, der Vergleich mit einer Rakete liegt nahe." Lesen Sie weiter... (sw) - Meldung kommentieren -

(19:00 Uhr) Apple-CEO rechnet mit steigendem Marktanteil bei Computern. Der Apple-Mitbegründer und -CEO Steve Jobs hat sich äußerst zuversichtlich gezeigt, im Computersegment weiter Marktanteile zu holen. In einem Interview mit Newsweek sagte er, dass man bereits im letzten Jahr ein Prozent Marktanteil hinzugewonnen habe und man diesen Trend fortsetzen wolle. "Alles was wir tun müssen, ist vier Prozent der Windows-User zum Umstieg auf den Mac zu bewegen, dies würde unseren Marktanteil verdoppeln", so Jobs. In den USA lag Apples Marktanteil nach verkauften Stückzahlen im dritten Quartal 2005 bei ca. 4,5, weltweit bei ca. 2,5 Prozent. Im Bereich der Audioplayer erwartet Jobs künftig direkte Konkurrenz durch Microsoft. Da sich das Modell der Konkurrenz - "eine Firma tut dies, die nächste etwas anderes" - nicht bewährt habe, werde Microsoft noch in diesem Jahr einen eigenen Audioplayer vorstellen und vermarkten. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:00 Uhr) Weitere Details zu den ersten Intel-Macs (Update). Die Einführung des Intel-basierten iMac sowie des MacBook Pro in der vergangenen Woche hat viele Fragen aufgeworfen. Mittlerweile ist das Bild jedoch klarer. So verbleiben das PowerBook G4 mit 12 und 17 Zoll vorerst im Angebot, das 15 Zoll-PowerBook wurde bereits eingestellt, der Abverkauf läuft. Auch die Frage, weshalb Apple im MacBook Pro einen im Vergleich zum PowerBook G4 langsameren DVD-Brenner ohne Dual Layer-Unterstützung verbaut, ist beantwortet. Laut Apple wird für das MacBook Pro, das etwas dünner ist als das 17 Zoll-PowerBook, ein ultra-flaches DVD±RW-Laufwerk benötigt, das es derzeit nur mit maximal vierfacher Geschwindigkeit ohne Dual Layer-Support gebe.

Apple geht davon aus, dass die Akkulaufzeit des MacBook Pro mit der des PowerBook G4 vergleichbar ist. Im MacBook Pro würde eine moderne Lightium-Polymer-Batterie verwendet, der Core Duo würde in etwa den gleichen Stromverbrauch wie der G4 aufweisen. Wer einen S-Video-Ausgang am MacBook Pro benötigt, soll diesen zum Preis von 19 Dollar über einen Adapter nachrüsten können. Auch erwartet Apple, dass schon bald ExpressCard/34-Erweiterungskarten mit FireWire 800- und Serial ATA-Schnittstellen auf den Markt kommen werden. Sowohl der Intel-iMac als auch das MacBook Pro unterstützen das Booten von externen FireWire-Laufwerken und den Target Disk-Modus. Neu sind folgende Features: Unterstützung für IEEE 802.11a-Standard (zusätzlich zu IEEE 802.11b und IEEE 802.11g) und die Möglichkeit, angeschlossene Monitore mit eigenständigem Desktop zu nutzen (die Spiegelung ist weiterhin möglich). +++ Nachtrag: Auch nach Aussage von Steve Jobs werde die Akkulaufzeit des MacBook Pro der des PowerBook G4 entsprechen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 16. Januar 2006

(22:00 Uhr) Kurzmeldungen: Intel-iMac zerlegt, Apple überholt Dell beim Marktwert. Shake wird es vorerst nicht für Intel-Macs geben - erst mit der Einführung eines Intel-basierten Power Macs soll die professionelle Effekt-Software angepasst werden. +++ Kodawarisan hat einen Intel-iMac zerlegt. +++ Mac-User sollten das Thema Sicherheit nicht ignorieren, so ein BBC-Bericht. +++ MacBidouille hat den neuen ExpressCard/34-Steckplatz das MacBook Pro beleuchtet. +++ Mac OS X 10.4.4 enthält eine Hacker-Warnung: "Don't Steal Mac OS X" ist im System Profilder der neuen Intel-Macs zu lesen. +++ Apples neuer Radio-Tuner für den iPod kann auch zum Empfang von Polizeifunk verwendet werden, meldet Chip Online. +++ Die Verwendung von Intel-Chips werde Apple im Bereich der Unternehmenskunden kaum helfen, schreibt de InformationWeek. +++ iWeb erzeugt schlechten HTML-Code, meldet das Weblog What Do I Know. +++ Nikon will künftig fast ausschließlich Digitalkameras produzieren - fünf von sieben analogen Modellen werden sofort eingestellt. +++ Apple hat Markenschutz für die Namen "iPod HiFi" und "iPod Boombox" beantragt, meldet AppleInsider. +++ Apple hat Dell bei der Marktkapitalisierung überholt - Apple erreichte am Freitag einen Marktwert von 72,13 Milliarden, Dell 71,97 Milliarden Dollar. Noch vor neun Jahren empfahl Dell-CEO Michael Dell Apple, die Firma zu schließen und den Anlegern ihr Geld zurückzugeben. (sw)

(21:00 Uhr) Windows-Emulator iEmulator bald für Intel-Macs. Der iEmulator wird wahrscheinlich der erste Windows-Emulator für die neuen Intel-basierten Macs sein. Einem Bericht von MacWindows zufolge soll schon in Kürze die Version 1.7.9 der Software auf den Markt kommen, mit der sich Windows auf Intel-Macs nutzen lassen soll. In iEmulator 1.7.9 wird demnach der Intel-Prozessor nicht länger emuliert, was deutliche Performance-Gewinne mit sich bringen wird. Allerdings müssen bestimmte Bestandteil eines Windows-Computers nach wie vor emuliert werden, darunter das BIOS, die Grafik-Hardware und eine Ethernet-Karte. iEmulator 1.7.9 soll für bestehende User ein kostenfreies Update sein. (sw)

(20:00 Uhr) Stone Studio an Intel-Macs angepasst. Die Zahl an angepasster Software für Intel-basierte Macs wächst weiter. Seit wenigen Tagen liegen alle Programme von Stone Design als Universal Binaries vor. Die insgesamt 14 Anwendungen - zusammengefasst im Stone Works-Bundle - laufen nach Angaben des Entwicklers Stone Design native sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-Macs. Stone Works besteht u. a. aus dem Gestaltungs- und Zeichenprogramm Create, der Bildbearbeitungssoftware iMaginator, dem Zeiterfassungsprogramm TimeEqualsMoney, PhotoToWeb (erzeugt Fotoalben für das Web), dem PDF-Tool PStill und GIFfun zur Erstellung von Web-Animationen. (sw)

(19:30 Uhr) Apple setzt Seminarreihe "Gitarristen und der Mac" fort. Apple hat zwei neue Termine der im Herbst vergangenen Jahres begonnenen Seminarreihe "Gitarristen und der Mac" bekannt gegeben. In den Workshops soll gezeigt werden, "warum der Mac die perfekte Plattform ist, wenn es darum geht, mit der Gitarre Musik zu machen und aufzuführen", so Apple. Folgende Termine sind vorgesehen: 09. Februar (München), 14. März (Wien). Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit den Programmen GarageBand, Logic Express 7.0 und Logic Pro 7.0. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich (begrenztes Platzkontingent). (sw)

(18:00 Uhr) Mac OS X Server noch nicht auf Intel-Macs lauffähig. Mac OS X Server lässt sich derzeit noch nicht auf Intel-basierten Macs einsetzen. Dies geht aus einem Knowledge Base-Artikel in Apples technischer Datenbank hervor. Zwar würde Mac OS X Server 10.4.4 Intel-basierte Mac-Clients unterstützen, das Server-Betriebssystem selbst setze jedoch vorerst weiterhin PowerPC-Hardware voraus. Allerdings ist davon auszugehen, dass Apple auch Mac OS X Server bald für die Intel-Macs freigeben wird. Der Intel-iMac und das MacBook Pro werden mit einem vollständig angepassten Mac OS X 10.4.4 ausgeliefert. (sw)

(17:45 Uhr) Firefox mit 20 Prozent Marktanteil in Europa. Die Verbreitung von Firefox nimmt weiter zu. Laut einer Untersuchung der Marktforschungsfirma XiTi hat der Open Source-Browser, der seit Ende letzten Jahres in der Version 1.5 erhältlich ist, in Europa einen Anteil von 20,11 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Australien mit 18,6, Nordamerika mit 15,88, Afrika mit 9,41, Asien mit 8,81 und Südamerika mit 5,79 Prozent. Das Ergebnis der Untersuchung beruhe auf der Auswertung von 32,5 Millionen Visits, so XiTi. Die Stichprobe wurde demnach am 08. Januar durchgeführt und am 09. Januar noch einmal überprüft. Unterdessen gab Microsoft bekannt, den Internet Explorer 7.0 erst in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt bringen zu wollen. Der Browser soll aber noch vor Windows Vista, das für Ende 2006 erwartet wird, fertig werden, schreibt Microsoft-Mitarbeiter Jose Barreto in seinem Weblog. (sw)

