Verbesserte Mobilmacs im Anflug? Apple lässt neue Modelle bei Eurasischer Wirtschaftsunion registrieren

13. Juni 2019 17:15 Uhr - Redaktion

Apple bereitet offenbar die Markteinführung neuer Hardware vor. Der Computerkonzern hat bei der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Russland und einige benachbarte Staaten angehören, sieben Mobilmacs mit den bislang unbekannten Modellbezeichnungen A2141, A2147, A2158, A2159, A2179, A2182 und A2251 registrieren lassen. Bei den Rechnern ist als Betriebssystem macOS Mojave vermerkt, was auf einen Verkaufsstart noch vor der Markteinführung des Betriebssystems macOS Catalina im September hindeutet.

Hintergrund: In der Eurasischen Wirtschaftsunion müssen neue Produkte, die mit Verschlüsselungstechnologie ausgestattet sind, vor ihrer Markteinführung angemeldet werden. Dies sieht die dortige Gesetzeslage vor. Apples Registrierung ist in der offiziellen Datenbank der Kommission der Eurasischen Wirtschaftsunion (der "Eurasian Economic Commission", kurz EEC) aufgetaucht und ein deutliches Indiz für eine baldige Vorstellung der neuen Hardware.

Vergleichbare Fälle gab es in den letzten Jahren mehrfach. Beispielsweise tauchten Anfang Juli 2018 Hinweise auf eine neue MacBook-Pro-Generation in der EEC-Datenbank auf, die dann auch kurze Zeit später vorgestellt wurde.

 
MacBook
 
MacBook: Neue Modelle schon in wenigen Wochen?
Foto: Apple.

 

Handlungsbedarf besteht sowohl beim Zwölf-Zoll-MacBook als auch bei den MacBook-Pro-Modellen ohne Touch-Bar-Funktionsleiste. Diese Baureihen wurden zuletzt im Jahr 2017 aktualisiert. Als Neuerungen sind unter anderem aktuelle Intel-Prozessoren der achten oder neunten Generation mitsamt schnelleren GPUs, schnellere und größere SSD-Laufwerke sowie das verbesserte Tastaturdesign der 2019er MacBook-Pro-Produktreihe denkbar.

Aber auch beim MacBook Air könnte sich in Form eines schnelleren Prozessors etwas tun, zudem versprach Apple-Chef Tim Cook auf der Aktionärsversammlung im März einen niedrigeren Preis für das MacBook Air. Und schließlich kamen in den letzten Monaten mehrfach Gerüchte über eine komplett neu entwickelte MacBook-Pro-Generation mit einem 16-Zoll- oder 16,5-Zoll-Spitzenmodell auf.

Die Entdeckung in der EEC-Datenbank lässt eine Ankündigung für die kommenden Wochen vermuten. Da Apple in diesem Quartal bereits neue Mac-Hardware vorgestellt hat - das 2019er MacBook Pro mit bis zu acht Prozessorkernen - würden wir auf eine Ankündigung im Juli oder August tippen. Wobei abzuwarten bleibt, ob Apple auch in Zukunft drei unterschiedliche Mobilmac-Modelle für den Low-End- und Mid-Range-Bereich anbieten will: Das Zwölf-Zoll-MacBook, das 13,3-Zoll-MacBook-Air und das 13,3-Zoll-MacBook-Pro ohne Touch-Bar liegen in puncto Preisen und Ausstattung relativ nah beieinander.

Kommentare

Ich würde mir für kommende MBP größere Displays wünschen, was durch schmalere Rahmen durchaus zu realisieren wäre, ohne dass die Geräte erheblich größer oder schwerer werden würden.

MacBook 12" (lüfterlos, weiterhin sehr leicht)

MacBoook Air 13"

MacBook Pro 14"

MacBook Pro 16" (oder sogar 16,5")

Das wäre m. E. stimmig und würde ein breites Spektrum abdecken.

Es gab jetzt viele Jahre nur maximal 15,4", was für etliche User bzw. in verschiedenen Anwendungs-Fällen nicht ausreichend bzw. etwas zu knapp bemessen ist. Wenn Apple künftig wieder größere Displays im MacBook Pro anbieten würde, in Richtung 16,5", wäre das eine gute, begrüßenswerte Maßnahme. 14" und 16,5" wäre von der Positionierung her nicht verkehrt und würde die Pro-Reihe stärker von den anderen Macbooks abheben.