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Nur einen Monat nach der Veröffentlichung von Mac OS X 10.5.3 hat Apple das nächste große Update für das Betriebssystem "Leopard" freigegeben. Mac OS X 10.5.4 steht seit dem späten Montagabend per Software-Aktualisierung und via Web zum kostenlosen Download bereit und bringt rund zwei Dutzend Änderungen mit.
Der Erfolg Apples in den letzten zehn Jahren ist untrennbar mit Steve Jobs verknüpft. Der 53-Jährige führte Apple von einer tiefen Krise hin zu einem florierenden Konzern, der in der Computer- und Medienindustrie durch ständige Innovation Maßstäbe setzt und dessen Position kontinuierlich stärker wird. Doch irgendwann wird auch die Ära Jobs ein Ende haben, was Analysten schon jetzt mit der Frage beschäftigt, wer ihm nachfolgen könnte. Das Magazin Fortune hat einen Blick auf die Führungsmannschaft Apples geworfen und nimmt die potentiellen Jobs-Nachfolger unter die Lupe.
UMTS-iPhone und Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" sind momentan die beherrschenden Gesprächsthemen unter Apple-Usern. Während über das neue Smartphone schon viel geschrieben wurde, gibt es zu "Snow Leopard" noch unzählige offene Fragen. Eine gestern veröffentlichte Analyse versucht, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Von Sonnet Technologies gibt es eine preiswerte Lösung, die den Mac Pro um zwei eSATA-Schnittstellen erweitert. Apples Desktop-Workstation verfügt serienmäßig über sechs interne SATA-Anschlüsse, bietet aber nur vier Einbauslots für SATA-Festplatten. Die zwei nicht genutzten SATA-Ports führt das Sonnet-Produkt aus dem Gehäuse heraus und stellt sie als eSATA-Schnittstellen für den Anschluss externer Festplatten zur Verfügung. Das eSATA Extender Cable ist ab sofort zum empfohlenen Verkaufspreis von 20 Euro im Handel erhältlich. Ein PCI-Express-Steckplatz wird nicht belegt, das eSATA Extender Cable wird einfach mit den zwei freien SATA-Anschlüssen verbunden und die Blende an der Rückseite des Mac Pro fixiert.
LaCie hat ein mobiles Speichersystem mit einer Kapazität von 1000 GB vorgestellt. Die Little Big Disk Quadra verfügt über zwei Festplatten á 500 GB, die mit 5400 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Werden diese per RAID 0 zusammengeschaltet, sind nach Herstellerangaben Burst-Übertragungsraten von bis zu 110 MB/Sekunde über eSATA bzw. 80 MB/Sekunde via FireWire 800 möglich. Das Gehäuse der Little Big Disk Quadra (Gewicht: 650 Gramm) kommt ohne Lüfter aus und verfügt über eine eSATA-, eine USB 2.0- und zwei FireWire 800-Schnittstellen (Adapter auf FireWire 400 wird mitgeliefert). Über diese erfolgt neben der Datenübertragung auch die Stromversorgung. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 504 Euro bzw. 749 Franken. Kabel und die Backupsoftware Retrospect Express gehören zum Lieferumfang. LaCie gibt auf das Produkt drei Jahre Garantie.
.Mac-Anwender aufgepasst: Im Zuge der Umstellung auf MobileMe rät Apple dringend dazu, alle auf .Mac abgelegten Bookmarks lokal zu sichern. Der Zugriff auf .Mac-Lesezeichen sei nach dem 30. Juni nicht mehr möglich, so der Hersteller. Daher müsse ein Abgleich mit Safari vor diesem Datum erfolgen. In einem Support-Dokument beschreibt Apple die dazu nötigen Schritte. Weitere Fragen zum Wechsel von .Mac auf MobileMe werden in einer ausführlichen FAQ beantwortet. MobileMe geht am 11. Juli an den Start und bringt als wichtigste Neuerung Push-Features mit.
Im Ranking der weltgrößten Laptophersteller ist Apple im ersten Quartal 2008 vom achten auf den siebten Platz vorgerückt. Dies geht aus Zahlen der Marktforschungsfirma DisplaySearch hervor. Der Mac-Hersteller verkaufte 1,433 Millionen Notebooks, 61 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit wuchs Apple fast doppelt so stark wie der gesamte Notebookmarkt, der um 35 Prozent zulegte. Apples Marktanteil beziffert DisplaySearch auf 4,6 Prozent. Sollte der Computerpionier auch künftig so stark wachsen, könnte der Sprung in die Top 5 gelingen. Marktführer ist HP mit 20,8 Prozent, gefolgt von Dell mit 15,1, Acer mit 14,6, Toshiba mit 9,3 und Lenovo mit 7,5 Prozent.
Das iPhone der zweiten Generation kommt am 11. Juli in 22 Ländern auf den Markt. Es wird, wie im Vorfeld erwartet, über UMTS und GPS verfügen, mit der iPhone-Software 2.0 laufen und günstiger sein als der Vorgänger.
Mit MobileMe hat Apple einen Nachfolger für den Internet-Service .Mac vorgestellt. Kern von MobileMe ist die Übertragung von Adressen, E-Mails, Kontakten und Terminen im so genannten Push-Verfahren. Musste bei .Mac eine Datensynchronisierung zwischen mehreren Geräten manuell vorgenommen werden, verteilt MobileMe neue Daten automatisch – und zwar sowohl an Macs (iCal, Apple Mail und Adressbuch) als auch an Windows-Systeme (Outlook) sowie iPhone und iPod touch.
Apple hat im iTunes Store eine Podcast-Abteilung für Keynotes von Konzernchef Steve Jobs eröffnet. Bisher sind drei Jobs-Reden als Audioaufzeichnungen erhältlich, von der Macworld Expo 2007, der Macworld Expo 2008 und der Vorstellung der iPhone-Software 2.0 im März dieses Jahres. Die Podcasts sind kostenlos, die Podcast-Kategorie lässt sich per Mausklick abonnieren. Ob es auch ältere Jobs-Keynotes als Podcast geben wird, ist nicht bekannt. Die heutige WWDC-Keynote dürfte aber vermutlich recht schnell als Podcast im iTunes Store auftauchen.
Im vierten Quartal kommt Intels neue Prozessorarchitektur "Nehalem" auf den Markt. Die "Nehalem"-CPUs sollen gegenüber der aktuellen "Penryn"-Baureihe (zu finden in iMac, MacBook und MacBook Pro) deutlich mehr Leistung bringen, verspricht der weltgrößte Halbleiterhersteller. Erste Benchmarks bestätigen diese Ankündigung. Dem Online-Magazin AnandTech ist es gelungen, auf der Fachmesse Computex in Taiwan heimlich Tests mit einem "Nehalem"-Prototypensystem durchzuführen. Ergebnis: Bis zu 50 Prozent Leistungszuwachs gegenüber "Penryn".
Apple wird auf der am Montag in San Francisco beginnenden Entwicklerkonferenz WWDC 2008 die finale Version der iPhone-Software 2.0 zeigen. Nach MacGadget-Informationen hat die Software vor wenigen Tagen den "Golden Master"-Status erreicht. Ob sie bereits während der WWDC allen iPhone-Besitzern zur Verfügung gestellt wird oder erst zum Verkaufsstart des UMTS-iPhones, ist noch unklar. Auf jeden Fall wird es ein kostenfreies Upgrade sein.