(17:30 Uhr) Microsoft arbeitet an neuer Virtual PC-Version. Microsoft hat sich erstmals zur Zukunft von Virtual PC geäußert. Wie bereits bekannt, ist die aktuelle Version 7.0.2 des Windows-Emulators nicht auf Intel-Macs lauffähig. Wie aus einer Presseerklärung Microsoft hervorgeht, arbeite man jedoch mit Apple Apple zusammen, um Virtual PC auch für Intel-basierte Macs anbieten zu können. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest. Erst sollen die ersten Intel-Macs aus der Serienproduktion Tests unterzogen sowie Office und der MSN Messenger portiert werden. (sw)

(17:15 Uhr) Firefox ab März in nativer Version für Intel-Macs. Die Mozilla Corporation will noch in diesem Quartal eine an Intel-Macs angepasste Version von Firefox veröffentlichen. Wie der Mozilla-Entwickler Josh Aas gegenüber ZDNet erklärte, soll Firefox 1.5.0.2 Ende März erscheinen und native auf Macs mit Intel-Chips laufen. Auch der E-Mail- und UseNet-Client Thunderbird sowie der Web-Browser Camino sollen in angepassten Versionen erscheinen, ein Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. Inoffizielle Builds sind schon jetzt verfügbar, sie finden sich auf dieser Web-Seite. Firefox für Intel sei bis auf zwei Bugs bereits voll funktionsfähig, so Aas. Lediglich die Java- und die Flash-Unterstützung funktioniere noch nicht. Dies soll sich bis zum Erscheinen der offiziellen Version noch ändern. (sw)

(17:00 Uhr) Native Instruments kündigt Unterstützung für Intel-Macs an. Der auf Musiksoftware spezialisierte Entwickler Native Instruments will seine gesamte Produktpalette noch in diesem Jahr an die neuen Intel-basierten Macs anpassen. Den Anfang machen bereits im zweiten Quartal die Anwendungen Guitar Rig, Reaktor und Traktor DJ Studio. Die native Unterstützung von Intel-Macs soll entweder in Form eines kleinen Updates für eine geringe Gebühr oder im Rahmen der Einführung eines neuen Releases erfolgen. Diese sollen künftig als Universal Binaries, die native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs laufen, auf den Markt gebracht werden. Von der Verwendung bestehender, nicht-nativer PowerPC-Software auf Intel-Macs mittels der Rosetta-Umgebung rät Native Instruments ab, da die Performance für den professionellen Einsatz kaum ausreiche. (sw)

(16:45 Uhr) Path Finder 4.0 ist fertig. CocoaTech hat heute die finale Version 4.0 (12,9 MB, englisch) von Path Finder vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens wurden 80% des Quellcodes neu geschrieben und die Software für Mac OS X 10.4.x optimiert. Mehr als 100 Neuerungen soll Path Finder 4.0 bieten, darunter eine vollständig überarbeitete Oberfläche mit Tabs, Integration der StuffIt-Engine, Spotlight-Unterstützung und eine Spotlight-unabhängige Suchfunktion, ein Auswahltool für Ordner und Dateien, eine integrierte Slideshow, schnelleres Kopieren von Dateien, eine Bookmark-Bar und viele zusätzliche Einstellungsoptionen. Path Finder 4.0 benötigt Mac OS X 10.4.x und kostet 34,95 Dollar (Upgrade: 17,95 Dollar). Wer die Vorversion nach dem 29. September erworben hat, erhält ein kostenloses Update. Path Finder ist ein leistungsfähiger File Browser, der über den Funktionsumfang des Finders weit hinausgeht. (sw)

(16:30 Uhr) iSquint 1.1 an Intel-basierte Macs angepasst. iSquint konvertiert Videos in das Format des Video-iPod. Die Software soll laut des Entwicklers Tylor Loch deutlich schneller als QuickTime Pro arbeiten und eine Vielzahl an Videoformaten, darunter alle MPEG-Versionen, DivX und Windows Media Video, unterstützen. Außerdem unterstützung iSquint die Batch-Verarbeitung. Die jetzt verfügbare Version 1.1 (5,2 MB, mehrsprachig) wurde an Intel-Macs angepasst. Durch die Integration von neuem x86-Code soll die Formatkonvertierung auf Intel-basierten Macs in sehr hohem Tempo ablaufen. iSquint setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 und ist Donationware. Der Kauf einer QuickTime Pro-Lizenz wird nicht benötigt. (sw)

(16:15 Uhr) FirstMillion X 7.7 mit vielen Neuerungen. Die Finanz- und Warenwirtschaftssoftware FirstMillion X ist seit heute in der Version 7.7 (2,1 MB, deutsch) zu haben. Wie der Entwickler Hartmann-Software mitteilte, wurde das Programm auf das Cocoa-Framework umgestellt. Zu den Neuerungen gehören ein beschleunigter Programm-Start, einstellbare Spaltenbreiten in Listen-Fenstern sowie verschiebbare Spalten, eine Toolbar in allen Listen-Fenstern, ein Editor mit Rechtschreibprüfung, die Cocoa-Schriften-Auwahl sowie viele Detailverbesserungen. FirstMillion X ist ab Mac OS X 10.3.9 lauffähig und in vier Ausführungen erhältlich: Buch (nur Buchhaltung; 79 Euro), Fakt (nur Fakturierung, Artikel- und Personenverwaltung; ohne Buchhaltung; 99 Euro), Standard (169 Euro) und Platin (249 Euro). Das Update auf FirstMillion X 7.7 ist für User, die das Programm in den letzten zwölf Monaten erworben haben, kostenfrei. (sw)

Samstag, 14. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(19:00 Uhr) Details zu Rosetta. Um einen möglichst reibungslosen Übergang auf Intel-Prozessoren zu gewährleisten, hat Apple mit Rosetta eine Technologie implementiert, die die Nutzung von PowerPC-Software auf Intel-Macs ermöglicht. In der Entwicklerdokumentation nennt Apple Details zu Rosetta. Demnach ist Rosetta auf die Verwendung von Mac OS X-Software, die auf G3- und G4-Macs lauffähig ist, ausgelegt. Nicht mit Rosetta kompatibel sind die Classic-Umgebung, für den PowerPC geschriebene Bildschirmschoner, Add-ons für die Systemeinstellungen, Kernel-Extensions, Java-Anwendungen mit JNI-Bibliotheken sowie Anwendungen, die einen G5-Prozessor voraussetzen. Rosetta, das in Teilen auf Technologie der Firma Transitive basiert, übersetzt den PowerPC-Code in das "Format" des Intel-Chips. Da dies Rechenzeit benötigt, sind gewisse Geschwindigkeitseinbußen bei der Verwendung von PowerPC-Software mit Rosetta die Folge. Sowohl Performance als auch Kompatibilität hängen laut Apple von der Art der Anwendung ab. So werde es laut Apple etwa bei einer Textverarbeitung praktisch keine Probleme geben. An welchen Prozessor ein Programm angepasst ist, erkennt man im Finder per Info-Dialog. Künftig werden so genannte Universal Binaries, also Software, die native sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-basierten Macs laufen, der am meisten verbreitete Typ sein. Da PowerPC-Macs auch noch in mehreren Jahren millionenfach im Einsatz sein werden, haben viele Software-Entwickler - darunter Microsoft und Quark - bereits angekündigt, beide Prozessor-Plattformen mittelfristig zu unterstützen. (sw) - Meldung kommentieren -

(17:00 Uhr) Apple Retail Stores bald in Deutschland? Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge will Apple innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate die ersten Retail Stores in Deutschland eröffnen. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Aussage von Archibald Horlitz, Chef der Retailkette Gravis. Dieser sagte, dass es "eindeutige Signale" auf der MacWorld Expo in diese Richtung gegeben habe. Als Standorte sind Berlin, Hamburg, Köln, Hamburg und möglicherweise auch Frankfurt im Gespräch. Apple würde damit noch stärker in Konkurrenz zum Retailer Gravis treten. Bislang konkurriert Apple in Deutschland mit den Händlern fast ausschließlich im Bereich Online-Vertrieb. Horlitz sieht die Eröffnung von Retail Stores jedoch gelassen entgegen, dies würde die Sichtbarkeit von Apple in Deutschland steigern. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 14. Januar 2006

(18:30 Uhr) Kurzmeldungen: iWork '06 im Test, IP-Kameras am Mac. Die Macworld hat iWork '06 einem ersten Test unterzogen. +++ iClear ist eine transparente Kunststoff-Schutzhülle für den iPod nano - sie kostet 19,99 Dollar und kommt im Februar auf den Markt. +++ Quatographic hat ein Werkzeug zur Prüfung von Proof-Monitoren lizenziert - es wurde von UGRA und fogra entwickelt. +++ On Air von equinux erlaubt die Verwendung von IP-Kameras am Mac - die Software kostet 39,95 Dollar und benötigt Mac OS X 10.4.x. +++ World of Warcraft soll ab der Version 1.9.3, die in Kürze erscheinen soll, Intel-Macs native unterstützen, meldet InsideMacGames. +++ Seattle Post-Intelligencer hat einen Hintergrundartikel über die Firma Delicious Monster, die die Medienverwaltung Delicious Monster entwickelt, veröffentlicht. +++ Apple-Aktie auf neuem Rekordhoch - das Papier ging am Freitag in New York mit 85,5899 Dollar (plus 1,54% oder 1,2989 Dollar) aus dem Handel. +++ Apple-Softwareverpackungen werden kleiner - laut AppleInsider ist die iWork '06- und iLive '06-Verpackung ähnlich groß wie die des iPod nano. (sw)

