Verbessertes 13,3-Zoll-MacBook-Pro im Anflug? Apple lässt neues Modell bei Eurasischer Wirtschaftsunion registrieren

14. Jan. 2020 10:45 Uhr - Redaktion

Im November hat Apple ein 16-Zoll-MacBook-Pro mit einem komplett überarbeiteten Tastaturdesign (bewährte Scherenmechanik, Rückkehr der physischen ESC-Taste), einem verbesserten Kühlsystem für mehr Leistung unter Volllast, schnelleren Grafikkarten, doppelt so großen SSD-Laufwerken, neuem HiFi-System, Unterstützung für bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und einer längeren Akkulaufzeit vorgestellt. Viele Experten sind sich darin einig, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis zumindest einige dieser Neuerungen auch beim 13,3-Zoll-MacBook-Pro Einzug halten werden.

Bereits in diesem Quartal könnte es soweit sein. Der Computerkonzern hat bei der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Russland und einige benachbarte Staaten angehören, einen Mobilmac mit der bisher unbekannten Modellbezeichnung A2289 registrieren lassen - als Betriebssystem ist macOS Catalina vermerkt. Dabei könnte es sich um ein neues 13,3-Zoll-MacBook-Pro handeln.

Hintergrund: In der Eurasischen Wirtschaftsunion müssen neue Produkte, die mit Verschlüsselungstechnologie ausgestattet sind, vor ihrer Markteinführung angemeldet werden. Dies sieht die dortige Gesetzeslage vor. Apples Registrierung ist in der offiziellen Datenbank der Kommission der Eurasischen Wirtschaftsunion (der "Eurasian Economic Commission", kurz EEC) aufgetaucht und ein deutliches Indiz für eine baldige Vorstellung der neuen Hardware.

 

 

Vergleichbare Fälle gab es in den letzten Jahren mehrfach. Beispielsweise tauchten im Juni Hinweise auf neue Mobilmacs in der Datenbank der EEC auf, wenige Wochen später präsentierte Apple verbesserte MacBook-Air- und MacBook-Pro-ModelleIm Herbst 2018 ließ Apple die aktuellen Mac-mini-Generation ebenfalls kurze Zeit vor der offiziellen Ankündigung bei der EEC registrieren.

Welche Neuerungen sind beim kleinen MacBook Pro zu erwarten? An vorderster Stelle dürfte das neue Tastaturdesign zu nennen sein. Apple hat sich nicht nur vom problembehafteten Butterfly-Design verabschiedet und setzt wieder auf ein zuverlässiges Tastaturdesign mit bewährter und weiterentwickelter Scherenmechanik, sondern änderte auch drei kleine Details, die in der Summe sehr zu begrüßen sind: Erstens gibt es wieder eine physische Esc-Taste, zweitens Pfeiltasten in in umgekehrter T-Anordnung und drittens ein etwas größerer Abstand zwischen der Touch-Bar-Leiste und der Tastatur, um versehentliche Touch-Bar-Eingaben zu verhindern.

Auch das verbesserte Kühlsystem und größere SSDs sind zu erwarten, möglicherweise auch eine verlängerte Akkulaufzeit und das verbesserte HiFi-System. Ob Apple auch beim kleinen MacBook Pro die Bildschirmgröße leicht anheben wird - von 13,3 auf 14 Zoll - bleibt indes abzuwarten.

Kommentare

Mein Wunschtraum: Ein 14" Macbook Pro mit 6-Core i7, aktualisiertem Tastatur-Design und Sound-System, verbesserter Lüftung und Akkulaufzeit und angepasstem Preis.

Seit Erscheinen des 16" MB ist ein besser ausgestattetes 13" MB in Relation viel zu teuer. Das 13" 4-Core i7 kostet bei gleicher Ram- und SSD-Ausstattung 150 Euro mehr als das 16" MB mit 6-Core i7.

werden dann bestimmt gesenkt .  .  .☺️

Wenn das einzige Werkzeug das man kennt ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus.