Gerücht: Serienfertigung der neuen MacBook-Pro-Generation soll bald starten

12. Juli 2021 13:00 Uhr - Redaktion

Apples Zulieferer bekommen die Probleme bei der Herstellung von Bildschirmen mit der neuen Mini-LED-Beleuchtung offenbar allmählich in den Griff. Gerüchten zufolge soll die Serienproduktion der von vielen Anwendern mit Spannung erwarteten neuen MacBook-Pro-Generation im Laufe dieses Quartals starten. Zuletzt soll Apple 200 Millionen US-Dollar investiert haben, um die Fertigung von Displays mit Mini-LED für die neuen 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle des MacBook Pro hochzufahren.

Bildschirme mit Mini-LED-Beleuchtung bieten gegenüber LCD-Monitoren mit herkömmlicher LED-Beleuchtung aufgrund der deutlich höheren Zahl von Beleuchtungs-LEDs Verbesserungen bei Helligkeit und Kontrast, vor allem bei der Beleuchtung sehr heller und der Darstellung sehr dunkler Bereiche. Ein LCD mit Mini-LED kommt bereits im aktuellen 12,9-Zoll-iPad-Pro zum Einsatz. Apple schreibt dazu:

 
MacBook Pro

 

MacBook Pro: Neue Generation soll bedeutendstes Upgrade seit vielen Jahren sein.
Bild: Apple.

 

"Ausgestattet mit einem neuen, innovativen Mini-LED-Design, bei dem über 10.000 LEDs auf der gesamten Rückseite des Displays zum Einsatz kommen, bietet das Liquid Retina XDR Display eine Helligkeit von bis zu 1.000 Nits im Vollbildmodus, 1.600 Nits Spitzenhelligkeit und ein phänomenales Kontrastverhältnis von 1.000.000:1, um kreative Workflows zu verbessern. Das Ergebnis ist ein atemberaubendes visuelles Erlebnis, das wirklich die reale Welt abbildet, indem es die hellsten Punkte und die feinsten Details selbst in den dunkelsten Bildern einfängt."

Diese Vorteile sind auch für die kommende MacBook-Pro-Generation zu erwarten. Deren Produktion soll nach Informationen des Analysten Ming-Chi Kuo im Laufe dieses Quartals starten. Die DigiTimes erwartet die Ankündigung für September. Da Apple neue Modelle von iPhone und Apple Watch bevorzugt im September vorstellt, könnte es auch Oktober im Rahmen eines weiteren Events werden. Etwas Geduld müssen Anwender also noch aufbringen.

Die gemunkelten technischen Daten: Ein komplett neues Design mit 14-Zoll- und 16-Zoll-Bildschirmen, ein Apple-Prozessor mit zehn CPU- und 16/32 GPU-Kernen, Mini-LED-Beleuchtung für höheren Kontrast und Helligkeit und die Rückkehr von MagSafe, HDMI und SD-Slot. Der Apple-Chip soll Unterstützung für bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und vier Thunderbolt-Schnittstellen bieten. Geplant sind demnach zwei Varianten mit 16 und 32 GPU-Kernen. Die Touch-Bar-Leiste entfällt offenbar, der Touch-ID-Sensor bleibt. Laut einem Leaker soll auch die Webcam ein Upgrade erfahren (von 720p auf 1080p Auflösung).

Kommentare

Die Facetime Kamera mit 1080p dürfte so ziemlich das einzige an den neuen MB Pros sein, das auch ohne Leaks zu 100% feststeht. Schließlich gibt es die schon im neuen iMac.