(18:15 Uhr) TV-Magazin berichtet über MacWorld Expo. Das 3sat-Magazin neues berichtet in der aktuellen Sendung über die Fachmessen CES in Las Vegas und MacWorld Expo in San Francisco. So sollen die wichtigsten Produktankündigungen der beiden Events vorgestellt werden. Die Sendung lief heute bereits um 17:00 Uhr auf 3sat, wird aber an folgenden Terminen wiederholt: Montag, 07:00 Uhr (3sat), Montag 09:45 Uhr (3sat), Dienstag 02:30 Uhr (ZDF) und Donnerstag 15:15 Uhr (ZDF-Infokanal). (sw)

(18:00 Uhr) Microsoft: Wireless-Eingabelösung für den Mac angekündigt. Im Sommer will Microsoft eine speziell für den Mac entwickelte drahtlose Eingabelösung auf den Markt bringen. Wie TechWeb meldet, soll das aus Tastatur und Maus bestehende Bundle zum Preis von 99,95 Dollar auf den Markt kommen. Tastatur und Maus seien ergonomisch geformt, die Maus arbeite zudem mit Laser-Technologie, um eine höchstmögliche Genauigkeit zu erzielen, so der Bericht. Die Tastatur verfüge über alle Standard-Tasten des Mac sowie über Spezialtasten wie etwa zum Auswerfen einer CD bzw. DVD. (sw)

(17:45 Uhr) MacWorld Expo: Neue Funktionen für direct. Die ilink GmbH hat auf der MacWorld Expo eine neue Version von direct, eine Software zur Anbindung des Macs an Telefonanlagen, präsentiert. So soll in Kürze ein kostenloses Bluetooth-Plug-in veröffentlicht werden, das die Verwendung von direct mit Mobiltelefonen ermöglicht, veröffentlicht werden. Als weitere Neuerungen nennt der Entwickler Unterstützung für die Open Source-Telefonanlage Asterisk sowie Support für fast alle TAPI-fähigen Telefonanlagen. Die neuen Features sollen in Kürze zur Verfügung stehen. Mit direct können Telefonnummern per Mausklick gewählt werden, außerdem wird bei eingehenden Anrufen der Anrufername per Pop-Up angezeigt. (sw)

(17:30 Uhr) MacWorld Expo: Mac-Version von Legion Arena angekündigt. Legion Arena, eine Mischung aus Rollen- und Strategiespiel, kommt im Frühjahr als Mac-Version in den Handel. Dies kündigte Freeverse zur MacWorld Expo in San Francisco an. In Legion Arena hat der Spieler die Aufgabe, eine kleine Gruppe von Kriegern zu trainieren und in den Kampf zu führen. Das Spiel bietet mehr als 100 Fähigkeiten, über 20 Einheiten und mehr als 100 Szenarien bieten. Das so genannte Micro-Management werde vermieden, der Spieler könne sich dadurch auf die wesentlichen Elemente des Spiels konzentrieren, so Freeverse. Der Preis und die Systemanforderungen stehen noch nicht fest. Die Windows-Version des Spiels erschien Anfang November. (sw)

(17:15 Uhr) MacWorld Expo: MacJournal 4.0 kommt im März. Mariner Software will im März die Version 4.0 der Weblog-Software MacJournal auf den Markt bringen. Eine Betaversion soll bereits im Juni veröffentlicht werden. Zu den Neuerungen zählen u. a. Unterstützung für Podcasts, Audio-Aufnahme, eine verbesserte Suchfunktion, zahlreiche zusätzliche Blogging-Features inklusive Atom-Unterstützung sowie viele Bug-Fixes. Das ab Mac OS X 10.3 lauffähige MacJournal 4.0 soll zum Preis von 39,95 Dollar angeboten werden, das Upgrade von Version 3.x soll 14,95 Dollar kosten. (sw)

Freitag, 13. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(17:00 Uhr) Apple-Aktie: Piper Jaffray erwartet Aktiensplit (Update). Der Finanzdienstleister Piper Jaffray hat das Kursziel für die Apple-Aktie heute von 80 auf 103 Dollar erhöht. Der Piper Jaffray-Analyst Gene Munster begründete seine Entscheidung damit, dass auch in diesem Jahr der Marktanteil des Macs weiter steigen und das iPod-Segment weiter wachsen werde. Munster geht davon aus, dass Apple schon in Kürze einen weiteren Aktiensplit im Verhältnis 2-für-1 bekannt gegeben wird. Erst im letzten Jahr führte das Unternehmen bei einem Aktienkurs von 90 Dollar einen Aktiensplit im gleichen Verhältnis durch. Der Analst erwartet ferner, dass Apple auch in den nächsten Jahren stärker wachsen kann als die Konkurrenz. Neue Produkt-Kategorien Apples seien im weiteren Jahresverlauf nicht ausgeschlossen. +++ Nachtrag: Weitere Finanzunternehmen haben die Kursziele für die Apple-Aktie nach oben korrigiert, darunter die Citigroup und Deutsche Securities. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:00 Uhr) Intel-basiertes iBook im April? Nur wenige Tage nach der Vorstellung der ersten Intel-basierten Macs (siehe unseren ausführlichen Special Report) sind in der Gerüchteküche die Spekulationen in die nächste Runde gegangen. Wie AppleInsider - das Gerüchtemagazin hatte wenige Stunden vor Beginn der Keynote von Apple-CEO Steve Jobs Informationen über MacBook Pro und Intel-iMac veröffentlicht - berichtet, plant Apple die Einführung eines runderneuerten, Intel-basierten iBooks - wahrscheinlich unter dem Namen MacBook - für April oder Mai. Der neue Einsteiger-Desktop soll über ein "eye-catching" Design mit einem 13 Zoll-Breitformat-LCD verfügen, mit dem Yonah-Prozessor arbeiten und dünner als das iBook G4 sein. Wie AppleInsider weiter meldet, sollen die ersten MacBooks Pro am 07. Februar ausgeliefert werden. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Umfrage: Was halten Sie vom PowerBook-Nachfolger MacBook Pro? Nun sind sie da - die ersten Intel-basierten Macs. Ein halbes Jahr früher als ursprünglich vorgesehen und deutlich leistungsfähiger als ihre Vorgängermodelle. Mit dem MacBook Pro präsentierte Apple einen Nachfolger für das millionenfach verkaufte, aber angestaubte PowerBook G4. Die technischen Daten des MacBook Pro können sich sehen lassen: Core Duo-Prozessor von Intel mit zwei Kernen, schnelle Grafikkarte, moderne Architektur, helles 15,4 Zoll-Breitbild-Display, umfangreiche Ausstattung - alles verpackt in einem dünnen Aluminium-Gehäuse mit nur 2,5 kg Gewicht. In den Handel kommt das neue Notebook im Februar. Doch wie wird es von den Anwendern aufgenommen? Dazu unsere neue Umfrage: Was halten Sie vom PowerBook-Nachfolger MacBook Pro? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 13. Januar 2006

(16:30 Uhr) MacWorld Expo: Kostenlose Media Center-Software von equinux. Mit MediaCentral hat equniux auf der MacWorld Expo eine kostenlose Media Center-Software für den Mac vorgestellt. Über eine einfache Benutzeroberfläche erlaubt das Programm schnellen Zugriff auf Video-Inhalte auf DVD, CD oder Festplatte, angeschlossene TV-Tuner von Elgato, Internet-TV-Streams und die iTunes-Musikbibliothek. MediaCentral soll eine Vielzahl an Dateiformaten unterstützen und kann über die Tastatur, per Netzwerk (über einen integrierten Web-Server) oder einer Fernbedienung gesteuert werden. MediaCentral (266 KB, englisch) benötigt mindestens einen mit 800 MHz getakteten G4-Prozessor und Mac OS X 10.4.x. (sw)

(15:30 Uhr) Intel von neuer Apple-Werbung überrascht. Intel ist von Apples neuem Werbespot, in dem die Einführung von Intel-Prozessoren in Macs angekündigt wird, irritiert. Bisher seien Intel-Chips in langweiligen Gehäusen gefangen gewesen, damit sei jetzt Schluss, lautet die Werbeaussage in dem Film. "Niemals würden wir unsere Kunden so charakterisieren", sagte Deborah Conrad, Intel Vice President, gegenüber News.com. Man habe zwar mit Apple bei der Erstellung des Werbespots in einigen Bereichen kooperiert, habe aber nicht gewusst, wie der fertige Spot aussehen soll, so Conrad. Laut Conrad war es auch Apples Idee, dass Intel-CEO Paul Ottelini während der Keynote von Steve Jobs in einem Entwickler-Schutzanzug auf die Bühne komme. (sw)

(14:30 Uhr) MacWorld Expo: Awards für beste Produkte. Auch in diesem Jahr wurden auf der MacWorld Expo in San Francisco wieder neue, besonders innovative Produkte ausgezeichnet. Die Redaktion der Macworld vergab einen "Best of Show"-Award an folgende Produkte: MacBook Pro, Lightroom, iLife '06, Browseback, Docktopus, EyeTV 2.0, JBL On Time, Google Earth, iSee 360i, LightZone 1.0, Marware Project X, MemoryMiner, TechTool Protege und Suitcase Fusion. (sw)

