Bericht: Auf Pro-User zugeschnittener Mac mini kommt im Herbst

21. Aug. 2018 10:30 Uhr - Redaktion

Die Spekulationen über einen neuen Mac mini nehmen weiter an Fahrt auf. Nachdem im Juli der bestens vernetzte Insider Ming-Chi Kuo ein Upgrade des kompakten Desktops für den Herbst prognostizierte, lässt nun Bloomberg mit einem Bericht aufhorchen. Demnach soll die neue Mac-mini-Generation primär auf die Bedürfnisse professioneller User zugeschnitten sein.

Die Nachrichtenagentur, die sich in ihrem Artikel auf Apple-nahe Quellen beruft, spricht in diesem Zusammenhang von neuen Prozessor- und Speicherplatzoptionen. Dies macht Hoffnung, dass der von vielen Anwendern vermisste Vierkernprozessor zurückkehren wird – auch eine Sechskern-CPU als Option ist denkbar. Ob es auch einen dedizierten Grafikchip von AMD geben wird, dazu macht Bloomberg keine Angaben. Aktuelle Schnittstellen, darunter Thunderbolt 3, und größere SSDs gelten hingegen als gesetzt.

 
Mac mini
 
Neuer Mac mini: Im Oktober soll es endlich soweit sein.
Foto: Apple.

 

Der Mac mini wurde zuletzt im Herbst 2014 aktualisiert und gilt als völlig veraltet, da die darin enthaltene Technik bereits fünf Jahre auf dem Buckel hat. Bereits im Frühjahr 2017 kamen Gerüchte über einen neuen Mac mini auf. Damals schrieb ein bekannter Blogger, dass das nächste Mac-mini-Spitzenmodell alles andere als "mini" sein werde.

Bloomberg erwartet für den Herbst auch ein neues MacBook Air. Es werde weitgehend dem aktuellen Design entsprechen, allerdings mit einem etwas kleineren Displayrahmen. Der Bildschirm soll weiterhin 13,3 Zoll groß sein, jedoch über eine Retina-Auflösung verfügen. Die Nachrichtenagentur erwartet die Vorstellung der neuen Macs für Oktober.

Abzuwarten bleibt, ob Apple im Herbst auch dem iMac ein Upgrade spendieren wird. Beispielsweise bietet sich die im Juli beim MacBook Pro vorgenommene Aufstockung der Prozessorkerne auch für die 27-Zoll-Modelle des All-in-One-Rechners an.

Kommentare

Mac mini QuadCore + Thunderbolt 3 + dGPU = Instant Buy am Tag der Ankündigung.

Take my Money!!

Es wird höchste Zeit für einen neuen Mini, die letzte Aktualisierung war 2014. Jetzt haben wir 2018.

Am liebsten mit der Ausstattung wie der iMac Pro und dann unter 1500 Euro. 

 

Ich behauptet einfach mal, dass der kommende Mac Pro und Mac Mini ein Gerät sind. Schaut man sich Apples Bemühungen um eine externe Grafikkarte an finde ich, dass dies sehr naheliegend ist.

Die MacBook Pros (und natürlich vor alle der iMac Pro) sind mit der eingebauten SSD in Kombination mit dem A2 Chip in der Geschwindigkeit kaum zu steigern. Im "preiswerten" Mac Mini wird eine SSD verbaut sein in den teuren dann zwei (Raid 0). In den kleinen Mac Minis ist nur einer Intel-Grafikkarte drin und in den teueren eine dedizierte. So oder so kann man eine EGPU anschließen. Meine Behauptung in Zukunft wird es Mac Minis mit Preisen zwischen 1000 und 10.000 Euro geben. Jeder so wie er ihn braucht. Apple kann die Produktlinie schlank halten.

Sollte jetzt jemand kommen und sagen er möchte gerne einen erweiterteren Mac Pro haben zum aufschrauben und Festplatten reinbauen -> Ja, nee iss klar...

Just my 2 Cents

Mac mini 2018 Einstiegsversion:
8GB RAM, nachträglich erweiterbar auf bis zu 16GB
2,3Ghz DualCore i5, optional mit 2,5 GHz DualCore i7
128GB SSD
Platz für weiteres SSD- oder HDD-Laufwerk
Intel Iris Plus Graphics 640
4x Thunderbolt 3/USB-C
Gigabit Ethernetanschluss
Audioeingang + Audioausgang
> Preis 699 Euro

Mac mini 2018 Pro-Version:
8GB RAM, nachträglich erweiterbar auf bis zu 32GB
2,3Ghz QuadCore i5, optional mit 2,7 GHz QuadCore i7
256GB SSD
Platz für weiteres SSD- oder HDD-Laufwerk
Intel Iris Plus Graphics 655
4x Thunderbolt 3/USB-C
Gigabit Ethernetanschluss
Audioeingang + Audioausgang
> Preis 1099 Euro

 

@Oliver:

Sieht so ähnlich aus wie der Mac mini Server 2012 i7 quad, den ich mir vor nicht allzu langer Zeit noch geleistet habe - etwa zum Preis Deines hypothetischen 2018 i5-Einteigermodells.

Immerhin mit 1x Thunderbolt 1 (10 Gbit/s, ext. Monitor mit max. 2560 x 1600 möglich), 4x USB-3 (5 Gbit/s), HDMI (ext. Monitor mit max. 1920 x 1200 möglich), Firewire 800 und Ethernet sowie Audio in und out. Plus Fernbedienungs-Sensor vorne.

Mittlerweile stecken 2 Samsung EVO 860 SSDs drin, 500 und 1000 GB, und ich bin ganz zufrieden mit der Performance, trotz limitierter Intel 4000 Graphik mit max. 1500 MB abgezweigtem Speicher-RAM (nachträglich von 8 auf 16 GB erweitert). 

Ich würde mir vom neuen  Quad mini vor allem etwas mehr Basis-Speicherplatz wünschen - 16 GB RAM und eine 500 GB SSD. Und natürlich sollte ein Steckplatz für eine 2. SSD vorhanden sein (die man selbst einsetzen könnte, wie auch das RAM erweitern). Und evtl. eine Kauf-Option mit dedizierter Graphik (die nicht allzu heiss würde, damit der Lüfter ruhig bleibt).                                                                                             

Wenn das stimmt, befürchte ich, werden die Geräte vor allem teurer werden. Ich tippe auf ähnliche Ausstattungen und  Preisstaffelungen wie beim MacBook Pro (Mit etwas Abzug für den fehlenden Bildschirm).