Insider: MacBook Air soll dünner und leichter werden, SD-Slot bei MacBook Pro vor Rückkehr

22. Jan. 2021 13:00 Uhr - Redaktion

Der Apple-Insider Mark Gurman lässt mit einem weiteren Bericht zu kommenden Macs aufhorchen. Demnach soll Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres eine neue MacBook-Air-Generation auf den Markt kommen. Geplant seien ein schnellerer Prozessor, ein schlankeres Gehäuse und die Rückkehr des magnetischen MagSafe-Ladesteckers, so Gurman. Das MacBook Pro soll indes wieder einen SD-Speicherkartenslot erhalten.

"Der neue Computer soll frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahres oder im Jahr 2022 auf den Markt kommen. Er wird Apples MagSafe-Ladetechnologie und eine nächste Generation der firmeneigenen Mac-Prozessoren enthalten. Apple hat diskutiert, den Laptop kleiner zu machen, indem der Rand um den Bildschirm verkleinert wird, der 13 Zoll groß bleiben wird. Das aktuelle Modell wiegt 1,29 Kilogramm und ist an seiner dicksten Stelle etwas mehr als einen halben Zoll dick", heißt es in dem Bericht von Gurman über das nächste MacBook Air für die Nachrichtenagentur Bloomberg.

 
MacBook Pro

 

MacBook Pro: Touch Bar fliegt raus, MagSafe und SD-Slot kehren zurück.
Bild: Apple.

 

Apple habe außerdem mit einer 15-Zoll-Version des MacBook Air geliebäugelt, doch diese Pläne seien zumindest für die anstehende nächste Generation vom Tisch. Die Rückkehr von MagSafe ist auch für die nächste MacBook-Pro-Generation im Gespräch (MacGadget berichtete). Außerdem sollen die beiden Thunderbolt-/USB-C-Schnittstellen des MacBook Air auf den aktuellen Stand der Spezifikationen gebracht werden.

"Das kommende MacBook Pro ist ein Beispiel für Apples erneuten Fokus auf Mac-Loyalisten. Das Unternehmen plant, einen SD-Kartensteckplatz für die nächsten MacBook Pros zurückzubringen, damit Benutzer Speicherkarten von Digitalkameras einstecken können. Die stark kritisierte Touch Bar, die Touchscreen-Funktionsleiste des aktuellen Modells, wird eingestellt", so Gurman weiter.

Die Rückkehr des SD-Kartensteckplatzes würde die Flexibilität des MacBook Pro wieder deutlich erhöhen. Neben dem Datenaustausch kann mit einer permanent eingesteckte Karte der interne Speicherplatz kostengünstig erhöht werden.

Kommentare

Auch die anderen Gerüchte (Face ID, 5G, neues Display, überarbeitete iMacs, gleich 2 neue Mac Pro's...) gefallen mir. Startet der Mac jetzt mit Apple Silicon so richtig durch?

Vieles war mit INTEL schlichtweg nicht möglich bzw. teuer oder mit erheblichem Aufwand verbunden. Jetzt kann Apple die selbst entwickelte Technik von 5G, Face ID, Kameras, Display etc. einfach in den Mac packen und muss das nicht erst mit den INTELs "verdrahten".

Aufbruchsstimmung stellt sich da durchaus ein. Was wohl noch so alles möglich sein wird.

Also ich finde den Fokus u.a. auf die "Mac-Loyalisten" zu legen genau richtig. So rosig, wie aktuell, sah der Mac-Bereich schon lange nicht mehr aus. Ein so beschriebenes MacBook Pro wie im Artikel wäre auch bei mir ein Sofortkauf.

Apple hatte den Mut, sich zu lösen und das wird sich in der Zukunft noch auszahlen.

Das MacBook Air M1 ist von den Specs und dem Preis her meiner Meinung nach der attraktivste Mac der letzten 10 Jahre.

Ich mag die Touch Bar.

Aber daran scheiden sich die Geister und unterm Strich gefällt sie wohl einer Mehrheit nicht, sonst würde sie Apple wohl nicht rausnehmen (Gurman ist da schon recht zuverlässig).