(13:30 Uhr) Microsoft stellt Windows Media Player für den Mac ein. Microsoft hat die Weiterentwicklung des Windows Media Player für Mac OS X mit sofortiger Wirkung beendet. Die Entscheidung wurde im Zuge der Überprüfung und Neuordnung der Prioritäten gefällt, zitiert ZDNet Adam Anderson, Public Relation Manager von Microsoft. Man wolle sich künftig ausschließlich auf die Windows-Version des Produkts konzentrieren. Allerdings wird die Wiedergabe von Inhalten in den Formaten Windows Media Video und Windows Media Audio auch weiterhin problemlos auf dem Mac möglich sein. Microsoft und Telestream haben eine Vereinbarung getroffen, wonach das Plug-in Flip4Mac künftig kostenfrei angeboten wird. Es erlaubt die Wiedergabe von Windows Audio Video/Audio im QuickTime Player. Erst am Dienstag wurde bekannt, dass sich Microsoft verpflichtet hat, Office und den Microsoft Messenger für Mac OS X für mindestens für Jahre weiterzuentwickeln. (sw)

(13:15 Uhr) Verlosung: Fünf Lizenzen von Mobile High Speed zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Software-Entwickler nova media verlost MacGadget fünf Lizenzen des Programms Mobile High Speed, mit dem mobile Internet-Verbindungen via Mac und Handy hergestellt werden können. Die Teilnahme an der Verlosung ist noch bis zum 22. Januar möglich. Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie im Anschluss an das Interview mit den drei nova media-Gründern Volker Kohl, Robert Seitz und Jan Füllemann. Zum Interview... (sw)

(13:00 Uhr) MacWorld Expo: Zwei zusätzliche Festplatten im Power Mac G5. MaxUpgrades hat zur MacWorld Expo in San Francisco eine neue Lösung zur Installation von zusätzlichen Festplatten im Power Mac G5 vorgestellt. MaxConnect PCI Bay ermöglicht die Installation von bis zu zwei Serial ATA-Festplatten im Bereich der PCI-Erweiterungskarten (der Einbau der Karten ist weiterhin möglich) des Computers. Die aus Aluminium gefertigte Halterung wird mit Lüfter, Schrauben sowie Strom- und Datenkabeln geliefert. MaxConnect PCI Bay gibt es für die aktuelle Power Mac G5-Reihe mit PCI Express als auch für ältere Power Mac G5-Modelle zu Preisen ab 79 Dollar. (sw)

(12:45 Uhr) MacWorld Expo: FileWave 2.5 angekündigt. Die Firma FileWave hat ihr gleichnamiges Client-/Server-System zum Verteilen und Verwalten von Software und System-Updates im Netzwerk zur MacWorld Expo in der Version 2.5 vorgestellt. Neu ist die Möglichkeit, per FileWave auf einem Netzwerk-Mac ein Upgrade Mac OS X 10.3.x auf Mac OS X 10.4.x durchzuführen. Zu den weiteren Neuerungen zählen beispielsweise Remote Control-Funktionen via SSH, Unterstützung für Timbuktu und VNC, eine verbesserte Erfassung der Software eines Computers und verbesserte Kompatibilität mit Windows. Die Preise nennt FileWave auf Anfrage. (sw)

(12:30 Uhr) X-Plane 8.3 jetzt auf Intel-Macs lauffähig. Laminar Research hat eine weitere Betaversion des Flugsimulators X-Plane 8.3 herausgebracht. In der Version 8.3b10 wurden weitere Performance-Verbesserungen erzielt, außerdem läuft die Software nun native auf Macs mit Intel-Prozessoren. In X-Plane 8.3 wurden die Frameraten um bis zu 85% beschleunigt und die Ladezeiten für Szenarien zum Teil deutlich reduziert. Daneben verspricht der Entwickler viele weitere Verbesserungen in Bereichen wie Flugmodelle, Instrumente und Joystick-Unterstützung. Das finale X-Plane 8.3 soll in den nächsten Wochen auf den Markt kommen. (sw)

(12:15 Uhr) MoneyControl 3.0 verbessert Performance. Die Finanzverwaltung MoneyControl liegt ab sofort in der Version 3.0 (14 MB, deutsch) vor. Nach Angaben des Entwicklers Claudius Sailer wurde das Programm mit einer neueren RealBasic-Version compiliert, außerdem wird eine neue Datenbank verwendet. Dies habe zu Performance-Verbesserungen, vor allem bei Auswertungen, geführt. MoneyControl 3.0 kostet 20 Euro, das Update von Version 1.x/2.x ist gratis. MoneyControl ist für Privatpersonen geeignet. Zum Funktionsumfang zählen beispielsweise beliebig viele Konten, Kategorien und Kategoriegruppen, manuelle und automatische Buchungen, Unterstützung für verschiedene Währungen sowie verschiedene Statistiken und Auswertungen. (sw)

Donnerstag, 12. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(21:30 Uhr) Apple liefert iLife '06 und iWork '06 aus. Apple hat in Nordamerika mit der Auslieferung von iLife '06 und iWork '06 begonnen. Mehreren Presseberichten zufolge haben heute die ersten Apple-Kunden, die die neuen Software-Pakete im Apple Store bestellt haben, ihre Versandbestätigung erhalten. In Europa könnte es allerdings noch etwas dauern, bis iLife '06 und iWork '06 zu den Usern gelangen: Der europäische Apple Store gibt derzeit eine Lieferzeit von drei Wochen für beide Produkte an. Auch der Fachhandel rechnet mit den ersten Lieferungen Ende Januar oder Anfang Februar. Im US-Apple Store sind beide Produkte sofort verfügbar. Unterdessen hat Apple die PDF-Handbücher der neuen Programme veröffentlicht: Pages 2.0, Keynote 3.0, GarageBand 3.0, iDVD 6.0, iMovie HD 6.0, iPhoto 6.0 und iWeb. (sw) - Meldung kommentieren -

(17:00 Uhr) Bear Stearns stuft Apple-Aktie herauf (Update). Bear Stearns hat heute die Apple-Aktie von "peer perform" auf "outperform" aufgestuft. Als Begründung führt die Investmentbank die guten Umsatz- und Absatzzahlen des letzten Apple-Quartals, die neuen Intel-basierten Macs und niedrigere Risiken infolge des Umstiegs auf Intel-Prozessoren an. Als Preisziel gab der Bear Stearns-Analyst Andrew Neff 105 Dollar an. Er erhöhte gleichzeitig die Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2006 und 2007 von 2,12 auf 2,53 bzw. von 2,42 auf 3,14 Dollar je Aktie. Unterdessen steigt die Apple-Aktie am Nasdaq Composite weiter, um 10:30 Uhr Ortszeit lag sie mit knapp zwei Prozent im Plus. +++ Nachtrag: Die Apple-Aktie ging heute mit einem Kurs von 84,291 Dollar (plus 0,47 Prozent oder 0,391 Dollar) aus dem Handel. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Apple veröffentlicht neue Safari-Version für "Panther". Apple hat für Mac OS X 10.3.9 eine neue Version des Web-Browsers Safari veröffentlicht. Safari 1.3.2 soll die Kompatibilität mit Web-Sites, die Stabilität und die Unterstützung für Web-Anwendungen anderer Anbieter verbessern, so Apple. Zur Installation wird Safari 1.3.1 vorausgesetzt. Safari 1.3.2 ist wie gewohnt über die Software-Aktualisierung erhältlich. (sw) - Meldung kommentieren -

(05:00 Uhr) Neue Kolumne: Rico Pfirstinger über die neuen Intel-Macs. Die neuen Intel-Macs sind im Mac-Markt seit Dienstag Gesprächsthema Nr. 1. Kontrovers wird über alle Facetten des Umstiegs auf Intel-Chips diskutiert - angefangen von Grundsatzdebatten über Prozessoren über die Benchmark-Werte des neuen Intel Core Duo bis hin zur Anpassung von Mac-Software an Intel-Chips wird fast kein Thema ausgelassen. Auch MacGadget-Mitarbeiter Rico Pfirstinger hat sich Gedanken über die ersten Intel-Macs gemacht. Seine neue Kolumne "Eine Frage der Zeit" ist seit kurzem online: "Die zur MacWorld Expo in San Francisco erfolgte Einführung der neuen Intel-Macs belegt, dass Apple derzeit alles richtig macht. Den Schwarzen Peter schob Steve Jobs dabei mal wieder elegant in Richtung Anwender. Der steht vor dem Dilemma, zuzuschlagen oder erstmal abzuwarten." Lesen Sie weiter... (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12. Januar 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Apple ist Medienliebling, Mac-Absatzboom erwartet. SmartShare ist ein Audio-Splitter für den iPod - er ermöglicht den Anschluss von zwei Kopfhörern mit individueller Lautstärkenregelung. +++ Apple sei zum Liebling der Medien geworden, schreibt Business Week-Kolumnist Arik Hesseldahl - ein Höhepunkt sei erreicht worden, als die Nachrichtenagentur AP anläßlich der Einführung der Intel-Macs erstmalig einen News-Alert zu Apple veröffentlichte. +++ Das A/V-Dock von Keyspan verbindet iPod mit Fernseher und Stereo-Anlage - das Unternehmen stellte gleichzeitig eine passende Fernbedienung dafür vor. +++ Die Version 2.6 der EvolutionTV-Software unterstützt den Video-iPod- und Playstation Portable-Export - EvolutionTV ist ein analoger TV-Tuner mit Recording-Funktion. +++ Apples Retailkette trage maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei, meint Kolumnist John C. Dvorak. +++ Die CAD-Software VersaCAD 2006 kommt im ersten Quartal für PowerPC- und Intel-Macs auf den Markt. +++ Namhafte Analysten erwarten durch die Einführung der ersten Intel-Macs einen Mac-Absatzoom. +++ Apple hat das PDF-Handbuch zum iMac Core Duo veröffentlicht. (sw)

