Nachrichten-Archiv


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MobileMe: Apple sagt "Sorry"

16. Juli 2008 21:00 Uhr - sw

Alles andere als reibungslos verlief die Umstellung von .Mac auf MobileMe. Offiziell ging Apples neuer Online-Dienst am letzten Freitag an den Start, doch über das gesamte Wochenende kam es immer wieder zu längeren Ausfällen – und damit verbunden zu heftiger Kritik seitens der Anwender. Für diesen holprigen Start hat sich das Unternehmen in einer E-Mail an alle MobileMe-Kunden heute entschuldigt. Als kleine Entschädigung wird die Mitgliedschaft aller MobileMe-Kunden kostenfrei um 30 Tage verlängert. Zugleich räumt Apple ein, dass es mit der "Push"-Funktionalität noch Probleme gibt.

Airfoil und Nicecast aktualisiert

16. Juli 2008 19:30 Uhr - sw

Rogue Amoeba Software hat heute Updates für die beiden ab Mac OS X 10.4 lauffähigen Programme Airfoil und Nicecast veröffentlicht. Airfoil 3.2.1 bietet erweiterte Unterstützung für 64-Bit-Systeme und viele Fehlerkorrekturen. In Nicecast 1.9.3 ist ebenfalls erweiterter 64-Bit-Support an Bord, zusammen mit diversen Bug-Fixes und Verbesserungen bei der Erzeugung von MP3-Streams und beim Einspielen von Soundeffekten. Airfoil (25 Dollar; Update von Version 3.x kostenlos) streamt die Musikwiedergabe einer beliebigen Anwendung synchron an eine oder mehrere AirPort Express-Stationen, Apple TV-Geräte oder andere Computer innerhalb eines Netzwerks. Nicecast (40 Dollar; Update von Version 1.x kostenfrei) verwandelt den eigenen Mac in eine Internet-Radiostation. Songs der iTunes-Bibliothek werden von Nicecast im Streaming-Verfahren ins Internet übertragen.

Details zur Apple-Klage gegen Psystar

16. Juli 2008 18:00 Uhr - sw

Gestern wurde bekannt, dass Apple am 03. Juli eine Klage gegen das Unternehmen Psystar, das seit April Intel-basierte Computer mit einem gehackten Mac OS X vertreibt, eingereicht hat. Die InformationWeek liefert nun Einzelheiten zu den vom Mac-Hersteller eingereichten rechtlichen Schritten. Danach will Apple bei Gericht einen sofortigen Vertriebsstopp für die "Mac-Clones" samt Rückruf für alle verkauften Systeme erreichen. Apple verlangt zudem Schadensersatz in unbekannter Höhe. Die Liste der Vorwürfe ist lang. Psystar verletze Patent-, Marken- und Lizenzrechte von Apple, schade dem Ruf des Unternehmens und habe illegale Veränderungen an Apple-Produkten vorgenommen. Von Psystar liegt bislang keine Stellungnahme zu der Klage vor, die Web-Site von Psystar ist seit gestern offline.

Ticker: "Die Sims 3"; Unterstützung für iPhone-Entwickler

16. Juli 2008 16:30 Uhr - sw

Erster Blick auf "Die Sims 3" - Electronic Arts hat einen Trailer veröffentlicht, der einige der Neuerungen der für Frühjahr 2009 erwarteten Simulation zeigt. Eine Mac-Version von "Die Sims 3" gilt als sicher, wurde aber noch nicht angekündigt. +++ Weiteres Sicherheitsupdate für Firefox 2.0 - die Version 2.0.0.16 stopft zwei als kritisch eingestufte Schwachstellen. Da Firefox 2.0 nicht weiterentwickelt wird, empfiehlt Mozilla den Wechsel auf Firefox 3.0. +++ Unterstützung für iPhone-Entwickler - die italienische Venture-Capital-Firma H-Farm will bis zu 250.000 Dollar in viel versprechende iPhone-Softwareprojekte investieren. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. +++ Ist die Softwareversion 2.0 für den iPod touch ihr Geld wert? Dieser Frage ist die Macworld nachgegangen. Fazit: Das Update sei ein echtes Schnäppchen.

