Freitag, 23. Januar 2026
Top-News
Ein wichtiger Hinweis für Anwender, die Apples ältere Time-Capsule-Produkte für drahtlose Time-Machine-Datensicherungen einsetzen: Mit macOS 27, das in knapp fünf Monaten zur Entwicklerkonferenz WWDC26 angekündigt werden wird, entfernt Apple das Netzwerkprotokoll AFP (Apple Filing Protocol) aus dem Betriebssystem. Time-Capsule-Geräte oder AirPort-Router mit angeschlossener Festplatte lassen sich unter macOS 27 somit nicht mehr mit Time Machine einsetzen, da sie AFP verwenden.
Apple hat mit der Auslieferung einer stillen Sicherheitsaktualisierung an Macs begonnen: Neue XProtect-Definitionen (XProtectPlistConfigData 5326) werden automatisch unter macOS 26 und älteren Versionsreihen des Betriebssystems eingespielt. Apple bringt damit das XProtect-Schutzsystem des Macs auf den neuesten Stand, um neu entdeckte bzw. modifizierte Schadsoftware erkennen und beseitigen zu können.
Weitere Meldungen
FineTune ist ein neues, quelloffenes Softwareprojekt. Es handelt sich dabei um eine Audiosteuerung für macOS, mit der die Lautstärke für unterschiedliche Ausgabegeräte und Anwendungen individuell eingestellt werden kann. Ebenso ist es möglich, die Audioausgabe bestimmter Programme an bestimmte Geräte zu leiten. Auch ein Equalizer ist enthalten.
TerraMaster hat ein Thunderbolt-5-Gehäuse (Amazon-Werbepartnerlink*) zum Einbau eines schnellen SSD-Laufwerks für Datenübertragungsraten von bis zu 7000 MB pro Sekunde angekündigt. Es ist prädestiniert für Einsatzgebiete mit hohen Anforderungen an Schreib- und Leseraten, wie zum Beispiel die professionelle Video- und Musikproduktion oder das Modellieren und Rendern umfangreicher animierter 3D-Szenen.
Zu Monatsbeginn hat der VLC media player für iPhone und iPad ein großes Update, die Version 3.7, mit Anpassungen an iOS/iPadOS 26 und vielen Sicherheitskorrekturen erhalten. Nun hat das Open-Source-Projekt mit der Version 3.7.1 nachgelegt. Es handelt sich dabei um eine kleinere Wartungsaktualisierung mit Problembehebungen.
Cardinal ist ein neues Programm für die lokale Dateisuche auf dem Mac. Das quelloffene Projekt wurde im Herbst ins Leben gerufen und richtet sich an Anwender, die sich mit Spotlight nicht anfreunden können (trotz oder auch wegen der mit macOS Tahoe 26 erfolgten Neuerungen). Nun ist wieder ein Update mit Verbesserungen und Problembehebungen für Cardinal erschienen.
Mit macUSB gibt es seit kurzem ein neues, quelloffenes Programm zur Erzeugung bootfähiger macOS-Installationsmedien, beispielsweise auf einem USB-Stick (Amazon-Werbepartnerlink*). Es wurde nach Angaben des Entwicklers speziell dazu konzipiert, um auf modernen Apple-Silicon-Rechnern Installationsvolumes für ältere Macs zu erstellen.
Ältere Intel-Macs, für die Apple keinerlei Sicherheitsupdates mehr anbietet, die aber noch einwandfrei funktionieren, lassen sich auf mehreren Wegen sinnvoll weiternutzen: Beispielsweise im reinen Offline-Betrieb für spezifische Anwendungszwecke oder - jeweils mit etwas Handarbeit - via OpenCore Legacy Patcher auf eine neuere macOS-Version aktualisieren oder auf Linux umstellen. Eine weitere Option: Einen Web-Browser zu verwenden, der auch noch für ganz alte macOS-Versionsreihen gepflegt wird.
Donnerstag, 22. Januar 2026
Top-News
Das Mac-Betriebssystem wird mit einer großen Auswahl an Schriften geliefert, regelmäßig kommen mit Systemaktualisierungen neue hinzu. Auf diese Fonts können neben den zu macOS gehörenden Standardprogrammen auch Anwendungen von Drittherstellern zugreifen. Was kaum bekannt ist: Apple stellt darüber hinaus weitere Zeichensätze bereit, die bei Bedarf installiert und aktiviert werden können.
Apple hat vor kurzem eine neue Sonderaktion für den hauseigenen Videostreaming-Dienst gestartet. Dabei verschenkt das Unternehmen eine einmonatige Mitgliedschaft für Apple TV (früherer Name: Apple TV+). Das Angebot richtet sich sowohl an Neukunden als auch an qualifizierte wiederkehrende Nutzer, d. h. Anwender, deren letztes Abo für Apple TV(+) schon eine Weile zurückliegt.
Weitere Meldungen
Seit macOS Ventura 13 kann das Betriebssystem auf Wunsch Umgebungsgeräusche wie Regen, Meeresrauschen oder Kaminfeuer zu Entspannungszwecken abspielen - zu finden ist die Funktion in den Systemeinstellungen => Bedienungshilfen => Audio => Hintergrundgeräusche. Mit Blankie gibt es seit einiger Zeit ein kostenfreies Mac-Programm, das über den Funktionsumfang des Betriebssystems hinausgeht.
Maxon, Hersteller der 3D-Animations- und Modelling-Software Cinema 4D, hat die Benchmark-Software Cinebench in der Version 2026 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung für Apples aktuelle M4- und M5-Prozessoren. Mit Cinebench lässt sich die Computerleistung - CPU wie GPU - messen. Dazu wird die Rendering-Engine Redshift genutzt.
Mit Readest gibt es seit rund einem Jahr ein Programm zum Lesen und Verwalten von E-Books. Das quelloffene Projekt wird mit hohem Tempo weiterentwickelt - nun ist wieder ein größeres Update erschienen, die Version 0.9.98. Readest wird plattformübergreifend für macOS, iOS/iPadOS, Linux, Android und Windows angeboten.
Die in den 1990er Jahren erschienene Marathon-Trilogie gehört zu den Spieleklassikern im Actiongenre und hat auch heute noch Fans, was hauptsächlich daran liegt, dass das Entwicklerteam Aleph One alle drei Titel auf der Plattform Steam kostenlos zum Download anbietet. Die Trilogie ist inzwischen ein quelloffenes Community-Projekt und wird regelmäßig mit Updates versorgt - so gibt es auch native Apple-Silicon-Unterstützung und Kompatibilität mit neueren macOS-Versionen.
Das Zeitfenster für Intel-Macs schließt sich: macOS Tahoe 26 ist die letzte Versionsreihe mit Unterstützung für Intel-Prozessoren, beginnend mit macOS 27 (Ankündigung im Juni zur WWDC26) wird das Betriebssystem einen Apple-Prozessor voraussetzen. Auch Rosetta 2 steht in vollem Umfang nur noch für eine Übergangszeit zur Verfügung. Wer noch einen Intel-Mac nutzt, kann sich mit einem kostenfreien Helfer auf die Apple-Silicon-Umstellung vorbereiten.
Bei Amazon läuft nur noch für kurze Zeit eine Sonderaktion für den Hörbuch- und Podcasts-Dienst Audible (Werbepartnerlink*). Dabei gibt es drei Monate Audible für je 0,99 Euro pro Monat (der reguläre Preis beträgt 9,95 Euro pro Monat). Das Angebot gilt sowohl für Neukunden als auch für wiederkehrende Nutzer, deren letztes reguläres oder vergünstigtes Abo einige Zeit zurückliegt.
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