(19:30 Uhr) Weitere Anwendungen an Intel-basierte Macs angepasst. Zahlreiche weitere Entwickler haben ihre Programme an Intel-basierte Macs angepasst. Nachfolgend ein Überblick über neue Software-Versionen, die als so genannte Universal Binaries (native Programmpakete sowohl für PowerPC- als auch Intel-Macs) vorliegen: Cocktail 3.7, MacStammbaum 4.2.6, LittleSnitch 1.2.2, LaunchBar 4.1b3, IPNetTuner 1.5c1, Synchronize Pro X 5.0b2, Dilo 1.0rc1 und Xfolders 1.0b2. Die Updates sind kostenfrei. Maxon will in Kürze das Modelling-, Animations- und Renderprogramm Cinema 4D als Universal Binary herausbringen. Übrigens: Software, die als Universal Binary vorliegt, erkennt man an einem neuen Symbol. (sw)

(16:30 Uhr) Windows XP läuft nicht auf Intel-Macs. Einem Bericht von BetaNews zufolge lässt sich Windows XP nicht auf den neuen Intel-Macs installieren. Apple setzt anstelle des BIOS auf das moderne Extensible Firmware Interface, kurz EFI (eine Weiterentwicklung des BIOS). Da Windows XP ein BIOS voraussetze, könne es derzeit nicht auf Intel-Macs installiert werden, so BetaNews. Wie bereits bekannt, will Apple die Installation von Windows auf den Intel-Macs technisch nicht verhindern. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass Microsoft Windows XP um EFI-Kompatibilität ergänzt, falls sich die Markteinführung von Windows Vista weiter verspätet, oder findige Programmierer einen Workaround für dieses Problem finden. (sw)

(15:30 Uhr) Aufregung um neue Funktion in iTunes 6.0.2. Die am Dienstag von Apple veröffentlichte Version 6.0.2 der Jukebox-Software iTunes hat für Aufregung unter Anwendern gesorgt. Der Grund ist eine neue Funktion, die während der Wiedergabe eines Songs aus der eigenen Musikbibliothek einen Mini-iTunes Music Store einblendet. Dieser zeigt Kaufempfehlungen abhängig vom gerade gespielten Titel an. Mittlerweile ist jedoch klar, dass keine sensiblen Informationen an den iTunes Music Store-Server übertragen werden, sondern lediglich Informationen über den gerade gespielten Song. Wie aus einem Knowledge Base-Artikel von Apple hervorgeht, lässt sich die neue Funktion im Menü "Bearbeiten" mit dem Befehl "MiniStore ein/ausblenden" (de-) aktivieren. Ist sie ausgeschaltet, werden keinerlei Daten mehr übertragen. (sw)

(14:30 Uhr) MacWorld Expo: Intel kündigt Entwickler-Tools für Mac OS X an. Intel hat eine Reihe von Entwickler-Tools für die neuen Intel-basierten Macs zur Verfügung gestellt. Diese sollen Entwicklern helfen, ihre Software besser an den Core Duo-Prozessor anzupassen und die Performance zu optimieren. Als Betaversionen stehen ab sofort der Fortran Compiler, der C++ Compiler, die Math Kernel Library und Integraded Performance Primitives für Mac OS X zum Download bereit. Diese Tools sind in Apples Entwicklungsumgebung Xcode integriert. Die finalen Versionen werden für das zweite Quartal erwartet. Weitere Ressourcen, die bei der Software-Optimierung helfen, hat Intel unter www.intel.com/software/apple bereitgestellt. (sw)

(14:00 Uhr) Apple tauscht Intel-Entwicklersysteme gegen neuen iMac. Entwickler, die ein Developer Transition Kit von Apple gemietet haben, bleiben nicht auf ihrer Investition sitzen. Sie erhalten im Tausch einen brandneuen 1,83 Core Duo 17 Zoll-iMac. Apple hatte den Entwicklern die Developer Transition Kits - ein Pentium 4-Computer mit 3,6 GHz im Power Mac G5-Gehäuse - zur Verfügung gestellt, damit diese mit der Entwicklung von nativer Software für Intel-Macs frühzeitig beginnen können. Die Mietgebühr lag bei 999 Dollar. Das Tauschangebot besteht bis zum 31. März. Apple will den iMac bereits vor der Rückgabe des Developer Transition Kits liefern. (sw)

(13:45 Uhr) MacWorld Expo: Maxtor Shared Storage Plus für den Mac. Maxtor hat auf der MacWorld Expo eine Mac-kompatible Version der externen Netzwerkfestplatte Shared Storage Plus angekündigt. Sie kommt im Februar zu Preisen von 249 Euro (200 GB) und 429 Euro (500 GB) auf den Markt. Die Lösung ist unter Mac OS X 10.4.x lauffähig und unterstützt die Netzwerk-Technologie Bonjour zur schnellen Einbindung der Festplatte in ein bestehendes Netzwerk. Auf Shared Storage Plus können bis zu 20 Anwender gleichzeitig auf ihre persönlichen, per Passwort geschützten Daten zugreifen bzw. Datenbestände sichern. Mit der Maxtor-Software sollen sich individuelle Sicherheitsstufen für freigegebene Ordner definieren lassen. Auch das Streaming von Audio- und Video-Daten ist mit dem integrierten Media-Server möglich. Der Anschluss erfolgt über die Ethernet-Schnittstelle (100 Mbit), außerdem stehen zwei USB-Schnittstellen zum Hinzufügen zusätzlicher Speicherkapazität oder eines Netzwerkdruckers zur Verfügung. (sw)

(13:30 Uhr) MacWorld Expo: "Heroes of Might and Magic V" wird auf den Mac portiert. Freeverse hat eine Mac-Version von "Heroes of Might and Magic V" angekündigt. Das Strategiespiel, das über Rollenspielelemente verfügt, soll eine voll animierte 3D-Welt, eine spannende Story und ein skalierbares, Runden-basiertes Kampfsystem bieten. Es sollen über 370 Fähigkeiten und 40 Zaubersprüche zur Erschaffung von Kämpfern zur Verfügung stehen. "Heroes of Might and Magic V" erscheint voraussichtlich Ende März für Windows. Die Mac-Version soll kurze Zeit später auf den Markt kommen. Der Preis und die Systemanforderungen stehen noch nicht fest. (sw)

(13:15 Uhr) MacWorld Expo: 4D kündigt Unterstützung für Intel-Macs an. Die Entwicklungsumgebung 4th Dimension soll schon bald an Intel-basierte Macs angepasst werden. Dies gab das Unternehmen anlässlich der MacWorld Expo in San Francisco bekannt. "Wir freuen uns sehr über Apples neue Hardware Strategie. 4D hat schon immer seine Software auf die jeweils neuesten Macintosh-Plattformen angepasst. So haben wir auch den Übergang zu Mac OS X vollzogen. 4D plant auch Universal Binary zu unterstützen, um auf beiden Generationen von Apples Computern - mit PowerPC und Intel - einsetzbar zu sein", so der Präsident und Gründer von 4D, Laurent Ribardière. Weitere Details will 4D demnächst bekannt geben. (sw)

(13:00 Uhr) MacWorld Expo: Griffin präsentiert neues iPod-Dock. Griffin Technology hat mit TuneCenter ein neues Dock mit integrierter Ladestation für den iPod vorgestellt. TuneCenter kann Wiedergabelisten, Song-Informationen, Bilder und Videos auf dem Fernseher darstellen - dazu stehen ein S-Video- und ein Composite-Video-Ausgang zur Verfügung. Auch der Anschluss an eine HiFi-Anlage via RCA-Schnittstelle ist möglich. Wird TuneCenter per WLAN oder Ethernet mit dem Internet verbunden, ist der Empfang von Internet-Radio-Stationen möglich. TuneCenter (NTSC- und PAL-fähig) soll im März zum Preis von 99,99 Dollar auf den Markt kommen und ist mit dem iPod 3G, iPod 4G, iPod 5G und dem iPod nano kompatibel. Eine Fernbedienung mit 14 Tasten wird mitgeliefert. (sw)