Was kommt als nächstes? Klassische F-Tasten zum Drücken, die aber kleine Displays haben und die Anzeige wechseln können?

Was habt ihr den für Wünsche ? Wollt ihr das Apple pleite geht ? Warum nicht einen Scheibenwischer am Display wenn es regnet ?

"Noch dünner.." Genau das habe ich befürchtet: Apple wird das Potenzial der Chips nicht für bessere Alltagstauglichkeit nutzen, sondern für Designspielereien und Ikonographie, die keinen Nutzen bringen. Die Euphorie angesichts des Umstiegs erinnert mich teils wörtlich an die Kommentare vor 15 Jahren bei der "transition" von PPC zu Intel: jetzt wird durchgestartet, jetzt sind die Fesseln los, etc. pp.. Mac-User leben offenbar von der Hoffnung auf bessere Zeiten und Produkte, quasi so eine Art "Naherwartung" und Ersatzreligion 😉

Ich war mit allen meinen Macs seit 1994 immer höchstzufrieden - aus meinen ganz eigenen persönlichen teils emotionalen, überwiegend jedoch rationalen Gründen, die andere weder kennen noch verstehen oder gar gutheißen müssen. Niemand hat gesagt, dass er eine Floppy zurückwill. Aber es gab in den Macbooks bis 2015 Kleinigkeiten, die auch heute noch topaktuell und superpraktisch wären. Dazu gehören nunmal Magsafe und ein SD-Kartensteckplatz.

Und die aktuelle Euphorie halte ich für absolut verständlich, aufgrund dessen, was schon die ersten Einsteiger-M1-Macs leisten und obendrein der Tatsache, dass man bei Apple offensichtlich angefangen hat, auf das zu hören, was den Usern wichtig ist.

Was das dünner und kleiner angeht, ist oben nicht von den Macbook Pro, sondern vom MB Air M1 Mark II die Rede. Als langjähriger Air-Nutzer fände ich das super und auch sinnvoll, allein schon, um das Air und das kleine Pro stärker voneinander abzugrenzen. Apple hatte das Air ja deshalb länger nicht weiterentwickelt, weil es neben dem 13"-Pro mangels Abgrenzung kaum noch Sinn machte. Seit M1 haben wir sogar die Situation, dass es abgesehen von Lüfter und Gehäuserundungen überhaupt keinen Unterschied mehr zwischen beiden Geräten gibt.  Wenn das Air 2022 mit 13" noch etwas kompakter und leichter wird, grenzt es sich wieder klar und sinnvoll vom angeblich kommenden MB Pro 14" im 13"-Formatfaktor ab.

Das kann ich so voll und ganz unterschreiben.

Bei einigen Posts habe ich den Eindruck, dass es nur noch darum geht, sich über Apple auszukot*** und sich über andere User lustig zu machen. Das ist seit dem CPU-Switch verstärkt festzustellen (nicht nur hier, auch andernorts im Web). Da muss der Frust bei einigen Leuten offenbar sehr tief sitzen, dass die liebe Firma Apple nicht exakt das macht, was den eigenen Wunschvorstellungen entspricht. Billiges Bashing in der Anonymität zur Selbstbefriedigung ist eben weniger anstrengend als ein konstruktiver Dialog. Traurig - aber leider auch eine generelle Zustandsbeschreibung der sog. (a)sozialen Medien.

Und um jetzt die Kurve zum Thema zu kriegen: Es ist doch völlig klar, dass Apple mit selbst entworfenen Chips jetzt angreifen wird - wozu hat man diesen Move denn sonst gemacht? Wir stehen noch am Anfang und ich bin sehr gespannt auf die Mittelklasse- und Highend-Modelle mit Apple Silicon. Mein Wunsch ist noch, dass Microsoft Windows/ARM für Apple Silicon Macs freigibt (zur Virtualisierung inkl. x86-Emulator), das würde uns in der Firma sehr helfen.