Analyse: Produktionskosten für UMTS-iPhone

16. Juli 2008 14:30 Uhr - sw

Trotz neu hinzugekommenem UMTS- und GPS-Modul: Das iPhone der zweiten Generation ist in der Herstellung günstiger als das Vorgängermodell. Dies berichten die Marktforscher von iSuppli, die das Gerät auseinandergenommen und die Einkaufspreise für die einzelnen Komponenten ermittelt haben. Die Material- und Produktionskosten beziffern sie für das 8GB-Modell auf 174,33 Dollar. Dies seien rund 53 Dollar weniger als beim ersten iPhone. Damit bestätigte sich eine Ende Juni von iSuppli veröffentlichte Schätzung. Die Gründe für den kleineren Kostenblock sind schnell ausgemacht:

Entsperrtes iPhone in Frankreich

16. Juli 2008 13:00 Uhr - sw

Während der Vertrieb des UMTS-iPhones am vergangenen Freitag in weiten Teilen Europas angelaufen ist, entschloss sich Orange in Frankreich zu einem leicht verspäteten Verkaufsstart. Dort kommt das neue Apple-Smartphone am morgigen Donnerstag in den Handel. Heute legte Orange die Preisstruktur für das Gerät vor. Aufgrund der geltenden Gesetzeslage in Frankreich ist der Mobilnetzbetreiber verpflichtet, ein vertragsfreies und entsperrtes iPhone anzubieten. Das 8GB-iPhone ohne Vertrag (mit Prepaid-Karte) kostet 509 Euro, beim 16GB-iPhone müssen 609 Euro auf den Tisch gelegt werden. Für die Entsperrung verlangt Orange 100 Euro, nach sechs Monaten ist diese kostenfrei. Frankreich ist damit neben Belgien und Italien das dritte Land in Europa, wo das iPhone in einer vertragsfreien und entsperrten Version erworben werden kann.

VNC-Client für das iPhone

16. Juli 2008 12:00 Uhr - sw

Dank des App Store wird das Einsatzspektrum von iPhone und iPod touch immer breiter. Seit heute steht der erste VNC-Client für Apples Handheld-Plattform zur Verfügung. Mocha VNC Lite verbindet iPhone bzw. iPod touch per Internet mit einem VNC-Server auf einem Mac-, Linux- oder Windows-Computer und stellt dessen Desktop auf dem iPhone-Bildschirm dar. Dadurch kann der Anwender mit dem entfernten System arbeiten, als säße er direkt davor. Das Programm unterstützt verschlüsselte Verbindungen, Auflösungen von bis zu 1680 mal 1200 Bildpunkten, Farbdarstellung mit acht oder 32 Bit und bis zu sechs verschiedene Hostkonfigurationen. Die noch nicht erhältliche, kostenpflichtige Vollversion soll zudem Makros, Rechtsklick und verschiedene Tastaturbelegungen unterstützen.

Intel schlägt Analystenerwartung

16. Juli 2008 11:00 Uhr - sw

Trotz Finanzmarktkrise und schwächelnder Wirtschaft – bei Intel läuft das Geschäft blendend. Mit den Zahlen für das zweite Quartal 2008 übertraf der weltgrößte Halbleiterhersteller die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 9,47 Milliarden Dollar, der Gewinn um 25 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar oder 28 Cents je Aktie. Die Finanzwelt rechnete hingegen nur mit 9,32 Milliarden Dollar beim Umsatz und 25 Cents/Aktie beim Profit. Den Quartalsberichten von Intel wird weltweit große Bedeutung zugemessen. Sie sind ein wichtiger Indikator für den Zustand des Computermarktes.

Neue Mac-Treiber für HP-Drucker

16. Juli 2008 10:00 Uhr - sw

Apple hat neue Mac-Treiber für Laser- und Tintenstrahldrucker von Hewlett-Packard herausgebracht. Die HP Printer Driver 1.1 benötigen Mac OS X 10.5.3 oder neuer und sind via Software-Aktualisierung erhältlich. Dort tauchen sie aber nur dann auf, wenn mindestens ein HP-Drucker im System angemeldet wurde. Welche Verbesserungen bzw. Fehlerkorrekturen die neuen Treiber mitbringen, dazu macht Apple keinerlei Angaben. Seit der Markteinführung des Betriebssystems "Leopard" stellt der Computerkonzern in regelmäßigen Abständen aktualisierte Druckertreiber über die Software-Aktualisierung bereit. Beispielsweise erschienen im Juni die Brother Printer Driver 1.1.

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