(12:45 Uhr) MacWorld Expo: iStopMotion 1.9 unterstützt Intel-Macs. Boinx Software hat zur MacWorld Expo in San Francisco neben FotoMagico auch iStopMotion in einer neuen Version angekündigt. iStopMotion 1.9 (11,5 MB, mehrsprachig) liegt als so genanntes Universal Binary, also native für PowerPC- und Intel-basierte, vor. Neu ist die Möglichkeit, Flipbooks ("Daumenkino") mit allen Frames einer Animation zu drucken. iStopMotion Plus kostet inklusive Still Camera-Plug-in 49 Euro. iStopMotion HR (mit Unterstützung für höhere Auflösungen sowie weiteren Features) schlägt mit 349 Euro zu Buche. Das Update von iStopMotion 1.x ist gratis. Mit der ab Mac OS X 10.3 lauffähigen Anwendung lassen sich Trickfilme und Zeitrafferaufnahmen erstellen, das Datenmaterial kommt von einer Digicam oder Videokamera. (sw)

(12:30 Uhr) Gravis mit Geschäftsverlauf zufrieden. Die Apple-Retailkette Gravis hat eine erste Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres gezogen. Die starke Mac- und iPod-Nachfrage habe zu einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg geführt. "Das Jahr 2005, war das bisher beste Geschäftsjahr in der 20-Jährigen Firmengeschichte. Nach einem Umsatzzuwachs von 22 Prozent im Jahr 2004, erzielte die Gravis AG im Jahr 2005 ein Wachstum von 34 Prozent, bei einem Umsatz von über 90 Millionen Euro", so das Unternehmen. Gravis erwartet für 2006 eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. In vielen Niederlassungen sei eine deutliche Erweiterung der Verkaufsfläche vorgesehen, zusätzlich sollen bis zu zwölf weitere Shop-in-Shops eingerichtet werden. Die Handelskette Gravis umfasst derzeit 20 Filialen und vier Shop-in-Shops. (sw)

(12:15 Uhr) Thunderbird 1.5 ist fertig. Die Mozilla Foundation hat den E-Mail- und UseNet-Client Thunderbird heute in der finalen Version 1.5 (10,7 MB, deutsch) veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen beispielsweise eine aktive und verbesserte Rechtschreibprüfung, das Entfernen von Attachements aus E-Mails, automatisches Sichern von Entwürfen, Unterstützung für serverseitigen Spamschutz, ein Phishing-Schutz, ein verbesserter RSS-Support, Podcasting-Unterstützung, ein neues Update-System, Kerberos-Unterstützung, eine verfeinerte Oberfläche und diverse Sicherheitsverbesserungen. Thunderbird 1.5 setzt Mac OS X 10.2 oder neuer voraus. Schon in Kürze sollen die Entwicklungsarbeiten an Thunderbird 2.0 beginnen. (sw)

(12:00 Uhr) MacWorld Expo: FotoMagico 1.5 an Intel-Macs angepasst. FotoMagico, eine Anwendung zur Erzeugung von Slideshows, liegt ab sofort in der Version 1.5 (11,8 MB, mehrsprachig) vor. Neu sind nach Angaben des Entwicklers Boinx Software u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, zehn zusätzliche Übergänge, die Verwendung von im iTunes Music Store gekauften Songs, Unterstützung für Systeme mit mehreren Monitoren, eine verfeinerte Oberfläche und ein verbesserter Export. Zum Funktionsumfang von FotoMagico zählen u. a. eine Anbindung an iPhoto und iTunes, Export in beliebigen QuickTime-Formaten, zahlreiche Gestaltungsfunktionen (darunter Zoom, Rotieren, Skalieren), eine iLife-ähnliche Benutzeroberfläche mit Zeitleiste sowie verschiedene Übergänge. Eine Einzelplatzlizenz kostet 79 Dollar. Das Update von FotoMagico 1.x ist kostenlos. (sw)

Mittwoch, 11. Januar 2006

Die Top-News des Tages

(20:00 Uhr) MacWorld Expo: Der Tag nach der Keynote (Update). 24 Stunden sind seit der Ankündigung der ersten Intel-basierten Macs (siehe unseren ausführlichen Special Report) inzwischen vergangen - Zeit für eine kleine Nachbetrachtung. Klar ist nun, dass das Thema PowerPC viel schneller als erwartet von Apple ad acta gelegt wird - bis spätestens Ende 2006 sollen alle Macs über einen Intel-Chip verfügen. Klar ist außerdem, dass die Software-Entwickler mit Hochdruck an der Anpassung ihrer Programme arbeiten. Allein in diesen Tagen kommen Dutzende so genannter Universal Binaries - also Programmpakete, die native Versionen sowohl für PowerPC- als auch Intel-Macs enthalten - hinzu. Apple betonte erneut, die Anwender nicht daran hindern zu wollen, Windows auf Intel-basierten Macs zu installieren. Ob dies allerdings für den User problemfrei zu bewerkstelligen ist und dann auch im Ergebnis stabil läuft, steht auf einem anderen Blatt. Klar ist mittlerweile auch, dass Apple sich nicht am Marketing-Programm "Intel Inside" beteiligen wird, sprich "Intel Inside"-Sticker wird es auf Macs nicht geben, lediglich einen Hinweis auf die verbaute Intel-CPU auf der Verpackung.

Der PowerBook-Nachfolger MacBook Pro wurde von den Anwendern mehrheitlich positiv aufgenommen. Der neue, noch ungewohnte Name unterstreicht den Beginn einer neuen Ära im mobilen Segment, gleichzeitig wollte man aber auch den Begriff "Mac" in den Produktnamen holen, so Steve Jobs. Das neue Mac-Notebook spielt in puncto Architektur, Ausstattung, Display und Performance in der Oberklasse mit, dennoch gibt es einige Auffälligkeiten. So kann das eingebaute DVD±RW-Laufwerk keine Dual Layer-Medien beschreiben, was mit der letzten PowerBook G4-Revision möglich war. Auch fehlt dem MacBook Pro FireWire 800, ein S-Video-Ausgang und ein Modem. Während der Wegfall des analogen Modems in Zeiten von rasch sinkenden GPRS- und UMTS-Gebühren zu verschmerzen ist, sorgt das Fehlen von FireWire 800 vereinzelt für Unmut. Allerdings ist zu erwarten, dass es schon bald FireWire 800-Adapter für den integrierten ExpressCard-Erweiterungssteckplatz (PC Card-Nachfolger, der schneller ist und weniger Strom benötigt) geben wird. Wer S-Video benötigt, muss auf einen DVI-Adapter zurückgreifen. Zur Akkulaufzeit macht Apple bislang noch keine Angaben. Experten gehen davon aus, dass diese in etwa auf PowerBook G4-Niveau oder etwas darunter liegen wird. Erste Eindrücke vom MacBook Pro hat Engadget veröffentlicht: Es sehe fast genauso aus wie das alte 15 Zoll-PowerBook, sei aber dünner, verfüge über einen hervorragenden Bildschirm und endlich über genügend Power für unterwegs.

Wer einen Intel-basierten Mac mini und runderneuerte iBooks mit Intel-Chips (möglicher Name: MacBook?) erwartete, sollte nicht allzu stark enttäuscht sein. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis beide Baureihen auf Intel-Prozessoren umgestellt werden. Falls nicht in diesem Quartal, dann spätestens Anfang des nächsten, da die Nachfrage nach den technisch veralteten PowerPC-Modellen wohl kaum größer wird. Auch ein MacBook Pro mit 17 Zoll-Bildschirm ist mittelfristig zu erwarten. +++ Nachtrag: Laut dem O'Reilly-Autor Chuck Toporek und Charles Jade von ArsTechnica liegt die Akkulaufzeit des MacBook Pro zwischen drei und vier Stunden - mit welcher CPU-Einstellung bzw. Display-Helligkeit diese Werte ermittelt wurden, ist allerdings nicht bekannt. +++ Das MacBook Pro und auch der Intel-iMac unterstützen den FireWire Target Disk Mode. (sw) - Meldung kommentieren -

(18:30 Uhr) UBS erhöht Kursziel für Apple-Aktie auf 100 Dollar (3. Update). Der Finanzdienstleister UBS hat heute das Kursziel für die Apple-Aktie von 86 auf 100 Dollar erhöht. Die Umsatz- und Absatzzahlen des ersten Quartals im Apple-Geschäftsjahr 2006, die CEO Steve Jobs gestern vorab bekannt gab, seien wichtiger und positiver einzuschätzen als die neuen Produkte des Unternehmens. Laut Jobs hat Apple im vergangenen Quartal einen Umsatz von 5,7 Milliarden Dollar erwirtschaftet und 14 Millionen iPods verkauft - deutlich mehr, als von der Finanzwelt erwartet. UBS erwartet sich dadurch positive Effekte für die Apple-Aktie. USB empfiehlt das Papier weiter zum Kauf. Unterdessen hat die Apple-Aktie ihren Aufwärtstrend am Nasdaq Composite fortgesetzt - um 12:30 Uhr Ortszeit in New York lag das Papier mit drei Dollar im Plus. +++ Nachtrag: Die Morgan Stanley-Analystin Rebecca Runkle hat die Gewinn- und Umsatzprognose für das Apple-Geschäftsjahr 2006 angehoben. Sie erwartet nun einen Umsatz von 20,8 Milliarden Dollar (vormals 19,6 Milliarden) und einen Gewinn von 2,03 Dollar je Aktie (vormals 1,89 Dollar). +++ Nachtrag 2: Die Apple-Aktie hat den heutigen Handelstag am Nasdaq Composite mit einem neuen Rekordkurs von 83,90 Dollar (plus 3,76% oder 3,04 Dollar) beendet. +++ Nachtrag 3: Ungewollter Insider-Scherz: Der gestrige Schlusskurs der Apple-Aktie von 80,86 ist ein kleines Zahlenspiel: Der 1978 eingeführte Intel 8086 war der erste Prozessor der x86-Architektur. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:30 Uhr) MacWorld Expo: XPress 7.0 unterstützt Intel-Macs. Auf der MacWorld Expo in San Francisco hat Quark die seit längerem erwartete Version 7.0 der DTP-Anwendung XPress vorgestellt. XPress 7.0 bietet native Unterstützung für PowerPC- und Intel-basierte Macs und soll im Verlauf des Jahres auf den Markt kommen. Eine Betaversion für Mac OS X 10.2 oder neuer (PowerPC) und Windows steht bereits jetzt kostenlos zum Download bereit, eine Ausführung für Intel-Macs soll bis Ende Januar folgen. In XPress 7.0 sollen mehrere Anwender zur gleichen Zeit an einem Dokument arbeiten können. Auch verspricht Quark zahlreiche Workflow-Verbesserungen. Zu den weiteren Neuerungen zählen beispielsweise Unterstützung für das Font-Format OpenType, Transparenz-Werkzeuge und ein verbessertes Farbmanagement. Darüber hinaus veröffentlichte Quark einen Spotlight-Suchfilter für XPress 6.5-Dokumente. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:30 Uhr) Apple behebt Fehler in iPod-Software. Apple hat den "iPod Updater 2006-01-10" veröffentlicht. Er enthält die Version 1.1 der iPod-Software für den 5G iPod und den iPod nano. Diese bietet Unterstützung für iPod Radio Remote, der neuen Kombination aus Fernbedienung und Radio-Tuner, und einige Bug-Fixes. Neu in der Version 1.2.1 der Software für iPods mit Farb-Display, der Version 1.4.1 der iPod mini-Software und der Softwareversion 3.1.1 für iPods mit Click Wheel sind laut Apple Fehlerkorrekturen. Für alle anderen iPod-Modelle gab es keine Änderungen in der Software. Der "iPod Updater 2006-01-10" steht über die Software-Aktualisierung zum Download bereit. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Umfrage: Was halten Sie vom PowerBook-Nachfolger MacBook Pro? Nun sind sie da - die ersten Intel-basierten Macs. Ein halbes Jahr früher als ursprünglich vorgesehen und deutlich leistungsfähiger als ihre Vorgängermodelle. Mit dem MacBook Pro präsentierte Apple einen Nachfolger für das millionenfach verkaufte, aber angestaubte PowerBook G4. Die technischen Daten des MacBook Pro können sich sehen lassen: Core Duo-Prozessor von Intel mit zwei Kernen, schnelle Grafikkarte, moderne Architektur, helles 15,4 Zoll-Breitbild-Display, umfangreiche Ausstattung - alles verpackt in einem dünnen Aluminium-Gehäuse mit nur 2,5 kg Gewicht. In den Handel kommt das neue Notebook im Februar. Doch wie wird es von den Anwendern aufgenommen? Dazu unsere neue Umfrage: Was halten Sie vom PowerBook-Nachfolger MacBook Pro?

Die vorherige Umfrage ("Welche Ankündigung Apples war 2005 für Sie am bedeutendsten?") endete mit einem klaren Ergebnis: 56,3% der Leser votierten für "Umstellung auf Intel-Prozessoren", 19,9% für den Mac mini und 8,3% für Mac OS X 10.4 "Tiger". Das vollständige Ergebnis finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. Januar 2006

(23:00 Uhr) Kurzmeldungen: Knowledge Base-Artikel zu neuen Apple-Produkten, OpenSolaris-Kernel für PowerPC. Galileo Design bietet vier kostenlose Trainingsvideos zu "Flash 8.0 und Actionscript" an. +++ Bei Spiegel Online findet sich ein Artikel zur Geschichte der Computer-Startsounds. +++ Autodesk hat die Übernahme von Alias abgeschlossen - der Kaufpreis beträgt 197 Millionen Dollar. +++ G-Tech hat eine FireWire 800-Erweiterungskarte für den Power Mac G5 PCI Express vorgestellt - sie verfügt über drei FireWire 800-Anschlüsse und kostet 129 Dollar. +++ Der TanManager ist ein kostenloses Programm zur Verwaltung von TANs für das Online-Banking. +++ Apple hat zahlreiche Knowledge Base-Artikel zu den neuen Produkten veröffentlicht. +++ Bookendz hat eine Docking-Station für das 17 Zoll-PowerBook vorgestellt. +++ Der OpenSolaris-Kernel wurde auf den PowerPC-Prozessor portiert - es ist das erste Mal, dass ein Bestandteil des Solaris-Betriebssystems an den PowerPC angepasst wurde. +++ Apple will sich die Marke "Mobile Me" eintragen lassen, meldet macosxrumors.com. (sw)

(17:30 Uhr) Corel veröffentlicht Update für CorelDraw Graphics Suite 11.0. Corel hat heute für die CorelDraw Graphics Suite 11.0 ein kostenloses Update veröffentlicht. Zu den Neuerungen in der Version 11.633 zählen Stabilitäts-Verbesserungen, Export in den Formaten PDF/X1-a, PDF/X-3 und Grafigo sowie zahlreiche Bug-Fixes in Bereichen wie PDF, SVG-, TIFF-, Photoshop- und PNG-Export, der Oberfläche und Bearbeitungswerkzeuge. Es handelt sich dabei vermutlich um das letzte Update für die CorelDraw Graphics Suite 11.0. Corel hatte die Mac-Version des Produkts Ende 2003 eingestellt. (sw)

(17:00 Uhr) Software-News: Fetch 5.1b1, Timbuktu Pro 8.6, MarsEdit 1.1, Speed Download 3.0.15, Fire 1.5.5. Weitere Unternehmen haben ihre Software an Intel-Macs angepasst: Neu in der Version 5.1b1 (12,6 MB, mehrsprachig) des FTP/SFTP-Clients Fetch sind neben der Unterstützung für Intel-basierte Macs ein Dashboard-Widget sowie diverse Automator-Actions. +++ Netopia hat Timbuktu Pro 8.6 angekündigt. Die neue Version der Remote Control-Software zur Fernsteuerung anderer Computer bietet nativen Support für Intel-Macs und unterstützt den Internet-Telefon-Service Skype. Timbuktu Pro 8.6 soll in Kürze erscheinen, das Update von Timbuktu Pro 8.x ist kostenfrei. +++ Der Weblog-Editor MarsEdit liegt nun in der Version 1.1 (4,7 MB, englisch) vor. Diese wurde nicht nur an Intel-Macs angepasst, sondern bietet weitere Neuerungen wie eine verfeinerte Benutzeroberfläche, HTTP-Authentifikation, Unterstützung für Anhänge (z. B. Podcasts), Titel und Technorati-Tags. Das Update von MarsEdit 1.0 ist gratis. +++ Auch der Download-Manager Speed Download wurde für Intel-Macs optimiert - aktuell ist nun die Version 3.0.15 (2,2 MB, mehrsprachig), die ferner interne Verbesserungen und Kompatibilität mit Mac OS X 10.4.4 bietet. +++ Bug-Fixes und Unterstützung für Intel-Macs bietet die Version 1.5.5 des Instant Messengers Fire. (sw)

(15:30 Uhr) MacWorld Expo: Elgato stellt EyeTV 2.0 vor. Die EyeTV-Software liegt jetzt in der Version 2.0 vor. Neu sind eine überarbeitete Oberfläche mit fotorealistischer On-Screen-Bedienung, Playlisten zur Verwaltung von Serien, Filmen und Dokumentationen, Export von Filmen in das Format des Video-iPod, eine integrierte elektronische Programmzeitung (EPG) mit Volltextsuche, zu Favoriten gruppierbare Sender und automatischer Export zu iTunes bzw. Synchronisation mit dem iPod. EyeTV 2.0 ist ab sofort zum Einführungspreis von 49 Euro erhältlich. Das Programm benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM und Mac OS X 10.4.3. EyeTV 2.0 ist mit allen TV-Tunern von Elgato sowie Plextor ConvertX PVR, TerraTec Cinergy T2 und Miglia EvolutionTV kompatibel. Wer die Software nach dem 01. Dezember erworben hat oder diese einem Hardware-Produkt beilag, erhält ein kostenloses Update. (sw)

(15:00 Uhr) MacWorld Expo: RealBasic 2006 wird ausgeliefert. Zur MacWorld Expo kündigte Real Software die Version 2006 der Entwicklungsumgebung RealBasic an. Das RealBasic 2006 Release 1 ist ab sofort verfügbar und soll über folgende Neuerungen verfügen: Erweiterte Kompatibilität mit Visual Basic, vereinfachte Lokalisierung von Software, verbesserte Zuverlässigkeit und Stabilität, zusätzliche Programmierwerkzeuge, verbesserte Unterstützung von Novell Linux Desktop und Automatisieren sich wiederholender Vorgänge. RealBasic 2005-Anwender mit einem laufenden Update-Vertrag können kostenlos auf RealBasic 2006 wechseln. Die Standard Edition der Entwicklungsumgebung ist für 99,95, die Professional Edition für 399,95 Dollar (Einführungspreis) zu haben. Real Software kündigte auf der Mac-Fachmesse bereits die Unterstützung für Intel-Macs und des Cocoa-Frameworks für eine künftige RealBasic-Version an. (sw)

(14:45 Uhr) GarageSale in Version 2.0 erschienen. Die eBay-Software GarageSale steht ab sofort in der finalen Version 2.0.(1) zum Download (6,5 MB, mehrsprachig) bereit. Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung der neuen XML-basierten Programmierschnittstelle von eBay. Neu sind außerdem Kompatibilität mit Intel-basierten Macs, das Abbrechen von Uploads, das Verändern von mit GarageSale gestarteten Auktionen, schnelleres Scrollen und Verändern von Fenstergrößen, eine verfeinerte Oberfläche sowie etliche Detailverbesserungen. GarageSale 2.0 ist ab Mac OS X 10.3.9 lauffähig und kostet 24,99 Dollar. Das Update von Version 1.x ist gratis. Die von eBay zertifizierte Software dient zum Erstellen von Auktionen. Zum Funktionsumfang zählen u. a. ein WYSIWYG-Editor für die Artikelbeschreibung, Anbindung an den eBay-Produktkatalog sowie .Mac, Designvorlagen, ein Offline-Modus, ein FTP-Modul und Zugriff auf die iPhoto-Bibliothek. (sw)

(14:30 Uhr) publispace.net kündigt Unterstützung für Intel-Macs an. publicspace.net hat heute drei Anwendungen als Universal Binaries veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Better Finder Attributes 3.9.5, Better Finder Select 3.6 und Better Finder Launcher 1.9.6. Diese Programme laufen nun native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. Better Finder Rename soll mit der Version 7.1, deren Veröffentlichung für Mittwoch kommender Woche vorgesehen ist, ebenfalls als Universal Binary herausgebracht werden. Die Updates sind kostenlos. (sw)

(14:15 Uhr) MacWorld Expo: Google Earth jetzt auch für Mac OS X. Google hat zur MacWorld Expo einen Mac-Client für den beliebten Google Earth-Service auf den Markt gebracht. Dieser benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G3- oder G4-Prozessor, 256 MB RAM, eine 3D-fähige Grafikkarte mit 16 MB VRAM und Mac OS X 10.4.x. Die Software liegt derzeit als Betaversion vor. Google Earth liefert hoch auflösende Satellitenbilder von vielen Regionen der Erde zusammen mit geographischen Referenzdaten. (sw)

(14:00 Uhr) GraphicConverter 5.7.5 an Intel-Macs angepasst. Lemke Software hat den beliebten GraphicConverter in der Version 5.7.5 veröffentlicht, die Intel-Macs unterstützt. Das so genannte Universal Binary (17 MB, mehrsprachig) der Software läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs, allerdings gibt es auf letzteren noch einige kleine Einschränkungen. Neu im GraphicConverter 5.7.5 sind ferner Stabilitätsverbesserungen und die Verwendung von QuickTime-Filmen für die Funktion "Frames in Bild zusammenfügen". Den GraphicConverter 5.7.5 gibt es auch für Mac OS 8.6/9.x und ältere Mac OS X-Versionen. Der GraphicConverter ist ein leistungsstarkes Grafikprogramm (Preis: 25 Euro; Update kostenlos), das Bilder in mehr als 180 Formaten importieren und 75 Formaten exportieren kann. Darüber hinaus bietet der GraphicConverter viele Funktionen zur Erstellung und Bearbeitung von Grafiken sowie einen Browser und eine Slideshow. (sw)

(13:45 Uhr) MacWorld Expo: Software von SmileOnMyMac für Intel-Macs. Auch der Entwickler SmileOnMyMac hat noch am Tag der Ankündigung der ersten Macs mit Intel-Chips seine Anwendungen in entsprechend angepassten Versionen veröffentlicht. Ab sofort stehen Universal Binaries von disclabel 3.0.1, browseback 1.0.1, PDFpen (Pro) 2.3.1, pagesender 3.5.3 und photoprinto 2.0.1 zum Download bereit. Die Updates sind kostenfrei. (sw)

(13:30 Uhr) MacWorld Expo: Devonagent 2.0 visualisiert gefundene Informationen. Der Internet-Such-Assistent Devonagent soll gegen Ende des ersten Quartals in der Version 2.0 auf den Markt kommen. Dies gab Devontechnologies auf der MacWorld Expo in San Francisco bekannt. Eine Betaversion (3,4 MB, englisch) ist bereits jetzt verfügbar. Neu in Devonagent 2.0 sind eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche, die Visualisierung gefundener Informationen, eine deutlich erweiterte Suchfunktionalität durch 135 Such-Plug-ins für bekannte und weniger bekannte Suchmaschinen, ein verbesserter integrierter Browser mit Tabs, erweiterte AppleScript-Unterstützung, Automator-Unterstützung, ein Dashboard-Widget und verbessertes Zusammenspiel mit anderen Anwendungen. Devonagent 2.0 ist ab Mac OS X 10.3.9 lauffähig und kostet 49,95 Dollar. Das Update von der Version 1.x schlägt mit 19,95 Dollar zu Buche. (sw)

(13:15 Uhr) MacWorld Expo: Omni Group-Software für Intel-Macs verfügbar. Der Softwareentwickler Omni Group hat seine Programme als Universal Binaries herausgebracht. Ab sofort lassen sich OmniGraffle, OmniOutliner, OmniDiskSweeper, OmniObjectMeter und OmniDictionary native sowohl auf PowerPC- als auch Intel-basierten Macs verwenden. Die Updates sind kostenlos. Der Web-Browser OmniWeb soll in Kürze ebenfalls an die neuen Macs mit Intel-Prozessoren angepasst werden. (sw)

(13:00 Uhr) MacWorld Expo: Kostenloses Windows Media-Plug-in für QuickTime. Flip4Mac WMV Components 2.0 erweitert Apples QuickTime-Software um Unterstützung für Dateien im Windows Media-Format. Mit der Lösung von Telestream lassen sich in QuickTime-basierten Anwendungen, wie etwa Final Cut Pro, iMovie oder QuickTime Player, Dateien im Windows Media Video- und Windows Media Audio-Format wiedergeben, exportieren und importieren. Die Version 2.0 wurde um Unterstützung für High-Definition (HD) Windows Media-Content auf G4- und G5-Macs, erweiterte Encoding-Profile und die Möglichkeit, eigene Encoding-Profile zu sichern, ergänzt. Flip4Mac WMV Components 2.0 ist in verschiedenen Ausführungen zu Preisen ab 29 Dollar erhältlich. Das Plug-in zur Wiedergabe von Windows Media-Content im QuickTime Player ist nun kostenlos verfügbar. (sw)

(12:45 Uhr) MacWorld Expo: eBay-Software iSale in neuer Version. equinux hat auf der MacWorld Expo in San Francisco die Version 3.0 (14,8 MB, englisch) des eBay-Verkaufstools iSale vorgestellt. Diese soll über mehr als zwei Dutzend Neuerungen verfügen. Neu sind z. B. ein WYSIWYG-Editor für die Erstellung von Auktions-Vorlagen, die Darstellung laufender Auktionen in einer Fotoshow, die Integration von Google Map, Import von eBay- und Amazon-Artikelbeschreibungen und Spotlight-Unterstützung zum Durchsuchen von E-Mails. iSale 3.0 kostet 39,95 Dollar (Upgrade: 14,90 Dollar). Wer iSale 2.1 nach dem 01. Dezember erworben hat, erhält die neue Version kostenlos. (sw)

(12:30 Uhr) MacWorld Expo: NetBarrier X4 ab sofort verfügbar. Intego liefert ab sofort die Internet-Security-Software NetBarrier X4 aus. Sie kostet 59,95 Euro (Upgrade: 34,95 Euro) und setzt Mac OS X 10.2.8 oder neuer voraus. Der Entwickler verspricht mehr als 30 Neuerungen, darunter eine verbesserte Firewall, eine überarbeitete Oberfläche, eine verbesserte Erkennung von Attacken, zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten, ein verbesserter Spyware-Schutz und zwei Dashboard-Widgets für Mac OS X 10.4.x. (sw)

(12:15 Uhr) Update für Carrara 5.0 erschienen. Eovia hat heute ein kostenloses Update für die seit Anfang Dezember erhältliche Animations-, Modelling- und Rendersoftware Carrara 5.0 ins Netz gestellt. Die Version 5.0.2 soll die Stabilität verbessern und eine Reihe Bugs beseitigen, u. a. im Zusammenhang mit dem Datei-Import, dem Replicator und der Benutzeroberfläche. Carrara 5.0 kostet 549 (Pro) bzw. 249 Euro (Standard), Upgrades von früheren Releases gibt es ab 99 Euro. Neu in Carrara 5.0 sind u. a. ein komplett überarbeitetes GUI, eine verbesserte OpenGL-Engine, ein verbesserter Partikel-Generator, viele neue Effekte, beschleunigtes Rendering, ein Objekt-Replikator, ein Vertex-Editor, ein Graph-Editor (Pro-Version), neue Auswahl- und Bearbeitungs-Tools, zusätzliche Presets und erweiterter Im- und Export. (sw)